Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse

Der Zusammenhang zwischen Fachmedien und PR

Titel: Der Zusammenhang zwischen Fachmedien und PR

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 25 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anne Lorentzen (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Schlägt man ein beliebiges Magazin auf und durchblättert es, so ist es kaum möglich die darin enthaltene Werbung nicht zu sehen, sie erschlägt den Leser nahezu. Bei genauerem hinsehen entdeckt der Leser wahrscheinlich auch, dass sich Werbung nicht nur in halbseitigen Anzeigen findet, sondern auch in den journalistischen Beiträgen. Was un-abhängige journalistische Recherche vermuten lässt, ist zum Teil nichts anderes als Gefälligkeitsjournalismus, hübsch verpackte PR-Artikel, die unkritisch und unreflektiert übernommen wurden. Günter Bentele ist der Ansicht, dass dies in der Fach-PR unwahrscheinlicher ist, da dort auch die Journalisten Fachleute sein. Die vorliegende Arbeit setzt sich genau mit diesem Thema auseinander. Anhand von drei Fachmagazinen aus dem Bereich der Klassischen Musik sollen Hinweise für den Zusammenhang zwischen Fachjournalismus und PR aufgezeigt werden. Als theoretische Vorüberlegungen werden zuerst die Begrifflichkeiten „Fachjournalismus“, „Musikjournalismus“ sowie „Fach-PR“ definiert und in Zusammenhang gebracht. Ebenso werden die Determinationsthese und das Intereffikationsmodell erläutert. In den Methoden wird kurz auf die Inhaltsanalyse eingegangen sowie die Rahmenbedingungen der Untersuchung abgesteckt. Nachfolgend geht es in die Analyse der drei ausgewählten Zeitschriften. Hier werden nach einem kurzen Blick in die Mediadaten ausgewählte Beiträge vorgestellt und auf ihren Inhalt – insbesondere auf möglichen PR-Einsatz hin untersucht. Abschließend sollen dann die im Methodenteil aufgestellten Annahmen überprüft werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie

2.1. Definition Fachjournalismus, Musikjournalismus, Fach-PR

2.2. Determinationsthese

2.3. Intereffikationsmodell

2.4. Besonderheiten im Verhältnis von Fachjournalismus und Fach-PR

3. Methoden

4. PR als Quelle in Fachmedien am Beispiel

4.1. MusikForum

4.2. Neue Zeitschrift für Musik

4.3. crescendo

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Public Relations (PR) und Fachjournalismus im Bereich der klassischen Musik. Ziel ist es, auf Basis einer Inhaltsanalyse von drei ausgewählten Fachmagazinen Hinweise darauf zu finden, inwieweit redaktionelle Beiträge durch PR-Einflüsse geprägt sind, und zu prüfen, ob mit steigender Auflagenhöhe eine engere Verflechtung von Journalismus und PR einhergeht.

  • Definition und theoretische Einordnung von Fachjournalismus und Fach-PR
  • Anwendung des Intereffikationsmodells auf die Medienpraxis
  • Analyse des Werbeeinflusses in den Zeitschriften "MusikForum", "Neue Zeitschrift für Musik" und "crescendo"
  • Untersuchung von PR-Strukturen und journalistischer Unabhängigkeit
  • Überprüfung der Annahme zum Zusammenhang zwischen Auflagenhöhe und PR-Durchdringung

Auszug aus dem Buch

2.3. Intereffikationsmodell

1997 stellte Günter Bentele erstmals das Intereffikationsmodell vor, welches im Kontext einer Studie aus den Jahren 1996 / 97 entwickelt wurde. Hier wurde die kommunale Öffentlichkeitsarbeit der Städte Halle und Leipzig und ihre Resonanz in der lokalen Medienberichterstattung untersucht.21 Er ging bei seinen Untersuchungen davon aus, dass PR und Journalisten aufeinander angewiesen sind. Die PR sei auf den Journalismus angewiesen, um ihre charakteristischen Kommunikationsziele zu erreichen und das Mediensystem, um seine Funktionen, dabei im Speziellen die Informationsverbreitung, aufrechterhalten zu können. Dies könne jedoch nur dann funktionieren, wenn sich beide Seiten gleichermaßen daran beteiligen. „Die Kommunikationswissenschaftliche Forschungstradition, die sich auf Basis der Arbeiten vor allem von Baerns „Determinierungsthese“ […] entwickelt hat, schien nicht ausreichend komplex, um wechselseitige Abhängigkeits- und Gegenseitigkeitsbeziehungen zu durchdringen.“22 Bentele schaffte es hier drei Aspekte in einem Modell zu vereinen. Zum Ersten, dass die Vorstellung eines Machtgefüges zwischen Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus zu einfach sei und dementsprechend zweitens eine gegenläufige Beeinflussung zwischen PR und Journalismus stattfindet. Und drittens, dass eine weitere Beziehungsebene zwischen Journalismus und PR existiert, die er als Adaption bezeichnet und die Anpassungsfähigkeit der Public Relations an die Organisationsumwelt beschreibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der PR-Einflüsse im Fachjournalismus ein und benennt die Zielsetzung der Untersuchung sowie die theoretischen und methodischen Grundlagen.

