Mit der vermehrten Nutzung des Internet ist die Präsentation von Unternehmensinformationen auf Webseiten im Internet fester Bestandteil im Kommunikationsmix. Mitarbeiter sowie externe Interessensgruppen nutzen das Internet oder Intranet als Informationsquelle. Einerseits werden qualifizierte Mitarbeiter benötigt, die relevante Inhalte erstellen und in kurzer Zeit publizieren, um die Aktualität zu gewährleisten. Andererseits impliziert es benutzerfreundliche Web Content Management Systeme. Interdisziplinarität ist die Lösung. Ergebnisse der DIN 9241 "Ergonomie der Mensch-System-Interaktion" werden ebenso herangezogen wie Aspekte der Web Usability und Suchmaschinenoptimierung, um aufzuzeigen, was ein gutes Web Content Management System bieten muss.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. AUFBAU DER ARBEIT
3. FORSCHUNGSPROBLEM UND FORSCHUNGSZIEL
3.1 STAND DER FORSCHUNG
3.2 FORSCHUNGSPROBLEM
3.3 FORSCHUNGSZIEL
4. FORSCHUNGSDESIGN
4.1 LITERATURGRUNDLAGE
4.2 FORSCHUNGSMETHODE
4.3 OPERATIONALISIERUNG „FUNKTIONALE ANFORDERUNGEN“
4.4 METHODENKRITIK
5. WEBPUBLISHING
5.1 PERSONALTECHNISCHER WANDEL
5.2 SYSTEMTECHNISCHER WANDEL
5.3 CONTENT MANAGEMENT SYSTEME
5.3.1 DEFINITION VON WEB CONTENT MANAGEMENT SYSTEM
5.3.2 KATEGORISIERUNG VON WCMS
6. GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT VON SOFTWARE
6.1 DIN 9241 ERGONOMIE DER MENSCH-SYSTEM-INTERAKTION
6.2 DEFINITION DER GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT
6.3 DAS KONZEPT DER GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT
6.3.1 DIE GRUNDSÄTZE DER DIALOGGESTALTUNG ISO 9241-110
6.3.1.1 Aufgabenangemessenheit
6.3.1.2 Selbstbeschreibungsfähigkeit
6.3.1.3 Erwartungskonformität
6.3.1.4 Lernförderlichkeit
6.3.1.5 Steuerbarkeit
6.3.1.6 Fehlertoleranz
6.3.1.7 Individualisierbarkeit
6.4 LEITLINIEN ZUR INFORMATIONSDARSTELLUNG – ISO 9241-12
6.4.1 KLARHEIT
6.4.2 UNTERSCHEIDBARKEIT
6.4.3 KOMPAKTHEIT
6.4.4 ERKENNBARKEIT
6.4.5 LESBARKEIT
6.4.6 VERSTÄNDLICHKEIT
7. NORMEN ZU INTERAKTIONSTECHNIKEN 9241-140 BIS 149
7.1 ISO 9241-14 – DIALOGFÜHRUNG MITTELS MENÜS
7.2 ISO 9241-15 – DIALOGFÜHRUNG MITTELS KOMMANDOSPRACHEN
7.3 ISO 9241-16 – DIALOGFÜHRUNG MITTELS DIREKTER MANIPULATION
7.4 ISO 9241-17 – DIALOGFÜHRUNG MITTELS BILDSCHIRMFORMULAREN
8. DIN EN ISO 9241-129 LEITLINIEN FÜR DIE INDIVIDUALISIERUNG VON SOFTWARE
8.1 SICHERHEITSKRITISCHE FUNKTIONEN
8.2 KONFIGURATION
8.3 BENUTZERPROFILE
8.4 INDIVIDUALISIERUNG VON SCHNITTSTELLENKOMPONENTEN
8.4.1 BENUTZERSCHNITTSTELLEN-ELEMENTE
8.4.2 FARBSCHEMATA
8.4.3 LAYOUT
8.5 BENUTZERFÜHRUNG
8.5.1 KONTEXTSENSITIVE BENUTZERFÜHRUNG BEI ONLINE-HILFE
8.5.2 BENUTZERSENSITIVE BENUTZERFÜHRUNG
8.6 SYSTEMINTERNE HILFE UMGEHEN
