Innerhalb der Projektarbeit werden Möglichkeiten der Neukundengewinnung auf Social Media Plattformen aufgezeigt. Auf dem Weg soll das enorme Potenzial der Social Media verdeutlicht werden. Es sollen Unternehmen und Kreditinstituten Möglichkeiten aufgezeigt werden, um sich diese Medien zu Nutze zu machen. Die Neukundengewinnung und die Bindung von Bestandskunden macht die Präsenz auf einer der Plattformen interessant, denn gerade im zunehmenden Wettbewerb gilt es seine Stellung zu stärken. In der weiteren Vorgehensweise wird der Begriff der Social Media definiert und zu anderen, im Fachjargon genutzten Begriffe, abgegrenzt. Es werden die bekanntesten Plattformen aufgegriffen und im Hinblick auf ihre Entstehung, Schwerpunkte und Zielgruppen untersucht. Dem Internetnutzer kommt auch eine bedeutende Rolle zu, da die Strategien auf ihn ausgerichtet werden müssen. Dazu ist es hilfreich zu wissen wo und wie lange sich der Nutzer im Netz aufhält. Betrachtet wird auch was für eine Rolle der Nutzer innerhalb der Social Media einnimmt. Diese Faktoren sind Voraussetzungen, um Möglichkeiten der Neukundengewinnung zu präsentieren und richtig einschätzen zu können. Innerhalb des Fazits wird auf die erarbeiteten Thesen eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Ausgangssituation
1.2. Ziel der Arbeit
2. Die Grundlagen der Social Media
2.1. Definition
2.2. Begriffsabgrenzung
3. Die Darstellung der wesentlichen Social Media Plattformen
3.1. Facebook
3.2. Twitter
3.3. YouTube
4. Die Nutzer der Social Media
4.1. Nutzungsverhalten
4.2. Macht der Nutzer
5. Die ausgewählten Möglichkeiten der Neukundengewinnung
5.1. Virales Marketing
5.2. Kundenclubs und Bonusprogramme
5.3. Differenzierung im Service
5.4. Gewinnspiel
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das primäre Ziel, effektive Möglichkeiten der Neukundengewinnung für Kreditinstitute im Kontext von Social-Media-Plattformen zu identifizieren und aufzuzeigen. Dabei wird analysiert, wie Banken durch gezielte Strategien auf Plattformen wie Facebook, Twitter und YouTube nicht nur den Dialog mit Kunden fördern, sondern auch vertrauensbildende Maßnahmen zur Gewinnung privater Neukunden etablieren können.
- Grundlagen und Definition von Social Media und Web 2.0
- Analyse des Nutzungsverhaltens und der Machtverschiebung zugunsten der Kunden
- Einsatz von viralem Marketing als zentraler Erfolgsfaktor
- Potenziale von Kundenclubs, Bonusprogrammen und Gewinnspielen für die Neukundengewinnung
Auszug aus dem Buch
5.1. Virales Marketing
Beim Viralmarketing wird versucht über Mundpropaganda Kampagnen, Produkte oder Unternehmen bekannt zu machen. Beim Betrachten der ersten Silbe des Wortes, fällt die Besonderheit dieser Art von Instrument auf. Das Wort „viral“ stammt aus der Medizin und bedeutet, dass etwas von Viren verursacht wurde. Die Parallele zu Viren ist hier unverkennbar, da sich per Mundpropaganda über Social Media schnell Botschaften verbreiten lassen. Das Erfolgskonzept von viralem Marketing zeichnet sich dadurch aus, dass es vom Versender und Empfänger nicht als Werbung empfunden wird. Diese Werbemaßnahme ist erfolgreich, wenn sich ihr Werbezweck nicht auf den ersten Blick erkennen lässt und nur von den Nutzern auf Grund von Emotionen und Interessen verbreitet wird. Die Internetnutzer ziehen einen Nutzen aus z.B. einem lustigen Werbespot und veröffentlichen diesen auf ihrer Seite, um ihn mit Freunden zu teilen. Durch die Weiterleitung von Informationen entstehen virale Effekte, die auch den Freunden Unterhaltung bieten. Es ist hilfreich, die Mundpropaganda von Kundenempfehlungen abzugrenzen. Unter Mundpropaganda werden vor allem Botschaften und Empfehlungen von Mensch zu Mensch verstanden. Kundenempfehlungen sind eher geprägt von einer langfristigen Bindung zum Unternehmen oder dem Produkt. War der Kunde innerhalb dieser Zeit zufrieden mit den entgegengebrachten Leistungen, hat er diese Erfahrungen an andere Personen weitergegeben. Die klassische Kundenempfehlung ist folglich nicht als Werkzeug des Viralmarketings zu verstehen. Denn hier geht es um Empfehlungen, die schnell und spontan entstehen ohne, dass der Kunde vorher mit dem Unternehmen oder Produkt in Kontakt getreten sein muss. Virales Marketing lässt sich in zwei Unterpunkte unterteilen, dem aktiven und dem passiven Viralmarketing.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Ausgangssituation von Kreditinstituten im Social-Media-Umfeld und definiert die Zielsetzung der Arbeit, Möglichkeiten der Neukundengewinnung aufzuzeigen.
2. Die Grundlagen der Social Media: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung sowie eine klare Abgrenzung der Begriffe Social Media und Web 2.0.
3. Die Darstellung der wesentlichen Social Media Plattformen: Es erfolgt eine detaillierte Betrachtung der relevanten Netzwerke Facebook, Twitter und YouTube hinsichtlich ihrer Struktur und Eignung für Unternehmen.
4. Die Nutzer der Social Media: Das Kapitel analysiert das aktuelle Nutzungsverhalten im Internet und erläutert die wachsende Macht des informierten Nutzers im digitalen Raum.
5. Die ausgewählten Möglichkeiten der Neukundengewinnung: Hier werden konkrete Marketinginstrumente wie virales Marketing, Kundenclubs, Service-Differenzierung und Gewinnspiele als Methoden zur Neukundengewinnung praktisch dargelegt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont das enorme Potenzial von Social Media für den Bankensektor, unterstreicht jedoch die Notwendigkeit strategischer Anpassungen.
Schlüsselwörter
Social Media, Neukundengewinnung, Kreditinstitute, Web 2.0, Virales Marketing, Kundenbindung, Facebook, Twitter, YouTube, Mundpropaganda, Kundenclub, Bonusprogramm, Gewinnspiel, Nutzungsverhalten, Finanzdienstleistung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen, die sich für Kreditinstitute bei der Neukundengewinnung durch den Einsatz von Social-Media-Plattformen ergeben.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Abgrenzung von Social Media, eine Analyse der Plattform-Landschaft sowie die Untersuchung spezifischer Marketinginstrumente wie virales Marketing und Kundenbindungsprogramme.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie Banken Social Media gezielt nutzen können, um im Wettbewerb zu bestehen und über webbasierte Anwendungen neue Kunden zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Studien zum Nutzungsverhalten sowie bestehenden Best-Practice-Beispielen aus der Finanzbranche.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen insbesondere die Plattformen Facebook, Twitter und YouTube sowie vier konkrete Marketingmethoden zur Kundengewinnung detailliert analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Neukundengewinnung, Social Media Strategie, Virales Marketing, Kundenclubs und die Digitalisierung des Bankensektors charakterisiert.
Wie wichtig ist virales Marketing für den Erfolg in Social Media?
Virales Marketing wird als ein wesentlicher Erfolgsfaktor identifiziert, da es eine kosteneffiziente und schnelle Verbreitung von Inhalten ermöglicht, sofern diese für den Nutzer einen echten Mehrwert bieten.
Welche Rolle spielt die Bedürfnispyramide nach Maslow in diesem Kontext?
Das Modell von Maslow dient dazu, die Motivationslagen der Internetnutzer zu verstehen und zu erklären, warum die Kommunikation in sozialen Netzwerken ein Ausdruck des Strebens nach Selbstverwirklichung und Teilhabe ist.
Ist die reine Präsenz in sozialen Netzwerken ausreichend, um Kunden zu gewinnen?
Nein, die Arbeit betont, dass das Hinzufügen eines Instituts zur Kontaktliste noch nicht automatisch zur Kundenbeziehung führt; es bedarf einer gezielten Strategie und eines Dialogs.
- Arbeit zitieren
- Matthias Langer (Autor:in), 2012, Möglichkeiten der Neukundengewinnung im Rahmen der Social Media, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208584