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Zur Besteuerung von Bordpersonal an Bord von Schiffen und Flugzeugen im internationalen Verkehr 2013

Grundsätze der Steuerpflicht

Title: Zur Besteuerung von Bordpersonal an Bord von Schiffen und Flugzeugen im internationalen Verkehr 2013

Textbook , 2013 , 116 Pages

Autor:in: Dipl. Finanzwirt (FH), MITax, Steuerberater Rüdiger Urbahns (Author)

Law - Tax / Fiscal Law
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Achtung: 5. Auflage 2015 ist bereits erhältlich:
ISBN eBook: 978-3-656-90290-4
ISBN Buch: 978-3-656-90291-1

Dies ist die 4. Auflage eines Steuerratgebers für Bordpersonal (Seeleute, Flugpersonal) mit Bezug zu Deutschland. Behandelt werden internationale Aspekte wie Doppelbesteuerungsabkommen und Werbekosten, etwa Spesen.
Autor ist Rüdiger Urbahns, spezialisierter Steuerberater für internationales Steuerrecht (www.stburbahns.de).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. VORWORT ZUR VIERTEN UND KONSOLIDIERTEN AUFLAGE 2013

2. ABSTRACT IN ENGLISH

3. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

4. VORBEMERKUNGEN ZU BORDPERSONAL IM INTERNATIONALEN VERKEHR

4.1. SCHIFFSPERSONAL

4.2. FLUGPERSONAL

5. ZUR STEUERPFLICHT VON SEELEUTEN AN BORD VON SCHIFFEN IM INTERNATIONALEN VERKEHR

5.1. NATIONALES STEUERRECHT

5.2. BESONDERHEITEN FÜR PERSONAL AN BORD VON VERKEHRSFLUGZEUGEN

5.2.1. BEISPIEL

5.2.2. ÜBERSICHT STEUERPFLICHTEN

5.3. AUSNAHME AUSLANDSTÄTIGKEITSERLASS

5.4. FLAGGENRECHT, STAATSGEBIET UND STEUERLICHER INLANDSBEGRIFF

5.4.1. EXKURS: WOHNSITZ UND GEWÖHNLICHER AUFENTHALT

5.4.1.1. DER STEUERLICHE WOHNSITZ

5.4.1.1.1. STAND-BY ZIMMER DES FLUGPERSONALS

5.4.1.1.2. DIE SCHIFFSKOCH-ENTSCHEIDUNG

5.4.1.1.3. DER DUBAI PILOTENFALL

5.4.1.2. GEWÖHNLICHER AUFENTHALT

5.4.1.3. EXKURS: GEWÖHNLICHER AUFENTHALT AUF DEM SEESCHIFF?

5.4.2. DER STEUERRECHTLICHE INLANDSBEGRIFF

5.4.3. SCHAUBILD: SEEGRENZEN DES STAATSGEBIETES (HANDELSSCHIFFFAHRT)

5.4.4. BEISPIEL

5.4.5. SCHAUBILD FLAGGENRECHT UND BESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT (NUR SCHIFFFAHRT)

5.5. INTERNATIONALES STEUERRECHT

5.6. GRAFIK: UNBESCHRÄNKTE UND BESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT UND INTERNATIONALE REGELUNGEN (SEEFAHRT)

5.7. GRAFIK: UNBESCHRÄNKTE UND BESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT UND INTERNATIONALE REGELUNGEN (LUFTFAHRT)

5.7.1. BEISPIEL – DBA SEEFAHRT

5.8. EXKURS: KOMMENTIERUNG DES § 49 ABS.1 NR. 4 E ESTG (BESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT BEI TÄTIGKEITEN AUSLÄNDISCHER MANNSCHAFTEN AN BORD DEUTSCHER LUFTVERKEHRSGESELLSCHAFTEN)

5.8.1. BEISPIEL - DBA LUFTFAHRT

5.8.2. GRAFIK: ZUSAMMENSPIEL ARTIKEL 15 (3) OECD-MA UND § 49 ABS.1 NR. 4 E ESTG

5.8.3. DAS TATBESTANDSMERKMAL „AN BORD . . . AUSGEÜBT“

5.8.4. BEISPIEL

5.8.5. DAS TATBESTANDSMERKMAL „IM INTERNATIONALEN LUFTVERKEHR“

5.8.6. BEISPIEL (AUS DEM GESETZGEBUNGSVERFAHREN)

5.8.7. BEISPIEL

5.8.8. DAS TATBESTANDSMERKMAL „LUFTFAHRZEUG“

5.8.9. DAS TATBESTANDSMERKMAL „UNTERNEHMEN“

5.8.10. DAS TATBESTANDSMERKMAL „GESCHÄFTSLEITUNG IM INLAND“

5.8.11. BEISPIEL

5.8.12. DAS TATBESTANDSMERKMAL „BETREIBEN“

5.8.13. BEISPIEL

5.9. (FLAGGEN-)STAATEN OHNE DBA

5.10. RÜCKFALLKLAUSELN

5.10.1. BEISPIEL 3 - RÜCKFALLKLAUSELN

5.10.2. BEISPIEL 4 – UNILATERALE RÜCKFALLKLAUSEL

5.11. HINWEISE ZUR DEUTSCHEN DBA-POLITIK

5.11.1. BULGARIEN DBA 2010

5.11.2. SPANIEN DBA 2011

5.11.3. MALAYSIA DBA 2010

5.11.4. UK DBA 2010

5.11.5. SCHWEIZ DBA

5.11.5.1. SCHWEIZ: IN DEUTSCHLAND ANSÄSSIGES BORDPERSONAL

5.11.5.2. SCHWEIZ: IN DER SCHWEIZ ANSÄSSIGES FLUGPERSONAL

5.11.6. SINGAPUR 2004

5.11.7. GRIECHENLAND DBA 1966

5.11.8. LUXEMBURG 2012

5.11.9. DÄNEMARK DBA 1995

5.11.10. ZYPERN DBA 2011

5.11.10.1. WAS BEDEUTET DIES NUN FÜR SEELEUTE MIT ZYPRIOTISCHEM ARBEITGEBER?

5.11.10.2. BEISPIEL 5 (DBA ZYPERN)

5.11.11. LIBERIA DBA 1970

5.11.11.1. GRAFIK: PRÜFUNGSLOGIK DES ARTIKEL 15 ABS. 1 UND 2 OECD-MA

5.11.11.2. BEISPIEL 6 (DBA LIBERIA)

5.11.11.3. BEISPIEL 7 (DBA LIBERIA)

5.11.11.4. BEISPIEL 8 (DBA LIBERIA)

5.11.12. RUMÄNIEN DBA 2001

5.12. TÄTIGKEITEN VOR DER KÜSTE (SOG. OFFSHORE-TÄTIGKEITEN)

6. PRAKTISCHE ASPEKTE DER VERANLAGUNG BESCHRÄNKT STEUERPFLICHTIGER

7. GESTALTUNGSOPTIONEN

7.1. BEISPIEL

7.2. ERWEITERTE BESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT (WEGZUGSTEUER)

8. AKTUELLE ENTWICKLUNGEN ZU DEN WERBUNGSKOSTEN VON BORDPERSONAL BIS EINSCHLIEßLICH KALENDERJAHR 2013

8.1. REISEKOSTENGRUNDSÄTZE

8.1.1. FAHRTKOSTEN

8.1.1.1. BEISPIEL 10

8.1.1.2. BEISPIEL 11

8.2. ÜBERNACHTUNGSKOSTEN

8.3. VERPFLEGUNGSMEHRAUFWENDUNGEN

8.3.1. BEISPIELSFALL: DIE ENTSCHEIDUNG DES FG NIEDERSACHSEN 2010

8.3.2. HÖHE DES TAGEGELDES

8.3.2.1. FÜR UNTER DEUTSCHER FLAGGE FAHRENDE SCHIFFE

8.3.3. ZEITRAUM

8.3.4. BEISPIEL 12 (KEINE DREIMONATSFRIST)

8.3.5. BEISPIEL 13 (KEINE DREIMONATSFRIST)

8.3.6. BEISPIEL 13 (BEISPIELHAFTE ZUSAMMENSTELLUNG VERPFLEGUNGMEHRAUFWENDUNGEN FÜR SCHIFFSREISE)

8.4. TELEFONKOSTEN ALS WERBUNGSKOSTEN

9. AKTUELLE ENTWICKLUNGEN ZU DEN WERBUNGSKOSTEN VON BORDPERSONAL AB EINSCHLIEßLICH KALENDERJAHR 2014

9.1. NEUER BEGRIFF „ERSTE TÄTIGKEITSSTÄTTE“

9.2. VERPFLEGUNGSMEHRAUFWENDUNGEN

9.3. SACHBEZUG FÜR VERPFLEGUNG (MAHLZEITEN)

9.4. ÜBERNACHTUNGSKOSTEN

9.5. BERUFLICH VERANLASSTE DOPPELTE HAUSHALTSFÜHRUNG

10. SONSTIGE PUNKTE VON INTERESSE

10.1. STEUERFREI ZUSCHLÄGE FÜR SONNTAGS-, FEIERTAGS- UND NACHTARBEIT (SFN ZUSCHLÄGE)

10.2. BEITRÄGE ZUR SEEMANNSKASSE

10.3. SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHT

11. ANHANG

11.1. AUSZUG AUS DEM SCHREIBEN DES BUNDESFINANZ-MINISTERIUMS V. 21.7.2005, BSTBL I S. 821, TZ. 2.2, 3.3 BETREFFEND § 50D ABS. 8 ESTG (LIBERIA)

11.2. SENATSVERWALTUNG FÜR FINANZEN BERLIN, ERLASS V. 22.05.2009, III A – S 1301 – 1/2007 - BESTEUERUNG VON EINKÜNFTEN AUS NICHTSELBSTÄNDIGER ARBEIT AN BORD VON KREUZFAHRTSCHIFFEN NACH DEN DBA MIT ITALIEN UND GROßBRITANNIEN

11.3. VERF. OFD HANNOVER V. 18.07.2006, S 1301 – 426/6 – STO 112, BESATZUNGSMITGLIEDER VON SEESCHIFFEN IM INTERNATIONALEN VERKEHR - BESCHLUSS VOM 26. APRIL 2005 - I B 86/04

11.4. SCHREIBEN BETR. BESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT VON BORDPERSONAL INLÄNDISCHER FLUGGESELLSCHAFTEN; BERICHT DER BUNDESREGIERUNG V. 19. APRIL 2006 - BMF IV C 8-S 2300-10/06

11.5. KURZINFORMATION VOM 4.9.2008 (AKTUALISIERT 31.1.2012) BETR. PAUSCHBETRÄGE FÜR VERPFLEGUNGSMEHRAUFWENDUNGEN AN BORD VON SCHIFFEN FÜR SEELEUTE DER BUNDES- ODER DER HANDELSMARINE - FINANZMINISTERIUM SCHLESWIG-HOLSTEIN - VI 315 – S 2380 – 183

11.5.1. BUNDESMARINE:

11.5.2. HANDELSMARINE:

11.6. VORTEIL AUS UNENTGELTLICHER VERPFLEGUNG FÜR BORDPERSONAL EINES FLUSSKREUZFAHRTSCHIFFES AUSNAHMSWEISE KEIN ARBEITSLOHN

11.7. KEINE BEGRENZUNG AUF DREI MONATE FÜR DEN ABZUG VON VERPFLEGUNGSPAUSCHALEN BEI FAHRTÄTIGKEIT (SEEFAHRT)

11.8. BFH: ARBEITSLÖHNE VON PILOTEN IRISCHER FLUGGESELLSCHAFTEN SIND STEUERFREI

11.9. VERFASSUNGSWIDRIGKEIT EINES SOG. TREATY-OVERRIDE

11.10. ÜBERNACHTUNGSKOSTEN UND REGELMÄßIGE ARBEITSSTÄTTE BEI LKW-FAHRERN

11.11. ANWENDUNG VON § 50D ABSATZ 9 SATZ 1 NUMMER 2 EINKOMMENSTEUERGESETZ (ESTG) BEI DER BESTEUERUNG VON IN DEUTSCHLAND ANSÄSSIGEM FLUGPERSONAL BRITISCHER UND IRISCHER FLUGGESELLSCHAFTEN AB DEM VERANLAGUNGSZEITRAUM 2011

11.12. MUSTEREINSPRUCH HINSICHTLICH VERPFLEGUNGSMEHR-AUFWENDUNGEN BEI SCHIFFEN UNTER DEUTSCHER FLAGGE IN INTERNATIONALER SEE

