Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Speech Science / Linguistics

Bedeutungswandel

Title: Bedeutungswandel

Presentation (Elaboration) , 2003 , 7 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl. Kffr. Jessica Schmidt (Author)

Speech Science / Linguistics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

- Unter Bedeutungswandel versteht man die Veränderung der Bedeutung von
den in einer Sprache existierenden Wörtern im Verlauf der Sprachgeschichte
(vgl. Dietrich / Geckeler 2000: 88).
- Diese Faktoren werden als „die universellen sprachlichen Grundlagen,
aufgrund derer sich Sprache konstituiert“ (Blank 1997: 38) und als
Bedingungen für den Bedeutungswandel definiert.
- Es gibt dabei sechs Faktoren, die das Entstehen von Bedeutungswandel
begünstigen und auslösen können: [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Definition

2 Faktoren, die den Bedeutungswandel begünstigen

3 Ursachen des Bedeutungswandels

4 Wesen des Bedeutungswandels

4.1 Metapher

4.2 Metonymie

4.3 Ellipse

4.4 Volksetymologie

5 Folgen

5.1 Bedeutungserweiterung

5.2 Bedeutungsverengung

5.3 Bedeutungsverbesserung

5.4 Bedeutungsverschlechterung

6 Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit gibt eine grundlegende Einführung in die linguistische Disziplin des Bedeutungswandels, wobei insbesondere die Mechanismen der sprachlichen Veränderung und die zugrunde liegenden Faktoren bei romanischen Sprachen beleuchtet werden.

  • Grunddefinitionen des Bedeutungswandels
  • Faktoren und Ursachen für sprachliche Veränderungen
  • Strukturelle Wesensmerkmale (Metapher, Metonymie, Ellipse, Volksetymologie)
  • Klassifizierung der Folgen von Bedeutungswandel

Auszug aus dem Buch

1 Definition

Unter Bedeutungswandel versteht man die Veränderung der Bedeutung von den in einer Sprache existierenden Wörtern im Verlauf der Sprachgeschichte (vgl. Dietrich / Geckeler 2000: 88).

2 Faktoren, die den Bedeutungswandel begünstigen

Diese Faktoren werden als „die universellen sprachlichen Grundlagen, aufgrund derer sich Sprache konstituiert“ (Blank 1997: 38) und als Bedingungen für den Bedeutungswandel definiert. Es gibt dabei sechs Faktoren, die das Entstehen von Bedeutungswandel begünstigen und auslösen können:

1. Sprache wird als generationsabhängig betrachtet, die von jeder Generation neu erlernt werden muss. Es entwickelt sich dadurch von Generation zu Generation eine neue Sprache, indem z. B. Fehlinterpretationen beim Spracherwerb nicht korrigiert werden. Damit zählt die Kindersprache also zum Ausgangspunkt des Bedeutungswandels.

2. Fehlen von klaren Grenzen der Wortbedeutung, im Fachterminus auch sematische Vagheit genannt.

3. Verlust der etymologischen und somit der lexikalischen Motivation eines Wortes, besonders durch Lautwandel oder durch Verlust der Lexeme aus denen eine Zusammensetzung gebildet ist.

4. Polysemie (Mehrdeutigkeit eines Wortes) als „normaler“ Faktor des Bedeutungswandels.

5. Ambiguität (Mehrdeutigkeit verschiedener Kontexte).

6. Als wichtigster Faktor gilt die lockere Struktur des Lexikons; verglichen mit der Grammatik ist das Lexikon viel umfangreicher, aber auch weniger strikt organisiert, so dass Verschiebungen und Erweiterungen (z. B. das Weglassen von Begriffen, die im Sprachgebrauch nicht mehr verwendet werden) leichter möglich sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Definition: Dieses Kapitel erläutert den Kernbegriff des Bedeutungswandels als diachrone Bedeutungsveränderung von Wörtern.

2 Faktoren, die den Bedeutungswandel begünstigen: Hier werden sechs zentrale Faktoren vorgestellt, die sprachliche Veränderungen fördern, darunter die generationsbedingte Sprachweitergabe und semantische Vagheit.

3 Ursachen des Bedeutungswandels: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Dimensionen, wie sprachliche, historische, soziologische, psychologische und fremdsprachliche Einflüsse auf den Wandel.

4 Wesen des Bedeutungswandels: Es werden die Konzepte der Similarität und Kontiguität eingeführt, um Kategorien wie Metapher und Metonymie zu systematisieren.

5 Folgen: Hier werden die Resultate von Bedeutungswandel in Bezug auf Quantität und Qualität, wie etwa Bedeutungsverbesserung oder -verschlechterung, dargestellt.

6 Bibliographie: Das Verzeichnis listet die verwendete Fachliteratur zur romanischen Sprachwissenschaft auf.

Schlüsselwörter

Bedeutungswandel, Sprachgeschichte, Semantik, Metapher, Metonymie, Ellipse, Volksetymologie, Polysemie, Ambiguität, Lexikon, Sprachwandel, Linguistik, Romanistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Übersicht über die linguistischen Grundlagen des Bedeutungswandels, insbesondere innerhalb der romanischen Sprachen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Begriffs, den Ursachen und Begünstigungsfaktoren sowie den verschiedenen Formen und Folgen des Bedeutungswandels.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine verständliche Einführung in die Konzepte zu geben, wie und warum Wörter ihre Bedeutung im Laufe der Zeit verändern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine deskriptive linguistische Analyse und systematisiert Bedeutungswandel nach fachwissenschaftlichen Kriterien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Mechanismen wie Metapher und Metonymie sowie die Auswirkungen auf den Wortschatz, wie etwa Bedeutungsverengung oder -erweiterung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bedeutungswandel, Semantik, Metapher, Kontiguität, Similarität und lexikalische Motivation.

Warum wird die Kindersprache als Ausgangspunkt des Bedeutungswandels genannt?

Da Sprache von jeder Generation neu gelernt werden muss, können Fehlinterpretationen beim Spracherwerb, wenn sie unkorrigiert bleiben, den Startpunkt für eine veränderte Wortbedeutung bilden.

Was unterscheidet Similarität von Kontiguität im Kontext des Bedeutungswandels?

Similarität bezieht sich auf eine Ähnlichkeit zwischen Objekten, während Kontiguität einen historischen Kontakt oder ein räumliches/logisches Aneinanderstoßen beschreibt.

Wie ist die "lockere Struktur des Lexikons" als Faktor zu verstehen?

Das Lexikon ist im Vergleich zur Grammatik umfangreicher und weniger streng organisiert, was Raum für flexible Bedeutungsanpassungen und das Wegfallen veralteter Begriffe bietet.

Excerpt out of 7 pages  - scroll top

Details

Title
Bedeutungswandel
College
University of Mannheim  (Romanistik II / Linguistik)
Course
Tutorium / EPS: Einführung in die spanische Sprachwissenschaft
Grade
1,0
Author
Dipl. Kffr. Jessica Schmidt (Author)
Publication Year
2003
Pages
7
Catalog Number
V21088
ISBN (eBook)
9783638247900
Language
German
Tags
Bedeutungswandel Tutorium Einführung Sprachwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Kffr. Jessica Schmidt (Author), 2003, Bedeutungswandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21088
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  7  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint