Das Interesse der deutschen Privatanleger an der Anlageform „Aktie“ hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, auch wenn die Aktieneuphorie mittlerweile Ihren Höhepunkt überschritten hat. Nach einer Studie des deutschen Aktieninstitutes - DAI - besaßen im Jahr 2000 rund 5,1 Millionen Einwohner Belegschaftsaktien sowie andere Aktien. Im Vergleich hierzu besaßen im Jahr 1997 nur rund 3,9 Millionen Deutsche Aktien. Nach den Erfahrungen mit dem neuen Markt im Boomjahr 2000 entwickelte sich die Anzahl der Aktienanleger stetig rückläufig. Im Jahr 2009, nach der Finanzmarktkrise, haben nur noch 2,8 Millionen Einwohner Belegschaftsaktien oder andere Aktien besessen. Ein Grund für das gefallene Interesse ist sicherlich auch die Entwicklung weiterer Finanzprodukte, wie z.B. von Zertifikaten. Doch gerade Zertifikate sind meistens viel zu komplex aufgebaut. Viele Anleger haben die Produkte, in denen sie investiert haben, oftmals nicht verstanden. Vor dem Hintergrund sollte die Aktie für viele Anleger wieder an Attraktivität gewinnen. Dennoch ist Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern wie den USA, Japan oder England, noch kein Land der Aktionäre. Auch wenn Deutschland - gemessen am Umsatz – den viertgrößten Aktienmarkt hinter diesen Ländern bildet.
Inhaltsverzeichnis
I. Abkürzungsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Was ist eine Aktiengesellschaft
1.2 Was ist eine Aktie und welche gibt es?
1.3 Was ist ein Aktionär?
2. Die Rechte von Aktionären
2.1 Die Vermögensrechte
2.1.1 Das Dividendenrecht
2.1.2 Das Bezugsrecht
2.1.3 Das Liquidationserlösrecht
2.2 Verwaltungsrechte
2.2.1 Das Auskunftsrecht
2.2.2 Das Stimmrecht
2.2.3 Das Anfechtungsrecht
2.3 Die Rechte von Aktionären auf der Hauptversammlung
2.3.1 Das Recht auf Teilnahme an der Hauptversammlung
2.3.2 Das Rederecht auf der Hauptversammlung
2.3.3 Das Stimmrecht auf der Hauptversammlung
2.3.4 Das Auskunftsrecht auf der Hauptversammlung
2.4 Die Sonderrechte der Aktionäre
3. Die Pflichten von Aktionären
3.1 Die Hauptpflichten
3.2 Die Nebenpflichten
3.2.1 Die Treuepflicht
4. Schlussbetrachtung
II. Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Wie hat sich die Anzahl der Aktionäre in Deutschland entwickelt?
Nach einem Höchststand von ca. 5,1 Millionen im Jahr 2000 sank die Zahl der Aktienbesitzer bis zum Jahr 2009 auf etwa 2,8 Millionen Einwohner.
Welche Vermögensrechte hat ein Aktionär?
Zu den wichtigsten Vermögensrechten gehören das Recht auf Dividende, das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen sowie das Recht auf einen Anteil am Liquidationserlös.
Welche Rechte können auf der Hauptversammlung ausgeübt werden?
Aktionäre haben das Recht auf Teilnahme, das Rederecht, das Stimmrecht sowie ein umfassendes Auskunftsrecht gegenüber dem Vorstand.
Gibt es neben Rechten auch Pflichten für Aktionäre?
Ja, die Arbeit unterscheidet zwischen Hauptpflichten (wie der Einzahlung des Kapitals) und Nebenpflichten, zu denen insbesondere die Treuepflicht gegenüber der Gesellschaft gehört.
Was ist eine Aktiengesellschaft im juristischen Sinne?
Die Arbeit definiert die Aktiengesellschaft als eine Rechtsform, deren Grundkapital in Aktien zerlegt ist und die als juristische Person am Wirtschaftsleben teilnimmt.
- Quote paper
- S. L. (Author), 2012, Die Rechte und Pflichten von Aktionären im juristischen Zusammenhang, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210862