11.13. AUSZUG AUS DEM ANWENDUNGSERLASS ZUR ABGABENORDNUNG 2008 (AEAO) – WOHNSITZ UND GEWÖHNLICHER AUFENTHALT

11.14. ERLASS BETR. ABZIEHBARE WERBUNGSKOSTEN DES FLIEGENDEN PERSONALS VOM 6.02.2009 - FSEN BERLIN III B – S 2354 – 1/2006

Zielsetzung und Themen

Das Ziel dieses Ratgebers ist es, Seeleuten und fliegendem Personal sowie deren steuerlichen Beratern einen strukturierten Überblick über die komplexe Besteuerung ihrer Einkünfte in einem internationalen Kontext zu geben. Die Arbeit beantwortet die Forschungsfrage, wie Steuerpflicht, Anknüpfungspunkte und Werbungskosten bei grenzüberschreitenden Arbeitsverhältnissen von Bordpersonal nach nationalem deutschem Steuerrecht und im Zusammenspiel mit Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zu bewerten sind.

  • Grundlagen der unbeschränkten und beschränkten Steuerpflicht für Bordpersonal.
  • Die steuerliche Behandlung von Tätigkeiten an Bord von Seeschiffen und Verkehrsflugzeugen unter verschiedenen Flaggen.
  • Analyse der Anwendbarkeit von Doppelbesteuerungsabkommen und deren Spezialregelungen für Bordpersonal.
  • Umgang mit Werbungskosten, Reisekostenpauschalen und SFN-Zuschlägen in der Steuererklärung.
  • Aktuelle Entwicklungen bei der Abziehbarkeit von Aufwendungen und die Bedeutung von Rückfallklauseln.

Auszug aus dem Buch

5.4.1. Exkurs: Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt

Insbesondere für Bordpersonal – aber nicht nur für dieses – kann es von erheblicher steuerlicher Bedeutung sein, ob sie einen Wohnsitz im Sinne des § 8 AO oder einen gewöhnlichen Aufenthalt im Sinne des § 9 AO im Inland, also innerhalb deutschen Territoriums haben. Hiervon hängt nicht nur die persönliche Steuerpflicht und ggf. familienbezogene Entlastung ab, z.B. Ehegattensplitting, Kindergeld, sondern auch die Entlastungswirkungen von ggf. einschlägigen Doppelbesteuerungsabkommen (Festlegung des Ansässigkeitsstaates in Abgrenzung zum Quellenstaat).

In der Praxis wird zumeist zu prüfen sein, ob ein Wohnsitz in Deutschland vorliegt und, soweit dies nicht der Fall sein sollte, ob der körperliche Aufenthalt in Deutschland noch für die Annahme eines gewöhnlichen Aufenthalts ausreichend ist. Die Kriterien, die zur Abgrenzung von Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt heranzuziehen sind, sind durch eine Vielzahl von finanzgerichtlichen Entscheidungen geprägt, die zum Teil widersprüchlich oder doch nicht immer durchgehend konsistent sind und die es einem Steuerzahler selten erlauben seinen steuerrechtlichen Staus völlig zweifelsfrei zu ermitteln. Letztlich liegt dies auch daran, das sich (objektivierte) private Lebensumstände, und auf diese kann es entscheidend ankommen, schwerlich in ihrer Gänze erfassen und unter einzelne Tatbestände des Gesetzes subsumieren lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

4. Vorbemerkungen zu Bordpersonal im internationalen Verkehr: Das Kapitel skizziert die aktuelle weltweite Beschäftigungslage von Seeleuten und Flugpersonal und erläutert die Relevanz einer steuerlichen Beratung für diese Personengruppen.

5. Zur Steuerpflicht von Seeleuten an Bord von Schiffen im internationalen Verkehr: Hier werden die Grundsätze der unbeschränkten und beschränkten Steuerpflicht dargelegt, insbesondere unter Berücksichtigung des Ortes der Arbeitsausübung und nationaler Besonderheiten bei Schiffen und Flugzeugen.

6. Praktische Aspekte der Veranlagung beschränkt Steuerpflichtiger: Dieses Kapitel erläutert, unter welchen Voraussetzungen beschränkt steuerpflichtige Personen zur Steuerveranlagung verpflichtet sind oder diese beantragen können.

7. Gestaltungsoptionen: Das Kapitel untersucht legale Möglichkeiten der Steueroptimierung für Bordpersonal, weist jedoch auf die zunehmende Komplexität und restriktive Haltung der Finanzbehörden hin.

8. Aktuelle Entwicklungen zu den Werbungskosten von Bordpersonal bis einschließlich Kalenderjahr 2013: Es werden die Grundsätze zum Abzug von Reisekosten, Verpflegungsmehraufwendungen und anderen berufsbedingten Ausgaben für den genannten Zeitraum detailliert analysiert.

Schlüsselwörter

Bordpersonal, Seeleute, Flugpersonal, unbeschränkte Steuerpflicht, beschränkte Steuerpflicht, DBA, Doppelbesteuerungsabkommen, Werbungskosten, Reisekosten, Verpflegungsmehraufwand, Auslandstätigkeit, Wohnsitz, gewöhnlicher Aufenthalt, Rückfallklauseln, Treaty-Override

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Ratgeber grundlegend?

Der Ratgeber behandelt die steuerliche Behandlung von Gehältern und Werbungskosten von Bordpersonal auf Schiffen und Flugzeugen im internationalen Verkehr aus deutscher Perspektive.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Buch ab?

Die Schwerpunkte liegen auf der Abgrenzung von Steuerpflichten (unbeschränkt vs. beschränkt), der Auslegung von Doppelbesteuerungsabkommen und der steuerlichen Anerkennung von berufsbedingten Kosten wie Verpflegung und Unterkunft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Seeleuten und Flugpersonal die Grundlagen ihrer Steuerpflicht zu vermitteln und Beratern Hilfestellung bei der Analyse komplexer, grenzüberschreitender Sachverhalte zu bieten.

Welche wissenschaftliche oder rechtliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung nationaler Steuergesetze (EStG, AO, AStG) und einer detaillierten Analyse aktueller Rechtsprechung sowie zahlreicher Doppelbesteuerungsabkommen (DBA).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der steuerlichen Einordnung der Arbeitstätigkeit an Bord, dem Flaggenrecht als Anknüpfungskriterium, den Besonderheiten der Besteuerung im internationalen Flugverkehr sowie der Geltendmachung von Werbungskosten.

Welche Schlüsselbegriffe sind für das Verständnis der Arbeit essentiell?

Wichtige Begriffe sind unter anderem die unbeschränkte und beschränkte Steuerpflicht, das Flaggenrecht, die Geschäftsleitungsstätte, Rückfallklauseln in DBA und der Progressionsvorbehalt.

Warum ist das "Stand-by-Zimmer" für die Steuerpflicht so wichtig?

Das Vorliegen einer Wohnung, auch wenn es sich nur um ein kleines Zimmer in der Nähe des Arbeitsortes handelt, kann für das Finanzamt ein entscheidendes Indiz für die Begründung eines inländischen Wohnsitzes und damit einer unbeschränkten Steuerpflicht sein.

Welche Rolle spielt die Flagge des Schiffes für die Verpflegungspauschalen?

Die Flagge ist für die deutsche Finanzverwaltung oft ein Indikator zur völkerrechtlichen Einordnung (Inland vs. Ausland), was maßgeblich bestimmt, ob Inlandspauschalen oder höhere Auslandspauschalen für Verpflegungsmehraufwendungen ansetzbar sind.

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Details

Title
Zur Besteuerung von Bordpersonal an Bord von Schiffen und Flugzeugen im internationalen Verkehr 2013
Subtitle
Grundsätze der Steuerpflicht
Author
Dipl. Finanzwirt (FH), MITax, Steuerberater Rüdiger Urbahns (Author)
Publication Year
2013
Pages
116
Catalog Number
V210523
ISBN (eBook)
9783656384960
ISBN (Book)
9783656385349
Language
German
Tags
seafarers pilots captains officers and other cabin crews Schiffsoffizier Kapitän Schiffsmechaniker Marinesoldat Lotse Pilot Bordpersonal Flugbegleiter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Finanzwirt (FH), MITax, Steuerberater Rüdiger Urbahns (Author), 2013, Zur Besteuerung von Bordpersonal an Bord von Schiffen und Flugzeugen im internationalen Verkehr 2013, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210523
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