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Die sprachliche Charakterisierung von Georges in "Cuisine et Dépendances" von Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri

Titel: Die sprachliche Charakterisierung von Georges in "Cuisine et Dépendances" von Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 15 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Alexander Kraus (Autor:in)

Französische Philologie - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

"Cuisine et Dépendances" ist ein auf dem gleichnamigen Theaterstück von Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri basierender Film von Philippe Muyl. Als Theaterstück feierte "Cuisine et Dépendances" 1991 im Théâtre la Bruyère Premiere und wurde schließlich zwei Jahre darauf von Muyl verfilmt. Obwohl die Überschneidungen zwischen Film und Theaterstück offensichtlich sind, ist der Film aus der Sicht eines Filmregisseurs konzipiert, was Abweichungen von Theaterstück und Drehbuch erklärt.

Letztlich soll in dieser Analyse die Rolle des Georges, der von Jean-Pierre Bacri dargestellt wird, geklärt werden. Bezugspunkt ist hierbei der Film, jedoch werden Textstellen aus dem Theaterstück zitiert, die sich aber mit dem Film überschneiden.

Nach einer kurzen Inhaltsangabe werden zunächst Georges Charaktereigenschaften und die Relation zu den anderen Personen aufgezeigt. Anschließend wird die sprachliche Charakterisierung zeigen, dass die Person des Georges in seiner Sprachverwendung individualisiert ist und sich dadurch von den anderen Personen unterscheidet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Inhaltsangabe von Cuisine et Dépendances

3 Äußeres Erscheinungsbild von Georges

4 Allgemeine Charakterisierung von Georges

4.1 Indirektes Charakterisieren

4.2 Direktes Charakterisieren

5 Sprachliche Charakterisierung von Georges

5.1 Linguistische Auffälligkeiten

5.2 Parasprachliche Auffälligkeiten

5.3 Nonverbale Auffälligkeiten

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Analyse untersucht die Rolle des Charakters Georges in dem Film "Cuisine et Dépendances" von Philippe Muyl. Ziel ist es, durch eine detaillierte Charakterisierung sowie eine linguistische Untersuchung seiner Sprachverwendung aufzuzeigen, wie sich Georges durch sein individuelles Verhalten und seine spezifische Ausdrucksweise von anderen Figuren abhebt und eine dynamische Entwicklung durchläuft.

  • Charakterisierung von Georges (direkt und indirekt)
  • Linguistische Analyse von Idiolekt und Sprachvarietäten
  • Untersuchung von Ironie, Sarkasmus und rhetorischen Sprechakten
  • Analyse parasprachlicher und nonverbaler Ausdrucksmittel
  • Beziehungsspezifische Dynamiken zwischen den Hauptfiguren

Auszug aus dem Buch

4.1 Indirektes Charakterisieren

Schon die Anfangsszene zeigt, dass Georges ein Einzelgänger ist, als er sich bei der Ankunft seiner alten Schulfreundin Charlotte auf den Balkon zurückzieht. Obwohl Georges unter Leuten ist, favorisiert er den Balkon gegenüber der Gesellschaft, denn er benötigt einen ruhigen Ort, um zu reflektieren und zu rauchen. Außerdem gelingt ihm bei Konfrontationen oftmals die Flucht nach vorne und er nutzt den Balkon, um Problemen aus dem Weg zu gehen. Charakteristisch für Georges sind außerdem seine Passivität und Handlungsunfähigkeit. Denn gerade die Tatsache, dass er nichts tut, obwohl er genau weiß, was zu tun wäre, zeigt, dass er die Gastfreundschaft von Martine und Jacques nicht zu schätzen weiß. Oft simuliert er eine vordergründige Höflichkeit, indem er Floskeln wie « Bon… Parlons peu, mais parlons bien […] » benutzt. Dies ist Georges Abschlussresumée, als er gehen möchte, um im Hotel zu schlafen. Außerdem heuchelt er Höflichkeit vor, wenn er kurz darauf um die Benutzung des Telefons bittet, obwohl er sich vorher an allem selbst bediente.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Films sowie Definition des Untersuchungsgegenstands, die Rolle des Georges im Hinblick auf seine Individualisierung.

