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Die politischen Verhältnisse in der BRD nach der Teilung bis in die 60er Jahre

Title: Die politischen Verhältnisse in der BRD nach der Teilung bis in die 60er Jahre

Essay , 2012 , 6 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Svenja Gerbendorf (Author)

History of Germany - Postwar Period, Cold War
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Gliederung
1. Die BRD nach der Teilung
1.1 Die deutsche Teilung im internationalen Kontext
1.2 Der Weg zum Grundgesetz
1.3 Staat unter Vorbehalt
2. Die 60er Jahre in der BRD
2.1 Außerparlamentarische Opposition
2.2 Heiße Phase der Studentenbewegung
2.3 Von der großen zur sozialliberalen Koalition: Republik im Umbruch (1966-74)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die BRD nach der Teilung

1.1 Die deutsche Teilung im internationalen Kontext

1.2 Der Weg zum Grundgesetz

1.3 Staat unter Vorbehalt

2. Die 60er Jahre in der BRD

2.1 Außerparlamentarische Opposition

2.2 Heiße Phase der Studentenbewegung

2.3 Von der großen zur sozialliberalen Koalition: Republik im Umbruch (1966-74)

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert die politische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland von ihrer Gründung 1949 bis zur Ära der sozialliberalen Koalition in den 1970er Jahren. Dabei wird insbesondere untersucht, wie das Spannungsfeld zwischen alliierter Besatzungspolitik, der Etablierung demokratischer Strukturen und dem gesellschaftlichen Aufbruch der 1960er Jahre das politische System prägte.

  • Die Genese des deutschen Grundgesetzes und der provisorische Staatscharakter
  • Die Rolle der Alliierten und die wirtschaftliche Abhängigkeit durch das Ruhrstatut
  • Die Entstehung der außerparlamentarischen Opposition als Reaktion auf die Notstandsgesetze
  • Die studentischen Protestbewegungen und deren langfristige gesellschaftliche Auswirkungen
  • Der politische Machtwechsel hin zur sozialliberalen Koalition unter Willy Brandt

Auszug aus dem Buch

1.1 Die deutsche Teilung im internationalen Kontext

Seit September 1945 gab es in der sowjetisch besetzten Zone eine sozialistisch kommunistische Sonderentwicklung, woraus Spannungen mit den anderen Besatzungszonen resultierten. So forderten etwa die Sowjets auch Reparationen aus den westlichen Zonen. Außerdem forderte US-Außenminister Byrnes, dass Deutschland wieder ein eigenständiges Land werden sollte, welches in den Kreis der Mächte zurückkehren könne. Am 1. Januar 1947 kam es schließlich zur Bildung der Bizone zwischen England und den USA. Damit war ein gemeinsames Wirtschafts- und Verwaltungsgebiet der Westalliierten geschaffen worden. Auch die Trueman-Doktrin von 1947 heizte durch die darin beinhaltete Containment-Politik den Konflikt mit der UdSSR weiter an.

Im Februar 1948 entwickelte die Londoner Sechsmächtekonferenz in den Londoner Empfehlungen die Vorstellung, dass ein Weststaat auf demokratisch-föderalistischer Basis gegründet werden sollte. Das Ruhrgebiet als wirtschaftliches Zentrum Europas solle unter internationaler Kontrolle stehen. Die Folge dieser Londoner Empfehlungen waren am 1. Juli 1948 die Frankfurter Dokumente. Deren wichtigste Inhalte waren: 1. Gründung eines deutschen föderalistischen Staates, in dem die Länder trotz einer Zentralinstanz eigenständig sind. 2. Die Ländergrenzen sollten überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. 3. Die Besetzung wurde auf eine gesetzliche Grundlage gestellt (Besatzungsstatut). Es gab erhebliche Einwände, etwa die Frage, ob die deutsche Teilung damit nicht zementiert würde. Die Ministerpräsidenten berieten darüber und antworteten den Militärgouverneuren, dass die Beschlüsse der Dokumente nur als Provisorium ausgeführt werden sollten. Man könne momentan nur einen vorläufigen Statt gründen, da durch das dritte Frankfurter Dokument die Souveränität des Staates nicht gegeben ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die BRD nach der Teilung: Dieses Kapitel erläutert die internationale Ausgangslage, die zur Gründung der Bizone führte, sowie den komplexen Prozess der Entstehung des Grundgesetzes unter alliierter Besatzung.

2. Die 60er Jahre in der BRD: Hier wird der gesellschaftliche und politische Wandel in den 1960er Jahren analysiert, insbesondere die Protestkultur der APO sowie der Übergang von der großen zur sozialliberalen Koalition.

Schlüsselwörter

Bundesrepublik Deutschland, Grundgesetz, Besatzungsstatut, Bizone, Londoner Empfehlungen, parlamentarischer Rat, Notstandsgesetze, außerparlamentarische Opposition, Studentenbewegung, Rudi Dutschke, sozialliberale Koalition, Willy Brandt, Ostpolitik, 68er-Bewegung, Deutschlandpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die politische Systementwicklung und die innere Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum von 1949 bis 1990.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gründung der BRD, dem Entstehungsprozess des Grundgesetzes, der Bedeutung der Alliierten sowie den gesellschaftlichen Protesten und politischen Umbrüchen der 1960er und frühen 1970er Jahre.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die historische Kontinuität und die Brüche der bundesdeutschen Demokratie von ihrer Entstehung bis zur Ära Brandt darzustellen.

Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?

Die Arbeit nutzt eine politikwissenschaftlich-historische Analyse der institutionellen Rahmenbedingungen und gesellschaftlicher Transformationsprozesse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Etappen der Staatsgründung, die Rolle der Besatzungsmächte und die Genese des parlamentarischen Systems sowie die Entstehung oppositioneller Strömungen wie der APO.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Besatzungsstatut, Grundgesetz, Notstandsgesetzgebung, sozialliberale Koalition und innerdeutsche Beziehungen.

Welche Rolle spielte das Ruhrstatut für die frühe Bundesrepublik?

Das Ruhrstatut schränkte die deutsche Souveränität empfindlich ein, indem es den Zugriff auf wichtige industrielle Ressourcen entzog und eine externe Kontrolle etablierte.

Warum wird das Jahr 1968 als Wendepunkt für das gesellschaftliche Zusammenleben beschrieben?

Das Jahr markierte das Aufbrechen alter, hierarchischer Familienstrukturen und den Beginn einer nachhaltigen Emanzipations- und Genderbewegung in Deutschland.

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Details

Title
Die politischen Verhältnisse in der BRD nach der Teilung bis in die 60er Jahre
College
University of Potsdam  (Historisches Institut)
Course
Die Bundesrepublik Deutschland, 1949 – 1990. Politisches System und innere Entwicklung
Grade
2,0
Author
Svenja Gerbendorf (Author)
Publication Year
2012
Pages
6
Catalog Number
V208560
ISBN (eBook)
9783656359357
Language
German
Tags
verhältnisse teilung jahre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Svenja Gerbendorf (Author), 2012, Die politischen Verhältnisse in der BRD nach der Teilung bis in die 60er Jahre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208560
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