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Abbildung von Abhängigkeiten in der Asset Allocation

Title: Abbildung von Abhängigkeiten in der Asset Allocation

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Rabea Hacker (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Insbesondere die letzten Jahre der Finanzkrise zeigten, wie sehr das Geschäft der Banken zunehmend unter Druck geraten ist. Geprägt wird es durch die Entwicklungen der Weltwirtschaft sowie dem zunehmenden Wettbewerb innerhalb der Bankenwelt. Schwindende Margen machen eine Optimierung des Portfolios immer bedeutender. Die flache derzeitige Zinsstruktur verschärft den Prozess. Essentiell für die Verteidigung der Wettbewerbsstärke und die dadurch gewährleistete Überlebensfä-higkeit der Kreditinstitute ist die Asset Allocation – die optimale Aufteilung des Kapitals auf einzelne Vermögenskategorien. Grundlage für diese Vermögensaufteilung bildet die klassische Portfoliotheorie, welche in den frühen 50er Jahren von Harry Markowitz ins Leben gerufen wurde.
Im Laufe dieser Hausarbeit erläutere ich die Grundzüge der Asset Allocation. Dazu werde ich auf die dafür notwendigen Parameter eingehen und die damit verbundenen Problematiken hinsichtlich ihrer Ermittlung oder Berechnung darstellen.
Kern meiner Arbeit bilden die Korrelationen im Rahmen der Asset Allocation, welche entscheidend die Höhe des Gesamtrisikos in der Banksteuerung sowie dessen optimale Zusammensetzung beeinflussen. Die Darstellung dieser Abhängigkeiten ist demnach zentraler Bestandteil bei Fragen der Kapital-/Risikoallokation und des Risikomanagements.
Besonders vor dem Hintergrund der Finanzkrise ist es von großer Bedeutung die Auswirkungen auf die Darstellung, Abbildung und Berechnungen der Korrelationen in der Asset Allocation genauer zu untersuchen. Dieser signifikante Aspekt findet abschließend Berücksichtigung in meiner Hausarbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Asset Allocation

2.1 Strategische und Taktische Asset Allocation

2.2 Prozess der Portfolio Selection

2.3 Bestimmung der Korrelationen

2.4 Inputparameter der Asset Allocation

2.5 Benchmarks als strategische Neutralpositionen

3 Praktische Probleme im Kontext mit Korrelationen

3.1 Robustheit der Schätzungen

3.2 Problematik fehlender Marktdatenhistorien

3.3 Globalisierung der Finanz- und Kapitalmärkte

3.4 Entwicklungen der Korrelationen in der Finanzmarktkrise

3.5 Strategien zur Berücksichtigung der kritischen Thematiken

4 Stellenwert der Korrelationen auf Gesamtbankebene

4.1 Korrelationen im Risikomanagement

4.1.1 Methoden der Risikoaggregation

4.1.2 Aggregation mittels Copula Methode

4.1.3 Moderne Historische Simulation

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Modellierung von Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Assetklassen innerhalb der Asset Allocation im Kontext der Banksteuerung. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, wie signifikante Korrelationen ermittelt und abgebildet werden können, insbesondere unter Berücksichtigung der Herausforderungen, die sich durch Marktverwerfungen wie in der jüngsten Finanzkrise ergeben haben.

  • Grundlagen und Prozesse der klassischen Asset Allocation nach Markowitz
  • Analyse praktischer Problematiken bei der Schätzung von Korrelationen
  • Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Stabilität von Korrelationsstrukturen
  • Methoden der Risikoaggregation auf Gesamtbankebene (insb. Copula-Ansätze)
  • Strategien zur Integration von Adressrisiken bei fehlenden Marktdatenhistorien

Auszug aus dem Buch

3.1 Robustheit der Schätzungen

Durch die erforderliche Schätzung der Korrelationen stellt sich zweifelsohne die Frage, inwieweit diese Vorhersagen fehlerbehaftet sein können. Für die Genauigkeit der Vorausbestimmung ist die Verlässlichkeit der verwendeten Zeitreihen und historischen Datensätzen von beachtlicher Relevanz, auf die individuelle Prognosen und Marktmeinungen aufbauen. Genau diese Thematik stellt die Schätzfehlerproblematik dar: manche Daten liegen nur auf monatlicher oder jährlicher Basis und just für einen beschränkten Zeitabschnitt vor. Zudem können historische Entwicklungen aufgrund der hohen Volatilitäten in Krisenzeiten nur mit erheblichen Schätzfehlern gemessen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert den wachsenden Druck auf Banken durch die Finanzkrise und erläutert die zentrale Rolle der Asset Allocation zur Portfoliooptimierung.

