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Aktuelle Probleme der Unternehmensbewertung/ Unternehmensbewertung und Optionspreistheorie

Title: Aktuelle Probleme der Unternehmensbewertung/ Unternehmensbewertung und Optionspreistheorie

Seminar Paper , 2004 , 24 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Steffen Finke (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Aufgrund weltweit zunehmender Zins-, Aktien- und Währungskursschwankungen hat die Nachfrage nach Instrumenten zur Risikoabsicherung bei Banken und Unternehmen stark zugenommen. In Hinblick auf damit verbundene wachsende Bedeutung derivativer Finanzinstrumente wird im Rahmen dieser Arbeit versucht, diese zu systematisieren und deren Grundbausteine darzustellen. Dabei soll vor allem auf Optionen, Futures und Forwards, deren Verwendung im Zusammenhang mit Sicherungsgeschäften und die Bilanzierung und Bewertung nach deutschen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften eingegangen werden. Angesichts der wachsenden Verbreitung der US-amerikanischen und der IASC-Rechnungslegungsstandards und deren Bedeutung für international tätige Großunternehmen und Banken, soll am Ende dieser Arbeit kritisch hinterfragt werden, inwieweit die Anwendung internationaler Standards (insbesondere die Anwendung der Zeitwertbewertung) in Hinblick auf die Ziele der Rechnungslegung und die Rechnungslegungsvorschriften in Deutschland möglich und sinnvoll erscheint.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Realoptionen und klassische Verfahren der Unternehmensbewertung

2.1 Klassische Verfahren der Unternehmensbewertung

2.2 Realoptionen und klassische Verfahren der Unternehmensbewertung

2.3 Realoptionsbasierte Verfahren

3. Realoptionenansatz und Unternehmenswert

3.1 Von der Finanzoption zur Realoption

3.2 Typisierung der Realoptionen

4. Modelle zur Bewertung von Realoptionen

4.1 Einführung

4.2 Das Binomialmodell

4.3 Das Modell von Black/Scholes

4.4 Bestimmungsfaktoren für den Wert einer Realoption

5. Kritische Würdigung der dargestellten Verfahren

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit Methoden der Finanzoptionsbewertung auf die Bewertung ganzer Unternehmen übertragbar sind, um insbesondere bei jungen und innovativen Unternehmen die Diskrepanz zwischen herkömmlichen Bewertungsverfahren und tatsächlichen Marktbewertungen zu erklären.

  • Grundlagen der klassischen Unternehmensbewertung und deren Grenzen
  • Konzeptionelle Einführung in den Realoptionenansatz
  • Analyse der Typisierung von aktiv- und passivseitigen Realoptionen
  • Darstellung und Bewertung der Modelle von Binomial- und Black/Scholes
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit von Optionspreismodellen in der Praxis

Auszug aus dem Buch

3.1 Von der Finanzoption zur Realoption

Optionen stellen asymmetrische einseitig verpflichtende Geschäfte dar. Allgemein kann man sie als Rechte oder tatsächliche Handlungs-möglichkeiten bezeichnen, etwas tun zu können, ohne es tun zu müssen. Man wird sie nur ausüben, wenn sie wertvoll sind. Anderenfalls wird man sie verfallen lassen.

Eine rechtliche Option kann sich darauf beziehen, einen Vermögens-gegenstand zu einem vorher festgelegten Preis (Basis- oder Ausübungspreis) bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (amerikanische Option) oder in einem bestimmten Zeitpunkt (europäische Option) zu erwerben oder zu veräußern.

Soweit Optionen handelbare Finanzkontrakte darstellen, spricht man von Finanzoptionen. Diese werden als Kontrakte zwischen Käufer (Inhaber) und Verkäufer (Stillhalter) abgeschlossen. In der folgenden Abbildung sind die vier Grundpositionen von Käufer bzw. Verkäufer beim Optionsgeschäft zusammengestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeiten herkömmlicher Bewertungsverfahren bei jungen, wachstumsstarken Unternehmen und führt den Realoptionenansatz als Lösungsansatz ein.

2. Realoptionen und klassische Verfahren der Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel erläutert traditionelle Ansätze wie das Ertragswert- und DCF-Verfahren und zeigt deren Defizite bei der Erfassung strategischer Handlungsspielräume auf.

3. Realoptionenansatz und Unternehmenswert: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung, die den Übergang von Finanzoptionen zu Realoptionen beschreibt und die Typisierung in aktiv- und passivseitige Optionen vornimmt.

4. Modelle zur Bewertung von Realoptionen: Das Kapitel stellt die mathematisch-analytischen Ansätze, insbesondere das Binomialmodell und das Modell von Black/Scholes, sowie die relevanten Bestimmungsfaktoren für den Wert einer Realoption vor.

5. Kritische Würdigung der dargestellten Verfahren: Eine kritische Analyse hinterfragt die praktische Anwendbarkeit der Modelle unter realen Marktbedingungen und die Problematik bei der Datenermittlung.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Realoptionen zwar einen wertvollen Einblick in die Unternehmenswertfindung bieten, die Standardverfahren aber in absehbarer Zeit nicht ersetzen können.

7. Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet sämtliche in der Arbeit verwendeten Fachquellen und Referenzen auf.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Realoptionen, Finanzoptionen, Ertragswertverfahren, DCF-Verfahren, Binomialmodell, Black/Scholes-Modell, Handlungsspielräume, Strategische Investitionen, Volatilität, Optionspreistheorie, Marktwert, Unternehmensflexibilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Unternehmensbewertung bei jungen, innovativen Unternehmen, für die klassische Verfahren oft keine befriedigenden Ergebnisse liefern, und prüft den Einsatz der Optionspreistheorie als Ergänzung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die klassischen Bewertungsverfahren, das Konzept der Realoptionen, die Abgrenzung zu Finanzoptionen sowie die mathematischen Modelle zu deren Bewertung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu untersuchen, ob und wie Verfahren zur Bewertung von Finanzoptionen auf Unternehmen übertragen werden können, um strategische Flexibilität quantitativ erfassbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Literaturanalyse durchgeführt, bei der bestehende theoretische Modelle der Optionspreisbewertung (Binomialmodell, Black/Scholes) auf ihre Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen im Kontext der Unternehmensbewertung geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung klassischer Verfahren, die theoretische Fundierung des Realoptionenansatzes, die Vorstellung mathematischer Bewertungsmodelle und eine kritische Würdigung der praktischen Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Unternehmensbewertung, Realoptionen, DCF-Verfahren, Volatilität und strategische Handlungsspielräume.

Warum ist die Bewertung von Realoptionen bei jungen Unternehmen besonders schwierig?

Da für junge Unternehmen oft keine historischen Daten oder börsennotierte Marktwerte für die Basisobjekte vorliegen, ist die Schätzung der benötigten Parameter (wie der Volatilität) hochgradig subjektiv und fehleranfällig.

Kann die Optionspreistheorie die klassischen Bewertungsverfahren vollständig ersetzen?

Nein, laut Fazit ist es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht praktikabel, die vielfältigen Vermögenswerte eines ganzen Unternehmens als Optionen zu bewerten; die Modelle dienen eher als interessantes theoretisches Konstrukt.

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Details

Title
Aktuelle Probleme der Unternehmensbewertung/ Unternehmensbewertung und Optionspreistheorie
College
University of Hagen  (Betriebswirtschaftslehre Steuer- und Prüfungswesen)
Course
Seminar
Grade
bestanden
Author
Steffen Finke (Author)
Publication Year
2004
Pages
24
Catalog Number
V21107
ISBN (eBook)
9783638248037
ISBN (Book)
9783638646932
Language
German
Tags
Aktuelle Probleme Unternehmensbewertung/ Unternehmensbewertung Optionspreistheorie Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffen Finke (Author), 2004, Aktuelle Probleme der Unternehmensbewertung/ Unternehmensbewertung und Optionspreistheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21107
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