Zur Inszenierung unterschiedlicher Aspekte deutscher Geschichte in Rimini Protokolls "Wallenstein"

Unter besonderer Berücksichtigung der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen der Geschichtsdarstellung durch "Experten des Alltags"


Seminararbeit, 2010
20 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Theater von Rimini Protokoll

3. Die Auseinandersetzung mit Geschichte und die Inszenierung auf der Bühne

4. Die Inszenierung unterschiedlicher Aspekte deutscher Geschichte in Rimini Protokolls „Wallenstein-eine dokumentarische Inszenierung“
4.1 Ort, Biographie und Zeit
4.2 Friedrich Schiller und das kulturelle Erbe
4.3 Theater und Medien

5. Möglichkeiten und Grenzen der Geschichtsdarstellung durch Experten des Alltags
5.1 Möglichkeiten der Darstellung
5.2 Grenzen der Darstellung

6. Schlussanmerkungen

7. Literaturverzeichnis und Quellenangaben

1. Einleitung

Das Centraltheater Leipzig läutet die neue Spielzeitsaison 2010/2011 unter dem Motto „Deutschland“ ein und zeigt direkt zu Beginn die Premiere des Stücks „Die Räuber“ von Friedrich Schiller (Regie: Martin Laberenz). Die Entscheidung für das Motto der Spielzeit begründet das Theater wie folgt:

Das Spiel mit den Gründungsmythen, das von hier aus in beide Richtungen der Zeitachse startet, soll uns in dieser Saison immer wieder beschäftigen. Vor der Folie einer vollkommen globalisierten Welt fragt unsere eigene Mythologie danach, wo Land, Staat, Nation sich überhaupt in uns repräsentieren.1

Passend scheint auch hier die Verbindung zwischen deutscher Geschichte und Friedrich Schiller. „Neben Goethes ‚Faust’ ist Schillers ‚Die Räuber’ das deutsche Drama.“2, so die Erläuterung im Spielzeitheft September 2010. Dieses aktuelle Beispiel zeigt, dass die Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte, die Frage nach der Darstellung von Geschichte im Theater und die des „kulturellen Erbes“ allgegenwärtig zu sein scheint.

Rimini Protokoll inszenierten bereits 2005 gemeinsam mit den „Experten des Alltags“ einen ungewöhnlichen „Wallenstein“ zu den Schiller-Tagen in Mannheim . Die „Experten“, das sind nicht-professionelle Darsteller aus dem Leben, die ihre persönliche Geschichte oder ihre Berufserfahrung auf der Bühne mit dem Zuschauer teilen.

Diese Hausarbeit beschäftigt sich im Rahmen der Übung „Performing History: Zur Inszenierung und Performanz von Geschichte in Deutschland nach 1989“ mit der Frage nach den Aspekten der Darstellung deutscher Geschichte in Rimini Protokolls „Wallenstein“ unter besonderer Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen der Darstellung von Geschichte durch die „Experten des Alltags“. Der erste Teil erläutert in allgemeinen Zügen das Theater von Rimini Protokoll und wichtige Aspekte der Theaterarbeit, wie Theateransatz und Dramaturgie. Der zweite Teil bemüht sich um einen Überblick, das Aufzeigen des Begriffs der Geschichtsschreibung, die Darstellung von Geschichte auf der Theaterbühne nach 1989 und des Gegenwartstheaters. Aufgrund der Komplexität des Themas und des Rahmens dieser Hausarbeit muss auf eine ausführliche Ausarbeitung der Veränderung der Geschichtstheorie verzichtet werden. Der dritte Teil verknüpft Aspekte der Inszenierung und Darstellung mit der Theorie. Die Aufteilung in drei Themengruppen verbindet Inszenierung, Theorie, gewonnene Einsichten der Übung und versucht diese miteinander zu verknüpfen und gegenüberzustellen.

Die Grundlagen der Erarbeitung basieren auf dem Buch „Rimini Protokoll-Experten des Alltags. Das Theater von Rimini Protokoll“, herausgegeben von Miriam Dreysse und Florian Malzacher, sowie Michel de Certeaus „Das Schreiben der Geschichte“ und Aleida Assmanns „Geschichte im Gedächtnis“. Der vierte und letzte Teil stellt die Möglichkeiten und Grenzen der Geschichtsdarstellung durch die Experten des Alltags dar. Vor allem Hagen Reiche und Dr. Sven- Joachim Otto als Darsteller und deren Geschichte finden hier eine besondere Betrachtung.

Die Schlußanmerkungen führen die Fäden der Themengebiete zusammen und verbinden diese mit aktuellen Beispielen des Theatergeschehens. Ziel ist es, frei nach de Certeau die „Spuren“ dieser Auseinandersetzung zu zeigen und die Entwicklungen und Einsichten der Übung des Sommersemesters darzustellen.

2. Das Theater von Rimini Protokoll

„Experten des Alltags“ ist einer der prägendsten Begriffe, mit dem das Theaterkollektiv „Rimini Protokoll“ in Verbindung gebracht wird. Zweifellos ist die Arbeit mit den „Experten" der wichtigste Bestandteil der Inszenierungsarbeit der Theatermacher, jedoch sind andere Aspekte der Darstellung und Herangehensweise wie Recherche, Casting, Dramaturgie und Theateransatz zu sehen und in Verbindung zu bringen um der Arbeit von Rimini Protokoll gerecht zu werden. Helgard Haug, Stefan Kaegi und Daniel Wetzel, die mit dem Label: „Rimini Protokoll“ seit dem Jahr 2002 in unterschiedlichen Konstellationen als Theatermacher arbeiten, absolvierten gemeinsam das Studium der „Angewandten Theaterwissenschaft“ am Institut in Gießen, wo Sie bereits in verschiedenen Gruppen arbeiteten. Die Studienzeit und die Arbeit in verschiedenen Projekten prägte die theatrale Auffassung wie Florian Malzacher argumentiert: „Um jeden Preis hieß es, die Repräsentationsfalle zu meiden, die in Gießen wie kaum anderswo als Ursache allen Theaterübels (und das war im Wesentlichen die gesamte deutsche Theaterlandschaft) ausgemacht war“.3 Für „Hygiene Heute“ (mit Stefan Kaegi und Bernd Ernst) war die Untersuchung der Black Box als Repräsentationsmaschine und die Annahme, dass diese als automatisierender theatraler Wahrnehmungsmechanismus funktioniert, einer der wichtigsten Standpunkte. „Ungunstraum-alles zu seiner Zeit“ (mit Helgard Haug und Daniel Wetzel) arbeiteten vor allem daran, „die Mechanismen des Theaters zu verwerfen oder explizit auszustellen. Und dabei setzten sie immer wieder auch Theaterlaien als Experten für bestimmte Funktionen auf der Bühne ein“.4

Die erste gemeinsame Inszenierung „Kreuzworträtsel Boxenstopp“, die im November 2000 Premiere hatte, bezieht sich auf vier Frauen im Alter um die 80 Jahre, die Parallelen zum Leben im Altersheim und einem Formel-1 Rennen ziehen. Das zentrale Thema ist der Umgang mit Geschwindigkeit, sei es im Rennen oder im Altersheim, und Verschmelzung von Körper und Technik.5 Bereits in diesem ersten gemeinsamen Projekt zeichneten sich die Merkmale heraus, die bis heute wichtige Bestandteile der Arbeit des Regiekollektivs bilden und hier näher erläutert werden müssen. Die Thematik der Inszenierung ist eng an den jeweiligen Ort verknüpft. Meist ist es sogar der Ort, der die Darsteller, das Thema und die jeweilige Dramaturgie des zu bearbeitenden Themas vorgibt. Der Begriff „Protokoll“ impliziert eine ausführliche Ausarbeitung des Materials der Recherche und stundenlange Gespräche mit den Darstellern, ein Prinzip der Genauigkeit. Die Texte der Darsteller sind das Resultat einer „geskripteten Realität“ die gemeinsam mit den Experten erarbeitet werden. Das Protokoll der jeweiligen Darsteller ist in monologischer Form aufgeschrieben und wird direkt an das Publikum vorgetragen. Improvisation ist eine Seltenheit. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Einsatz von sogennanten „Readymades“: Plakate, Videoaufzeichnungen, Bilder, persönliche Gegenstände der Darsteller, Pässe usw., Requisiten von geschichtlichem Wert, die in die Aufführungen integriert und meist auch genutzt werden. Die Suche nach den „Experten“ erfolgt durch Castings. Die Ausschluss- und Aufnahmekriterien der Darsteller sind nicht genau bestimmt, d.h, dass keine bestimmte Funktion, Typisierung oder Rolle gesucht wird. Entscheidend sind das Themenfeld der Inszenierung und die Möglichkeit des Beitrags der Darsteller zu diesem konkreten Thema. Wurden anfänglich Menschen gesucht, die durch eine spezifische Körperlichkeit das Interesse geweckt hatten, wie z.B. „Shooting Bourbaki“, in der die Darsteller pubertierende Jungen waren, veränderte sich die Suche der Darsteller von Inszenierung zu Inszenierung und brachte Berufs- und Interessengruppen auf die Bühne, bis hin zu einer komplexeren Rollensuche wie in „Das Kapital- Erster Band“.

