"A digitalized Derrida" - Zum Verhältnis von Poststrukturalismus und Hypertext


Hausarbeit, 2012
25 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Einführung in die Thematik

2. Poststrukturalismus

3. Hypertext

4. Vergleich einzelner Konzepte
4.1 Rhizom
4.2 Nonlinearität
4.3 Intertextualität
4.4 Autor
4.5 Différance und Dezentrierung

5. Resümee und Ausblick

Literaturverzeichnis

1. Einführung in die Thematik

Der amerikanische Literaturwissenschaftler George P. Landow konstatiert in sei­nem Werk Hypertext, welches es mittlerweile in einer ‚Version 3.0‘ gibt, eine Konver­genz von poststrukturalistischer Literaturtheorie und der Theorie des Hypertexts. Er führt darin einige offensichtliche Parallelen an, ohne allerdings detaillierte Ausführungen dazu zu machen, und bringt das Verhältnis sogar auf die griffige Formel eines „digitalized, hypertextual Derrida“.[1] Heinz Hiebler bemerkt dazu, dass so Derrida zu einem „Ahnherrn des Hypertextkonzept stilisiert“[2] werde. In der Tat scheinen Behauptungen wie die des Hypertext-Enthusiasten Landow et­was verwegen, denn gerade der Literaturtheorie (bzw. der Philosophie) unterstellt man wohl am wenigsten von allen Wissenschaften eine besondere Affinität zu Computern oder zu Technik überhaupt. Könnte die Annahme solcher Beziehun­gen aber nicht vielleicht doch in gewissem Maß gerechtfertigt sein? Ob, und wenn ja in welchen Bereichen, sich derartige Bezüge oder gar eine gegenseitige Beeinflus­sung tatsächlich nachweisen lassen, das ist die zentrale Fragestellung der vorliegenden Arbeit.

Die hauptsächliche Vorgehensweise ist dabei die, dass Aspekte der poststrukturalisti­schen Theorien mit Wesenszügen des Hypertextkonzepts in Bezie­hung gesetzt werden. Welche Vorstellungen gibt es auf der einen, welche auf der anderen Seite? Konkrete Gegenstände der Untersuchung wären: Rhizom, Nonlinearität, Intertextualität, Rolle des Autors[3] und Différance /Dezentrierung. Sicherlich gibt es noch den einen oder anderen Punkt, der näher betrachtet werden könnte (beispielsweise Bachtins ‚Vielstimmigkeit‘), aber hinsichtlich der geplan­ten Argumentation sollten die genannten genügen. Den Schwerpunkt bei der Betrachtung des Hypertextes bildet dessen Einsatz bei Wissensstrukturierung und Informationsvermittlung. Der ganze Komplex ‚Hyperfic­tion‘ (die Nutzung von Hypertext zur Schaffung einer besonderen literarischen Ästhetik) sowie die digital aufbereiteten Literatur-editionen können deshalb, trotz enger Verwandt­schaft zum Thema, kaum Berücksichtigung finden. Auch ‚Hypermedia‘, also die Einbindung audiovisueller Medien in den Hypertext, kommt nur am Rande vor. Verzichtet wurde außerdem auf Arbeiten, die den Hypertext grundsätzlich ableh­nen[4] – das hätte den vorgegebenen Rahmen der Darstellung einfach gesprengt.

Leider gibt es meiner Kenntnis nach nicht allzu viel Literatur, die sich wirklich eingehend mit dem Verhältnis vom Hypertext zum Poststrukturalismus auseinander­setzt. Oft wird nur vage auf Zusammenhänge hingewiesen oder es werden lediglich einzelne Aspekte beleuchtet. Landow belässt es meist bei der Erwähnung von „convergences“[5] oder plakativen Generalisierungen (“Bush and Barthes, Nelson and Derrida, […] begin with the desire to enable us to escape the confinements of print.”)[6] Eine Gesamtdarstellung fehlt offensichtlich ganz. Diese kann selbstverständlich auch die vorliegende Arbeit nicht liefern, aber ich will versuchen, verstreute Informationen zu versammeln, sie gegebenenfalls gegeneinander abzuwägen und selbst dazu Stellung zu beziehen.

Vor einer detaillierten Auseinandersetzung mit dem Thema ist eine Verortung der beiden Komplexe ‚Poststrukturalismus‘ und ‚Hypertext‘ in ihren jeweiligen histori­schen und theoretischen Zusammenhängen unabdingbar. In einer literaturwis­senschaftlichen Arbeit werden die Ausführungen zum – als bekannt vorausgesetzten – Poststrukturalismus dabei eher kürzer ausfallen, während beim eher fachfremden ‚Hypertext‘ etwas weiter ausgeholt werden muss.

So kann und will die nun folgende Darstellung des Poststrukturalismus keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Es sollen darin vor allem, in sehr verkürz­ter Form, einige derjenigen Aspekte beleuchtet werden, die mit dem Hypertextkon­zept in Verbindung zu bringen sind.

2. Poststrukturalismus

Beim Poststrukturalismus handelt es sich nicht um ein geschlossenes theoretisches System, sondern er ist gerade als Infragestellung jeglicher Systematisierung zu verstehen, als Reaktion – wie der Name sagt – auf den Strukturalismus und dessen Anspruch einer universalen Gültigkeit hinsichtlich des Verhältnisses von Sprache und Bedeutung.[7] Besonders Jacques Derrida spielte seit den 1960er Jahren dabei eine zentrale Rolle, indem er nachzuweisen versuchte, dass es stabile Bedeutungs­strukturen gar nicht geben könne, sondern dass Bedeutung durch die differentielle Natur des Zeichens immer nur aufgeschoben und weiterverwiesen, aber nie wirk­lich erreicht wird. Dieselbe Eigenschaft des Zeichens bewirkt letztendlich auch, dass sich jeder Text selbst ‚dekonstruiert‘. Denkprinzipien wie Ordnung, Folgerichtig­keit oder Eindeutigkeit werden so ad absurdum geführt.

Neben Derridas Dekonstruktion und teilweise auf diese aufbauend haben sich weitere Strömungen entwickelt, die sich bei aller Verschiedenheit doch unter der Bezeichnung ‚Poststrukturalismus‘ zusammenfassen lassen. Als erstes wäre die Diskurstheorie von Michel Foucault zu nennen. Für unseren Zusammenhang ist dabei die Fragestellung von Interesse, wie die Strukturierung des Wissens und das Wissen selbst zusammenhängen und wie damit Sprache die Wirklichkeit (bzw. deren Wahrnehmung) determiniert. In Nachfolge der erwähnten ‚Vielstimmigkeit‘ prägt Julia Kristeva den Begriff der ‚Intertextualität‘. Jeder Text greift demnach andere Texte auf und bildet sie in verschiedenster Weise ab. Roland Barthes verkündet einen „Tod des Autors“[8] – ein Gedanke, der nicht zu­letzt auch als Konsequenz der Intertextualität zu sehen ist. Barthes propagiert darüber hinaus einen „idealen Text“[9]: Dieser sei, mit einer Vielzahl an Beziehun­gen, nach allen Seiten offen. Eine ähnliche Vorstellung für die den Anforderungen der Gegenwart angemes­sene Textform hatten Gilles Deleuze und Félix Guattari und benutzten dafür den Begriff des ‚Rhizoms‘[10], einer bei Pflanzensprossen vorkommenden netzartig wuchernden Struktur.

3. Hypertext

Herkömmliche Textmodelle werden durch die Poststrukturalisten also grundle­gend in Frage gestellt, und das hat nicht nur Einfluss auf die Literatur theorie, sondern auf alles, was ‚Text‘ ist – und damit in letzter Konsequenz auf das Verständ­nis von Wirklichkeit an sich, die, wie man gelernt hat, immer sprachlich vermittelt ist. Wie kann Information überhaupt noch sinnvoll strukturiert und darge­stellt werden? Für die Wissenschaft eine enorme Herausforderung.

Nicht erst der Poststrukturalismus hat auf diese Probleme hingewiesen. Ein Unbeha­gen mit der hierarchischen Strukturierung von Wirklichkeit durch die Wissen­schaft und der Unzulänglichkeit der Darstellungsmittel gab es schon lange vorher. Bereits zwei Jahrzehnte vor Derrida hat Vannevar Bush, ein Ingenieur und technischer Berater der US-Regierung, versucht dem zu begegnen. In seinem Auf­satz As we may think[11] aus dem Jahr 1945, der allgemein als frühe Vision zum Hypertext angesehen wird und mittlerweile sogar auf Deutsch erschienen ist,[12] liefert Bush den Entwurf einer assoziativen und netzwerkartigen Verknüpfung der den Forscher interessierenden Quellen, um der wachsenden Informationsflut in den Wissenschaften zu begegnen. Wissen könne nicht mehr linear oder hierar­chisch geordnet und dargestellt werden. Stattdessen schlägt Bush vor, sich an der Struktur menschlichen Denkens (oder was er darunter versteht) zu orientieren:

