Die Bedeutung der Preiselastizität der Nachfrage für die Preisbildung auf Märkten


Hausarbeit, 2005

10 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhalt

Deckblatt

Inhaltsübersicht mit Gliederung

Literaturverzeichnis/ Verzeichnis der sonstigen benutzten Hilfsmittel

Abkürzungsverzeichnis

1.) Preiselastizität allg

2.) Definition der direkten Preiselastizität
2a.) Berechung der Preiselastizität der Nachfrage
2b.) Grenzfälle der Preiselastizität
2c.) Beispiel zur Berechnung der Preiselastizität
2d.) Einflussfaktoren für die Preiselastizität

3.) Definition der Kreuzpreiselastizität ( indirekte Preiselastizität )
3a.) Berechnung der Kreuzpreiselastizität

4.) Definition der Einkommenselastizität
4a.) Berechnung der Einkommenselastizität

5.) Anwendung der Preiselastizitäten als Kennziffer und Auswirkung auf die 9 Preisbildung auf dem Markt

Literaturverzeichnis/ Verzeichnis der sonstigen benutzten Hilfsmittel

Fachbücher

Einführung in die Volkswirtschaftslehre 12. Aufl., Stuttgart 1996, Horst Siebert

Einführung in die Volkswirtschaftslehre 14. Aufl., Stuttgart 2003, Horst Siebert

Grundzüge der VWL 14.Aufl., München 2001, Bartling/ Luzius

Allgemeine Volkswirtschaftslehre 14. Aufl., München 2003, Arthur Woll

Sonstige Bücher

Duden „ Die neue Rechtschreibung“ 21. Aufl. ,Mannheim 1996, Dudenverlag

Fremdwörterlexikon, 1992 Schweiz, Karl-Dieter Bünting/ Dorothea Ader

Internet

- http://www.mikrooekonomie.de
- http://www.tu-berlin.de
- http://www.indexlist.de/keyword/Preiselastizität
- http://www.wiwi-treff.de/home/mlexikon.php?mpage=beg/preisel.htm
- http://www.it-infothek.de/fhtw/semester
- http://www.marketing.ch/kompetenz/crm/fachb/preisbildung.pdf

verwandte Abkürzungen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.) Einführung in die Preiselastizität

Elastizitäten lassen sich für jeden beliebigen Zusammenhang angeben. Voraussetzung ist natürlich, dass man die beiden Größen metrisch skalieren kann. So könnte man z. B. die Elastizität der erzielten Punkte in einer VWL-Klausur im Hinblick auf die durchschnittliche Regenmenge am Klausurtag bestimmen. Wahrscheinlich würde diese Elastizität nahe bei null liegen, oder?! Für diese Elastizität würde sich wohl kaum jemand interessieren.

Unter den zahlreichen Elastizitäten gibt es - wie so oft - wichtigere und unwichtigere. Zu ersteren zählen in der Mikroökonomie, und speziell in der Haushaltstheorie, auf jeden Fall die Elastizität der Nachfrage, denn für den Unternehmer ist wichtig zu wissen, wie stark sich die nachgefragte Menge ändert, wenn er seinen Preis variiert. Da jedoch die Nachfragekurve durch die in der Wirklichkeit herrschenden Beziehungen zwischen der nachgefragten Menge und ihren Determinanten nicht in Kurvenform bekannt sind, kann der Begriff der Elastizität verwendet werden. Dabei kann für den Unternehmer entsprechend verschiedener Determinanten der Nachfrage die Elastizität in direkte Preiselastizität, indirekte Preiselastizität (Kreuzpreiselastizität) und Einkommenselastizität unterschieden werden. 1 2.

2.) Definition der direkten Preiselastizität

Als direkte Preiselastizität bezeichnet man ein Maß der Reagibilität 3. der Nachfragemenge eines Gutes auf Änderungen seines Preises- berechnet als Quotient von prozentualer Mengen- und Preisänderung. 4.

Die Definition stammt von Alfred Marshall: „ The elasticity of demand in a market is great or small according as the amount demanded increases much or little for a given fall in price , and diminishes much or little for a given rise in price.“5.

Die Nachfrage ist elastisch, wenn eine Preisänderung eine relativ große Mengenänderung bewirkt. Die Nachfrage ist jedoch unelastisch, wenn eine Preisänderung eine relativ geringe Mengenänderung bewirkt.

