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Geometrisches Zeichnen. Eine Untersuchung zu den Zeichenfähigkeiten von Viertklässlern

Title: Geometrisches Zeichnen. Eine Untersuchung zu den Zeichenfähigkeiten von Viertklässlern

Thesis (M.A.) , 2012 , 71 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Lucie Wettstein (Author)

Didactics - Mathematics
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Summary Excerpt Details

Diese Abschlussarbeit bietet ausführliche Materialien zur Untersuchung der geometrischen Zeichenfähigkeit von Viertklässlern.

In einem ausführlichen Theorieteil werden wichtige Grundlagen zum Zeichnen erläutert: Was ist (geometrisches) Zeichnen? Wie entwickelt sich die Zeichenfähigkeit bei Kindern? Welche Rolle spielt das Zeichnen im Mathematikunterricht? Zusätzlich enthält die Arbeit auch alle theoretischen Grundlagen zu den Zeichengeräten Lineal, Geodreieck und Zirkel sowie zu den Flächen Kreis, Rechteck und Quadrat.

Im praktischen Teil der Arbeit wird der Aufbau der Untersuchung sowie alle dazu notwendigen Materialien und Kriterien beschrieben und erläutert.
Die Untersuchung wurde mit 30 Viertklässlern durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden ausführlich ausgewertet und dienen für weitere Untersuchungen als Anhaltspunkt und Vergleichsgruppe.

Im letzten Teil der Arbeit werden aus den gewonnenen Ergebnissen Rückschlüsse auf das Zeichnen im Geometrieunterricht gezogen und aufgezeigt, wie mögliche Schwachstellen bestenfalls beseitigt werden können.

Im Anhang der Arbeit befinden sich alle notwendigen Schüler- und Beobachtungsbögen sowie Fotografien, Ablaufpläne und die Ergebnisse der selbst durchgeführten Untersuchung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Teil A: Einleitung

1. Einleitende Worte

2. Fragestellung der Arbeit

3. Aufbau der Arbeit

Teil B: Theoretischer Teil

1. Fachliche Grundlagen

1.1. Zeichnen im Geometrieunterricht

1.1.1. Zeichnen und die Aspekte des Zeichnens

1.1.2. Entwicklung der Zeichenfähigkeit

1.2. Zeichnen mit und ohne Hilfsmittel

1.2.1. Freihandzeichnen

1.2.2. Zeichnen mit dem Geodreieck

1.2.3. Zeichnen mit dem Zirkel

1.3. Geometrische Flächen

1.3.1. Der Kreis

1.3.2. Das Quadrat und das Rechteck

1.4. Lehrplan und Bildungsstandards

1.4.1. Bildungsstandards Mathematik

1.4.2. Lehrplan Sachsen

2. Aufbau der Untersuchung

2.1. Eingrenzung der Befragungsinhalte und Auswahl der Aufgaben

2.2. Die Beobachtung

2.2.1. Grundlagen zum Beobachten

2.2.2. Durchführung in der Untersuchung

2.2.3. Auswertungskriterien

2.3. Die Befragung

2.3.1. Grundlagen zur Befragung

2.3.2. Durchführung in der Untersuchung

2.3.3. Auswertungskriterien

2.4. Rahmenbedingungen der Untersuchung

Teil C: Praktischer Teil

1. Auswertung der Durchführung

2. Auswertung der Ergebnisse

2.1. Quantitative Auswertung der Freihandzeichnungen

2.1.1. Kreis

2.1.2. Quadrat

2.1.3. Rechteck

2.2. Quantitative Auswertung der Zeichnungen mit Zeichengeräten

2.2.1. Kreis

2.2.2. Quadrat

2.2.3. Rechteck

2.3. Quantitative Auswertung der Befragung

2.4. Auswertung der Fragestellungen der Arbeit

3. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die handwerklichen Fähigkeiten von Viertklässlern im geometrischen Zeichnen und analysiert, inwieweit die Schüler ihr theoretisches Wissen über geometrische Flächen bei der zeichnerischen Umsetzung (Freihand und mit Zeichengeräten) anwenden.

  • Handwerkliche Zeichenfertigkeiten und Umgang mit Zeichengeräten
  • Vergleich von Freihandzeichnungen und konstruierten Zeichnungen
  • Wissen über geometrische Eigenschaften von Kreis, Quadrat und Rechteck
  • Einfluss der zeichnerischen Vorbildung und fachlicher Anforderungen
  • Empirische Untersuchung in einer vierten Klasse an einer Grundschule

Auszug aus dem Buch

1.1.1. Zeichnen und die Aspekte des Zeichnens

Unter Zeichnen im mathematischen Sinne wird laut Marianne Franke „eine spezielle Form des Darstellens geometrischer Objekte“ verstanden (Franke, 2009, S.281). Es werden ähnlich wie beim Schreiben bestimmte Inhalte auf Papier gebracht und festgehalten, weswegen es auch als ein Mittel, sich nonverbal auszudrücken, anzusehen ist (vgl. Gutzeit, 2005, 2005, S.28). Neben dem geometrischen Zeichnen unterscheidet man auch das Konstruieren und das Skizzieren, die sich ebenfalls in der Umgangssprache wiederfinden lassen.

Unter Skizzieren versteht man ein Darstellen der Objekte ganz ohne Hilfsmittel – es wird „frei Hand“ gezeichnet. Wichtig ist dabei, dass man wesentliche Eigenschaften mit angemessener Genauigkeit wiedergibt und Unwesentliches weglässt (vgl. Eichler, 2006, S.43). Das Konstruieren dagegen ist im mathematischen Sinne das Darstellen geometrischer Objekte, bei dem lediglich die Hilfsmittel Lineal und Zirkel genutzt werden dürfen2 (vgl. Gutzeit, 2005, S.31). Alle anderen Hilfsmittel können beim geometrischen Zeichnen verwendet werden, denn dieses ist die „Darstellung geometrischer Objekte unter Nutzung von Zeichengeräten wie Lineal, Dreieck, Schablone, Zirkel usw.“ (ebd. S.28). Es wird also besonderer Wert auf den zielgerichteten und sicheren Einsatz der Zeichengeräte gelegt. Durch den Umgang mit den verschiedenen Hilfsmitteln ist das (geometrische) Zeichnen eine Tätigkeit, wenn nicht sogar eine handwerkliche Fertigkeit, welche die Schüler systematisch üben müssen. Das kann eine große Herausforderung darstellen, denn es erfordert „eine gleichzeitige und verbindende Koordination von visuellen und motorischen Erfahrungen und Fähigkeiten (Radatz/Schipper/Dröge/Ebeling, Kl.3, 1999, S.187). Diese große Herausforderung stellt gleichzeitig auch eine große Chance dar, denn das Zeichnen fördert viel mehr als nur die visuellen und motorischen Erfahrungen der Kinder.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Rolle des Geometrieunterrichts in der Grundschule und begründet die Fragestellung der Magisterarbeit basierend auf Beobachtungen im Praktikum.

Theoretischer Teil: Hier werden fachliche Grundlagen zum geometrischen Zeichnen sowie zur motorischen Entwicklung der Kinder und den geometrischen Flächen (Kreis, Quadrat, Rechteck) dargelegt, gefolgt vom Aufbau der eigenen Untersuchung.

Praktischer Teil: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der empirischen Studie, unterteilt in quantitative Auswertungen der Freihand- und Zeichengerätezeichnungen, sowie die Analyse der Schülerbefragung und abschließende Schlussfolgerungen.

Schlüsselwörter

Geometrieunterricht, Grundschule, Zeichnen, Freihandzeichnen, Zeichengeräte, Geodreieck, Zirkel, Zeichenfähigkeit, Handwerkliche Fertigkeit, Mathematische Kompetenzen, Geometrische Flächen, Kreis, Quadrat, Rechteck, Bildungsstandards, Empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den geometrischen Zeichenfähigkeiten von Viertklässlern und der Anwendung ihres Wissens über geometrische Flächen bei zeichnerischen Aufgaben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen das Freihandzeichnen, das konstruktive Zeichnen mit Geodreieck und Zirkel, die motorische Entwicklung von Kindern sowie die Anforderungen der Lehrpläne und Bildungsstandards.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die handwerklichen Fähigkeiten der Schüler zu ermitteln und zu untersuchen, ob sie ihr theoretisches Wissen über Flächeneigenschaften beim Zeichnen dieser Flächen praktisch umsetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Untersuchung durchgeführt, die eine standardisierte Beobachtung während des Zeichnens mit anschließender vollstandardisierter mündlicher Befragung kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Herleitung der Untersuchung sowie die Auswertung der gewonnenen Zeichnungen und Interviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Geometrieunterricht, Zeichengeräte, geometrische Flächen, motorische Entwicklung und fachdidaktische Untersuchung.

Warum wurde ein Einzelinterview als Befragungsmethode gewählt?

Das Einzelinterview ermöglicht eine alltagsnahe, weniger druckvolle Atmosphäre, in der verbale Äußerungen der Schüler besser Aufschluss über ihr begriffliches Wissen geben können als ein schriftlicher Fragebogen.

Was ergab die Untersuchung zum Zeichnen von Kreisen mit dem Zirkel?

Die Ergebnisse waren unzureichend, da kein einziger Schüler vor dem Zeichnen einen Mittelpunkt markierte und der Umgang mit dem Zirkel bei vielen Kindern unsicher war.

Wie gehen Schüler mit den Hilfslinien des Geodreiecks um?

Die Hilfslinien werden von den Schülern nur selten bewusst genutzt; viele betrachten das Geodreieck primär als Lineal, um gerade Linien zu ziehen, ohne die spezifischen konstruktiven Möglichkeiten voll auszuschöpfen.

Spielt die Lehrkraft eine Rolle für die Zeichenergebnisse?

Ja, die Untersuchung deutet darauf hin, dass bestimmte Fehler (wie beim Zirkelgebrauch) klassenspezifisch gehäuft auftraten, was auf den Einfluss des spezifischen Unterrichts und Lehrstils hindeutet.

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Details

Title
Geometrisches Zeichnen. Eine Untersuchung zu den Zeichenfähigkeiten von Viertklässlern
College
University of Erfurt  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Grade
1,8
Author
Lucie Wettstein (Author)
Publication Year
2012
Pages
71
Catalog Number
V211767
ISBN (eBook)
9783656394778
ISBN (Book)
9783656394891
Language
German
Tags
Mathe Geometrie Zeichnen geometrisches Zeichnen Beobachtungsbogen Geodreieck Zeichenfähigkeit Entwicklung Lineal Zirkel 4. Klasse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lucie Wettstein (Author), 2012, Geometrisches Zeichnen. Eine Untersuchung zu den Zeichenfähigkeiten von Viertklässlern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/211767
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