8.7 INDIVIDUALISIERUNG DER DARSTELLUNG VON INHALTEN
8.8 BERÜCKSICHTIGUNG DER AUFGABEN UND DES INFORMATIONSBEDARFS
9. FORMULARDIALOGE DIN 9241-143
9.1 ÜBERSICHT ÜBER DIE STRUKTUR EINES FORMULARS
9.2 MODALE DIALOGBOXEN
9.3 INFORMATIONSDARSTELLUNG
9.3.1 REIHENFOLGE VON PFLICHTFELDERN UND OPTIONALEN FELDERN
9.3.2 AUSRICHTUNG NUMERISCHER FELDER
9.3.3 ZULÄSSIGE FELDWERTE
9.4 SYMBOLE ODER EINHEITEN
9.5 AUSRICHTUNG UND BESCHRIFTUNG VON FORMULARELEMENTEN
9.5.1 BENENNUNG VON ELEMENTEN UND ELEMENTGRUPPEN
9.5.2 ALPHANUMERISCHE- UND TEXTFELDER
9.5.3 RADIO BUTTONS UND KONTROLLKÄSTCHEN
9.5.4 BESCHRIFTUNG BEI GRUPPEN VON FELDERN
9.5.5 GROßSCHREIBUNG BEI FELDBESCHRIFTUNGEN
9.6 DARSTELLUNG OPTIONALER UND PFLICHTFELDER, GESCHÜTZTER FELDER UND EINGABEFELDER
9.7 EINGABEFORMAT BEI FORMULARFELDERN
9.8 EINGABEHINWEISE BEI SCHALTFLÄCHEN
9.9 NAVIGATION IN DEN FELDERN
9.10 FORMULARBEREICHE
9.10.1 SICH GEGENSEITIG AUSSCHLIEßENDE FELDER
9.10.2 NAVIGATION IN FORMULARBEREICHEN
9.10.3 BILDLAUF DES FELDINHALTS
9.11 EINGABEFOKUS UND CURSOR
9.11.1 AUSGANGSPOSITION DES FOKUS
9.11.2 INDIREKTES WIEDERERLANGEN DES TASTATURFOKUS
9.11.3 INDIKATOREN UND CURSOR BEI MEHRFACH- UND EINFACHAUSWAHL
9.12 BENUTZERSTEUERUNG
9.12.1 ÄNDERUNGEN UND KORREKTUREN
9.12.2 IDENTIFIKATION UND LOKALISIERUNG VON FEHLERN
9.12.3 ANGABEN ZUR BENUTZERSTEUERUNG
9.13 RÜCKMELDUNGEN
9.13.1 FOKUS-INDIKATOR
9.13.2 FEHLER IN FELDERN
9.13.3 MODIFIKATION DES DATENBESTANDES EINER DATENBANK
9.14 ZUGRIFFSMECHANISMEN BEI FORMULAREN
9.14.1 DIREKTZUGRIFF
9.14.2 RÜCKKEHR ZUM AUSGANGSFORMULAR
9.15 DEFAULT AKTIONEN FÜR FORMULARELEMENTE
9.15.1 DEFAULTAKTIONEN
9.15.2 EINGABEHINWEISE FÜR DEFAULT-AKTIONEN
9.16 VALIDIERUNG VON DATEN IN FORMULARFELDERN
9.16.1 EINZELFELDVALIDIERUNG
9.16.2 MEHRFELDVALIDIERUNG
9.17 AUSWAHL VON FORMULARELEMENTEN
9.17.1 RADIOBUTTONS
9.17.2 LISTENFELDER FÜR DIE EINFACH- UND MEHRFACHAUSWAHL
9.18 MEHRZEILIGE TEXTFELDER
9.19 LAYOUT VON RADIOBUTTONS UND KONTROLLKÄSTCHEN
9.20 AUSWAHL VON ELEMENTEN
10. WEB USABILITY
10.1 ORIENTIERUNG AUF DER WEBSEITE
10.1.1 NAVIGATIONEN MIT ROLLOVER-FUNKTION
10.1.2 TREEVIEWS
10.2 MENÜS
10.2.1 AUFKLAPPENDE MENÜS
10.2.2 EXPANDIERENDE MENÜS
10.2.3 PULLDOWN MENÜS
10.3 BREADCRUMBS ZUR NAVIGATIONSUNTERSTÜTZUNG
10.4 HERVORHEBEN DES AKTIVEN MENÜPUNKTES
10.5 SITEMAP
10.6 VERLINKUNG DES LOGOS MIT DER STARTSEITE
10.7 SEITENTITEL
10.8 SPRECHENDE URL
10.9 BESTÄTIGUNGSEMAILS
10.10 OPT-IN BEI NEWSLETTERN
10.11 KONTAKTFORMULARE UND KONTAKTMÖGLICHKEITEN
10.12 BEREITSTELLEN VON PDF DOKUMENTEN
10.13 PLUG-INS FÜR JAVA SCRIPT
10.14 PERFORMANCE DER WEBSEITE
10.15 SUCHFUNKTION
10.16 MEHRSPRACHIGE WEBSITES
10.17 MOBILE INHALTE
10.18 BILDER, GRAFIKEN UND TEXTGRAFIKEN
10.19 BROWSERKOMPATIBILITÄT
10.20 SCROLLEN MINIMIEREN
10.21 „ZURÜCK-BUTTON“
10.22 VISUELLE INTERFACE METAPHERN ICONS
10.23 PDF DOKUMENTE
10.24 FEEDBACK VON GRAFIKEN
10.25 FEEDBACK VON LINKS UND FARBLICHE HERVORHEBUNG
10.26 NEWS UND RSS FEEDS
10.27 FRAMES UND FRAMESETS
10.28 SKALIERBARKEIT VON WEBSEITEN UND INHALTEN
10.29 SCHRIFTEN
10.30 TEXTE IM WEB
10.30.1 TEXTSTRUKTUREN ERZEUGEN
10.30.2 OPTIMALE LÄNGE VON TEXTEN IM WEB
10.30.3 TEXTE ANTEASERN
10.31 404 FEHLERMELDUNGEN
10.32 DRUCKFUNKTION
10.33 SICHERHEIT UND VERTRAUEN
11. SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG
11.1 XML SITEMAP
11.2 DOPPELTE INHALTE, DUPLICATE CONTENT
11.3 301 WEITERLEITUNG
11.4 META TAGS
11.4.1 ZUSÄTZLICHE META-TAGS EINFÜGEN
11.4.2 TITLE-TAG
11.4.3 META-TAG DESCRIPTION
11.4.4 META-TAG KEYWORDS
11.4.5 NOFOLLOW UND ROBOTS.TXT
11.4.6 META-TAG ROBOT
11.5 TEXTGESTALTUNG
11.5.1 H-TAGS BEI ÜBERSCHRIFTEN
11.5.2 WICHTIGE TEXTATTRIBUTE HERVORHEBUNGEN, AUFZÄHLUNGEN
11.6 ALT-ATTRIBUT UND TITEL-ATTRIBUT
11.7 VERLINKUNG BEI GRÖßERER ANSICHT
11.8 PDF DOKUMENTE
11.9 LINKTEXTE
11.10 FLASH
11.11 JAVA SCRIPT UND AJAX
11.12 CODE VALIDITÄT
11.13 LADEZEITFREUNDLICHE WEBSEITEN
11.13.1 KOMPRIMIERUNG VON PHP DATEIEN
11.13.2 KOMPRESSION AKTIVIEREN IN DER .HTACCESS
11.13.3 BROWSERCACHE
11.13.4 HINTERGRUNDFARBEN HINTERGRÜNDE
11.13.5 HINTERGRUNDGRAFIKEN
11.13.6 CASCADING STYLE SHEETS AUSLAGERN
12. WEITERE ASPEKTE
12.1 TECHNISCHE BESONDERHEITEN BEI NEWSLETTER
12.1.1 DOUBLE-OPT-IN
12.1.2 IMPORT VON KUNDENDATEN PER .CSV
12.1.3 MULTIPARTFORMAT
12.1.4 ERFOLGSKONTROLLE VON NEWSLETTERN
12.1.5 SPAMORDNER
12.1.6 UNSUBSCRIBERATE
12.2 WORKFLOWPROZESSE
12.2.1 QUALITÄTSSICHERUNG
12.2.2 ZEITVERSETZTE AUSGABE
12.2.3 SIMULTANER ZUGRIFF
12.2.4 FRONTEDITING
12.2.5 KOLLABORATION
12.2.6 KEYWORDDICHTE
12.3 SCHUTZ UND SICHERHEIT
12.3.1 PASSWORTSICHERHEITSCHECK
12.3.2 DATENSICHERHEIT
12.3.3 GESICHERTE VERBINDUNGEN
12.3.4 SCHUTZ VOR DATENVERLUST
12.3.5 SCHUTZ VOR BROKEN LINKS
12.3.5.1 Updatehinweise für den Core
12.3.5.2 Hinweis auf Kompatibilitätsprobleme mit Erweiterungen
12.3.5.3 Updatehinweise für Erweiterungen
12.3.5.4 Schutz vor Überlastung
12.3.5.5 Datenschutz
12.4 ASSETMANAGEMENT
12.5 ZUKÜNFTIGE ANFORDERUNGEN
12.5.1 LONG TERM EDITIONS
12.5.2 ERWEITERBARKEIT
12.5.3 WEITERENTWICKLUNG
12.5.4 SKALIERBARKEIT
12.5.5 MULTISITEMANAGEMENT
12.5.6 SCHNITTSTELLEN
13. KATEGORIENBILDUNG
13.1 OBERKATEGORIEN SOFTWARE- UND WEB USABILITY
13.2 OBERKATEGORIE SEO
13.2.1 ONPAGE-OPTIMIERUNG
13.2.2 OFFPAGE-OPTIMIERUNG
13.3 OBERKATEGORIE TECHNIK
13.3.1 SICHERHEITSTECHNIK
13.3.2 INFORMATIONSTECHNIK
13.3.3 WORKFLOWTECHNIK
13.3.4 ASSETMANAGEMENT-TECHNIK
13.4 RECHT
13.5 ZUKUNFTSFÄHIGKEIT
14. FAZIT
