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Gemeinschaftsfähiges Handeln im Rahmen von außerschulisch erzieherischen Tätigkeiten

Erfahrungen eines angehenden Gymnasiallehrers

Title: Gemeinschaftsfähiges Handeln im Rahmen von außerschulisch erzieherischen Tätigkeiten

Internship Report , 2009 , 19 Pages

Autor:in: Felix Kasten (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Aufgrund meines Interesses an dem Lehrerberuf nahm ich im Februar 2005 eine Übungsleitertätigkeit im Bereich Volleyball im Freizeitsport beim Sportverein Fortuna Rostock e.V. (im Folgenden kurz: SV Fortuna) an. Der SV Fortuna ist ein sehr junger Verein. [...] 2009 wurde er mit den „Sternen des Sports“ ausgezeichnet, ein Preis für die soziale Arbeit des Vereins. Der SV Fortuna hat neben einem großen Angebot aus Tanzgruppen, Kindersport und Mutterkindersport u.a. auch zwei Volleyballgruppen, eine dieser wird von mir geleitet. Zwei mal im Jahr (seit 2009 vier Mal) veranstaltet der SV Fortuna ein Volleyballturnier für Freizeitsportmannschaften, bei dessen Organisation, Betreuung, sowie auch Durchführung und Aufbau ich seit der Einführung beteiligt bin.
Sportler fast jeder Altersklasse nehmen an meinen Übungseinheiten teil, unter anderem auch Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren. Daher ist es mir möglich, dies als Sozialpraktikum anrechnen zu lassen. Zunächst trainierte ich mit den Sportbegeisterten am Freitag von 20 bis 21:30 Uhr in der Sporthalle der Borwinschule am Kabutzenhof. Dies stellte sich aber als äußerst ungünstige Zeit heraus, sodass um weitere Sportler für die Gruppe zu interessieren und zu gewinnen, die Zeit auf Mittwoch von 20 bis 21:30 Uhr verlegt werden musste. Zu meinem Erstaunen kamen hier viele junge Interessenten, um daran teilzunehmen, trotz der Schule/Arbeit, die am nächsten Tag stattfindet. Während meiner Tätigkeit absolvierte ich verschiedene Kurse zur Weiterbildung, um als Übungsleiter kompetenter, aber vor allem auch organisierter und sicherer zu werden. Dies bezüglich belegte ich den „Grundkurs zur Ausbildung von Übungsleitern C, Fachübungsleitern C, Trainern C der 1. Lizenzstufe“ beim SSB Rostock und erwarb eine Lizenz als „Übungsleiter C für Breitensport Kinder/Jugendliche“ beim KSB Bad Doberan.
Bewegung ist also ein wesentlicher Bestandteil meiner Freizeitgestaltung. Ich interessiere mich für vielerlei Arten von Sport. Umso wichtiger ist es für mich, dass das neu gewonnene theoretische Wissen mir gleichfalls neue Erkenntnisse und Einsichten in der pädagogischen Praxis bringen. Im Folgenden wird erläutert, welche erzieherischen Aufgaben der Übungsleiter zu bewerkstelligen hat und welche Dinge in seinen Aufgabenbereich hineinfallen. Die zentrale Thematik ist dabei die Arbeit eines Übungsleiters zu charakterisieren.
Abschließend gilt es, Schlussfolgerungen hinsichtlich der pädagogischen Arbeit zu ziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Aufgabenfelder und Tätigkeiten

3.0 Beobachtungen während der Realisierung

4.0 Fazit

5.0 Anhang

5.1 Anmerkung

5.2 Literaturverzeichnis

5.3 Übungsplan

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Tätigkeit eines Übungsleiters im Vereinssport kritisch zu reflektieren und eine Verbindung zwischen pädagogischer Theorie aus dem Studium und der praktischen Anwendung herzustellen. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, wie erzieherische Aufgaben und didaktische Methoden effektiv im Freizeitsport umgesetzt werden können.

  • Charakterisierung der Rolle und Aufgaben eines Übungsleiters
  • Anwendung pädagogischer und didaktischer Grundsätze in der Praxis
  • Bedeutung von Kommunikation und Sozialerziehung im Sport
  • Vergleich von deduktiven und induktiven Lehrverfahren im Volleyballtraining
  • Reflexion über die Entwicklung der Sportler und den eigenen beruflichen Werdegang

Auszug aus dem Buch

1.0 Einleitung

Die Lehrerausbildung gliedert sich in zwei Phasen. Die erste bezeichnet man als universitäre Phase, in der die erziehungswissenschaftlichen und vor allem fachlichen Elemente näher erläutert werden. Diese ist segmentiert in das Grundstudium und das Hauptstudium, dem sich dann das 1. Staatsexamen anschließt. Die zweite Phase ist das sogenannte Referendariat, in dem die berufspraktische Ausbildung im Vordergrund steht. Die Grundlagen dafür bilden die Praktika während des Studiums. Eines dieser grundlegenden Praktika ist das Sozialpraktikum (die anderen beiden sind Schulpraktika), in dem außerschulisch erzieherische Tätigkeiten und soziales Verhalten praktiziert werden soll.

