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Prozesscontrolling - Ein Überblick

Title: Prozesscontrolling - Ein Überblick

Seminar Paper , 2012 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marco Aulbach (Author)

Business economics - Controlling
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Gerade in unserer heutigen Zeit stellen effiziente und flexible Geschäftsprozesse
eine Grundlage für nachhaltigen Unternehmenserfolg dar. Das Generieren
solcher Wettbewerbsvorteile kann für manche Firmen überlebenswichtig
sein, denn aufgrund global aufstrebender Entwicklungsländer steigt
der Wettbewerbsdruck in vielen Branchen zusehends. Gesättigte Käufermärkte,
fortschreitende Globalisierung und eine Rückführung von Handelsbarrieren
sind weitere Ursachen für das häufig schwierige Marktumfeld.
Eine dauerhafte Positionierung innerhalb eines Marktes kann einem Unternehmen
nur durch die Schaffung eines Mehrwertes für den Kunden gelingen.
Insbesondere die betrieblichen Prozesse sind für diesen Mehrwert verantwortlich.
Demnach müsste der Bedarf der Kunden bzw. die Optimierung
von Prozessen im Zentrum aller wirtschaftlichen Überlegungen stehen. In
der Praxis ist jedoch oftmals eine Dominanz der Firmenstruktur gegenüber
den Firmenabläufen zu erkennen. Um dies zu verändern ist in manchen
Fällen sogar eine Neuorganisation ganzer Unternehmensstrukturen und von
Verantwortlichkeiten erforderlich.
Nach der Umsetzung in den USA hat sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte
auch in den Unternehmensbereichen deutscher Firmen ein professionelles
Controlling etabliert. Um Wettbewerbsvorteile erzielen zu können,
spielte dabei auch das Controlling von Geschäftsprozessen eine herausragende
Rolle. Mit der Etablierung effizienter Prozesse, steht den Unternehmen
ein spannender Weg der Kostenoptimierung zur Verfügung. In dieser
Seminararbeit werden zuerst die allgemeinen Grundlagen des Prozesscontrollings
betrachtet (Kapitel 2). Welche Instrumente eine Modifikation der
Kostenstruktur bzw. eine Steuerung der funktionsübergreifenden Prozesse
auf operativer- und strategischer Ebene unterstützen, wird anschließend
erläutert (Kapitel 3 und 4). Die Schwachstellen von traditionellen Geschäftsprozessorganisationen,
sowie mögliche Verbesserungsmaßnahmen für Prozessoptimierungen
folgen in Kapitel 5.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. PROZESSCONTROLLING ALS ERFOLGSFAKTOR FÜR UNTERNEHMEN

2. GRUNDLAGEN DES PROZESSCONTROLLING

2.1 Prozesscontrolling Allgemein

2.2 Allgemeine Aufgaben und Ziele des Prozesscontrollings

2.3 Klassifizierung und Ausgestaltung von Prozessen

3. STRATEGISCHES PROZESSCONTROLLING

3.1 Aufgaben

3.2 Steuerungsinstrumente

3.2.1 Six Sigma

3.2.2 Benchmarking

4. OPERATIVES PROZESSCONTROLLING

4.1 Aufgaben

4.2 Steuerungsinstrumente

4.2.1 Forecast (Plan-Wird-Vergleich, Soll-Wird-Vergleich)

4.2.2 Management Reporting

5. BUSINESS PROCESS REENGINEERING

5.1 Schwächen traditioneller Geschäftsprozesse

5.2 Maßnahmen zur Prozessoptimierung

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung des Prozesscontrollings als Instrument zur Sicherung nachhaltigen Unternehmenserfolgs. Ziel ist es, die strategischen und operativen Aufgabenfelder zu beleuchten und aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Steuerung der Geschäftsprozesse Wettbewerbsvorteile erzielt und Effizienzsteigerungen erreicht werden können.

  • Grundlagen und Definitionen des modernen Prozesscontrollings
  • Strategische Steuerungsinstrumente: Six Sigma und Benchmarking
  • Operative Prozesskontrolle mittels Forecast-Methoden und Management Reporting
  • Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen durch Business Process Reengineering

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Six Sigma

Der Begriff Six Sigma beschreibt ein umfassendes System zur Qualitätsmessung von Prozessen. Ein Prozess hat das sogenannte Sigma Niveau, wenn er eine Fehlerquote von 0,00034% erreicht hat. Das Sigma Niveau stellt somit eine Benchmark (Bezugsgröße) für die Geschäftsprozesse dar, mit dem Ziel eine außerordentliche Prozessqualität zu erreichen. Six Sigma versucht die Fehlerherkunft in Prozessen zu ermitteln, um sie anschließend zu beseitigen bzw. auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch kann eine Firma die Qualitäts-, Kosten-, und Preisführerschaft erlangen.

Die zunehmende globale Vernetzung seit den vergangenen Jahrzehnten erhöht die Bedeutung von Six Sigma kontinuierlich. Abb. 6 zeigt einige Entwicklungen, wie z.B. die Angleichung von Produkten, die dies untermauern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. PROZESSCONTROLLING ALS ERFOLGSFAKTOR FÜR UNTERNEHMEN: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit von effizienten Geschäftsprozessen im modernen, globalen Wettbewerbsumfeld zur Sicherung des Unternehmenserfolgs. Es bildet die Basis für das Verständnis der Prozessorientierung im Controlling.

2. GRUNDLAGEN DES PROZESSCONTROLLING: Hier werden zentrale Begriffe definiert und die allgemeinen Aufgaben sowie die verschiedenen Prozesstypen (Kern-, Management- und Unterstützungsprozesse) als Grundlage für die Arbeit erläutert.

3. STRATEGISCHES PROZESSCONTROLLING: Dieses Kapitel fokussiert auf die strategische Ebene des Controllings, insbesondere durch Instrumente wie Six Sigma und Benchmarking, um Prozessorientierung langfristig im Geschäftsmodell zu verankern.

4. OPERATIVES PROZESSCONTROLLING: Das Kapitel behandelt die operative Ebene der Prozesssteuerung und stellt Methoden zur Kontrolle wie Forecast-Vergleiche und das Management Reporting vor.

5. BUSINESS PROCESS REENGINEERING: Hier wird das radikale Neugestalten von Prozessen betrachtet, um Schwächen traditioneller funktionaler Organisationsstrukturen zu überwinden und Prozessoptimierungen durchzuführen.

6. FAZIT: Das Fazit fasst die Bedeutung des Prozesscontrollings zusammen und gibt einen Ausblick auf die wachsende Notwendigkeit einer prozessorientierten Unternehmenskultur.

Schlüsselwörter

Prozesscontrolling, Geschäftsprozess, Six Sigma, Benchmarking, Prozessoptimierung, Business Process Reengineering, Operatives Controlling, Strategisches Controlling, Prozessdurchlaufzeit, Unternehmenserfolg, Qualitätsmanagement, Forecast, Management Reporting

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Prozesscontrollings als zentralem Erfolgsfaktor in modernen Unternehmen und dessen Anwendung auf strategischer und operativer Ebene.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Strukturierung von Geschäftsprozessen, Methoden zur strategischen Steuerung wie Six Sigma und Benchmarking sowie Ansätze zur operativen Prozessoptimierung und das radikale Reengineering.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Prozesse durch effektives Controlling steuern können, um Wettbewerbsvorteile zu generieren und eine nachhaltige Kosten- sowie Qualitätsführerschaft zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der systematisierenden Darstellung bekannter Controlling-Instrumente sowie praxisorientierter Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die strategische Ausrichtung (Six Sigma, Benchmarking), die operative Umsetzung (Forecast, Reporting) und das Business Process Reengineering.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Prozesscontrolling, Six Sigma, Benchmarking, Prozessoptimierung und Business Process Reengineering.

Was unterscheidet den DMAIC- vom DICOV-Zyklus bei Six Sigma?

Der DMAIC-Zyklus wird zur Optimierung bestehender Prozesse genutzt, während der DICOV-Zyklus bei einer vollständigen Neugestaltung oder Einführung völlig neuer Prozesse Anwendung findet.

Warum ist beim Benchmarking Vorsicht geboten?

Aufgrund strategischer Divergenzen zwischen Unternehmen und unterschiedlicher organisatorischer Einordnungen ist ein direkter Vergleich ohne vorherige Anpassung der Kennzahlen und Prozessstrukturen riskant.

Welche Rolle spielt das Management Reporting?

Es dient der Bereitstellung prozessrelevanter Schlüsselinformationen, die das Management für fundierte Entscheidungen benötigt, ohne das operative Geschäft durch Datenüberflutung zu belasten.

Inwiefern beeinflusst die Globalisierung das Prozesscontrolling?

Der zunehmende internationale Wettbewerbsdruck zwingt Unternehmen dazu, ihre Kostenstrukturen zu optimieren und durch flexiblere, effizientere Prozessabläufe wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Details

Title
Prozesscontrolling - Ein Überblick
College
University of Applied Sciences Aschaffenburg
Grade
1,3
Author
Marco Aulbach (Author)
Publication Year
2012
Pages
24
Catalog Number
V211354
ISBN (eBook)
9783656393382
ISBN (Book)
9783656394273
Language
German
Tags
Prozesscontrolling Controlling Six Sigma Strategisches Controlling Operatives Controlling Benchmakr Forecast Management Reporting Benchmarking Soll Ist Vergleich Prozesse Geschäftsprozesse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco Aulbach (Author), 2012, Prozesscontrolling - Ein Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211354
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