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Eine Analyse des Naturgesetzes nach John Locke

Title: Eine Analyse des Naturgesetzes nach John Locke

Essay , 2013 , 8 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Bonnecke (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
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In diesem Essay werden die Grundlagen und Probleme der Konzeption von John Lockes Gesetz der Natur analysiert und diskutiert, sowie an einem Beispiel gezeigt, ob diese Vorstellung in der Gegenwart noch relevant ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Hauptteil

Von den Grundlagen des Naturzustandes nach John Locke

Von den Problemen des Naturzustandes nach John Locke

Von der Vorstellung des Naturrechts in der Gegenwart

Schluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert die philosophische Konzeption des Naturgesetzes nach John Locke, untersucht dessen inhärente Probleme und prüft kritisch die Übertragbarkeit und Relevanz dieser theoretischen Grundlagen auf das moderne internationale Staatensystem.

  • Grundlagen des locke’schen Naturzustandes und die Rechte auf Selbsterhaltung sowie Selbstjustiz.
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Widersprüchen in der Definition absoluter Freiheit und Vernunft.
  • Modellbildung zur Bestimmung des Naturzustands im Kontext politischer Gemeinschaften.
  • Analyse der Relevanz des Naturrechts in den heutigen zwischenstaatlichen Beziehungen.
  • Diskussion über die Rolle internationaler Institutionen versus anarchischer Staatsverhältnisse.

Auszug aus dem Buch

Von den Grundlagen des Naturzustandes nach John Locke

„Im Naturzustand herrscht ein natürliches Gesetz, das jeden verpflichtet. Und die Vernunft, der dieses Gesetz entspricht, lehrt die Menschheit, wenn sie sie nur befragen will, dass niemand einem anderen, da alle gleich und unabhängig sind, an seinem Leben und Besitz, seiner Gesundheit und Freiheit Schaden zufügen soll“ (Locke 1989, S. 203).

John Locke erlegt jedem Menschen im Naturzustand eine übergeordnete Verpflichtung sowie eine untergeordnete Verpflichtung auf. Die übergeordnete Verpflichtung ist die unbedingte Erhaltung des eigenen Lebens. Kein Mann darf seinen Platz in der Gesellschaft unter Vorsatz verlassen, da nach Locke ein Jeder ein Kind Gottes ist, welcher den einzigen souveränen Herrscher über die Menschen darstellt. Gott hat die Menschen geschaffen und ist somit ihr Eigentümer, womit nur ihm das Recht obliegt zu entscheiden, wie lange ein Mensch bestehen darf. Aus diesem Grunde ist auch jeder Mensch an die untergeordnete Verpflichtung gebunden, das Leben aller anderen Menschen zu erhalten, sofern er seine eigene Selbsterhaltung damit nicht in Gefahr bringt (Locke, 1989, S.203). Es ist also zu erkennen, dass der Naturzustand laut John Locke kein Zustand des Chaos und der „Zügellosigkeit“ (Locke, 1989, S.203) ist. Viel mehr befindet sich der Mensch in einer Situation, in der er sich frei bewegen kann, von dem Gesetz der Natur aber eingeschränkt wird (Locke, 1989, S.201).

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Der Essay führt in die Analyse der Grundlagen sowie der Probleme von John Lockes Naturgesetz ein und stellt die Frage nach dessen gegenwärtiger Relevanz.

Hauptteil: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Rechte auf Selbsterhaltung und Selbstjustiz im Naturzustand, diskutiert definitorische Unklarheiten bei der Abgrenzung von Naturzustand und staatlicher Ordnung und überträgt die Theorie auf die moderne Staatengesellschaft.

Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass Lockes Naturrecht für Einzelpersonen kaum noch Bedeutung hat, jedoch als vernunftgeleiteter Rahmen für das Handeln von Staaten im modernen Staatensystem eine wichtige Funktion behält.

Schlüsselwörter

John Locke, Naturzustand, Naturrecht, Selbsterhaltung, Selbstjustiz, Vernunft, Staatensystem, Vertragstheorie, Freiheit, Gleichheit, internationale Beziehungen, Staatengesellschaft, politische Gemeinschaft, Souveränität, Gerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Untersuchung des Naturzustands und des Naturgesetzes nach John Locke unter Berücksichtigung seiner Anwendbarkeit auf die heutige Zeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Rechte auf Selbsterhaltung und Selbstjustiz, die Definition des Naturzustands sowie die Transformation dieser Konzepte auf zwischenstaatliche Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen Lockes zu analysieren, logische Widersprüche zu identifizieren und zu erörtern, inwiefern diese Vorstellungen heute noch zur Erklärung des Staatensystems dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Diskussion der primären philosophischen Schriften Lockes sowie auf eine vergleichende Betrachtung aktueller internationaler politischer Zusammenhänge.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen (Rechte im Naturzustand), die kritische Problemanalyse hinsichtlich der Definition des Naturzustands und die praktische Anwendung auf die heutige internationale Staatenwelt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind John Locke, Naturzustand, Selbsterhaltung, Vernunft, Selbstjustiz und das moderne Staatensystem.

Wie definiert der Autor das Problem der "absoluten Freiheit" bei Locke?

Der Autor argumentiert, dass Lockes Definition der Freiheit durch die Vernunft eingeschränkt ist, da der Mensch stets verpflichtet ist, das Leben anderer nicht zu gefährden, was einer absoluten Freiheit widerspricht.

Welches Modell schlägt der Autor zur Bestimmung des Naturzustands vor?

Der Autor schlägt vor, dass sich eine Person dann im Naturzustand gegenüber einer anderen befindet, wenn diese nicht freiwillig zugestimmt hat, Teil einer gemeinsamen politischen Gemeinschaft zu sein.

Warum hält der Autor Lockes Naturrecht für Staaten relevanter als für Einzelpersonen?

Da heute fast alle Menschen in einem Staat leben, ist das Naturrecht für Bürger kaum noch relevant; im Gegensatz dazu agieren Staaten untereinander nach wie vor in einem gewissen "Naturzustand", da es keine universelle Weltregierung gibt.

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Details

Title
Eine Analyse des Naturgesetzes nach John Locke
College
University of Hamburg  (Institut für Politikwissenschaft)
Course
Moderne Politische Theorie
Grade
1,3
Author
Christian Bonnecke (Author)
Publication Year
2013
Pages
8
Catalog Number
V210538
ISBN (eBook)
9783656400158
Language
German
Tags
eine analyse naturgesetzes john locke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Bonnecke (Author), 2013, Eine Analyse des Naturgesetzes nach John Locke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210538
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