2. Theorie: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Fachjournalismus und Fach-PR und erläutert wissenschaftliche Modelle wie die Determinationsthese und das Intereffikationsmodell zur Erklärung der PR-Journalismus-Beziehung.

3. Methoden: Hier wird die Durchführung der Inhaltsanalyse an drei ausgewählten Musikmagazinen beschrieben und die methodischen Annahmen zur Untersuchung des PR-Einflusses dargelegt.

4. PR als Quelle in Fachmedien am Beispiel: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Inhaltsanalyse für die Magazine "MusikForum", "Neue Zeitschrift für Musik" und "crescendo" hinsichtlich ihres jeweiligen PR-Anteils.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Annahmen zur Auflagenabhängigkeit von PR-Einflüssen und reflektiert die Anwendbarkeit der theoretischen Modelle.

Schlüsselwörter

Fachjournalismus, Musikjournalismus, Fach-PR, Öffentlichkeitsarbeit, Determinationsthese, Intereffikationsmodell, Medienanalyse, Inhaltsanalyse, Musikmedien, PR-Einfluss, Werbeartikel, Advertorial, Journalismus, Medienwissenschaft, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Fachmedien aus dem Bereich der klassischen Musik und Public Relations, insbesondere im Hinblick auf journalistische Unabhängigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Fachjournalismus und PR, die theoretische Fundierung durch das Intereffikationsmodell sowie die praktische Analyse von Magazinen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie PR als Quelle in Fachmedien agiert und ob eine Korrelation zwischen der Auflagenhöhe einer Zeitschrift und der Intensität der PR-Einflüsse besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine klassische, stichprobenartige Inhaltsanalyse auf Basis von Ausgaben dreier ausgewählter Fachmagazine durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Einordnung der Begriffe und Modelle sowie einen empirischen Teil, in dem die Zeitschriften "MusikForum", "Neue Zeitschrift für Musik" und "crescendo" auf PR-Einflüsse hin untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind unter anderem Fachjournalismus, Musikjournalismus, PR-Einfluss, Determinationsthese, Intereffikationsmodell und Advertorial.

Warum spielt die Auflagenhöhe für die Untersuchung eine Rolle?

Die Arbeit nimmt an, dass mit steigender Auflagenzahl und damit verbundenem größerem Publikum der Druck zur Gewinnoptimierung steigt, was zu einer engeren Verflechtung von redaktionellem Inhalt und PR führen kann.

Welches Fazit zieht die Untersuchung bezüglich des Magazins "crescendo"?

Die Analyse ergab, dass "crescendo" im Vergleich zu den anderen untersuchten Zeitschriften einen deutlich höheren Werbeanteil im redaktionellen Teil aufweist und somit der Vermutung einer stärkeren PR-Durchdringung bei größerer Auflage entspricht.

Was bedeutet der Begriff "Intereffikationsmodell" in diesem Kontext?

Das Modell beschreibt die wechselseitige Abhängigkeit und Beeinflussung von Journalismus und PR, wobei nicht nur einseitige Machtverhältnisse, sondern auch Anpassungsprozesse (Adaption) eine Rolle spielen.

Wie wird PR in den untersuchten Musikzeitschriften konkret nachgewiesen?

Der Nachweis erfolgt durch die Analyse von Inhalten, wie beispielsweise durch Infoboxen, als redaktionell getarnte Advertorials oder auffällig positive Rezensionen von Produkten aus dem eigenen Verlagshaus.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Zusammenhang zwischen Fachmedien und PR
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Institut für Politik- und Kommunikatinswissenschaft)
Note
2,0
Autor
Anne Lorentzen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
25
Katalognummer
V209883
ISBN (eBook)
9783656378150
ISBN (Buch)
9783656587927
Sprache
Deutsch
Schlagworte
welche hinweise zusammenhang fachmedien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anne Lorentzen (Autor:in), 2012, Der Zusammenhang zwischen Fachmedien und PR, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209883
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  25  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum