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Der Gigaliner - Chancen, Risiken und Zukunftspotenziale in Deutschland und Europa

Título: Der Gigaliner - Chancen, Risiken und Zukunftspotenziale in Deutschland und Europa

Tesis , 2012 , 84 Páginas , Calificación: 1,9

Autor:in: Mark Heidmann (Autor)

Economía de las empresas - Aprovisionamiento, producción, logística
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Resumen Extracto de texto Detalles

In Kapitel 1 wird das Ziel dieser Arbeit formuliert und kurz auf den methodischen Aufbau eingegangen.

Kapitel 2 befasst sich mit der Entwicklung des Gigaliners. Dazu werden zuerst einige wichtige Begriffe erklärt und der Autor wird auf den historischen Hintergrund des Gigaliners eingehen, der bereits seit 1970 in Schweden und Finnland zugelassen ist. Danach werden technische Aspekte und rechtliche Grundlagen des Gigaliners betrachtet. Ausgehend von den Regelungen in der StVO (Straßenverkehrs-Ordnung) und StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) wird insb. auf die EU-Richtlinie 96/53/EG eingegangen. Zudem wird die LKWÜberlStVAusnV (Verordnung über Ausnahmen von straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit Überlänge) vorgestellt, deren Inkrafttreten die Voraussetzung für die Durchführung des aktuell laufenden Feldversuch mit Lang-Lkw war. Mit der Darstellung dieses Feldversuches wird das Kapitel abgeschlossen.

Den Schwerpunkt dieser Arbeit bildet Kapitel 3, in dem die Argumentation der Befürworter und Gegner dargestellt, untersucht und schließlich kritisch bewertet wird. Das Kapitel wird in die Bereiche Akzeptanz in der Bevölkerung, Verkehrssicherheit, Modal Split und Externe Kosten unterteilt. Dabei wird der Autor auch auf Meinungen eingehen, die sich weder eindeutig für noch eindeutig gegen die Einführung des Gigaliners positionieren, wie z. B. die Meinung vom ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e. V.).

In Kapitel 4 wird der Gigaliner im europäischen Kontext betrachtet. Dazu werden die historische Entwicklung, verschiedene Feldversuche und Meinungen aus Schweden, Dänemark und den Niederlanden dargestellt und der Autor wird die Relevanz für Deutschland herausarbeiten.

Den Abschluss dieser Arbeit bildet Kapitel 5, in dem die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst werden und der Autor abschließend das Ziel erreicht und eine Einschätzung zu den zukünftigen Einsatzchancen des Gigaliners in Deutschland abgibt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Zielformulierung und methodischer Aufbau

2 Entwicklung des Gigaliners

2.1 Begriffserklärung

2.2 Historischer Hintergrund

2.3 Technische Aspekte und rechtliche Grundlagen

2.4 Aktueller Feldversuch Lang-Lkw

3 Diskussion in Deutschland

3.1 Argumentation der Befürworter und Gegner

3.1.1 Akzeptanz in der Bevölkerung

3.1.2 Verkehrssicherheit

3.1.3 Modal Split

3.1.4 Externe Kosten

3.2 Zusammenfassung und Beurteilung der Argumentation

4 Gigaliner in Europa

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die kritische Untersuchung der Argumente von Befürwortern und Gegnern des Gigaliners in Deutschland und Europa, um eine objektive Einschätzung der zukünftigen Einsatzchancen dieser Fahrzeugkombinationen zu ermöglichen.

  • Historische Entwicklung und rechtliche Grundlagen von Gigalinern
  • Analyse der Akzeptanz in der deutschen Bevölkerung durch Umfragen
  • Diskussion der Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit
  • Untersuchung der Effekte auf den Modal Split und externe Kosten

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffserklärung

Der Begriff Gigaliner ist auf das Fahrzeugwerk Krone zurückzuführen, das auf der IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) 2004 erstmals einen Lkw präsentierte, der eine Gesamtlänge von 25,50 Meter erreicht und über ein zulässiges Gesamtgewicht von 60 Tonnen verfügt. Damals waren Lkw dieser Größenordnung auf deutschen Straßen jedoch nicht zugelassen und es war auch nicht abzusehen, ob Gigaliner in Deutschland die Möglichkeit bekommen zum Straßenverkehr zugelassen zu werden (vgl. VerkehrsRundschau 2004).

In Australien hat der Lkw-Verkehr bei der Versorgung weit entfernt liegender Regionen eine herausragende Bedeutung. Die längeren Lkw-Kombinationen werden dort als Road-Trains bezeichnet und zählen im weltweiten Vergleich zu den wirtschaftlichsten Transportmitteln (vgl. Schulze et al. 2007: 20).

In den nordamerikanischen Ländern USA und Kanada sind in den einzelnen Bundesstaaten sehr unterschiedliche Lastwagenkombinationen erlaubt und es gelten stark variierende Fahrtbedingungen. Die Bezeichnung für die längeren Fahrzeugkonzepte in Nordamerika ist LCV (longer combination vehicles) (vgl. Schulze et al. 2007: 20).

