Unterrichtsentwurf. Floorball. Ballführung in der 7. Klasse


Unterrichtsentwurf, 2013

19 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse
1.1 Organisatorische und technische Rahmenbedingungen der Ausbildungsschule
1.2 Analyse der Lerngruppe

2. Einordnung der Stunde in den Lernbereich
2.1 Tabellarische Lernbereichsplanung
2.2 Inhalt und Ablauf der vorangegangenen und folgenden Stunde

3. Fachwissenschaftliche Analyse

4. Fachdidaktische Analyse

5. Lernziele

6. Methodische Überlegungen

7. Verlaufsplanung

8. Anhang
8.1 Aufbau Hindernisparcours
8.2 Literatur

1. Bedingungsanalyse

1.1 Organisatorische und technische Rahmenbedingungen der Ausbildungsschule

Die XY-Schule ist eine Mittelschule der Stadt Z. und befindet sich im Stadtteil L., umgeben von einem Neubaugebiet. Eine besondere Situation ergibt sich im Schuljahr 2012/2013 durch die Sanierung des Schulgebäudes und des damit verbundenen Umzuges in die АВС-Schule. Die Baumaßnahmen konzentrieren sich auf einen barrierefreien Ausbau der Sanitäranlagen und des Treppenhauses.

Außerdem wird die Schule den heutigen Anforderungen gemäß modernisiert. Durch die Auslagerung ergeben sich natürlich Einschränkungen. So steht z.B. kein offizieller Werkraum zur Verfügung, da einige Sicherheitsauflagen hier nicht erfüllt werden. Ein weiterer Punkt betrifft die beiden Schulsporthallen. Durch die große Auslastung aller Sporthallen in Leipzig ist es derzeit nur möglich, in zwei sehr kleinen Hallen den Sportunterricht durchzuführen, wobei die Atlas-Boxsporthalle, wie der Name schon sagt, eine Boxhalle ist und sich somit nur bedingt für den Unterricht eignet. Die geplante Stunde findet in der „größeren“ Turnhalle mit den Maßen eines Volleyballfeldes statt.

An derXY-Schule lernen momentan 315 Schülerinnen und Schüler, die von 30 Lehrerinnen und Lehrern in 15 Klassen unterrichtet werden. Das Kollegium wird zusätzlich durch zwei Schulsozialarbeiter und eine Bibliothekarin unterstützt. Im aktuellen Schuljahr wird die Klassenstufe 5 vierzügig, die Klassenstufe 6 dreizügig und übrigen Jahrgangsstufen zweizügig unterrichtet. Eine eigenständige Hauptschulklasse wurde nur in der 9. Jahrgangsstufe gebildet, ansonsten erfolgt der abschlussbezogene Unterricht ab Klasse 7 mit Hilfe einer äußeren Differenzierung in Form von Gruppenbildung in den Hauptfächern.

Seit dem Schuljahr 2007/2008 findet ausschließlich Blockunterricht statt. Daraus ergeben sich folgende Unterrichts- und Pausenzeiten:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Unterrichtszeiten

In der XY-Schule wird in jeder Pause, bis auf die 15 Minuten Pause nach dem zweiten Block, auf den Hof gegangen. Diese Hofpausen dienen einerseits zur Nahrungsaufnahme und andererseits zum Ausleben des natürlichen Bewegungsdranges. Die dadurch erreichte geistige Erholung dient zur weiteren effektiven Arbeit in den kommenden Blockeinheiten. Nach dem dritten Block haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an der Schulspeisung teilzunehmen oder auf dem Freigelände Mittag zu essen. Nach dem Unterricht besteht für die Schüler die Möglichkeit, das Ganztagsangebot derXY- Mittelschule zu nutzen, welches neben der Freizeitgestaltung auch Hausaufgabenbetreuung und individuelle Förderung umfasst.

Die ausgelagerte XY-Mittelschule verfügt über ein Außengelände mit Fußballplatz, Weitsprunganlage und Kugelstoßanlage, welches zu Fuß mit den Schülern in 8 Minuten zu erreichen ist. Des Weiteren verfügt die Schule (wie bereits oben erwähnt) über zwei Turnhallen, wobei in der größeren Turnhalle mit den Maßen eines Volleyballfeldes der Sportunterricht für die geplante Stunde stattfinden wird. Der Unterricht findet an dieser Schule bis zu den 7. Klassen koedukativ statt. Ab der 8. Klasse werden dann die einzelnen Jahrgänge zusammen monoedukativ unterrichtet. Für den Lernbereich der Sportspiele stehen für Volleyball, Basketball, Floorball und Fußball genügend sportspezifische Bälle zur Verfügung, einzig beim Handball mangelt es an geeigneter und zahlreicher Ausrüstung.

