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Typen studentischer Healthcare Seeker

Title: Typen studentischer Healthcare Seeker

Research Paper (postgraduate) , 2011 , 52 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Stefanie Diem (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Forschungsarbeit befasst sich mit dem Metathema Gesundheitskommunikation. Dabei widmet sie sich dem immer wichtiger werdenden Thema der Gesundheitskommunikation im Netz. Die Gewichtung neuer Medien in der allgemeinen Kommunikation und somit ebenfalls in der Gesundheitskommunikation ist in dem letzten Jahrzehnt rapide gestiegen. Dies soll im Theorieteil aufgearbeitet werden. Im Rahmen des praktischen Teils werden Ergebnisse aus qualitativen Leitfadeninterviews präsentiert, die mit Studierenden durchgeführt wurden. Studierende sind für das Forschungsvorhaben die geeignete Zielgruppe, denn sie sind bestens vertraut mit dem Medium Internet, besitzen einen hohen Bildungsstand und sind Hauptnachfrager von digitalen Gesundheitsinformationen. Außerdem existiert der Kaiser Family Foundation Studie (2001) zufolge, unter jungen Erwachsenen bis 24 Jahren ein gesteigertes Interesse, Gesundheitsinformationen aus dem Internet zu recherchieren.
Das Forschungsinteresse besteht darin herauszufinden, ob verschiedene Typen an studentischen Healthcare Seekers unterschieden werden können, ob es einen Zusammenhang mit der Internetnutzung für gesundheitsbezogene Themen gibt. Die Bildung solcher Typen dient zur Kategorisierung des Forschungsfeldes und kann später als Grundlage für quantitative Befragungen herangezogen werden.
Im nachfolgenden ersten Kapitel soll zunächst einmal auf theoretischer Ebene auf die Massenmedien im Allgemein und das Internet im Speziellen eingegangen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Das Medium Internet

2 Was ist Gesundheitskommunikation?

3 (Gesundheitsbezogene) Internetnutzung

4 Die Tücken der eHealth Kommunikation

5 Verschiedene Typen (Online) Healthcare Seekers

6 Forschungsfragen

7 Operationalisierung

8 Methodendesign

9 Ergebnisse und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Forschungsarbeit

Die vorliegende Forschungsarbeit untersucht das Metathema Gesundheitskommunikation im Internet, mit einem besonderen Fokus auf studentische Healthcare Seeker. Ziel ist es, durch qualitative Leitfadeninterviews verschiedene Typen studentischer Internetnutzer zu identifizieren, die sich hinsichtlich ihrer Einstellung zur eigenen Gesundheit, ihrer Kontrollüberzeugung und ihres Suchverhaltens nach Gesundheitsinformationen im Netz unterscheiden.

  • Analyse der Rolle des Internets als Informationsquelle für Gesundheitsthemen.
  • Erforschung des Zusammenhangs zwischen Gesundheitsorientierung und Online-Nutzung.
  • Identifikation spezifischer Typen studentischer "Healthcare Seeker" (z.B. Gestresste, Unsichere).
  • Untersuchung der Auswirkungen von Internetrecherchen auf das Arzt-Patienten-Verhältnis.
  • Kategorisierung des Forschungsfeldes als Grundlage für zukünftige quantitative Studien.

Auszug aus dem Buch

4 Die Tücken der eHealth Kommunikation

Die Nutzung und Verbreitung von medizinischen Internetinformationen stellt sowohl inhaltlich-sachlich als auch technisch eine Herausforderung dar. Hans-Ulrich Prokosch (2007), Lehrstuhl für Medizinische Informatik, und Thomas Brechtel (2004), 37 Grad – Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen, sehen in der Internetnutzung für gesundheitliche Zwecke einerseits Chancen, wie

• einen besseren Wissensstand von Patienten, der auch zu einem besseren Therapieerfolg und einer effizienteren Nutzung von Versorgungseinrichtungen führen kann

• Möglichkeiten zu einer besseren Zusammenarbeit von Arzt und Patient, aufgrund der nun von Patienten besser erkennbaren gemeinsamen Verantwortung für die Behandlung

• eine sinnvollere Nutzung der Praxiszeit, weil der Patient elementare Kenntnisse über Krankheitsursachen, Symptome, Prävention und Therapie hat

• vermehrt die Option gemeinsam zur Entscheidungsfindung zu gelangen, der Patienten als gleichwertiger Partner

• Informationen vom Arzt können nachträglich vertieft werden

• Erleichterter Erfahrungsaustausch von Patienten untereinander

Dennoch kann die (unreflektierte) Internetnutzung folgende Risken evozieren:

• Fehlinformationen und Halbwahrheiten, die durch die Unübersichtlichkeit der Internet-Websites und kommerzielle Interessen verursacht werden, und so entweder Ängste bei Patienten hervorrufen oder auch unrealistische Hoffnungen

• Verschärfung der Digital Gap, da die Zugangsmöglichkeiten zum Internet und die intellektuellen Voraussetzungen der Nutzung für ältere, schlechter gebildete und ärmere Bevölkerungsschichten deutlich erschwert sind

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in das Metathema Gesundheitskommunikation und Begründung der Zielgruppe (Studierende) für die qualitative Untersuchung.

1 Das Medium Internet: Theoretische Auseinandersetzung mit der Rolle der Massenmedien und dem Wandel des Internets zum zentralen Informationsmedium.

2 Was ist Gesundheitskommunikation?: Definition der Gesundheitskommunikation und Erörterung ihrer verschiedenen Ebenen (intrapersonal bis gesellschaftlich) sowie Einführung des Begriffs eHealth.

3 (Gesundheitsbezogene) Internetnutzung: Analyse des Nutzungsverhaltens im Netz, insbesondere der Zunahme von Gesundheitsinformationen bei jüngeren Zielgruppen.

4 Die Tücken der eHealth Kommunikation: Beleuchtung der Chancen und Risiken digitaler Gesundheitsinformationen, wie die Digital Gap oder Cyberhypochondrie.

5 Verschiedene Typen (Online) Healthcare Seekers: Darstellung theoretischer Modelle zur Typisierung von Gesundheitsnutzern und deren Motive für die Internetrecherche.

6 Forschungsfragen: Formulierung der zentralen Forschungsfragen zur Einstellung Studierender gegenüber ihrer Gesundheit und ihrem Internetnutzungsverhalten.

7 Operationalisierung: Herleitung der methodischen Vorgehensweise zur Messung von Gesundheitsorientierung und Kontrollüberzeugung.

8 Methodendesign: Erläuterung der qualitativen Sozialforschung, konkret der Anwendung von Leitfadeninterviews mit Studierenden.

9 Ergebnisse und Ausblick: Präsentation der erhobenen Daten, Kategorisierung der Studierenden in vier Typen und Diskussion der gewonnenen Erkenntnisse.

Schlüsselwörter

Gesundheitskommunikation, Internetnutzung, eHealth, Healthcare Seeker, Gesundheitsorientierung, Leitfadeninterviews, Studentische Zielgruppe, Kontrollüberzeugung, Digital Gap, Cyberhypochondrie, ePatient, Gesundheitskompetenz, Gesundheitsbewusstsein, qualitative Sozialforschung, Informationsverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Gesundheitskommunikation im Internet und untersucht, wie Studierende das Netz nutzen, um sich über gesundheitliche Themen zu informieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Dynamik des Internets als Informationsquelle, die Definition von eHealth, die Risiken der Informationssuche sowie die psychologischen Faktoren von Gesundheitsorientierung und Kontrollüberzeugung.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist es, verschiedene Typen studentischer Healthcare Seeker zu identifizieren und zu beschreiben, um ein tieferes Verständnis für deren gesundheitsbezogenes Internetverhalten zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine qualitative Methode angewandt, konkret wurden Leitfadeninterviews mit Studierenden durchgeführt und im Anschluss mittels typologischer Reduktion ausgewertet.

Welche Aspekte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Medien und eHealth sowie den empirischen Teil, in dem das Gesundheitsverhalten und die Online-Recherchegewohnheiten der Probanden analysiert werden.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Gesundheitskommunikation, eHealth, Health Literacy (Gesundheitskompetenz), studentische Healthcare Seeker und die psychologische Kontrollüberzeugung.

Wie unterscheiden sich die im Rahmen der Studie identifizierten Gesundheitstypen?

Die Studie unterscheidet die vier Typen „Gestresste“, „Unsichere“, „Sportliche“ und „Informierte“, die jeweils ein unterschiedliches Informationsbedürfnis und Vertrauen in das Internet und die Schulmedizin aufweisen.

Warum spielt die Variable "Kontrollüberzeugung" in der Analyse eine so wichtige Rolle?

Die Kontrollüberzeugung (Internalität) gibt Aufschluss darüber, ob die Studierenden sich bei Beschwerden selbst helfen können oder eher externer Unterstützung (wie dem Arzt oder Internet-Foren) bedürfen.

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Details

Title
Typen studentischer Healthcare Seeker
College
University of Vienna  (Publizistik und Kommunikationswissenschaft)
Grade
1.0
Author
Stefanie Diem (Author)
Publication Year
2011
Pages
52
Catalog Number
V211260
ISBN (eBook)
9783656393443
ISBN (Book)
9783656393610
Language
German
Tags
Gesundheitskommunikation Healthcare Seeker Gesundheitstypen Leitfadeninterview Health Seeker medizinische Informationen Cyberchondrie Netdoktor
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Diem (Author), 2011, Typen studentischer Healthcare Seeker, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211260
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