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Strukturierung von Auswahlkriterien für Web Content Management Systeme (WCMS), um Entscheidungsprozesse zu standardisieren. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Anforderungen unterschiedliche Anspruchsgruppen an ein System stellen und wie Kriterien aus den Disziplinen Web Usability, Suchmaschinenoptimierung und Technik in einer standardisierten Checkliste zusammengeführt werden können, um eine fundierte Systemwahl zu ermöglichen.
- Analyse und Kategorisierung von Anforderungen an WCMS
- Einfluss der Gebrauchstauglichkeit (Usability) auf die Systemwahl
- Suchmaschinenoptimierung (SEO) als technischer und inhaltlicher Faktor
- Berücksichtigung von Workflow- und Sicherheitsaspekten in der Systemkonfiguration
- Erstellung einer praxisorientierten Checkliste für Entscheidungsträger
Auszug aus dem Buch
3.1 Stand der Forschung
Welche Kriterien eine gute Webseite erfüllen muss, darüber existiert ausreichend Literatur. Wer vor der Auswahl für ein neues Web Content Management System (WCMS) steht, findet kaum Literatur, die explizit darauf eingeht oder eine nützliche Hilfestellung bietet, welche Anforderungen ein gutes CMS berücksichtigen muss. Vereinzelt existieren Fallstudien, die den Einsatz eines speziellen WCMS fokussieren. Bei einer Durchsicht von Onlineergebnissen fand sich Laienwissen in unzähligen Hilfeforen, aber vereinzelt auch Checklisten, die meist technische Aspekte fokussierten. In diesem Kontext wurde die Benutzerfreundlichkeit bzw. Gebrauchstauglichkeit von Softwaresystemen entweder komplett ignoriert oder nur sehr oberflächlich abgehandelt, ohne genauer auf die Kriterien einzugehen, die sie ausmachen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Beschreibt die zunehmende Bedeutung der Onlinekommunikation und das damit verbundene Bedürfnis nach effizienten Softwarelösungen für Redaktionen.
2 AUFBAU DER ARBEIT: Gibt einen Überblick über die Struktur der Arbeit, von der Literaturvorstellung über die Analyse von Normen bis hin zur finalen Kategorisierung.
3 FORSCHUNGSPROBLEM UND FORSCHUNGSZIEL: Analysiert den aktuellen Mangel an fundierten Auswahlkriterien für WCMS und definiert das Ziel einer standardisierten Checkliste zur Unterstützung dieses Prozesses.
4 FORSCHUNGSDESIGN: Erläutert die methodische Herangehensweise und die Grundlage der Literaturanalyse zur Erstellung der Kriterien.
5 WEBPUBLISHING: Untersucht den Wandel von rein technischen, programmierbasierten Publikationsprozessen hin zu modernen, workflowgestützten CMS-Umgebungen.
6 GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT VON SOFTWARE: Analysiert die DIN 9241 Reihe als normative Basis, um Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit und Dialoggestaltung abzuleiten.
