Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Supply, Production, Logistics

Das klassische Losgrößenmodell als Ausgangspunkt zur Ableitung von Kostensenkungspotenzialen in Logistiksystemen

Title: Das klassische Losgrößenmodell als Ausgangspunkt zur Ableitung von Kostensenkungspotenzialen in Logistiksystemen

Diploma Thesis , 2001 , 78 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Roland Gilles (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

[...] Die
Arbeit orientiert sich an folgenden Leitfragen:
1. Auf welche unterschiedlichen Arten können mehrere Akteure der Wertschöpfungskette in
das Harris-Modell integriert werden?
2. Welche Bereiche eines Logistiksystems (im Sinne einer Supply Chain) waren bislang Gegenstand
von Forschungsarbeiten?
3. Wie sieht ein mögliches Klassifikationsschema aus, in welches sich die Erweiterungen des
Harris-Modells einordnen lassen?
4. Inwiefern kann das Klassifikationsschema dazu dienen, Potenziale und Grenzen der Erweiterungen
des Harris-Modells aufzuzeigen?
5. Wie können durch eine einzige Erweiterung des Harris-Modells zwei unterschiedliche
Bereiche eines Logistiksystems beschrieben werden?
6. Welche Kostendifferenzen bestehen zwischen einer sukzessiven und einer simultanen
Koordinationsart, und durch welche Parameterkonstellationen werden diese beeinflusst? Kapitel 2 widmet sich der ersten, zweiten, dritten und vierten Leitfrage. Aufbauend auf einer
Darstellung des Harris-Modells wird zunächst der Umfang der untersuchten Modelle eingeschränkt.
Anschließend werden (mehrstufige) Erweiterungen vorgestellt, wobei zwischen
Modellen mit genau zwei und Modellen mit mehr als zwei Akteuren differenziert wird. Eine
detaillierte Analyse dieser Erweiterungen steht allerdings nicht im Vordergrund. Ziel dieser
Arbeit ist vielmehr, anhand einer Darstellung der wichtigsten Wesenszüge dieser Erweiterungen
Merkmale abzuleiten, die später eine umfassende Klassifikation aller Erweiterungen erlauben.
Darüber hinaus soll der Vergleich der untersuchten Modelle mit einem fiktiven Idealmodell,
welches alle denkbaren (und noch näher zu konkretisierenden) Ansprüche an eine
umfassende Modellerweiterung erfüllt, den derzeitigen Stand der Forschung und etwaige
Grenzen mehrstufiger Losgrößenmodelle aufzeigen. In Kapitel 3 werden zwei Modelle vorgestellt,
miteinander verglichen und anhand der fünften und sechsten Leitfrage diskutiert.8 Wesentliche
Erkenntnisse der Arbeit werden in Kapitel 4 in einem Fazit zusammengefasst.

8 Es wurden hierbei die Modelle von Hofmann, C. (1994) und Toporowski, W. (1999) ausgewählt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Modelle der Losgrößenplanung

2.1 Das Harris-Modell

2.1.1 Entscheidungsrelevante Kosten

2.1.2 Mathematische Formulierung

2.1.3 Eigenschaften, Prämissen und allgemeine Erweiterungsmöglichkeiten

2.2 Modelle mit zwei Akteuren

2.3 Modelle mit mehr als zwei Akteuren

2.3.1 Logistiksysteme als Untersuchungsgegenstand

2.3.2 Gestaltungsalternativen in den Untersuchungsräumen

2.3.3 Möglichkeiten und Grenzen der untersuchten Modelle

3 Diskussion ausgewählter Fragestellungen anhand eines theoretischen Vergleichs zweier Modelle

3.1 Darstellung der Modelle

3.1.1 Das Modell von Hofmann

3.1.2 Das Modell von Toporowski

3.2 Gegenüberstellung der Modelle

3.2.1 Drei grundlegende Annahmen zur Herstellung der Vergleichbarkeit

3.2.2 Vergleich der Modelle für N = 1

3.2.3 Vergleich der Modelle für N > 1

3.3 Kostenunterschiede zwischen simultaner und sukzessiver Koordination

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von mehrstufigen Losgrößenmodellen zur Kostensenkung innerhalb von Logistiksystemen. Dabei steht die Optimierung von Produktions- und Bestellentscheidungen entlang der Wertschöpfungskette durch das Harris-Modell im Fokus.

  • Analyse und Erweiterung des klassischen Harris-Modells für mehrstufige Logistikkontexte.
  • Klassifizierung existierender Modelle zur Losgrößenplanung nach verschiedenen Kriterien.
  • Vergleichende Untersuchung der Modelle von Hofmann und Toporowski.
  • Bewertung von Kosteneinsparpotenzialen durch simultane versus sukzessive Koordination.

Auszug aus dem Buch

Entscheidungsrelevante Kosten

Das Losgrößenproblem ist immer dann relevant, wenn weder eine Losgröße von Eins noch eine Losgröße, welche dem Gesamtbedarf entspricht, wirtschaftlich ist. Innerhalb dieses Kontinuums besteht ein Trade-off zwischen bestandsabhängigen Lagerhaltungskosten, d.h. Kosten die sich bei Variation der Höhe der Losgröße ändern und losfixen Kosten, d.h. Kosten die unabhängig von der Höhe der Losgröße anfallen. Ziel des Harris-Modells ist die Minimierung dieser, durch die Losgrößenentscheidung betroffenen, Kosten.