Die niederländische Bezeichnung für längere Lkw-Kombinationen lautet LZV (Langere en Zwaardere Vrachtautocombinatie) (vgl. No Mega Trucks 2012b).

In Skandinavien hat sich aktuell der Begriff Ecombi durchgesetzt. Dies wird z. B. in einem Interview der VerkehrsRundschau mit dem dänischen Verkehrsminister Henrik Dam Kristensen deutlich. Kristensen benutzt konsequent den Begriff Ecombi obwohl der Interviewer den Begriff Eurocombi in seinen Fragen verwendet (vgl. VerkehrsRundschau 2012). In Deutschland ist die Wortmarke Ecombi beim DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) für die Daimler AG eingetragen (vgl. TMDB GmbH 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zielformulierung und methodischer Aufbau: Dieses Kapitel erläutert die Motivation für die Untersuchung, stellt die konträren Positionen der Interessengruppen dar und beschreibt den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Entwicklung des Gigaliners: Hier werden zentrale Begriffe definiert sowie die historische Entwicklung und die technischen bzw. rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Gigalinern dargelegt.

3 Diskussion in Deutschland: Dieses Kapitel widmet sich detailliert der Argumentation von Befürwortern und Gegnern, unterteilt in die Schwerpunkte Akzeptanz, Verkehrssicherheit, Modal Split und externe Kosten.

4 Gigaliner in Europa: Es wird untersucht, wie Gigaliner in anderen europäischen Ländern (insb. Schweden, Dänemark, Niederlande) eingesetzt werden und inwiefern diese Erfahrungen auf Deutschland übertragbar sind.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Dieses abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und wagt eine Einschätzung über die zukünftigen Einsatzchancen des Gigaliners in Deutschland.

Schlüsselwörter

Gigaliner, Lang-Lkw, Güterverkehr, Verkehrssicherheit, Modal Split, Feldversuch, Akzeptanz, Transportlogistik, Straßengüterverkehr, Eurocombi, Fahrzeugkombinationen, Infrastruktur, CO2-Emissionen, Wirtschaftlichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Debatte um den Einsatz von sogenannten Gigalinern (Lang-Lkw) in Deutschland und Europa unter Berücksichtigung verschiedener Interessengruppen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die gesellschaftliche Akzeptanz, die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit, die Einflüsse auf den Modal Split (Verkehrsmittelwahl) sowie die ökonomischen und ökologischen externen Kosten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine kritische, objektive Bewertung der Argumente von Befürwortern und Gegnern, um die künftigen Erfolgsaussichten für den flächendeckenden Einsatz von Gigalinern in Deutschland einzuschätzen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine Literatur- und Dokumentenanalyse durch, wertet existierende Umfragedaten (z. B. von Forsa/Allianz pro Schiene) aus und betrachtet die Ergebnisse laufender Feldversuche sowie vorliegender Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technische Entwicklung, die detaillierte Darstellung der Pro- und Contra-Argumente, einen europäischen Vergleich und eine abschließende Synthese der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gigaliner, Verkehrssicherheit, Modal Split, Güterverkehr, Lang-Lkw, Akzeptanz und Transportlogistik.

Warum ist der Begriff „Gigaliner“ nicht einheitlich definiert?

Wie die Arbeit zeigt, existieren international verschiedene Konzepte und Bezeichnungen (z. B. LCV, LZV, Ecombi, EMS), wobei sich in Deutschland der Begriff „Gigaliner“ oder „Lang-Lkw“ im Sprachgebrauch etabliert hat.

Was ist die Hauptkritik der „No Mega Trucks“-Kampagne?

Die Kampagne warnt vor einem erhöhten Unfallrisiko, einer Gefährdung der Verkehrssicherheit sowie einer drohenden Verlagerung von Gütertransporten von der Schiene auf die Straße durch den Einsatz der Fahrzeuge.

Wie stehen die deutschen Autofahrer zum Gigaliner?

Die zitierten Umfragen zeigen durchgehend eine eher ablehnende Haltung der Bevölkerung gegenüber einer Zulassung auf öffentlichen Straßen.

Welche Rolle spielt die „Initiative für Innovative Nutzfahrzeuge“?

Sie agiert als einer der stärksten Befürworter, die durch den Einsatz längerer Fahrzeugkombinationen eine Effizienzsteigerung im Transportwesen sowie eine Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen anstrebt.

Final del extracto de 84 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Gigaliner - Chancen, Risiken und Zukunftspotenziale in Deutschland und Europa
Universidad
University of Applied Sciences Hamburg
Curso
Unternehmenslogistik
Calificación
1,9
Autor
Mark Heidmann (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
84
No. de catálogo
V212016
ISBN (Ebook)
9783656397021
ISBN (Libro)
9783656397250
Idioma
Alemán
Etiqueta
gigaliner chancen risiken zukunftspotenziale deutschland europa
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mark Heidmann (Autor), 2012, Der Gigaliner - Chancen, Risiken und Zukunftspotenziale in Deutschland und Europa, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212016
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