7 NORMEN ZU INTERAKTIONSTECHNIKEN 9241-140 BIS 149: Beleuchtet spezifische Techniken wie Menüführung und Formularnutzung zur Interaktion mit einem WCMS.
8 DIN EN ISO 9241-129 LEITLINIEN FÜR DIE INDIVIDUALISIERUNG VON SOFTWARE: Diskutiert, wie Systeme durch Konfiguration und Benutzerprofile an individuelle Bedürfnisse angepasst werden können.
9 FORMULARDIALOGE DIN 9241-143: Detailliert die Anforderungen an die Gestaltung von Formularen sowohl im Backend als auch im Frontend zur effizienten Dateneingabe.
10 WEB USABILITY: Bündelt Standards für die Bedienbarkeit von Webseiten, um sicherzustellen, dass Besucher Informationen intuitiv und schnell finden.
11 SUCHMASCHINENOPTIMIERUNG: Identifiziert technische Anforderungen und Ranking-Faktoren, die bei der Wahl eines CMS für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen essenziell sind.
12 WEITERE ASPEKTE: Ergänzt die Analyse um kritische Themen wie Newsletter-Handling, Workflow-Prozesse, Sicherheit und langfristige Systemzukunftsfähigkeit.
13 KATEGORIENBILDUNG: Beschreibt das deduktive Vorgehen zur Zusammenfassung der erhobenen Kriterien in Ober- und Unterkategorien.
14 FAZIT: Fasst zusammen, dass die Systemwahl stark von personellen, finanziellen Anforderungen und dem Funktionsumfang der Standardkonfiguration abhängt.
Schlüsselwörter
Web Content Management System, WCMS, Web Usability, Gebrauchstauglichkeit, Suchmaschinenoptimierung, SEO, DIN 9241, Dialoggestaltung, Formularmanagement, Software-Ergonomie, Onlinekommunikation, Workflowprozesse, IT-Sicherheit, Webpublishing, Systemauswahl
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung einer standardisierten Checkliste, die Entscheidungsträger bei der Auswahl eines geeigneten Web Content Management Systems (WCMS) unterstützt und dabei unterschiedliche Anspruchsgruppen berücksichtigt.
Welche Themenfelder werden in der Arbeit analysiert?
Die Arbeit beleuchtet primär die Bereiche Web Usability, Suchmaschinenoptimierung (SEO), technische Anforderungen an Systeme sowie organisatorische Workflows im Webpublishing.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erstellung der Checkliste genutzt?
Es wurde eine quantitative Analyse von Fachliteratur und einschlägigen Normen (insbesondere der DIN 9241-Reihe) durchgeführt, um ein breites Spektrum an Kriterien für eine objektive Systembewertung zu erheben.
Warum spielt die DIN 9241 eine so wichtige Rolle in der Arbeit?
Die DIN 9241 definiert als internationale Norm für die Ergonomie der Mensch-System-Interaktion die grundlegenden Kriterien für eine hohe Gebrauchstauglichkeit, welche für die Bedienbarkeit von WCMS-Backends und Frontends entscheidend ist.
Welche Herausforderungen bestehen bei der Auswahl eines WCMS?
Die Vielfalt der Systeme, divergierende Anforderungen von internen (z. B. IT, Redakteure) und externen (z. B. Webseitenbesucher, Suchmaschinen) Anspruchsgruppen sowie die Komplexität technischer Spezifikationen erschweren eine fundierte Entscheidung.
Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen CMS-Kategorien?
Es erfolgt eine Kategorisierung in kleine, mittlere und große Systeme, basierend auf Faktoren wie Funktionsumfang, Installationsaufwand, benötigtem Expertenwissen und Zielgruppe (privat vs. geschäftlich).
Welche spezifischen Anforderungen werden an eine Suchfunktion in einem WCMS gestellt?
Die Arbeit fordert unter anderem eine Unterstützung für alphanumerische Zeichenkombinationen, phonetische Fehlertoleranz, Synonymverwaltung und ein ausreichend großes Eingabefeld, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen.
Warum ist die Berücksichtigung von "Broken Links" aus SEO-Sicht relevant?
Broken Links führen zu 404-Fehlermeldungen, was von Suchmaschinen als Qualitätsmangel gewertet wird und somit das Ranking der Webseite negativ beeinflussen kann.
- Arbeit zitieren
- Paolo Lombardo (Autor:in), 2012, Checkliste zur Auswahl benutzerfreundlicher Web Content Management Systeme (CMS), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/209978