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Die Suche nach Leben, Tod und Unsterblichkeit im Gilgamesch-Epos

Titel: Die Suche nach Leben, Tod und Unsterblichkeit im Gilgamesch-Epos

Seminararbeit , 2013 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Christian Adams (Autor:in)

Weltgeschichte - Altertum
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Gilgamesch-Epos ist die zur Zeit älteste schriftliche Überlieferung der Welt. Der Protagonist bricht als ein selbstsüchtiger und ungestümer Krieger auf und kehrt am Ende seiner langen Reise als guter Hirte und weiser König in seine Stadt Uruk zurück. Seine äußere Reise begleitet eine innere Entwicklung. Auch heute noch lassen sich Bezüge zwischen unserem modernen Leben und dem Epos insbesondere in Bezug zu unseren Vorstellungen von Leben, Tod und Unsterblichkeit finden. Diese Hausarbeit ist wie folgt gegliedert:
Als erstes wird das Gilgamesch-Epos inhaltlich zusammengefasst. Anschließend wird das Thema die Suche nach dem Leben, Tod und der Unsterblichkeit genauer beleuchtet und es wird an einigen Stellen ein Vergleich zu unserer heutigen christlich geprägten Vorstellung gezogen. Da die Themen Tod, Leben und Unsterblichkeit das ganze Epos durchziehen, werden diese nur anhand beispielhafter Stellen analysiert. Am Ende der Ausarbeitung wird ein kleines Fazit gezogen, in dem die Themen Tod und Suche nach dem Leben zusammengefasst werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zusammenfassung des Gilgamesch-Epos

3. Die Suche nach Leben, Tod und Unsterblichkeit im Gilgamesch-Epos

3.1 Der Tod im Gilgamesch-Epos

3.2 Enkidus Tod

3.3 Gilgameschs Suche nach dem Leben und nach Unsterblichkeit

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklung des Protagonisten Gilgamesch im Kontext der existentiellen Themen Leben, Tod und Unsterblichkeit zu analysieren und dabei die Bedeutung seiner Reise für das Verständnis von Menschsein und Sterblichkeit herauszuarbeiten.

  • Strukturelle Zusammenfassung des Gilgamesch-Epos
  • Analyse der Todeskonzepte im altorientalischen Kontext
  • Untersuchung der psychologischen und physischen Wandlung Gilgameschs
  • Vergleich mythischer Motive mit universellen Vorstellungen von Sterblichkeit

Auszug aus dem Buch

3.2 Enkidus Tod

Als Strafe für die begangenen Freveltaten (Tod Chumbabas und des Himmels-Stiers) entscheiden sich die Götter dafür, Enkidu sterben zu lassen, womit auch Gilgamesch gleichzeitig bestraft wird. Enkidu wird dabei von den Göttern mit einer lebensbedrohlichen Krankheit bestrafft, dessen er auch erliegt.

Obwohl im Text nicht explizit zu erkennen, liegt die Vermutung nahe, dass Enkidu den Tag seiner Veränderung beziehungsweise Integration in die Zivilisation bereut und sich schuldig fühlt. In Bezug auf die Unvermeidbarkeit alles Sterblichen und da man den Tod damals nicht anders erklären konnte, suchten die Menschen nach der Ursache des Todes oft in der eigenen Schuld. Das Getane und das Schicksal wurden in Zusammenhang gebracht. Enkidu bereut es, die geschmückte und verzierte Zederntür nicht zu Ehren des Sonnengottes Schamasch nach Nippur gebracht zu haben. Außerdem sieht er sich schuldig, die Natur geschändet zu haben, indem er beispielsweise seine eigene Herde gejagt und getötet hat. Gilgamesch versucht, durch ein Ersatzbild von Enkidu die Götter zu besänftigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Gilgamesch-Epos als älteste schriftliche Überlieferung ein und umreißt die Zielsetzung, das Thema Tod und Unsterblichkeit anhand beispielhafter Stellen zu analysieren.

2. Zusammenfassung des Gilgamesch-Epos: Dieser Abschnitt bietet einen inhaltlichen Überblick über die ninivitische Version des Epos, von Gilgameschs despotischer Herrschaft über die Erschaffung Enkidus bis hin zur gescheiterten Suche nach der Unsterblichkeit.