Das menschliche Gehirn funktioniert anders. Es arbeitet mit Assoziation. So­bald es eine Information erfasst hat, greift es schon nach der nächsten, die sich durch gedankliche Assoziation anbietet – gemäß eines komplizierten Netzes von Pfaden, das über die Gehirnzellen verläuft.[13]

Zu diesem Zweck entwirft Bush eine aufwendige Maschine, die v.a. mit Hilfe des damals neuen Mikrofilms (also einer analogen Technik) arbeiten und in der Lage sein sollte, das Wissen der gesamten Menschheit zu speichern. Der ganze Informa­tionsbestand müsste dann in Form eines assoziativen Indexes zugänglich gemacht werden. Wichtig sei dabei, dass man auf verschiedenen Wegen und über verschiedene Suchbegriffe zum gewünschten Ziel kommen könne. Das Netz der gefundenen und miteinander gekoppelten Dokumente könne in Form sogenannter ‚Pfade‘ (trails)[14] visuell dargestellt, auf Mikrofilm gespeichert und weitergegeben werden. Ob es sich bei Bushs Memex auch um eine „poetic machine“[15] handelt („science and poetry work in essentially the same way“[16]), sei dahingestellt. Tatsa­che jedenfalls ist, dass der Memex nie gebaut wurde, obwohl Bush lebens­lang an der Idee festhielt. Die sich allmählich entwickelnde Digitaltechnik igno­rierte er weitgehend und befasste sich auch nicht mit der ersten hypertextähnli­chen Computeranwendung, dem Augment von Douglas Engelbart. Dieses ab 1963 entstehende vernetzte System enthält bereits in den Text eingebettete Verweise zu anderen Texten und verwendet dabei Maus, Fenstertechnik und eine Nachrichtenüber­mittlung ähnlich der E-Mail.[17]

Das erste Mal taucht der Begriff ‚Hypertext‘ in einem Artikel Theodor Nelsons im Jahr 1965[18] auf, übrigens gleich im Zusammenhang mit ‚Hypermedia‘. Der um prägnante Wortschöpfungen (‚Docuverse‘) nie verlegene Nelson hat diese Tech­nik als einer der Ersten theoretisch-systematisch untermauert. Aber er hat auch ein gerüttelt Maß zum ‚Hype‘ um den Hypertext beigetragen und meinte sogar, Hyper­text sei „the next stage of civilization, the next stage of literature, […]“[19] Sein eigenes Projekt Xanadu konnte allerdings trotz jahrzehntelanger Entwick­lung nie verwirklicht werden.

Aber was versteht Nelson eigentlich unter ‚Hypertext‘? Zieht man seine allererste Definition heran, so ist darunter „a body of written or pictorial material intercon­nected in such a complex way that it could not conveniently be presented or repre­sented on paper”[20] zu verstehen. Er widerspricht sich aber einige Jahre später selbst, wenn er sein Buch Literary machines als Hypertext bezeichnet![21] Dort definiert er Hypertext denn auch generell als „non-sequential writing“.[22] Er möchte sogar ‚Text‘ als Untermenge von ‚Hypertext‘ verstanden wissen, da letzte­rer linearen Text einschließe.[23] In der Nachfolge von Nelson trifft man auf die verschiedensten Definitionen,[24] und aus pragmatischen Gründen – besonders um für diese Arbeit, die Hypertext vorrangig im Zusammenhang mit dem WWW behandelt, eine tragfähige Grundlage zu haben – möchte ich mich an eine sehr enge Definition aus der Medienwissenschaft halten: „Als Hypertext wird ein Text im Internet und auf CD-ROM verstanden, der über Adressierungsfunktion der Links technisch feste Verknüpfungen mit anderen Texten aufweist.“[25]

[...]


[1] George P. Landow: Hypertext 3.0. Citical theory and new media in an Era of Globalization. Baltimore: Johns Hopkins University Press 2006, S. 1.

[2] Heinz Hiebler: Medien und Kultur. Studienbrief für den Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität Hagen. Hagen: Fernuniversität 2011, S. 86.

[3] Wenn in dieser Arbeit von Autor, Leser usw. die Rede ist, so ist damit im Allgemeinen die Funktion und nicht die Person gemeint. Auf geschlechtsneutrale Formulierungen wie ‚AutorIn‘, ‚Autor und Autorin‘, ‚Autor/in‘ u.Ä. wird also, auch aus Gründen der besseren Lesbarkeit, verzichtet.

[4] Z.B.: Stephan Porombka: Hypertext. Zur Kritik eines digitalen Mythos. München: Fink 2001.

[5] Landow: Hypertext 3.0, S. 1.

[6] Ebd. S. 66.