1.2 Analyse der Lerngruppe

Die Lerngruppe besteht insgesamt aus 12 Jungen und ist zum überwiegenden Teil sehr sportlich und vor allem interessiert an Spiel, Sport und Bewegung. Seit Beginn des Schuljahres gab es kaum Disziplinschwierigkeiten, es herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre im Unterricht und die Schüler nehmen gern die Möglichkeit war, dem Lehrer zu beweisen, was sie können. Generell ist festzuhalten, dass es der Lerngruppe nicht schwerfällt, Lehrervorträgen in Form von Anweisungen und Erklärungen ruhig und aufmerksam zu folgen. Neue Lerninhalte werden mit Interesse aufgenommen und der Großteil der Schüler ist zur Bewältigung der sie gestellten Aufgaben und Anforderungen bereit. Ich unterrichte die

Klassen leider nur im Fach Sport, wobei ich mir wünschen würde, mehr Zeit mit den Kindern verbringen zu können, um eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen Schülern und meiner Person zu verwirklichen.

Alle Schüler sind in die Klassengemeinschaft involviert und es liegen derzeit keine größeren Konflikte vor. Eine Besonderheit innerhalb der Klasse stellt L. dar. Dieser hat seit der fünften Klasse einen eigenen Schulbetreuer, um sich auf Grund seines diagnostizierten Autismus, kombiniert mit einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung, in gewissen Unterrichtssituationen mit seinem Betreuer zurückziehen zu können. Die Klasse ist an diese Besonderheit gewöhnt und es kommt zu keinerlei Problemen während solch einer Phase. Innerhalb der Klassengemeinschaft ist die übliche Gruppenbildung vertreten, welche hauptsächlich durch außerschulische Freundschaft, wie z.B. bei den Jungen der gemeinsame Sportverein, ihre Ursache zu finden scheint. Die Schüler haben für eine siebente Klasse ein gutes motorisches Leistungsniveau und vor allem auch noch großen Spaß an der Bewegung. Auffällige Schüler sind J., B1., B2. sowie L., welche zu den sportlichsten Schülern der Klasse gehören. Probleme im Unterricht gibt es meist nur, wenn Privatgespräche der Schüler bei Erläuterungen des Lehrers Vorrang zu scheinen haben. Ansonsten zeigen sich in dieser Klasse kaum Disziplinschwierigkeiten, da die Schüler gerne Sport treiben, was zumeist daran liegt, dass der Sportunterricht eine willkommene Abwechslung zu den anderen Fächern bietet.

2. Einordnung der Stunde in den Lernbereich

2.1 Tabellarische Lernbereichsplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Inhalt und Ablauf der vorangegangenen und folgenden Stunde

In der vorangegangenen Stunde wurde das Zielschussspiel Floorball als neuer Lembereich vorgestellt. Diese Einheit liegt genau eine Woche zurück, was dem freibeweglichen Schultag am Freitag, dem 07.12, geschuldet ist. Die Schüler liefen wie gewohnt zunächst mit dem Lehrer und der benötigten Sportausrüstung zur Atlas-Boxsporthalle, wo sie gewohnt an der Linie antraten. Es folgte eine allgemeine Erwärmung in Form eines Parteiballspiels und mehreren Hascheformen. Die spezielle Erwärmung wurde mit einem „Lauf ABC“ durchgeführt, was sich als roter Faden durch den kompletten Sportunterricht zieht, gefolgt von verschiedenen Dehnungsformen. Im ersten Hauptteil der Stunde wurde das Spiel Floorball zunächst einmal vorgestellt. In einem Lehrer-Schüler-Gespräch wurde das bereits vorhandene Wissen der Schüler vertieft und die Grundregeln des Floorballspiel und der Umgang untereinander festgelegt. Im Anschluss stellten sich die Schüler in Reihe auf. Die richtige Schlägerhaltung, die verschiedenen Auslagen sowie ein Ausblick auf die Ballführung wurden vom Lehrer demonstriert. Es folgten Ballgewöhnungsübungen, um sich an Schläger, Ball und Bewegungsablauf zu gewöhnen. Im zweiten Teil der Stunde wurde ein Staffelspiel durchgeführt. Dabei stand mehr die Kooperation als die Ballführung und die Technik im Mittelpunkt. Die Schüler mussten gemeinsam verschiedenste Aufgaben lösen und sich gegenseitig Hilfestellung leisten, so zum Bespiel bei der paarweisen Ballführung durch und über Hindernisse. Zum Abschluss der Stunde wurden noch einmal die Regeln beim Floorball und die richtige Schlägerhaltung besprochen. Die Schüler freuten sich sehr auf ein erstes komplexes Spiel und gehen mit Spannung in die kommende Stunde.

In der Unterrichtseinheit nach der Hospitation wird zu Beginn der Stunde eine Überprüfung der Regelkunde stattfinden. Im Anschluss wird die Technik der Ballführung in verschiedenen Übungen noch einmal gefestigt. Im zweiten Teil der Stunde steht die Erarbeitung der Ballannahme und Ballabgabe im Vordergrund. Die Stunde schließt mit einem kleinen Spiel über 15min ab.

[...]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Unterrichtsentwurf. Floorball. Ballführung in der 7. Klasse
Hochschule
Universität Leipzig
Note
1
Autor
Jahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V211516
ISBN (eBook)
9783656739944
ISBN (Buch)
9783656739937
Dateigröße
492 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unterrichtsentwurf, floorball, ballführung, klasse
Arbeit zitieren
Thomas Linke (Autor), 2013, Unterrichtsentwurf. Floorball. Ballführung in der 7. Klasse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211516

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