2 Definitionen sozialer Gerechtigkeit,
Persönliche Verknüpfung mit dem Begriff,
Beispiele,
Welche Faktoren spielen für soziale Gerechtigkeit eine Rolle? (Tabellarische Übersicht),
Ausführliche Ideensammlung: Was müsste getan werden, damit es in der Bundesrepublik
Deutschland gerechter zugeht?
Literaturangaben.
Inhaltsverzeichnis
1. Bitte recherchieren Sie zwei Definitionen zu „sozialer Gerechtigkeit“.
2. Was verknüpfen Sie mit dem Begriff „soziale Gerechtigkeit“?
3. Welche Faktoren spielen für soziale Gerechtigkeit eine Rolle?
4. Was müsste getan werden, damit es in der Bundesrepublik Deutschland gerechter zugeht?
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff der sozialen Gerechtigkeit sowie dessen praktische Anwendung und Reflexion im Alltag einer Koordinatorin in der stationären Kinder- und Jugendhilfe.
- Grundlagen und Definitionen sozialer Gerechtigkeit
- Vergleich verschiedener Auffassungen (Chassé vs. DBSH)
- Persönliche Reflexion anhand von Beispielen aus dem privaten Umfeld
- Identifikation relevanter Einflussfaktoren
- Konkrete Handlungsideen zur Armutsbekämpfung und Förderung von Bildungschancen
Auszug aus dem Buch
Beispiele aus dem privaten Umfeld:
Ich habe mich bewusst für 4 Beispiele aus dem privaten Bereich, weg von Beispielen des „klassischen Klientels“, entschieden, da mein Beruf (Koordinatorin in der stationären Kinder- und Jugendhilfe) letztendlich auf dem Vorhandensein sozialer Ungerechtigkeit basiert; gäbe es nicht so viele sozialschwache und hilfebedürftige Familien, gäbe es auch nicht das ausgeprägte und vielfältige Arbeitsgebiet der Kinder- und Jugendhilfe. Alle meiner beruflichen 35 „Schützlinge“ haben beeinträchtigte Teilhabechancen und sind somit von sozialer Ungerechtigkeit betroffen.
Zudem ist die private Erfahrung sozialer Ungerechtigkeit sehr einprägend, da sie selbst erlebt wurde. Als bemerkenswert erachte ich dabei, dass nicht nur „Randgruppen“ von sozialer Ungerechtigkeit betroffen sind, sondern, wie meine Familie, auch integrierte, „normale“ Familien mit Status, Einkommen und Bildungsanspruch.
Beispiel 1: ich bin Mutter von drei Kindern (19, 19,11). Als meine Kinder noch klein waren und ich alleinerziehend war, gab es in Bewerbungsgesprächen immer die Frage, ob und wie die Betreuung meiner Kinder sichergestellt sei. Es war für die berufliche Entwicklung und somit die Sicherung des Einkommens, letztendlich unserer familiären Unabhängigkeit, ein „kritischer Faktor“, ein Risikofaktor, Mutter zu sein und zugleich berufstätig sein zu wollen. Ich musste mich erklären und rechtfertigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Bitte recherchieren Sie zwei Definitionen zu „sozialer Gerechtigkeit“.: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Definitionen und Aspekte sozialer Gerechtigkeit, wobei insbesondere der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) und die Saarbrücker Erklärung als Referenzen dienen.
2. Was verknüpfen Sie mit dem Begriff „soziale Gerechtigkeit“?: Hier wird der Begriff mit der Wahrung von Menschenrechten und der Förderung von Teilhabechancen verknüpft, illustriert durch Fallbeispiele aus dem privaten Lebensumfeld der Autorin.
3. Welche Faktoren spielen für soziale Gerechtigkeit eine Rolle?: In diesem Teil werden in einer tabellarischen Übersicht verschiedene Faktoren hinsichtlich ihrer Relevanz für soziale Gerechtigkeit bewertet, wobei soziale Herkunft und Bildung als besonders einflussreich identifiziert werden.
4. Was müsste getan werden, damit es in der Bundesrepublik Deutschland gerechter zugeht?: Das letzte Kapitel widmet sich politischen und gesellschaftlichen Lösungsideen zur Armutsbekämpfung, insbesondere der Prävention in der Kinder- und Jugendhilfe.
Schlüsselwörter
Soziale Gerechtigkeit, Soziale Arbeit, Kinderarmut, Teilhabechancen, Menschenrechte, Prävention, Bildungsungerechtigkeit, DBSH, Soziale Ungleichheit, Armutsbekämpfung, Stationäre Kinder- und Jugendhilfe, Familienpolitik, gesellschaftliche Integration.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt die multidisziplinäre Einführung in das Thema soziale Gerechtigkeit und reflektiert deren Bedeutung für die soziale Arbeit sowie den persönlichen Alltag.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert sich auf soziale Ungleichheit, Kinderarmut, Bildungschancen und die Rolle von professionellen Verbänden wie dem DBSH.
Was ist das Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den Begriff der sozialen Gerechtigkeit theoretisch zu erfassen und durch eigene Erfahrungen und berufliche Praxisbeispiele zu validieren.
Welche Methode wurde verwendet?
Die Autorin nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, dem Vergleich existierender Aspektsammlungen und einer fallorientierten Selbstreflexion.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert, welche Faktoren soziale Gerechtigkeit beeinflussen und welche präventiven Maßnahmen in Deutschland zur Bekämpfung von Armut notwendig wären.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Soziale Gerechtigkeit, Prävention, Teilhabe und soziale Herkunft.
Warum wählte die Autorin Beispiele aus dem privaten Umfeld?
Sie wollte verdeutlichen, dass soziale Ungerechtigkeit nicht nur sogenannte Randgruppen betrifft, sondern auch "normale" Familien mit Bildungsanspruch.
Welchen Stellenwert hat die Prävention in dieser Arbeit?
Die Autorin plädiert stark dafür, dass Prävention einen höheren politischen und gesellschaftlichen Stellenwert benötigt, da sie langfristig kosteneffizienter ist als spätere Maßnahmen.
- Quote paper
- Vera Papadopoulos (Author), 2011, Soziale Gerechtigkeit. Eine multidisziplinäre Einführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209501