Florian Malzacher beschreibt die Dramaturgie Rimini Protokolls als eine „Dramaturgie der Fürsorge und Verunsicherung“ und begründet weiter: „Das Unsichere, das Fragile ist der konstituierende Moment für das, was viele als authentisch wahrnehmen“6. Die Momente der Nichtperfektion, des Textverlusts, des Nichtfunktionierens, in denen sich die Darsteller um einander kümmern und unterstützen zeichnen diese Fürsorge aus. „Wir mögen die Möglichkeit der kleinen menschlichen Katastrophe Peinlichkeit, die im Missverständnis wurzelt und eigentlich gar nicht peinlich, sondern über alle Grenzen menschlich ist.“7 Durch die Verbindung dieser verschiedenen Aspekte haben Rimini Protokoll etwas Einzigartiges in der deutschen Bühnenlandschaft geschaffen:

Eine dokumentarische Annäherung im Sinne von Brechts „epischem Theater“ der distanzierten Betrachtung, eine weitestgehende Vermeidung der Repräsentationsfalle, das ständige Aufzeigen und ein Bewusstsein über die konstruierte Umgebung des Theaters. „Wallenstein-eine dokumentarische Inzenierung“ gilt als eine der wichtigsten Inszenierungen Rimini Protokolls. Es ist das erste Mal, dass diese sich auf einen klassischen Dramentext beziehen und daraus ein Stück entwickeln. Interessant ist hier die Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte durch einen dramatisch (historischen) Schillertext, die im weiteren Verlauf dieser Arbeit erläutert werden soll.

3. Die Auseinandersetzung mit Geschichte und die Inszenierung auf der Bühne

„In jedem Jahrzehnt gibt es einen anderen zeitgeistempfohlenen, zeitgeistkomformen, Umgang mit der deutschen Vergangenheit.“8 Seit 1980 kann von einer „Neuen Historiographie“ und der Umformulierung der Methoden der Darstellung von Geschichte im Allgemeinen, aber auch der Darstellung auf der Bühne gesprochen werden. Die Pluralisierung von Forschungsmethodiken und der Annerkennung anderer „Arten“ der Geschichtsüberliefung, wie z.B die der „Oral History“ (mündlich überlieferte Geschichte), die Analyse von Repräsentationssystemen, die Verbindung von Theorie und Praxis und die selbstreflexive Geschichtsschreibung sind Merkmale dieser Entwicklung und der Erfahrung von Geschichte in der jetzigen Gegenwart. Die Frage nach der „Realität“, das „Wer- spricht- für -wen? “und die des „Marktwerts“ von Geschichte sind wichtige Elemente dieser Entwicklung. Die „Erinnerung“ an Geschichte, die Frage nach dem „kollektiven Gedächtnis“, aus dem das „individuelle Gedächtnis“ anknüpft und erinnert wird immer zentraler. Aleida Assmann beschreibt die Auseinandersetzung mit der Geschichte in der Gegenwart wie folgt: „Es ist nicht das, was einmal war, sondern das, was es aus der Perspektive der Gegenwart wird und möglicherweise auf eine immer wieder neue Weise wird. Die neuen Gegenwarten entscheiden, richten über die Vergangenheit, die niemals identisch sein kann mit der einstigen Gegenwart.“9 Das Theater hat die Möglichkeit, die komplexen Interaktionen der Geschichte aufzuzeigen, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, der Öffentlichkeit darzustellen und sie dadurch neu zu definieren und umzuschreiben.10

Im Jahr 2005 inszenieren Helgard Haug und Daniel Wetzel als Auftragsprojekt „Wallenstein-eine dokumentarische Inszenierung“ für die Schiller-Tage in Mannheim. Friedrich Schillers Dramentrilogie behandelt den Niedergang des Feldherren Wallenstein. Auf dem Gipfel der Macht angekommen, scheitert Wallenstein (der Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee) aufgrund der Auflehnung gegen seinen Befehlshaber Kaiser Ferdinand II. Die Handlung spielt im Winter 1633/1634, sechzehn Jahre nach Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Aktualisierung des dramatischen Textes in ein zeitgenössisches Milieu, noch um eine Dekonstruktion und Desillusionierung des Textes. Innerhalb des Stücks werden nur einige Verse rezitiert. Vielmehr geht es darum, eine Verknüpfung zwischen der Gegenwart der Experten und dem dramatischen Schillerstücks zu finden.11 Der Titel der Inszenierung impliziert den Anspruch einer „dokumentarischen Inszenierung“, einer Inszenierung also, die historische und aktuelle politische Themen behandelt, die auf Geschichtsquellen, Interviews, Bildern, Videos, usw. beruht.12 Die Einordnung der Inszenierung in einen reinen Rahmen des „Dokumentations- Theaters“ wäre jedoch verfälschend. Rimini Protokolls Inszenierung kann als eine Mischform zwischen kritischem Ansatz, historischer Allegorie und metatheatralem Ansatz eingeordnet werden. Die Inszenierung verbindet die Biographien der Experten des Alltags, die spezifischen Orte Mannheim und Weimar und verknüpft diese mit dem dramatischen Text Schillers, in dem bestimmte Darsteller eine Affinität zu den Rollen des Stücks aufzeigen, um sie im Kontext des Theaters darzustellen (historische Allegorie). Wichtig ist anzumerken, dass die individuellen Geschichten der Darsteller nicht zu einer gemeinsamen Geschichte und Handlung zusammenkommen. Es entsteht ein vielschichtiges, komplexes Darstellungsprinzip, das Lücken und Fragen aufwirft (kritischer Ansatz), das die eigene Medialität, aber auch andere Medien hinterfragt (metatheatraler Ansatz). Die Aspekte der geschichtlichen Darstellung sollen im folgenden Teil anhand unterschiedlicher geschichtstheoretischer Erkenntnisse erläutert und mit Beispielen aus der Inszenierung verknüpft werden.

4. Die Inszenierung unterschiedlicher Aspekte der deutschen Geschichte in „Wallenstein-eine dokumentarische Inszenierung“

4.1 Ort , Biographie und Zeit

Michel de Certeau schreibt, dass die Partikularität des Ortes, aus dem eine Person spricht und forscht, nicht überwunden werden kann. In Rimini Protokolls „Wallenstein“ ist der Bezug zum Ort immer präsent. Der Blick auf die Darsteller zeigt innerhalb der erzählten Geschichten eine mal mehr mal weniger bewusste Beziehung zu diesen Orten.

[...]


1 Programmheft des Schauspiel Leipzig, September &Oktober 2010, hg. vom Schauspiel Leipzig, S.3.

2 Programmheft des Schauspiel Leipzig, September & Oktober 2010, hg. Vom Schauspiel Leipzig, S. 5-6.

3 Vgl. Dreysse & Malzacher, S.16

4 Vgl. Dreysse & Malzacher, S.15

5 http://www.rimini-protokoll.de/website/de/project_481.html (Letzter Zugriff: 18.08.2010).

6 Vgl. Dreysse & Malzacher, S.27

7 Vgl. Dreysse & Malzacher, S.28

8 Zitat von Martin Walser aus dem Zeit-Artikel „Wer ein Jahr jünger ist, hat keine Ahnung“; der Artikel ist unter http://www.zeit.de/2007/25/L-Grass-Walser-Interview zu finden (Letzter Zugriff: 19.08.2010).

9 Vgl. Assmann, S.9

10 Vgl. Rokem, S.3

11 Prof. Dr, Heeg, Günther: Kulturelle Flexionen von Zeiten und Räumen,Institut für Theaterwissenschaft Leipzig, S.14-17.

12 Siehe : http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/343257(Letzter Zugriff: 15.08.2010).

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Zur Inszenierung unterschiedlicher Aspekte deutscher Geschichte in Rimini Protokolls "Wallenstein"
Untertitel
Unter besonderer Berücksichtigung der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen der Geschichtsdarstellung durch "Experten des Alltags"
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Theaterwissenschaft )
Veranstaltung
Performing History: Zur Inszenierung und Performanz von Geschichte in Deutschland nach 1989
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
20
Katalognummer
V210302
ISBN (eBook)
9783656393320
ISBN (Buch)
9783656394303
Dateigröße
488 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inszenierung, aspekte, geschichte, rimini, protokolls, wallenstein, berücksichtigung, frage, möglichkeiten, grenzen, geschichtsdarstellung, experten, alltags
Arbeit zitieren
Christopher-Fares Köhler (Autor), 2010, Zur Inszenierung unterschiedlicher Aspekte deutscher Geschichte in Rimini Protokolls "Wallenstein", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210302

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