Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Economics - Innovation economics

Innovationen und ihre Auswirkungen auf den Export - Eine branchenspezifische Analyse deutscher Industriedaten

Title: Innovationen und ihre Auswirkungen auf den Export - Eine branchenspezifische Analyse deutscher Industriedaten

Bachelor Thesis , 2012 , 52 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christian Hennig (Author)

Economics - Innovation economics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Grundvoraussetzung einer Innovation ist die Umsetzbarkeit der im Vorfeld entstandenen Idee. Gelingt es eine Idee zu kommerzialisieren, also die wirtschaftliche Nutzung zu ermöglichen, spricht man von einer Innovation. Je nach Grad und Art der Neuartigkeit (Innovation) und den gegenwärtigen Bedürfnissen der Gesellschaft entsteht eine Nachfrage nach dieser Neuerung. Die Einflüsse hier-bei sind so vielseitig, dass sich Innovationen, die in einer bestimmten Gesellschaft stark nachgefragt werden, für andere Bereiche keine Nachfrage generieren. Wenn nun ein Unternehmen mit dem Ziel Gewinne zu erwirtschaften erkennt, dass sich diese Nachfrage nicht auf dem heimischen Markt befindet, wird es versuchen diese Nachfrage auf dem Auslandsmarkt zu bedienen, also zu exportieren. Geht man davon aus, dass nicht alle Ideen eigeninitiativ sondern, beispielsweise auch durch Kundenanforderungen oder gezielte Forschung und Entwicklung (FuE) entstehen, lässt sich die Argumentation um eine Ebene nach hinten erweitern. FuE und Kundeninteressen haben dann, der voran-gegangenen Argumentation folgend, über Innovationen einen Einfluss auf den Export. Am Anfang einer Unternehmung steht nahezu ausnahmslos Kapitalbedarf, um benötigte Geschäfts-mittel zu kaufen oder anzumieten und damit die Geschäftstätigkeit aufzunehmen. Sobald ein Unter-nehmen nach der Aufnahme der Geschäftsprozesse daran interessiert ist, seine Gewinne zu maximieren, wird es versuchen mit eigenen Innovationen oder Imitationen Marktanteile zu gewinnen. Dabei verdrängt es im Idealfall alle Wettbewerber, ist also am wettbewerbsfähigsten und hat als Monopolist die Möglichkeit, solange kein anderes Unternehmen die Innovation imitiert, überdurchschnittliche Renditen zu erwirtschaften. Sollte es feststellen, dass weitere Märkte Nachfrage für das eigene Produkt generieren können, wird es versuchen dort ebenfalls Produkte anzubieten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Motivation und Idee

2. Vorstellung der genutzten Daten und Methoden

3. Definitionen der einzelnen Merkmale

3.1. Forschung und Entwicklung

3.2. Innovationen

3.2.1. Eine genauere Definition

3.2.2. Arten

3.3. Produktivität

3.4. Export

4. Literaturüberblick / Empirische Nachweise

4.1. Einfluss von FuE-Ausgaben auf Innovationen

4.2. Einfluss von Innovationen auf die Produktivität

4.3. Einfluss von Produktivität auf den Export

4.4. Einfluss von Innovationen auf den Export

5. Zusammenfassung der Hypothesen

6. Auswertung von statistischen Daten

6.1. Forschung und Entwicklung

6.1.1. Unterschiede zwischen Unternehmen mit und ohne eigene FuE

6.1.2. Gründe für den Verzicht auf FuE-Aktivitäten

6.2. Innovationen

6.3. Produktivität

6.4. Export

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Innovationsaktivitäten und der Exportleistung deutscher Industrieunternehmen. Ziel ist es, durch eine branchenspezifische Analyse aufzuzeigen, wie FuE-Investitionen und Innovationen die Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und letztlich den Erfolg auf internationalen Märkten beeinflussen.

  • Kausalkette: FuE → Innovation → Produktivität → Export
  • Analyse der Innovationsintensität in sechs ausgewählten Industriebranchen
  • Vergleich von Unternehmen mit und ohne eigene Forschung & Entwicklung (FuE)
  • Einfluss von Prozess- und Produktinnovationen auf Wettbewerbsfähigkeit
  • Bewertung von Exportquoten im Branchenvergleich

Auszug aus dem Buch

3.1. Forschung und Entwicklung

Als Forschung und Entwicklung bezeichnet man zwei hintereinander stattfindende Prozesse, die mit wissenschaftlichen Methoden versuchen, planmäßig nach neuen Erkenntnissen zu suchen. Den beginnenden Prozess stellt die Forschung dar, die sich mit dem grundlegenden Erwerb neuen Wissens beschäftigt. Die Forschung bemüht sich um neue Ideen im Bereich der Produkt- als auch Verfahrenspalette sowie deren Anwendung. Erfolgt sie ohne auf einen direkten praktischen Nutzen abzuzielen und verfolgt in erster Linie die Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, handelt es sich um Grundlagenforschung. Ziel dieser nahezu ausschließlich in Hochschulen betriebenen Forschung ist es, eine breite Wissensbasis zu schaffen, die wirtschaftlich nutzbar ist (Gabler Wirtschaftslexikon, 2012).

