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Formen der Wissensbewertung: Die Wissensbilanz

Titel: Formen der Wissensbewertung: Die Wissensbilanz

Hausarbeit , 2011 , 16 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Melanie Rüthenbudde (Autor:in)

BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Aufgabe des Wissensmanagement besteht in der Kombination aus Wissensbedarf-, -nachfrage und –verfügbarkeit. Ein Wissenscontrolling wird dafür verwandt, diese drei Komponenten zu verknüpfen und ins Gleichgewicht zu bringen.
Das Controlling des organisationalen Wissens bezieht sich auf die zuvor festgelegten Wissensziele, womit der Regelkreis der Wissensbausteine geschlossen wird. Es wird überprüft, inwieweit normative und strategische Ziele in der Planungsperiode erreicht worden sind. Traditionelle Bilanzposten bieten kaum Einsicht in die wissensbasierten Vermögenswerte, was sich vorwiegend auf Unternehmen, die einen hohen Anteil an immateriellen Vermögenswerten besitzen, negativ auswirkt. Dies liegt u.a. daran, dass bei der Bewertung geistiger Besitzstände Subjektivität unterstellt wird und sich rechtliche Bewertungsvorschriften auf dingliche und finanzwirtschaftliche Objekte fixieren. Die Wissensbilanz stellt den Zusammenhang zwischen den Zielen, den Geschäftsprozessen, dem intellektuellen Kapital und dem Erfolg eines Unternehmens dar. Im Regelkreislauf steht das intellektuelle Kapital unter den Geschäftsprozessen, da eine Auswirkung auf alle Bereiche erfolgt. Je wissensintensiver eine Sparte sich darstellt, desto größer ist die Bedeutung der Wissensbilanz für diese Geschäftssparte.
Die folgende Arbeit stellt einen Überblick über die Wissensbilanz dar, indem sie sich auf deren Aufgaben und Modelle bezieht, um daraus die Anwendbarkeit und den Nutzen herauszustellen. Dabei soll am Ende geklärt werden, inwieweit die Wissensbilanz sich positiv auf den Unternehmenserfolg auswirkt und die zur Verfügung stehenden Modelle den Anforderungen entsprechen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufgaben der Wissensbilanz

3. Erstellen einer Wissensbilanz

4. Modelle

4.1. Intangible Assets Monitor

4.2. Das Navigator Modell

4.3. Praktische Anwendung des Intangible Assets Monitor und des Skandia Monitor

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Wissensbilanz als Instrument des Wissensmanagements, um immaterielle Vermögenswerte messbar zu machen und den Zusammenhang zwischen Wissen, Geschäftsprozessen und dem Unternehmenserfolg zu verdeutlichen.

  • Grundlagen und Aufgaben der Wissensbilanz
  • Prozesshafte Vorgehensweise bei der Erstellung einer Wissensbilanz
  • Analyse und Vergleich gängiger Bewertungsmodelle
  • Messung und Darstellung von intellektuellem Kapital
  • Bedeutung der Wissensbilanz für die interne Steuerung und externe Kommunikation

Auszug aus dem Buch

4.1. Intangible Assets Monitor

„Wissen, diese intangible, ungreifbare Ressource, führt zu handfesten Resultaten, welche die tangiblen (Maschine, Personal, Boden etc.) bei weitem übertreffen. …“ In der Wissensökonomie wird der Wert eines Unternehmens nicht von physischem Vermögen bestimmt, sondern vom Wissenskapital (Intangible Assets). Diese Werte sind in der klassischen Bilanz nicht vorzufinden, sondern gewinnen erst Aufmerksamkeit, wenn bei einem Verkauf zwischen dem Kaufpreis und Buchwert differenziert wird.

Hierbei handelt es sich um eine vorwiegend monetäre Bewertung der Informationen insbesondere für Börsenbewertungen, Fusionen und Akquisitionen. Die rudimentäre Bewertung weicher Vermögenswerte führt zu einem unterdrückten Gesamtniveau der Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, wie z.B. Forschung und Entwicklung, welche die Gewinnpotenziale hemmen.