2 Grundlagen der Asset Allocation: Dieses Kapitel führt in die Definition der Asset Allocation ein und erläutert den Prozess der Portfolio Selection sowie die Notwendigkeit von Korrelationsmaßen.

3 Praktische Probleme im Kontext mit Korrelationen: Das Kapitel thematisiert die Herausforderungen bei der Schätzung von Korrelationen, wie Datenlücken und die Instabilität von Abhängigkeiten in Krisenzeiten.

4 Stellenwert der Korrelationen auf Gesamtbankebene: Hier wird die Bedeutung der Risikoaggregation unter Einbeziehung von Korrelationen für das Risikomanagement und die Kapitalallokation dargelegt.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit betont die Notwendigkeit, moderne Aggregationsmethoden zu nutzen, um Risikounterschätzungen in Krisenzeiten zu vermeiden und Erträge zu stabilisieren.

Schlüsselwörter

Asset Allocation, Korrelation, Portfoliooptimierung, Banksteuerung, Risikoaggregation, Finanzkrise, Diversifikation, Marktrisiko, Adressrisiko, Copula-Methode, Moderne Historische Simulation, Benchmarking, Schätzfehler, Kapitalallokation, Risikotragfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Abhängigkeiten (Korrelationen) zwischen verschiedenen Anlageklassen in der Asset Allocation präzise zu modellieren, um das Gesamtrisiko einer Bank besser steuern zu können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die klassische Portfoliotheorie, die methodischen Ansätze zur Korrelationsschätzung, die Problematik der Datenqualität in Krisenzeiten sowie die Risikoaggregation auf Gesamtbankebene.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie signifikante Abhängigkeiten in der Bankpraxis korrekt abgebildet werden können, um eine fatale Unterschätzung des Risikos, wie sie in Finanzkrisen auftritt, zu vermeiden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin analysiert Literatur und aktuelle Finanzmarktentwicklungen und vergleicht Methoden wie die Aggregation mittels Copula-Funktionen sowie die Moderne Historische Simulation (MHS) zur Risikobestimmung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen der Asset Allocation, die praktischen Schwierigkeiten bei der Schätzung von Korrelationen und die methodische Umsetzung der Risikoaggregation in Banken.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Asset Allocation, Korrelationsschätzung, Risikoaggregation, Copula-Methode und Diversifikation gekennzeichnet.

Warum stellt die Finanzkrise eine besondere Herausforderung für die Asset Allocation dar?

Die Krise hat gezeigt, dass sich Korrelationen in Stressphasen massiv verändern („In der Krise sinkt alles außer die Korrelation“), was herkömmliche Diversifikationsstrategien oft wirkungslos macht.

Welche Rolle spielt die Copula-Methode in dieser Untersuchung?

Die Copula-Methode wird als bevorzugte Aggregationsmethode hervorgehoben, da sie im Gegensatz zur einfachen Addition in der Lage ist, funktionale Abhängigkeiten auch bei extremen Marktbewegungen mathematisch adäquat zu erfassen.

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Details

Title
Abbildung von Abhängigkeiten in der Asset Allocation
College
University of Applied Sciences - Bonn
Course
Banksteuerung
Grade
2,0
Author
Rabea Hacker (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V210505
ISBN (eBook)
9783656388142
ISBN (Book)
9783656388586
Language
German
Tags
Asset Allocation Markowitz Portfolio Selection Korrelationen Finanzmarktkrise Risikoaggregation Copula Methode Historische Simulation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rabea Hacker (Author), 2010, Abbildung von Abhängigkeiten in der Asset Allocation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210505
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