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Dark Tourism - Was ist das?

Titel: Dark Tourism - Was ist das?

Essay , 2012 , 5 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: B.A. Alexandra Krüger (Autor:in)

Weltgeschichte - Moderne Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Von Katastrophentourismus hat wohl jeder schon einmal gehört und auch unter Morbid Tourism, Fright Tourism oder Dark Tourism kann man sich zumindest etwas vorstellen. Bei Thanatourism wird es schon schwieriger, wenn man kein Griechisch spricht und sich auch mit der griechischen Mythologie nicht auskennt. Doch die Begriffe haben alle etwas gemeinsam: Sie bezeichnen jene Art von Tourismus, dessen Ziele Orte, Attraktionen und Erlebnisse sind, die mit Tod, Katastrophen und Leid zusammenhängen. Ehemalige Schlachtfelder, Gräber, Gefängnisse, Orte, die Opfer von Naturkatastrophen wurden oder schlichte Wohnhäuser, die Schauplatz von Morden und anderen Straftaten gewesen sind. Dieser Essay versucht „Licht ins Dunkle“ zu bringen und den Begriff Dark Tourism zu erläutern. Auch die Probleme und Kontroversen, die der Dark Tourism mit sich bringt, sollen aufgezeigt werden. Zudem soll beleuchtet werden, was Menschen dazu veranlasst, sich grauenerregende Orte zu besuchen und sich eventuell sogar dabei in Gefahr zu dabei bringen. Gesellschaftliche und psychologische Gründe können dabei helfen, die „Dark Tourists“ in ihrem Handeln zu verstehen. Die Beschreibung der Beweggründe sollen den zweiten Teil dieses Essays ausmachen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Dark Tourism: Was ist das?

2. Probleme und Kontroversen

3. Beweggründe für den Dark Tourism

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Der vorliegende Essay verfolgt das Ziel, das Phänomen des "Dark Tourism" theoretisch zu fundieren, kritisch zu hinterfragen und die psychologischen sowie gesellschaftlichen Beweggründe für die Faszination am Morbiden zu analysieren.

  • Definition und wissenschaftliche Einordnung des Begriffs Dark Tourism
  • Ethische Kontroversen und die Rolle der Vermarktung von Leid
  • Bedeutung der Darstellungsweise bei sensiblen Gedenkorten
  • Psychologische Triebfedern: Sensation Seeking, Neugier und Bewältigungsstrategien
  • Die Rolle der Medien bei der Entstehung von „dark sites“

Auszug aus dem Buch

Dark Tourism: Was ist das?

Von Katastrophentourismus hat wohl jeder schon einmal gehört und auch unter Morbid Tourism, Fright Tourism oder Dark Tourism kann man sich zumindest etwas vorstellen. Bei Thanatourism wird es schon schwieriger, wenn man kein Griechisch spricht und sich auch mit der griechischen Mythologie nicht auskennt. Doch die Begriffe haben alle etwas gemeinsam: Sie bezeichnen jene Art von Tourismus, dessen Ziele Orte, Attraktionen und Erlebnisse sind, die mit Tod, Katastrophen und Leid zusammenhängen. Ehemalige Schlachtfelder, Gräber, Gefängnisse, Orte, die Opfer von Naturkatastrophen wurden oder schlichte Wohnhäuser, die Schauplatz von Morden und anderen Straftaten gewesen sind.

Dieser Essay versucht „Licht ins Dunkle“ zu bringen und den Begriff Dark Tourism zu erläutern. Auch die Probleme und Kontroversen, die der Dark Tourism mit sich bringt, sollen aufgezeigt werden. Zudem soll beleuchtet werden, was Menschen dazu veranlasst, sich grauenerregende Orte zu besuchen und sich eventuell sogar dabei in Gefahr zu dabei bringen. Gesellschaftliche und psychologische Gründe können dabei helfen, die „Dark Tourists“ in ihrem Handeln zu verstehen. Die Beschreibung der Beweggründe sollen den zweiten Teil dieses Essays ausmachen.

Einen genauen Startpunkt des Aufkommens von Dark Tourism lässt sich nicht feststellen, die zunehmende Mobilität und die Möglichkeit zu reisen ist allerdings eine Grundvoraussetzung. Wichtig ist zudem die Rolle der Medien, die einen mit dem Tod verbundenen Ort, wie einen Autounfall oder die Entdeckung von Massengräbern, erst zum Zielobjekt von Touristen machen, da ohne die Berichterstattung die Popularität der Orte nicht gegeben wäre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Dark Tourism: Was ist das?: Das Kapitel führt in die Thematik ein, definiert verschiedene Begrifflichkeiten rund um den Katastrophentourismus und beleuchtet die Rolle von Medien und Infrastruktur bei der Popularisierung dieser Orte.

2. Probleme und Kontroversen: Hier werden die ethischen Bedenken wie Voyeurismus, die Kommerzialisierung von Leid sowie die Problematik der korrekten historischen Darstellung an sensiblen Stätten diskutiert.

3. Beweggründe für den Dark Tourism: Dieses Kapitel analysiert psychologische und soziologische Faktoren, darunter Sensation Seeking, den Selbsterhaltungstrieb und den Wunsch nach Identitätsstiftung, die Menschen dazu bewegen, Orte des Todes zu besuchen.

Schlüsselwörter

Dark Tourism, Thanatourism, Katastrophentourismus, Morbid Tourism, Sensation Seeking, Ethik im Tourismus, dark sites, Gedenkstätten, Voyeurismus, psychologische Beweggründe, Vermarktung von Leid, Selbsterhaltungstrieb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Phänomen des "Dark Tourism", also das Reisen zu Orten, die mit Tod, Leid und Katastrophen assoziiert sind.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit beleuchtet die begriffliche Definition, ethische Herausforderungen der Kommerzialisierung sowie die psychologischen Antriebsfaktoren der Reisenden.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Das Ziel ist es, Licht in die Motivationen hinter dem Besuch schauriger Orte zu bringen und die kontroversen Aspekte der touristischen Nutzung von Leid zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methodik kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine essayistische Auseinandersetzung, die auf der Auswertung aktueller Fachliteratur und psychologischer Erklärungsmodelle basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine kritische Betrachtung ethischer Probleme bei der Vermarktung des Todes sowie eine detaillierte Analyse der Beweggründe, wie etwa Sensation Seeking oder die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Dark Tourism, Ethik, Voyeurismus, Sensation Seeking und die Rolle der Medien bei der Inszenierung von Gedenkorten.

Warum wird der Abriss eines Mörderhauses als Beispiel angeführt?

Das Beispiel verdeutlicht, dass das Management von "dark sites" eine moralische Verantwortung trägt, um zu verhindern, dass Orte von Verbrechen zu makabren Schreinen werden.

Welche Rolle spielt das Geschlecht bei den Beweggründen?

Der Text führt an, dass insbesondere der Drang nach Sensationen bei Männern durch den Testosteronspiegel beeinflusst sein könnte, wobei auch generelle psychologische Faktoren wie Neugier eine Rolle spielen.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Dark Tourism - Was ist das?
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Grand Tour Revisited. Kulturelles und historisches Lernen auf Reisen - früher und heute
Note
1,0
Autor
B.A. Alexandra Krüger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
5
Katalognummer
V208772
ISBN (eBook)
9783656365372
Sprache
Deutsch
Schlagworte
dark tourism
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Alexandra Krüger (Autor:in), 2012, Dark Tourism - Was ist das?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208772
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  5  Seiten
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