Hierzu werden zwischen drei messrelevanten Indikatorenklassen unterschieden, um eine Identifizierung des immateriellen Vermögens zu ermöglichen: Externe Struktur: Beziehung zu Kunden und Lieferanten, Markennamen, Warenzeichen, Unternehmensimage; Interne Struktur: Prozesse und Technologien; Individuelle Kompetenz: Fähigkeit und Fertigkeiten der Mitarbeiter, Erfahrungen, Werte, soziale Kompetenzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Wissensmanagements ein und begründet die Notwendigkeit der Wissensbilanz zur Ergänzung traditioneller Bilanzposten.

2. Aufgaben der Wissensbilanz: Hier werden die Ziele der Wissensbilanz erläutert, insbesondere die Identifizierung von Einflussfaktoren und die Steigerung der Transparenz für interne und externe Stakeholder.

3. Erstellen einer Wissensbilanz: Dieses Kapitel beschreibt in acht aufeinanderfolgenden Schritten den Prozess von der Datenaufnahme über die Analyse der Einflussfaktoren bis zur Erstellung eines Aktivitätenplans.

4. Modelle: Es erfolgt eine Differenzierung zwischen deduktiven und induktiven Bewertungsansätzen sowie eine detaillierte Betrachtung spezifischer Modelle wie dem Intangible Assets Monitor und dem Navigator Modell.

5. Schluss: Das Fazit fasst die kritische Betrachtung der Wissensbilanz zusammen und betont deren Nutzen für eine ganzheitliche Strategieentwicklung sowie die Kommunikation mit Interessengruppen.

Schlüsselwörter

Wissensbilanz, Wissensmanagement, Intellektuelles Kapital, Immaterielle Vermögenswerte, Intangible Assets Monitor, Navigator Modell, Wissenscontrolling, Werttreiber, Humankapital, Unternehmenswert, Transparenz, Organisationsentwicklung, Wissensökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Wissensbilanz als Instrument, um das organisationale Wissen und intellektuelle Kapital eines Unternehmens messbar und für Entscheidungsträger sichtbar zu machen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die zentralen Felder sind die Definition von Wissenszielen, die Kategorisierung von intellektuellem Kapital (Human-, Struktur- und Beziehungskapital) sowie die praktische Anwendung von Bewertungsmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es herauszuarbeiten, wie eine Wissensbilanz den Unternehmenserfolg positiv beeinflussen kann und welche Modelle sich zur Erfassung immaterieller Werte eignen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, in der die gängigen Modelle des Wissensmanagements sowie deren prozesshafte Anwendung gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufgabenstellung der Wissensbilanz, die methodische Erstellung in acht Schritten sowie eine detaillierte Modellanalyse (Intangible Assets Monitor und Navigator Modell).

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Wissensmanagement, Wissensbilanz, Intellektuelles Kapital und immaterielle Vermögenswerte.

Was unterscheidet den Intangible Assets Monitor vom Navigator Modell?

Der Intangible Assets Monitor fokussiert primär auf die Differenzierung von drei Indikatorenklassen (extern, intern, individuell), während das Navigator Modell ein ganzheitliches, dynamisches Berichtswesen rund um die Unternehmensvision etabliert.

Warum wird die Wissensbilanz oft kritisch betrachtet?

Kritikpunkte sind unter anderem die Gefahr subjektiver Einschätzungen, Interpretationsprobleme bei Kennzahlen sowie der hohe Zeit- und Fachwissensaufwand bei der Implementierung.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Formen der Wissensbewertung: Die Wissensbilanz
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Note
2,7
Autor
Melanie Rüthenbudde (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V211396
ISBN (eBook)
9783656392842
ISBN (Buch)
9783656393665
Sprache
Deutsch
Schlagworte
formen wissensbewertung wissensbilanz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Rüthenbudde (Autor:in), 2011, Formen der Wissensbewertung: Die Wissensbilanz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211396
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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