Richtet sich die Suche nach Neuartigkeit auf geplante, konkrete Anwendungsszenarien, spricht man von angewandter Forschung. Unterteilt wird diese in industrielle Forschung, die zur Gewinnung neuer Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren oder Dienstleistungen dient und in vorwettbewerbliche Entwicklung, die Erkenntnisse der industriellen Forschung in konkrete Pläne umwandelt. Die erstmalige konkrete Anwendung und praktische Umsetzung neuer Erkenntnisse erfolgt durch die weiterführende Entwicklung. Diese unterteilt sich in Technologie- und Vorentwicklung sowie Produkt- und Prozessentwicklung.

Die Technologieentwicklung beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung von Wissen, um technologisches Potenzial zu erkennen, aufzubauen und zu pflegen, wodurch die direkte praktische Nutzung ermöglicht wird. Die darauffolgende Vorentwicklung bereitet eine marktorientierte Produktentwicklungsstufe vor, in dem sie Produktkonzepte erstellt und Technologien auf ihre Realisierbarkeit prüft. Ziel ist es dabei, technische Risiken zu minimieren, um Produkte oder Verfahren schneller zur Serienreife zu entwickeln. In der letzten Phase der Produkt- und Prozessentwicklung werden alle in den Vorperioden erzeugten Potentiale, wie Ideen und Fähigkeiten, in reale, marktfähige Produkte und Prozesse umgewandelt (Gabler Wirtschaftslexikon, 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Motivation und Idee: Einführung in die theoretische Verknüpfung von Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Exporttätigkeit.

2. Vorstellung der genutzten Daten und Methoden: Erläuterung der Datenquellen (u.a. Mannheimer Innovationspanel) und der methodischen Vorgehensweise bei der Branchenauswahl.

3. Definitionen der einzelnen Merkmale: Theoretische Abgrenzung der zentralen Begriffe FuE, Innovation, Produktivität und Export.

4. Literaturüberblick / Empirische Nachweise: Zusammenfassung bestehender wissenschaftlicher Studien zu den kausalen Zusammenhängen der gewählten Themenfelder.

5. Zusammenfassung der Hypothesen: Formulierung der forschungsleitenden Thesen auf Basis der Literaturanalyse.

6. Auswertung von statistischen Daten: Empirische Untersuchung der Daten zu FuE, Innovation, Produktivität und Export in den sechs Branchen.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, Bestätigung der Hypothesen und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Innovation, FuE, Forschung und Entwicklung, Export, Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität, Industrie, Deutschland, Innovationsmanagement, Prozessinnovation, Produktinnovation, Branchenanalyse, Exportquote, KMU, Markterfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Innovationsaktivitäten auf die Exportleistung von Unternehmen in sechs ausgewählten Branchen des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Kausalkette von FuE-Investitionen, der Entstehung von Produkt- und Prozessinnovationen, deren Einfluss auf die Produktivität und die resultierende Auswirkung auf den Exporterfolg.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis aktueller Daten zu prüfen, inwieweit Innovationen ein wesentlicher Treiber für die Exportaktivitäten in deutschen Industriebranchen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Analyse durchgeführt, die Daten des Mannheimer Innovationspanels (MIP) sowie des Statistischen Bundesamtes nutzt, um kausale Zusammenhänge zwischen den genannten Variablen branchenspezifisch darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition der Begriffe, einen Literaturüberblick über bestehende Studien sowie die statistische Auswertung der Daten zu FuE-Ausgaben, Innovationsoutput und Produktivitätskennzahlen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Innovation, Export, FuE, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit bestimmt.

Warum wird der Fahrzeugbau in der Analyse besonders hervorgehoben?

Der Fahrzeugbau erweist sich in der Analyse als die innovativste und exportstärkste Branche, die als Musterbeispiel für den positiven Effekt von Innovationen auf den Export dient.

Welches Problem identifiziert der Autor bei der Untersuchung der Produktivität?

Der Autor merkt an, dass die Arbeitsproduktivität als Indikator nur begrenzt valide ist, da unterschiedliche Kostenstrukturen und Kapitalintensitäten in den Branchen die Ergebnisse verfälschen können.

Excerpt out of 52 pages  - scroll top

Details

Title
Innovationen und ihre Auswirkungen auf den Export - Eine branchenspezifische Analyse deutscher Industriedaten
College
University of Applied Sciences Bremen
Grade
1,0
Author
Christian Hennig (Author)
Publication Year
2012
Pages
52
Catalog Number
V210448
ISBN (eBook)
9783656391890
Language
German
Tags
Innovation Export branchenspezifisch Industrie Analyse Auswirkung R&D Produktivität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Hennig (Author), 2012, Innovationen und ihre Auswirkungen auf den Export - Eine branchenspezifische Analyse deutscher Industriedaten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210448
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  52  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint