Soziologische Gegenwartsdiagnosen - Richard Sennet: Der flexible Mensch -
Sind die Streitkräfte eine Wirkungsstätte der Mechanismen des Flexiblen Kapitalismus(?)
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
II. Hauptteil
1 Das Wesen Flexiblen Kapitalismus nach Richard Sennett
2 Grundzüge der Laufbahn eines Marineoffiziers
3 Die Bundeswehr im Spiegel des Flexiblen Kapitalismus
3.1 Der Gesichtspunkt der Routine
3.2 Der Aspekt der Kohärenz
3.3 Das Element der sozialen Bindung
III. Schluss
IV. Literatur- und Quellenverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was versteht Richard Sennett unter „flexiblem Kapitalismus“?
Sennett beschreibt eine moderne Arbeitswelt, die durch ständigen Wandel, Kurzfristigkeit und den Verlust von Routine und langfristigen sozialen Bindungen geprägt ist.
Ist die Bundeswehr ein Ort des flexiblen Kapitalismus?
Die Arbeit untersucht, inwieweit Mechanismen wie Flexibilität und Mobilität die Laufbahn von Soldaten, insbesondere Marineoffizieren, heute beeinflussen.
Welche Rolle spielt die Routine beim Militär?
Routine gibt Sicherheit, wird aber im flexiblen Kapitalismus oft als Hindernis gesehen. Die Arbeit analysiert diesen Spannungsstatus innerhalb der Streitkräfte.
Wie verändern sich soziale Bindungen in der Bundeswehr?
Durch häufige Versetzungen und Auslandseinsätze wird die Beständigkeit sozialer Bindungen auf die Probe gestellt, was Sennetts Thesen zum „flexiblen Menschen“ widerspiegelt.
Was bedeutet Kohärenz im beruflichen Werdegang eines Offiziers?
Es geht um die Frage, ob die fragmentierte moderne Laufbahn noch ein zusammenhängendes, sinnstiftendes Narrativ für das Individuum ermöglicht.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2010, Die Bundeswehr als Wirkungsstätte der Mechanismen des Flexiblen Kapitalismus. Im Kontext einer soziologischen Gegenwartsdiagnose nach Richard Sennett, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210510