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Max Weber und Rational Choice

Ein Vergleich

Titel: Max Weber und Rational Choice

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Andrea Budzynski (Autor:in)

Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Aus dem Fundus vieler Theoriemodelle werden in dieser Arbeit die Theorie von Max Weber und von Rational Choice dargestellt und in Verbindung gesetzt. Um zunächst einen guten Einblick in die einzelnen Modelle zu bekommen, werde ich die wesentlichen Aspekte darstellen und auch bei einigen für das Verständnis wichtigen Stellen ins Detail gehen. Nachdem ich nun erst Max Weber und Rational Choice behandelt habe, versuche ich eine Gegenüberstellung der beiden Theorien zu konstruieren und prägnant ihre Gemeinsamkeiten/Ähnlichkeiten wie auch Unterschiede aufzuzeigen. Dabei werde ich zunächst auf die Beziehung von Ego und Alter zueinander eingehen, bevor ich die Entstehung von emergenter Ordung durch die Akteurskonstellationen beleuchten will. Zum Schluss werde ich mit einem Fazit meine Arbeit resümieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Max Weber

3. Rational Choice

4. Der Vergleich der Theorien von Max Weber und Rational Choice

4.1 Das Verhalten von Ego und Alter

4.2 Die Akteure und die emergente Ordnung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die soziologischen Theorien von Max Weber und dem Rational-Choice-Ansatz vergleichend gegenüberzustellen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bezug auf die Konstituierung sozialer Ordnung zu analysieren.

  • Verständnis von Handeln und sozialem Handeln bei Max Weber
  • Kernprinzipien der Rational-Choice-Theorie und Nutzenmaximierung
  • Analyse der sozialen Ordnung durch das Problem doppelter Kontingenz
  • Die Rolle von Normen und Sanktionen in der emergenten Ordnung
  • Integrationsversuche durch Hartmut Esser und die Frame-Selektion

Auszug aus dem Buch

3. Rational Choice

Rational Choice ist ein verschiedene Varianten umfassendes Theorieprogramm, das als Kern die These vertritt, dass Handlungen die rationale Verfolgung von Interessen sind.

Hierbei geht man davon aus, dass der Akteur die ihm sich bietende Handlungsalternative wählt, welche ihm auf maximale Weise zufrieden stellt. Grundelemente des ökonomischen Handlungsmodells sind die Berücksichtigung von Kosten und die Nutzenmaximierung. Dabei ist der Akteur ausschließlich auf den eigenen Vorteil bedacht und keinen Normen unterworfen. Normkonform handelt jener nur, wenn für ihn der Nutzen der Befolgung von Normen die Kosten der selben übersteigt. Weiterhin sind auch eine klare Präferenzordnung der eigenen Handlungsziele und volle Information über alle Handlungsbedingungen und -möglichkeiten Basis des ursprünglichen Rational Choice, welches aber auf Grund der Realitätsferne verworfen wurde. Mittlerweile geht man von variablen Präferenzen und unsicheren Handlungsbedingungen aus. Das führt dazu, dass der Akteur nun den ihm bekannten Handlungsalternativen einen Nutzen beimisst und ihre Eintrittswahrscheinlichkeit berücksichtigen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Zielsetzung dar, Max Weber und den Rational-Choice-Ansatz hinsichtlich ihrer Theorien zur sozialen Ordnung zu vergleichen.

2. Max Weber: Dieses Kapitel erläutert Webers Verständnis von Handeln, insbesondere des sozialen Handelns und seiner vier Typen, sowie die Rolle subjektiven Sinns.

3. Rational Choice: Das Kapitel beschreibt das Theorieprogramm von Rational Choice, welches den Akteur als nutzenmaximierenden Egoisten betrachtet, der unter Kosten-Nutzen-Abwägungen agiert.

4. Der Vergleich der Theorien von Max Weber und Rational Choice: Hier findet die eigentliche Gegenüberstellung beider Theorien anhand des Konzepts der Emergenz und des Verhältnisses von Ego und Alter statt.

4.1 Das Verhalten von Ego und Alter: Dieser Unterabschnitt vergleicht, wie beide Theorien die Interaktion zwischen Akteuren unter Bedingungen von Unsicherheit und doppelter Kontingenz bewerten.

4.2 Die Akteure und die emergente Ordnung: Dieser Abschnitt analysiert, wie soziale Ordnung aus dem Handeln der Individuen resultiert und welche Rolle Sanktionen bzw. individuelle Nutzenerwägungen dabei spielen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse des Vergleichs zusammen und hebt die Integrationsbemühungen von Hartmut Esser hervor.

Schlüsselwörter

Max Weber, Rational Choice, Soziales Handeln, Emergenz, Soziale Ordnung, Nutzenmaximierung, Doppelte Kontingenz, Handlungstypen, Sanktionen, Normen, Spieltheorie, Frame-Selektion, Hartmut Esser, Individuum, Handlungsalternativen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem theoretischen Vergleich zwischen der Soziologie Max Webers und dem ökonomisch geprägten Rational-Choice-Ansatz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themenfelder sind die Definition von sozialem Handeln, die Entstehung emergenter sozialer Ordnung und der Umgang der Akteure mit Erwartungssicherheit.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden theoretischen Ansätze herauszuarbeiten und zu prüfen, wie soziale Ordnung bei jeweils unterschiedlichen Akteursmodellen entsteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der theoretischen Analyse und des systematischen Vergleichs soziologischer Modelle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Webers Handlungstypen, die Erklärung des Rational-Choice-Modells und den anschließenden Vergleich in Bezug auf die Emergenz von Ordnung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird besonders durch Begriffe wie Emergenz, soziales Handeln, Nutzenmaximierung und doppelte Kontingenz charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Normen zwischen den Ansätzen?

Während bei Weber soziale Normen einen Handlungsrahmen schaffen, werden sie bei Rational Choice primär als Instrumente zur Reduktion von Transaktionskosten oder als Folge strategischer Koordination betrachtet.

Welchen Stellenwert nimmt die Theorie von Hartmut Esser ein?

Esser dient als Integrationsfigur, die versucht, die starren Modelle von Rational Choice durch die Einbeziehung der Handlungstypen Webers empirisch anschlussfähiger zu gestalten.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Max Weber und Rational Choice
Untertitel
Ein Vergleich
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Veranstaltung
Einführung in die Soziologische Theorie
Note
2,0
Autor
Andrea Budzynski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
14
Katalognummer
V208926
ISBN (eBook)
9783656372066
ISBN (Buch)
9783656372899
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vergleich weber rational choice
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andrea Budzynski (Autor:in), 2008, Max Weber und Rational Choice, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/208926
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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