[7] Vgl. Nicolas Pethes: Literatur- und Kulturtheorie. Studienbrief für den Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität Hagen. Hagen: Fernuniversität 2011, S. 37.

[8] Barthes, Roland: Der Tod des Autors. In: Texte zur Theorie der Autorschaft. Hrsg. von Fotis Jannidis. Stuttgart: Reclam 2000, S. 185–193.

[9] Roland Barthes: S/Z. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1976, S. 9-10.

[10] Gilles Deleuze / Félix Guattari: Rhizom. Berlin: Merve Verlag 1977.

[11] Vannevar Bush: As we may think. URL: http://www.theatlantic.com/magazine/archive/1945/07/as-we-may-think/3881/ (13.12.2011)

[12] Vannevar Bush: Wie wir denken werden. In: Reader Neue Medien. Texte zur digitalen Kultur und Kommunikation. Hrsg. von Karin Bruns u. Ramón Reichert. Bielefeld: Transcript-Verlag 2006, S. 106–125.

[13] Ebd. S. 119-120.

[14] Ebd. S. 120. u. Bush: As we may think., S. 2.

[15] Landow: Hypertext 3.0, S. 13.

[16] Landow: Hypertext 3.0, S. 13.

[17] Vgl. Andreas Hendrich: Spurenlesen. Hyperlinks als kohärenzbildendes Element in Hypertext. Inaugural-Dissertation zur Erlangung d. Doktorgrades d. Philosophie an d. Ludwig-Maximilians-Univ. München. http://edoc.ub.uni-muenchen.de/3054/1/Hendrich_Andreas.pdf, S. 37. (13.12.2011)

[18] Theodor H. Nelson: Complex information processing: a file structure for the complex, the changing and the indeterminate. In: ACM '65 Proceedings of the 1965 20th national conference. Hg. v. Lewis Winner. New York 1965, S. 96.

[19] Theodor H. Nelson: Literary machines. 93.1. Sausalito CA: Mindful Pr. 1993, S. 0/2.

[20] Nelson: Complex information processing, S. 96.

[21] Nelson: Literary machines, ca. S. 12 (ungezählt).

[22] Ebd. S. 1/17.

[23] Nelson: Literary machines, S. 0/3.

[24] Für eine ausführliche Diskussion des Hypertextbegriffs sei verwiesen auf: Espen J. Aarseth: Nonlinearity and literary theory. In: Hyper/text/theory. Hg. v. George P. Landow. Baltimore: Johns Hopkins University Press 1994. S. 67-68 u. Thomas Eibl: Hypertext. Geschichte und Formen sowie Einsatz als Lern- und Lehrmedium. München: Kopaed 2004., S. 109.

[25] Knut Hickethier: Einführung in die Medienwissenschaft. Stuttgart: J.B. Metzler 2003, S. 116. Das Wort ‚CD-ROM‘ sollte hier aber besser durch ‚computerlesbaren Datenträgern‘ ersetzt werden, um die Variationsbreite möglicher Trägermedien nicht unnötig zu beschränken.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
"A digitalized Derrida" - Zum Verhältnis von Poststrukturalismus und Hypertext
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für neuere deutsche und europäische Literatur)
Veranstaltung
Medien und Kultur
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
25
Katalognummer
V208689
ISBN (eBook)
9783656363507
ISBN (Buch)
9783656364849
Dateigröße
573 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Kommentar der betreuenden Dozentin (Auszüge): "Mit dem Verhältnis von Poststrukturalismus und Hypertext befasst sich der Verf. in dieser ambitionierten Arbeit. [...] Schon die Fragestellung macht deutlich, dass der Verf.auf überdurchschnittlichem Niveau arbeitet. [...] Am Ende zieht der Verf. das bemerkenswerte Fazit, dass der Hypertext "Probleme, die vom Poststrukturalismus thematisiert wurden, wirklich lösen kann." Ein starkes Fazit einer starkten Arbeit. [...] Die Arbeit ist gut geschrieben, liest sich entsprechend flüssig und ist auch formal in Ordnung."
Schlagworte
Poststrukturalismus, Hypertext, Dekonstruktion, Strukturalismus, Jacques Derrida, Roland Barthes, Gilles Deleuze, Julia Kristeva, HTML, Literaturtheorie, Michel Foucault, OPAC, Intertextualität, Autor
Arbeit zitieren
Johann Brech (Autor), 2012, "A digitalized Derrida" - Zum Verhältnis von Poststrukturalismus und Hypertext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208689

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: "A digitalized Derrida" - Zum Verhältnis von Poststrukturalismus und Hypertext


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden