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Ethische Grundlagen sozialer Arbeit

Titel: Ethische Grundlagen sozialer Arbeit

Seminararbeit , 2011 , 4 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Vera Papadopoulos (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Praxisbezug basiert auf meiner Arbeit in der stationären Jugendhilfe.
Die „Schwächen“ des Kindes/ Jugendlichen und die Defizite der Herkunftsfamilie erfahren aufgrund der Unterbringung und dem damit offen thematisierten Hilfebedarf zunächst eine größere Aufmerksamkeit als die Stärken. Ausgehend von einer erlebten „Angebotsarmut“ ist es die Aufgabe der sozialen Fachkräfte, die Stärken der Kinder und Jugendlichen zu erkennen (4.1.4 in(DBSH 2004:3)) und ihnen eine entsprechende Entwicklung zu ermöglichen (4.2.1.in(DBSH 2004:3)).Konkret bedeutet das, durch bewusste und aufmerksame Wahrnehmung das Kind/ den Jugendlichen in seinen persönlichen Stärken zu fördern, und ihm durch gezielte, möglichst vielfältige Angebote die Möglichkeit zu geben, Neues auszuprobieren, um Interessen, Fähigkeiten und Potentiale zu entdecken.

Leseprobe


Modul O1 Geschichte, Theorie und Struktur Sozialer Arbeit Theorie-Aufgabe: Ethische Grundlagen 2010

Der Praxisbezug basiert auf meiner Arbeit in der stationären Jugendhilfe.

Die „Schwächen“ des Kindes/ Jugendlichen und die Defizite der Herkunftsfamilie erfahren aufgrund der Unterbringung und dem damit offen thematisierten Hilfebedarf zunächst eine größere Aufmerksamkeit als die Stärken. Ausgehend von einer erlebten „Angebotsarmut“ ist es die Aufgabe der sozialen Fachkräfte, die Stärken der Kinder und Jugendlichen zu erkennen (4.1.4 in(DBSH 2004:3)) und ihnen eine entsprechende Entwicklung zu ermöglichen (4.2.1.in(DBSH 2004:3)).Konkret bedeutet das, durch bewusste und aufmerksame Wahrnehmung das Kind/ den Jugendlichen in seinen persönlichen Stärken zu fördern, und ihm durch gezielte, möglichst vielfältige Angebote die Möglichkeit zu geben, Neues auszuprobieren, um Interessen, Fähigkeiten und Potentiale zu entdecken. Eine Abwendung von den „Schwächen“ zu einer Hinwendung auf die Stärken eines Kindes/ Jugendlichen ermöglicht einen positiven pädagogischen Arbeitsansatz und gibt dem Kind/ dem Jugendlichen die Möglichkeit, Selbstwertgefühl zu entwickeln und Selbstbestätigung zu erfahren.

Ausgehend davon, dass der Mensch in „Wechselwirkung mit seiner Umwelt“ (2.DBSH, Ethik in der sozialen Arbeit:2) steht, sich in verschiedenen Strukturen und Gesellschaften bewegt, wird deutlich, dass Sozialarbeit das gesamte System des Hilfeempfängers, z.B. seine Herkunftsfamilie, seinen Freundeskreis, Schule, einschließen muss. Eine ganzheitliche Behandlung (4.1.3.in(DBSH 2004:2)) bedeutet die Beachtung und die Miteinbeziehung der Umwelt - Faktoren, besonders der Beziehungen und „Nicht- Beziehungen“. Bei stationär untergebrachten Kindern/ Jugendlichen bedeutet das z.B. eine möglichst intensive und wertschätzende Zusammenarbeit mit den Eltern. Diese sind auch“ Fachkräfte“ , da sie im allgemeinen ihr Kind am besten kennen; ihre Informationen über die emotionale, geistige und körperliche Entwicklung des Kindes sind für die gemeinsame Arbeit von großer Bedeutung. Die systemische Arbeitsweise basiert auf einem möglichst großen Wissensspektrum.

[...]

Häufig gestellte Fragen

Was sind die ethischen Grundlagen der Sozialen Arbeit laut DBSH?

Die Grundlagen basieren auf der Förderung von Entwicklung, der Anerkennung von Stärken und der Achtung der Menschenwürde in Wechselwirkung mit der Umwelt.

Was bedeutet ein ressourcenorientierter Ansatz in der Jugendhilfe?

Anstatt sich nur auf Defizite zu konzentrieren, ist es Aufgabe der Fachkräfte, die Stärken und Potentiale der Jugendlichen zu erkennen und zu fördern.

Warum ist eine ganzheitliche Behandlung in der Sozialarbeit wichtig?

Weil Menschen in ständiger Wechselwirkung mit ihrem Umfeld stehen. Die Einbeziehung von Familie, Freunden und Schule ist für den Hilfeprozess essenziell.

Welche Rolle spielen Eltern in der stationären Jugendhilfe?

Eltern werden als „Fachkräfte“ für ihr eigenes Kind gesehen; eine wertschätzende Zusammenarbeit mit ihnen ist für den pädagogischen Erfolg entscheidend.

Wie fördert man das Selbstwertgefühl bei Jugendlichen?

Durch gezielte Angebote, die es ermöglichen, Neues auszuprobieren und eigene Fähigkeiten zu entdecken, was zu Selbstbestätigung führt.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ethische Grundlagen sozialer Arbeit
Hochschule
Fachhochschule Potsdam
Note
1,3
Autor
Vera Papadopoulos (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
4
Katalognummer
V209495
ISBN (eBook)
9783656374343
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ethische grundlagen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vera Papadopoulos (Autor:in), 2011, Ethische Grundlagen sozialer Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209495
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  4  Seiten
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