2a.) Berechung der Preiselastizität der Nachfrage

Die Preiselastizität, welche die prozentuale Änderung der Nachfragemenge bzw. die prozentuale Preisänderung bezeichnet, kann wie folgt bestimmt werden:

Die Preiselastizität (PE) ist definiert als 'relative Mengenänderung dividiert durch relative Preisänderung ( wird auch als prozentuale Änderung bez.) :

Die Nachfrage ist elastisch, wenn eine Preisänderung eine überproportionale Mengenänderung bewirkt |PE| > 1 .

Die Nachfrage wird als isoelastisch bezeichnet, wenn eine Preisänderung eine relativ gleich große Mengenänderung bewirkt |PE| = 1.

Nachfrage ist unelastisch, wenn eine Preisänderung eine unterproportionale Mengenänderung bewirkt |PE| < 1. 6.

2b.) Grenzfälle der Preiselastizität

Die Nachfrage wird als vollkommen elastisch bezeichnet, wenn die Preiselastizität unendlich groß ist → ∞. Das bedeutet, dass auf eine sehr kleine Preisänderung eine unendlich große Mengenänderung folgt.

z.B. wenn der Preis nur wenig steigt, jedoch überhaupt nichts mehr nachgefragt wird.

Die Nachfragekurve würde dann waagerecht verlaufen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diesem Grenzfall einer unendlichen Preiselastizität könnte man sich nähern, indem man die Nachfragekurve immer flacher zeichnet. Dann folgt auf eine kleine Preisänderung, eine große Mengenänderung. Je flacher also die Nachfragekurve verläuft, umso stärker, nähert man sich dem o.g. Grenzfall:

Als zweiten Grenzfall bezeichnet man die Situation, wenn die Nachfrage

vollkommen unelastisch ist, d.h., wenn Preiselastizität =0.

Das bedeutet, dass auf eine Preisänderung, keine Mengenänderung folgt. Die Nachfragekurve würde dann senkrecht verlaufen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diesem Grenzfall wiederum könnte man sich nähern, indem man die Nachfragekurve immer steiler zeichnen würde. 7.

In der Regel wird die Preiselastizität jedoch zwischen diesen beiden Grenzfällen liegen.

2c.) Beispiel zur Berechnung der Preiselastizität:

Sollte bei einer angenommenen Preissenkung von 10% die Nachfrage um 20% steigen, so liegt eine Preiselastizität von 20%/-10% = -2 vor. Der absolute Betrag von -2 also 2 ist größer als 1 und somit ist die Nachfrage elastisch (siehe oben).

Meist liegt entweder eine elastische (Nachfrage > 1) oder eine unelastische Nachfrage (Nachfrage < 1) vor (s. Kurzerläuterung Punkt 1.). In diesen Fällen ist die Preiselastizität der Nachfrage in allen Punkten der Nachfragekurve gleich. Denn die von oben links nach unten rechts verlaufende Nachfragefunktion hat in allen Punkten der Kurve einen anderen Wert.

[...]


1. vgl.: http://www.mikrooekonomie.de

2. vgl.: Einführung in die Volkswirtschaftslehre 14. Aufl., Stuttgart 2003, Horst Siebert

3. Reagibilität = Sensibilität

4. vgl.: http://www.tu-berlin.de

5. vgl.: S. 128 Allgemeine Volkswirtschaftslehre 14. Aufl., München 2003, Arthur Woll

6. vgl.: http://www.indexlist.de/keyword/Preiselastizität

7. vgl.: Einführung in die Volkswirtschaftslehre 12. Aufl., Stuttgart 1996, Horst Siebert

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung der Preiselastizität der Nachfrage für die Preisbildung auf Märkten
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Düsseldorf
Veranstaltung
Volkswirtschaftliche Übung
Note
2,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
10
Katalognummer
V208855
ISBN (eBook)
9783656362449
ISBN (Buch)
9783656363071
Dateigröße
513 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Preisbildung, Kreuzpreiselastizität, Einkommenselastizität
Arbeit zitieren
Sonja Destino (Autor), 2005, Die Bedeutung der Preiselastizität der Nachfrage für die Preisbildung auf Märkten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208855

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