Neben den bestandsabhängigen Lagerhaltungskosten und den losfixen Kosten existieren allerdings weitere Kosten, welche bei der Auflage eines Loses anfallen und in der Realität den größten Anteil an den gesamten Kosten ausmachen. Zum einen handelt es sich hierbei um die bestandsunabhängigen Lagerkosten. Hierunter fällt der Großteil der eigentlichen Lagerhaltungskosten, wie Miete, Energie und Löhne. Zum anderen lassen sich sonstige Kosten identifizieren, insbesondere Herstellungs- und Beschaffungskosten, die zur Bereitstellung der gesamten Nachfragemenge aufgewendet werden müssen. Gemeinsam ist den bestandsunabhängigen Lagerhaltungskosten und den sonstigen Kosten, dass sie (in den meisten Fällen) nicht von der Losgröße abhängen und somit fix sind. Sie besitzen daher für die vorliegende Problemstellung keine Entscheidungsrelevanz und werden von der Untersuchung ausgeschlossen. Zusammenfassend können die bestandsabhängigen Kosten, die losfixen Kosten und die sonstigen Kosten als losabhängige Kosten bezeichnet werden. Im Folgenden wird derjenige Teil der losabhängigen Kosten, der sich bei Variation der Losgröße ändert (losgrößenabhängige Kosten) und somit für die vorliegende Problemstellung entscheidungsrelevant ist, näher erläutert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Supply Chain Management-Konzept ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, Kostensenkungspotenziale durch die Optimierung von Losgrößen innerhalb einer Wertschöpfungskette zu identifizieren.

2 Modelle der Losgrößenplanung: Dieses Kapitel rekapituliert das klassische Harris-Modell und systematisiert die existierende Literatur zu mehrstufigen Losgrößenmodellen anhand eines neu entwickelten Klassifikationsschemas.

3 Diskussion ausgewählter Fragestellungen anhand eines theoretischen Vergleichs zweier Modelle: Hier findet eine detaillierte Gegenüberstellung der Modelle von Hofmann und Toporowski statt, um die Auswirkungen unterschiedlicher Koordinationsarten auf die Gesamtkosten zu verdeutlichen.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse über die Potenziale und Grenzen analytischer Losgrößenmodelle zusammen und diskutiert künftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Losgrößenplanung, Harris-Modell, Supply Chain Management, Logistiksysteme, Kostensenkungspotenziale, Produktionsplanung, Bestellmengenplanung, Koordinationsarten, Lagerhaltungskosten, Losfixe Kosten, Mehrstufigkeit, Optimierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Optimierung von Produktions- und Bestellentscheidungen innerhalb von Logistiksystemen, basierend auf dem klassischen Losgrößenmodell von Ford Harris.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf mehrstufige Losgrößenplanung, Supply Chain Koordination, die Bestimmung entscheidungsrelevanter Kosten und den Vergleich unterschiedlicher Modellansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine integrierte Planung der Akteure einer Wertschöpfungskette Kosten gesenkt und somit die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Supply Chain erhöht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse und Klassifikation von Losgrößenmodellen sowie einen analytischen Vergleich zweier spezifischer Modelle (Hofmann und Toporowski) unter definierten Annahmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der systematischen Herleitung eines Klassifikationsschemas für mehrstufige Losgrößenmodelle sowie der detaillierten Diskussion von Kosteneffekten bei unterschiedlichen Koordinationsgraden (simultan vs. sukzessiv).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind "Losgrößenplanung", "Supply Chain Management", "Koordinationsarten" sowie "Kostensenkungspotenziale".

Inwiefern beeinflusst die Anzahl der Produzenten (N) die Gesamtkosten?

Die Untersuchung zeigt, dass bei einer steigenden Anzahl identischer Produzenten die optimale Losgröße sinkt, was wiederum Auswirkungen auf die Gesamtkosten der Akteure hat.

Warum ist die Unterscheidung zwischen sukzessiver und simultaner Koordination so bedeutend?

Obwohl die simultane Koordination mathematisch zu geringeren Systemkosten führt, können die hohen Transaktionskosten für den Abstimmungsbedarf in der Praxis dazu führen, dass eine sukzessive Koordination vorteilhafter ist.

Excerpt out of 78 pages  - scroll top

Details

Title
Das klassische Losgrößenmodell als Ausgangspunkt zur Ableitung von Kostensenkungspotenzialen in Logistiksystemen
College
RWTH Aachen University  (Lehrstuhl für Industrielles Controlling und Umweltökonomie)
Grade
1,0
Author
Roland Gilles (Author)
Publication Year
2001
Pages
78
Catalog Number
V21113
ISBN (eBook)
9783638248075
Language
German
Tags
Losgrößenmodell Ausgangspunkt Ableitung Kostensenkungspotenzialen Logistiksystemen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Roland Gilles (Author), 2001, Das klassische Losgrößenmodell als Ausgangspunkt zur Ableitung von Kostensenkungspotenzialen in Logistiksystemen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21113
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  78  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint