Is masculinity a social construct? Is there a ‘crisis of masculinity’?
Do men’s gender roles need to be revaluated? What is the importance in the roots and developments of masculinity in Western culture? Is masculinity the key cause for domestic violence amongst the working class?
This paper looks at the current debates surrounding masculinities importance to domestic violence within the working class system. It examines masculinity historically in terms of its developments and explores the debate surrounding the ‘crisis of masculinity’ and the importance of work to men As well as discussing masculinity as a social construct and the cultural norms placed upon genders. This dissertation finally concludes that men’s new gender roles need to be solidified and given purpose within societies changing structures; this should be implemented with the purpose of removing masculinity as a key proponent for domestic violence amongst the working classes.
Inhaltsverzeichnis
Introduction
Literature Review
Methodology
The Roots and Developments Masculinity
The Crisis of Masculinity
Domestic Violence Masculinity and Class
Conclusion
Bibliography
Zielsetzung & Themen
Diese Dissertation untersucht kritisch den Zusammenhang zwischen Männlichkeit und häuslicher Gewalt innerhalb der westlichen Arbeiterklasse, wobei der Fokus auf dem sozialen Konstrukt von Männlichkeit und der Bedeutung des Ernährer-Rollenmodells liegt. Ziel ist es, die soziologischen Ursachen für diese Gewaltformen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie veränderte gesellschaftliche Strukturen und neue Geschlechterrollen zur Prävention beitragen können.
- Historische Entwicklung und Wurzeln der Männlichkeit
- Die Debatte um die „Krise der Männlichkeit“
- Soziale Konstruktion von Geschlechterrollen und Gewalt
- Der Einfluss von Erwerbsarbeit und ökonomischem Status auf familiäre Machtverhältnisse
- Klassenunterschiede und häusliche Gewalt
Auszug aus dem Buch
The Roots and Developments of Masculinity
This chapter aims to provide a foundation for understanding masculinity and its developments amongst western culture. It will at first provide an expansion on the previously defined term of masculinity, in particular the growth of early modern masculinity from 16th century western culture. Secondly it will present the concept of hegemonic masculinity and its roots in practices and institutions that embrace male domination. Specifically the idea of the ‘real man’ and the pressure to conform to this as a social norm.
Firstly the image portrayed of masculinity in western culture conforms to the idea of a ‘real man’ as previously defined in the introduction. Masculinity is best shown by Broad who argues in The Making of Masculinities ‘Masculinism is an ideology that justifies and naturalizes male domination’ (Brittian cited in Broad 1989 p4) This takes place with a particular physiological identity and social role. In the western world this derives from early modern masculinity starting from the 16th century, with the loss of power in the Catholic Church leading to a spread of protestant culture, giving rise to self expression and individuality, In Connell’s view this is fundamental for a rising modern masculinity. He also argues that the development of colonialism is also crucial as it is gendered with male only occupations such as the military, with these new professional armies came a relationship between military violence and national patriotism. Furthermore the 16th century also saw a growth in commercialism in city centres, and with it came a capitalist culture which Connell (2005) examined as ‘a form of masculinity which created a new type of gendered labour’ (p34)
Zusammenfassung der Kapitel
Introduction: Dieses Kapitel begründet die Relevanz des Themas und erläutert, wie patriarchale Strukturen und Männlichkeitsvorstellungen häusliche Gewalt als Machtinstrument etablieren.
Literature Review: Hier werden bestehende akademische Ansätze zur Konstruktion von Männlichkeit und deren Zusammenhang mit Gewalt kritisch evaluiert und theoretische Grundlagen diskutiert.
Methodology: Dieses Kapitel erläutert die Wahl einer quantitativen Forschungsstrategie mittels Sekundärdaten und diskutiert ethische Erwägungen bei der Untersuchung sensibler Themen.
The Roots and Developments Masculinity: Hier werden die historischen Ursprünge der modernen Männlichkeit seit dem 16. Jahrhundert sowie das Konzept der hegemonialen Männlichkeit untersucht.
The Crisis of Masculinity: Dieses Kapitel analysiert, wie der Verlust der traditionellen Ernährerrolle und ökonomische Veränderungen die Männlichkeitsidentität gefährden und Gewalt provozieren können.
Domestic Violence Masculinity and Class: Hier wird der Zusammenhang zwischen Klassenzugehörigkeit, ökonomischer Deprivation und der Ausübung von häuslicher Gewalt innerhalb der Arbeiterklasse beleuchtet.
Conclusion: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, Männlichkeit als offenes, soziokulturelles Konstrukt neu zu definieren.
Bibliography: Eine Auflistung der verwendeten Literatur und Quellen für die vorliegende Dissertation.
Schlüsselwörter
Männlichkeit, häusliche Gewalt, Arbeiterklasse, patriarchale Struktur, hegemoniale Männlichkeit, Genderrollen, Ernährerrolle, Krise der Männlichkeit, soziologisches Konstrukt, Gewaltprävention, ökonomische Deprivation, Geschlechterungleichheit, Identitätskrise, Machtverhältnisse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht den soziologischen Zusammenhang zwischen Männlichkeitsvorstellungen und häuslicher Gewalt, insbesondere in Familien der Arbeiterklasse.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den Schwerpunkten gehören die historische Genese von Männlichkeit, die Auswirkungen des ökonomischen Wandels auf Männer, die "Krise der Männlichkeit" und die Bedeutung von Machtstrukturen im privaten Umfeld.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es zu ergründen, ob und wie männliche Identität und der Druck, einer traditionellen Ernährerrolle zu entsprechen, als treibende Kraft hinter häuslicher Gewalt fungieren.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit gewählt?
Der Autor nutzt einen quantitativen Ansatz auf Basis von Sekundärdaten, um eine fundierte soziologische Analyse ohne ethische Risiken für betroffene Personen durchführen zu können.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert erörtert?
Der Hauptteil analysiert die Entstehung des modernen Männlichkeitsbildes, die soziokulturellen Folgen von Erwerbslosigkeit für Männer sowie die spezifischen Dynamiken innerhalb der Arbeiterklasse, die Gewalt legitimieren können.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Schlüsselbegriffe sind Hegemoniale Männlichkeit, Patriarchat, Ernährerrolle, soziale Konstruktion und strukturelle Ungleichheit.
Wie korreliert der ökonomische Status eines Mannes mit der Gewaltneigung laut den zitierten Studien?
Die Arbeit zeigt, dass die Unfähigkeit, traditionelle Erwartungen wie die finanzielle Versorgung der Familie zu erfüllen, zu einer Identitätskrise führen kann, die von einigen Männern durch Gewalt kompensiert wird.
Welche Rolle spielt die "Krise der Männlichkeit" bei der Ausübung von Gewalt?
Die Krise beschreibt den empfundenen Verlust von Status und Kontrolle, wenn Männern ihre traditionelle Rolle entzogen wird; Gewalt dient hierbei als Versuch, verloren gegangene Dominanz wiederherzustellen.
- Arbeit zitieren
- Jonathan Parkes (Autor:in), 2012, Masculinity and its Effects on Domestic Violence within the Working Classes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211128