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Behandlung von Säuglingen mit obstruktiver Atemwegsstörung durch pre-epiglottischen Platten mit Tubus

Unter Einbeziehung der Eltern als Hilfs-Therapeuten

Título: Behandlung von Säuglingen mit obstruktiver Atemwegsstörung durch pre-epiglottischen Platten mit Tubus

Estudio Científico , 2013 , 19 Páginas

Autor:in: Carsten Matuschek, M.Sc. (Autor)

Salud - Salud pública
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Bei Neugeborenen, insbesondere dem Frühgeborenen, ist es die unreife zentrale Regulation, die zu Apnoen und Bradycardien führt. Im jungen Säuglingsalter überwiegen die zentralen Apnoen (fehlende Atembewegungen mit fehlendem Flow Nasal) und der Anteil der obstruktiven Apnoen (fehlende Flow nasal bei vorhandener Atmungsaktivität) beträgt weniger als 10%. Zahlreiche Frühgeborene unter der 35. Gestationswoche brauchen eine Atemstimulation mittels Medikamenten oder gar einer maschinellen Unterstützung der Atmung mittels Nasen –CPAP (über nasopharyngealen Tubus oder spezielle nasale Prongs); wenige ganz unreife Frühgeborene bedürfen sogar einer Druckbeatmung via Nasotrachealtubus. Einengungen und neuromotorische Dysfunktionen der oberen Atemwege führen in zahlreichen Fällen zu einer behinderten Atmung, vor allem im Schlaf, wenn der Muskeltonus der oberen Atemwege abnimmt und die Obstruktion zunimmt. Dazu gehören Choanalstenosen /-Atresie, Makroglossie, Mikro-/Retrognathie, nasale Fremdkörper, Polypen, Speicherkrankheiten, allergische Rhinitis, Zustand nach Gaumenspaltenverschluss oder im Rahmen von zahlreichen Syndromen mit kraniofazialen Missbildungen wie das Apert-Syndrom, Crouzon-Syndrom, Pfeiffer-Syndrom, Pierre-Robbin-Sequenz, Achondroplasie, Trisomie 21, Treacher-Collins-Sydrom, Tumore und viele mehr. Sher untersuchte Kinder mit craniofazialen Fehlbildungen, mit Hilfe von Nasopharyngoskopien und fand heraus, dass es vier verschiedene Mechanismen gibt, die eine Obstruktion der oberen Atemwege verursachen, die in Abbildung 1- 4 dargestellt werden.
Mit der pre-epiglottischen Platte mit Tubus können Säuglinge mit der Typ-3-Obstruktion und Typ-4-Obstruktion behandelt werden. Bei der Typ-3-Obsruktion prolabieren sich die medialen Rachenwände und lagern sich dort aneinander. Durch das sphinkterartige kontrahieren der Rachenwände stellt sich eine zirkuläre Typ-4-Obstruktion ein.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Klinik

3.0 Ätiopathogenese

2.1 Ätiopathogenese

4.0 Therapieplan

5.0 Material und Methoden

6.0 Ergebnisse

7.0 Diskussion

8.0 Zusammenfassung

9.0 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Anwendung und Wirksamkeit von pre-epiglottischen Platten mit Tubus als therapeutisches Verfahren bei Säuglingen mit obstruktiven Atemwegsstörungen, insbesondere bei der Pierre-Robin-Sequenz, aufzuzeigen und dabei die Bedeutung der Eltern als integralen Bestandteil der Behandlung hervorzuheben.

  • Analyse der verschiedenen Typen der Atemwegsobstruktion bei Säuglingen.
  • Darstellung der klinischen Symptomatik der Pierre-Robin-Sequenz.
  • Untersuchung der ätiologischen Faktoren für Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten.
  • Erläuterung des therapeutischen Konzepts der pre-epiglottischen Platte mit Tubus.
  • Betonung der interdisziplinären Zusammenarbeit unter Einbeziehung der Eltern als „Ko-Therapeuten“.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Bei Neugeborenen, insbesondere dem Frühgeborenen, ist es die unreife zentrale Regulation, die zu Apnoen und Bradycardien führt. Im jungen Säuglingsalter überwiegen die zentralen Apnoen (fehlende Atembewegungen mit fehlendem Flow Nasal) und der Anteil der obstruktiven Apnoen (fehlende Flow nasal bei vorhandener Atmungsaktivität) beträgt weniger als 10%. Zahlreiche Frühgeborene unter der 35. Gestationswoche brauchen eine Atemstimulation mittels Medikamenten oder gar einer maschinellen Unterstützung der Atmung mittels Nasen –CPAP (über nasopharyngealen Tubus oder spezielle nasale Prongs); wenige ganz unreife Frühgeborene bedürfen sogar einer Druckbeatmung via Nasotrachealtubus [1]. Einengungen und neuromotorische Dysfunktionen der oberen Atemwege führen in zahlreichen Fällen zu einer behinderten Atmung, vor allem im Schlaf, wenn der Muskeltonus der oberen Atemwege abnimmt und die Obstruktion zunimmt.

Mit der pre-epiglottischen Platte mit Tubus können Säuglinge mit der Typ-3-Obstruktion und Typ-4-Obstruktion behandelt werden. Bei der Typ-3-Obsruktion prolabieren sich die medialen Rachenwände und lagern sich dort aneinander. Durch das sphinkterartige kontrahieren der Rachenwände stellt sich eine zirkuläre Typ-4-Obstruktion ein. Die Atemwegsverlagerung in Zusammenhang mit Mikro- oder Retrognathie wurde erstmals 1911 von Shukowski beschrieben, er beobachtete bei Patienten mit infantiler Micrognathie einen von vorne nach hinten verkürzten Unterkiefer, der durch die tief in den Rachen gesenkte Zungenbasis, die auf die Epiglottis drückte, zu schwerwiegender respiratorischer Insuffizienz führte und nannte diese Erscheinung „Stridor inspiratorius congenitus“ [3]. Dieser Symptomkomplex ist heute besser bekannt als Pierre-Robin-Sequenz, er beschrieb 1923 eine Reihe Neugeborener mit Micro oder Retrognathie, Glossoptose und Ateminsuffizienz [4].

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die physiologischen Grundlagen bei Säuglingen, die zu Atemstörungen führen, und führt das spezifische Therapieverfahren der pre-epiglottischen Platte für definierte Obstruktionstypen ein.

2.0 Klinik: Das Kapitel erläutert die klinische Präsentation der Pierre-Robin-Sequenz, einschließlich der anatomischen Merkmale und der weitreichenden gesundheitlichen Folgen einer obstruktiven Ventilationsstörung.

3.0 Ätiopathogenese: Hier werden die komplexen Ursachen, unterteilt in endogene Genschäden und exogene Einflüsse während der Schwangerschaft, für die Entstehung von Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten beleuchtet.

4.0 Therapieplan: Dieser Abschnitt beschreibt das interdisziplinäre Vorgehen und die Notwendigkeit, Eltern als „Ko-Therapeuten“ in die Anwendung der pre-epiglottischen Platte mit Tubus einzubinden.

5.0 Material und Methoden: Die methodische Vorgehensweise der Studie, einschließlich der Patientenauswahl und der technischen Herstellung der individuell angepassten Plattenkonstruktion, wird hier detailliert dargelegt.

6.0 Ergebnisse: Zusammenfassend wird über die erfolgreiche Anwendung der Methode bei den untersuchten Patienten berichtet, die zu einer sofortigen Verbesserung der Sauerstoffsättigung und einem Rückgang der Atemwegsobstruktion führte.

7.0 Diskussion: Die Ergebnisse werden in den Kontext bestehender konservativer und invasiver Behandlungsmethoden gestellt, wobei die Vorteile der hier untersuchten Apparatur hinsichtlich Effektivität und verkürzter Klinikaufenthaltsdauer hervorgehoben werden.

8.0 Zusammenfassung: Abschließend wird das Verfahren als gut praktizierbare Option bekräftigt, sofern eine konsequente interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine intensive Einbindung der Eltern erfolgt.

Schlüsselwörter

Pierre-Robin-Sequenz, Atemwegsobstruktion, pre-epiglottische Platte, Tubus, Kieferorthopädie, Säuglinge, Glossoptose, Ko-Therapeuten, Atmung, Spaltbildungen, Atemhilfe, Biometrische Analytik, Gaumenspalte, respiratorische Insuffizienz, klinische Therapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt eine spezialisierte kieferorthopädische Behandlungsform für Säuglinge, die unter schwerwiegenden Atemwegsobstruktionen leiden, insbesondere im Rahmen der Pierre-Robin-Sequenz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Klinik und Ursachenforschung der Pierre-Robin-Sequenz sowie die Entwicklung und praktische Anwendung von pre-epiglottischen Platten mit Tubus.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Wirksamkeit der pre-epiglottischen Platte mit Tubus bei der Behandlung von Typ-3- und Typ-4-Obstruktionen aufzuzeigen und die Rolle der Eltern als Ko-Therapeuten hervorzuheben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine klinische Beobachtungsstudie, bei der 8 Patienten mittels biometrischer Analytik und individuell gefertigter Apparaturen behandelt und deren Behandlungsergebnisse ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die klinische Beschreibung des Krankheitsbildes, die ätiologischen Grundlagen, den therapeutischen Behandlungsplan sowie eine detaillierte Auswertung der Studienergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Pierre-Robin-Sequenz, Atemwegsobstruktion, pre-epiglottische Platte, interdisziplinäre Behandlung und Eltern-Kind-Kooperation.

Wie unterscheidet sich die pre-epiglottische Platte von anderen Konzepten wie der „Tübinger Platte“?

Während die Tübinger Platte für Typ-1- und Typ-2-Obstruktionen eingesetzt wird, bietet die pre-epiglottische Platte mit Tubus durch biometrische Anpassung eine Lösung für Typ-3- und Typ-4-Obstruktionen bei kürzerem Klinikaufenthalt.

Warum ist die Einbindung der Eltern als „Ko-Therapeuten“ so entscheidend für den Behandlungserfolg?

Da die Patienten Säuglinge sind, ist die häusliche Pflege, wie das Reinigen der Platte und die Unterstützung bei der Eingliederung durch die Eltern, für eine sichere und effektive Therapie essenziell.

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Detalles

Título
Behandlung von Säuglingen mit obstruktiver Atemwegsstörung durch pre-epiglottischen Platten mit Tubus
Subtítulo
Unter Einbeziehung der Eltern als Hilfs-Therapeuten
Autor
Carsten Matuschek, M.Sc. (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
19
No. de catálogo
V209325
ISBN (Ebook)
9783656371526
ISBN (Libro)
9783656372844
Idioma
Alemán
Etiqueta
behandlung platten tubus säuglingen atemwegsstörung einbeziehung eltern therapeuten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Carsten Matuschek, M.Sc. (Autor), 2013, Behandlung von Säuglingen mit obstruktiver Atemwegsstörung durch pre-epiglottischen Platten mit Tubus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209325
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