3. Die Suche nach Leben, Tod und Unsterblichkeit im Gilgamesch-Epos: Dieses Kapitel bildet den analytischen Kern, in dem die Thematik des Sterbens und die Suche nach dem ewigen Leben kritisch untersucht werden.

3.1 Der Tod im Gilgamesch-Epos: Hier wird der Tod als häufiges Ereignis im Epos thematisiert und die Entscheidung getroffen, den Fokus auf das Schicksal Enkidus und Gilgameschs daraus resultierende Reise zu legen.

3.2 Enkidus Tod: Dieser Abschnitt beleuchtet Enkidus Sterbeprozess als göttliche Strafe und analysiert das Schuldempfinden des Protagonisten angesichts der Unvermeidbarkeit des Todes.

3.3 Gilgameschs Suche nach dem Leben und nach Unsterblichkeit: Dieser Teil beschreibt die Wanderschaft Gilgameschs nach dem Verlust seines Freundes, seine Begegnung mit Uta-napischti und die finale Erkenntnis über die menschliche Endlichkeit.

4. Fazit: Das Fazit fasst Gilgameschs Weg als einen Läuterungsprozess zusammen, in dem der Held durch die Anerkennung seiner Menschlichkeit und die Akzeptanz des Todes eine neue, weise Königsrolle findet.

Schlüsselwörter

Gilgamesch-Epos, Gilgamesch, Enkidu, Tod, Unsterblichkeit, Leben, Altorientalische Kultur, Uruk, Uta-napischti, Sintflut, Menschwerdung, Jenseitsvorstellungen, Memento mori, Erkenntnisweg, Schicksal

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die zentralen existenziellen Themen Leben, Tod und das Streben nach Unsterblichkeit im Gilgamesch-Epos.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Wandlung Gilgameschs vom despotischen Krieger zum weisen König sowie die altorientalischen Vorstellungen vom Tod und der Transzendenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Erkenntnisweg Gilgameschs nachzuvollziehen und aufzuzeigen, wie das Epos die Oszillation zwischen Leben und Tod thematisiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine inhaltliche Zusammenfassung in Kombination mit einer textanalytischen Untersuchung beispielhafter Passagen aus der ninivitischen Version des Epos.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Todes im Epos, den spezifischen Fall von Enkidus Tod und die darauf folgende, auf Unsterblichkeit ausgerichtete Reise Gilgameschs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gilgamesch, Tod, Unsterblichkeit, Menschwerdung und Erkenntnisweg definiert.

Warum wird Enkidu als "kleiner Bruder des Todes" bezeichnet?

Uta-napischti nutzt diese Metapher, um Gilgamesch die Unausweichlichkeit des Schlafes und damit des Todes vor Augen zu führen, da Gilgamesch im Schlaf an der Herausforderung der Unsterblichkeit scheitert.

Inwiefern beeinflusst der Tod Enkidus die Entwicklung Gilgameschs?

Der Tod des Freundes triggert eine tiefe Existenzkrise bei Gilgamesch, die ihn seine eigene Sterblichkeit erkennen lässt und seinen Läuterungsprozess hin zu einem verantwortungsbewussten Herrscher einleitet.

Welche Rolle spielt die Sintflutgeschichte im Epos?

Die Sintflutgeschichte dient als Vergleichsfolie und Erklärungsmodell dafür, wie Uta-napischti seine Unsterblichkeit erlangte, und unterstreicht die Einzigartigkeit seines Schicksals gegenüber dem normalen Menschen.

Wie lässt sich das Ende des Epos interpretieren?

Das Ende ist als Akzeptanz der menschlichen Endlichkeit zu verstehen; Gilgamesch erkennt, dass er durch große Taten und eine gute Herrschaft – symbolisiert durch den Mauerbau – einen "unsterblichen" Namen hinterlassen kann.

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Details

Titel
Die Suche nach Leben, Tod und Unsterblichkeit im Gilgamesch-Epos
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Veranstaltung
Einführung in die Geschichte und Kultur des Alten Orients
Note
1,0
Autor
Christian Adams (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
11
Katalognummer
V210265
ISBN (eBook)
9783656384472
ISBN (Buch)
9783656385462
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gilgamesch Epos Alter Orient
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Adams (Autor:in), 2013, Die Suche nach Leben, Tod und Unsterblichkeit im Gilgamesch-Epos, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210265
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Leseprobe aus  11  Seiten
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