Der Schwerpunkt liegt darin, die Arbeit und den Umgang mit Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 19 Jahren zu üben. Das Praktikum kann in verschiedenen Einrichtungen absolviert werden, die außerschulisch betreuend, präventiv oder intervenierend tätig sind. Sozial bedeutet in diesem Zusammenhang gemeinschaftsfähig zu handeln. Es soll eine sogenannte Sozialerziehung stattfinden, d.h. einerseits die „Vermittlung von Gemeinschaftsfähigkeit wie Toleranz [und] Rücksichtnahme“, wie zum Beispiel gegenüber Leistungsschwächeren oder religiösen Personen, andererseits die „Eingliederung in eine Gruppe durch erzieherische Maßnahmen“ (Büchin-Wilhelm, Jaszus 2006, 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Das Kapitel erläutert die Phasen der Lehrerausbildung und ordnet das Sozialpraktikum als wesentliches Element ein, um pädagogische Theorie in die außerschulische Praxis zu überführen.

2.0 Aufgabenfelder und Tätigkeiten: Hier werden theoretische Grundlagen der Übungsleitertätigkeit dargelegt, insbesondere die Planung von Übungseinheiten, die Zielsetzung sowie die Anwendung verschiedener didaktischer Lehrverfahren.

3.0 Beobachtungen während der Realisierung: Der Autor reflektiert praktische Erfahrungen bei der Anleitung von Sportgruppen, wobei der Fokus auf sprachlicher Kommunikation, dem Einsatz unterschiedlicher Lehrverfahren und der Bedeutung sozialer Interaktion liegt.

4.0 Fazit: Das abschließende Kapitel zieht eine Bilanz der gemachten Erfahrungen und betont den Wert der Verbindung von Theorie und Praxis für die eigene professionelle Entwicklung zum Lehrer.

5.0 Anhang: Der Anhang enthält neben einer formalen Anmerkung zum Sprachgebrauch das Literaturverzeichnis und einen detaillierten Übungsplan für 15 Trainingseinheiten.

Schlüsselwörter

Übungsleiter, Sozialpraktikum, Lehrerausbildung, Pädagogik, Volleyball, Didaktik, Trainingsplanung, Motivation, Sozialerziehung, Gruppenbildung, Lehrverfahren, Vermittlung, Sportverein, Sportpraxis, Reflexion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem Praktikumsbericht im Rahmen der Lehrerausbildung, in dem der Autor seine Tätigkeit als Übungsleiter im Volleyball dokumentiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die pädagogische Theoriebildung, die praktische Umsetzung von Trainingseinheiten, die Anwendung didaktischer Methoden und die Reflexion über die Rolle des Pädagogen im Sport.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Verbindung zwischen an der Universität gelehrter pädagogischer Theorie und der praktischen Tätigkeit in einer außerschulischen Einrichtung, hier einem Sportverein, darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer reflektierten Praxisanalyse und der Anwendung sportpädagogischer Didaktik, untermauert durch Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Aufgaben und Tätigkeiten des Übungsleiters sowie spezifische Beobachtungen aus dem Training, etwa bezüglich der Kommunikation und der Lehrverfahren, detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Übungsleiter, Sportpraktikum, Pädagogik, Didaktik, Trainingsplanung, Sportvereine und Lehrerbildung.

Welche Rolle spielt die Sprache bei der Anleitung von Kindern im Sport?

Der Autor betont, dass die Syntax vereinfacht und eine sanftere, höhere Stimmlage gewählt werden sollte, um ein besseres Verständnis bei Kindern zu erzielen.

Wie unterscheidet der Autor zwischen deduktivem und induktivem Lehrverfahren?

Deduktives Lehren umfasst das Vormachen und Erklären einer Zielübung vor der Ausführung, während beim induktiven Verfahren die Aufgabe gestellt wird, ohne sie vorzuzeigen, damit der Sportler selbstständig eine Lösung erprobt.

Warum ist die Motivation im Sportverein so wichtig für den Übungsleiter?

Die Motivation der Sportler ist essenziell für die Kontinuität und Qualität des Trainings, während das Feedback der Sportler den Autor in seinem eigenen Berufswunsch, Lehrer zu werden, bestärkt.

Welche Bedeutung haben die im Anhang aufgeführten Übungspläne?

Sie dienen als konkrete Beispiele für die Umsetzung der im theoretischen Teil beschriebenen didaktischen Prinzipien und zeigen die systematische Progression im Training auf.

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Details

Title
Gemeinschaftsfähiges Handeln im Rahmen von außerschulisch erzieherischen Tätigkeiten
Subtitle
Erfahrungen eines angehenden Gymnasiallehrers
College
University of Rostock  (Institut für Schulpädagogik)
Author
Felix Kasten (Author)
Publication Year
2009
Pages
19
Catalog Number
V209562
ISBN (eBook)
9783656377672
ISBN (Book)
9783656377900
Language
German
Tags
gemeinschaftsfähiges handeln rahmen tätigkeiten erfahrungen gymnasiallehrers
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Kasten (Author), 2009, Gemeinschaftsfähiges Handeln im Rahmen von außerschulisch erzieherischen Tätigkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209562
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