2 Inhaltsangabe von Cuisine et Dépendances: Zusammenfassung der Handlung und des Settings in der Pariser Küche.

3 Äußeres Erscheinungsbild von Georges: Beschreibung des physischen Erscheinungsbildes und der Persönlichkeitsmerkmale der Figur.

4 Allgemeine Charakterisierung von Georges: Methodische Herleitung der direkten und indirekten Charakterisierung der Figur mittels Filmzitaten.

4.1 Indirektes Charakterisieren: Analyse der Handlungsweisen von Georges, wie etwa seine Neigung zum Rückzug oder sein ambivalentes Verhalten gegenüber den anderen Personen.

4.2 Direktes Charakterisieren: Betrachtung der Figur durch die Wahrnehmung und Kommentare der anderen Charaktere im Film.

5 Sprachliche Charakterisierung von Georges: Linguistische Analyse der Figur unter Berücksichtigung von Sprachgebrauch und kommunikativen Mustern.

5.1 Linguistische Auffälligkeiten: Untersuchung des Idiolekts von Georges im Kontext soziolinguistischer Variationen und Argumentationstheorien.

5.2 Parasprachliche Auffälligkeiten: Betrachtung von Intonation, Betonung und stimmlichen Merkmalen, die Georges' emotionale Verfassung unterstreichen.

5.3 Nonverbale Auffälligkeiten: Analyse von Mimik, Gestik und Körperhaltung im Verlauf der Entwicklung der Figur.

6 Fazit: Resümee der Charakterentwicklung und Ausblick auf das Ende des gemeinsamen Abends.

Schlüsselwörter

Cuisine et Dépendances, Georges, Filmanalyse, Charakterisierung, Linguistik, Idiolekt, Ironie, Sarkasmus, Nähesprache, nonverbale Kommunikation, Sprechakt, Toulmin, Sprachvarietät, Soziolinguistik, Filmdramaturgie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Filmfigur des Georges in Philippe Muyls Werk "Cuisine et Dépendances" hinsichtlich ihrer Charakterzüge und sprachlichen Identität.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Charakterisierung der Figur, linguistische Auffälligkeiten, die Verwendung von Ironie sowie die nonverbale Kommunikation im Film.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Georges durch seine spezifische Sprachverwendung und seine Handlungsweise individualisiert wird und sich von seinem sozialen Umfeld abgrenzt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden Methoden der Charakteristik (direkt/indirekt), die Linguistik (Idiolekt, Sprechaktanalyse, Ironietheorien nach Grice, Sperber/Wilson) und die Analyse nonverbaler Kommunikation kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine Charakterisierung (indirekt/direkt) sowie eine vertiefte linguistische Analyse der Sprache, ergänzt durch parasprachliche und nonverbale Beobachtungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Idiolekt, Ironie, Sarkasmus, Nähesprache und nonverbale Kommunikation geprägt.

Wie nutzt Georges Ironie als Abwehrmechanismus?

Georges setzt Ironie gezielt ein, um sich über Jacques' Hilflosigkeit lustig zu machen oder um Unmut über die Anwesenheit der anderen Gäste auszudrücken, wobei er oft gegen Konversationsmaximen verstößt.

Welche Rolle spielt der Balkon in der Charakterisierung?

Der Balkon fungiert als zentraler Rückzugsort für Georges, an dem er reflektiert und sich dem sozialen Druck der Gruppe entzieht.

Warum wird Georges als "dynamischer Charakter" bezeichnet?

Georges entwickelt sich im Laufe des Abends von einem teilnahmslosen Beobachter hin zu einer aktiveren Figur, die Entscheidungen bezüglich seiner Lebenssituation trifft.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die sprachliche Charakterisierung von Georges in "Cuisine et Dépendances" von Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,7
Autor
Alexander Kraus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
15
Katalognummer
V209510
ISBN (eBook)
9783656374305
ISBN (Buch)
9783656375623
Sprache
Deutsch
Schlagworte
charakterisierung georges cuisine dépendances agnès jaoui jean-pierre bacri
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Kraus (Autor:in), 2009, Die sprachliche Charakterisierung von Georges in "Cuisine et Dépendances" von Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209510
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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