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Das Schulwesen in Bayern unter Montgelas

Titel: Das Schulwesen in Bayern unter Montgelas

Seminararbeit , 2012 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Julia Rudi (Autor:in)

Pädagogik - Geschichte der Pädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung………………………………………………………………..……3

2. Die Entwicklung Bayerns zum modernen Staat
2.1. Maximilian IV. Joseph (Max I.) und Maximilian Joseph Freiherr
von Montgelas……………………………………..………………………….4
2.2. Die Außenpolitik Montgelas‘………………………………………..............5
2.3. Innenpolitische Reformen…………………………………………………….7

3. Das Schulwesen unter Montgelas…………………………………………….9
3.1. Verwaltungssystem…………………………………………………………..9
3.2. Erste Phase der Schulreformen……………………………………………...11
3.3. Zweite Phase der Schulreformen……………………………………………12
3.4. Lehrerbildung………………………………………………………………..18

4. Schlusswort………………………………………………………………….18

5. Literaturverzeichnis………………………………………………………....21

Bayern befand sich im 19. Jahrhundert in einer Hochphase. Im Jahre 1799 verstarb der Kurfürst Karl Theodor. Zum neuen Kurfürsten erhob man Max IV. Joseph, der im Jahre 1806 als Max I. zum ersten König Bayerns aufstieg. In den Jahren 1799-1817 galt Maximilian Joseph Freiherr (seit 1809 Graf) von Montgelas, den Max Joseph von Zweibrücken im Jahre 1795 zu seinem politischen Berater machte, als der führende Politiker in Bayern. Montgelas war sowohl innenpolitisch als auch außenpolitisch tätig und formte somit den Staat Bayern. Und nicht ohne Grund nennt der Historiker Eberhard Weis diese Periode, in der König Max regierte und Montgelas als leitender Minister tätig war, als die „Begründung des modernen bayrischen Staates“. Als hervorragende außenpolitische Erfolge sind aufzuzählen die bedeutende Erweiterung des Territoriums in Folge des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 und des Friedens von Pressburg von 1805 , sowie die Erhebung Bayerns zum Königreich am 1. Januar 1806 und somit auch das Erlangen „der vollen staatlichen Souveränität“.
Beide Staatsmänner waren aufklärerisch erzogen worden, weshalb sie sich in ihren Zielen, die Missstände im Staat zu beheben, auch einig waren. Schon im Jahre 1796 hatte Montgelas in Ansbach ein Programm erarbeitet, das „Ansbacher Mémoire“ , welches so gut wie alle politischen Bereiche erfasste und den bayrischen Staat neu organisieren sollte. Dieses Programm galt auch als Grundlage für die darauf folgenden innenpolitischen Reformen, die auch als die „Revolution von oben“ bezeichnet wurden. Dadurch, dass Bayern viele neue Gebiete hinzugewonnen hat, war das Ziel der „Revolution von oben“ die

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung Bayerns zum modernen Staat

2.1.Maximilian IV. Joseph (Max I.) und Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas

2.2.Die Außenpolitik Montgelas‘

2.3.Innenpolitische Reformen

3. Das Schulwesen unter Montgelas

3.1.Verwaltungssystem

3.2.Erste Phase der Schulreformen

3.3.Zweite Phase der Schulreformen

3.4.Lehrerbildung

4. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Reformen des bayerischen Schulwesens während der Ära von Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas. Dabei wird analysiert, wie die Modernisierung des Staates sowie die Aufklärung als treibende Kräfte die Umgestaltung der Bildungspolitik, der Schulverwaltung und der Lehrerbildung beeinflussten und inwieweit diese Reformen ein einheitliches, staatlich gelenktes System schufen.

  • Die Entwicklung Bayerns vom Kurfürstentum zum modernen Königreich.
  • Die Etablierung staatlicher Schulaufsicht und Verwaltungsstrukturen.
  • Die Phasen der Schulreform und deren pädagogische sowie ideologische Ausrichtung.
  • Die Einführung der allgemeinen Schulpflicht und deren gesellschaftliche Auswirkungen.
  • Die Professionalisierung der Lehrerbildung als souveräner Stand.

Auszug aus dem Buch

3.1.Verwaltungssystem

Zunächst muss deutlich gemacht werden, wie sich das Verwaltungssystem im Bereich des Schulwesens zur Zeit der Jahrhundertwende verändert hat. Der bis zu diesem Zeitpunkt für das Kirchen- und Schulwesen zuständige Geistliche Rat wurde im Jahre 1802 aufgelöst. Aufgaben, mit denen bis dato der Rat vertraut war, wurden umverteilt. Zur Verwaltung, Überwachung und Regelung der Schulaufsicht (Volks- und Mittelschulen) im Kurfürstentum, also in Altbayern, Oberpfalz und im Herzogtum Neuburg, wurde eine Zentralbehörde eingerichtet: das Generalschuldirektorium, dessen Oberaufsicht bei Johann Nepomuk Freiherr von Fraunberg lag und zu dessen weiteren wichtigen Mitgliedern Johann Michael Steiner, Joachim Schuhbauer und Wolfgang Hobmann, sowie später Joseph Wismeyer waren. Um der Aufsicht der Landesbehörde, die für Kirchenangelegenheiten zuständig war, auszuweichen, wurden 1803 im Kurfürstentum Bayern dem Generalschuldirektorium neue Verwaltungen unterstellt, vier Oberschulkommissariate für Altbayern, jeweils eins für die Oberpfalz und für Neuburg. Diese sollten das Generalschuldirektorium über die Situationen und Verfassungen der ihnen zugeordneten Schulen informieren und Vorschläge zur Optimierung liefern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die historische Ausgangslage Bayerns um 1799 und die Rolle von Montgelas als führendem Reformer im Prozess der Staatsbildung.

2. Die Entwicklung Bayerns zum modernen Staat: Beleuchtet die politische Entwicklung unter Max I. Joseph und Montgelas, einschließlich der außenpolitischen Krisen, der Bündniswechsel und der grundlegenden innenpolitischen Strukturreformen.

3. Das Schulwesen unter Montgelas: Analysiert detailliert die Entstehung des modernen bayerischen Bildungssystems, die Reorganisation der Verwaltung, die pädagogischen Phasen der Reformen sowie die Entwicklung der Lehrerbildung.

4. Schlusswort: Führt die zentralen Ergebnisse zusammen und resümiert die Bedeutung der montgelaschen Reformpolitik für das Zusammenwachsen des modernen bayerischen Staates.

Schlüsselwörter

Montgelas, Maximilian I. Joseph, Schulwesen, Bayern, Aufklärung, Reformen, Schulverwaltung, Schulpflicht, Lehrerbildung, Säkularisation, Bildungsreform, Staatssouveränität, Unterrichtsanstalten, Neuhumanismus, Volksschulen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Wandel des bayerischen Schulwesens während der Regierungszeit von Max I. Joseph und dem Ministerium Montgelas im frühen 19. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die Zentralisierung der Schulverwaltung, die Ablösung der kirchlichen durch eine staatliche Aufsicht sowie die inhaltliche Neuausrichtung der Lehrpläne.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über die bildungspolitischen Umwälzungen zu geben und zu klären, inwiefern eine gezielte Schulpolitik unter Montgelas stattfand und welche Phasen dabei durchlaufen wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse historischer Quellen und Forschungsliteratur, um die Entwicklung des staatlichen Schulwesens systematisch nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Reorganisation des Verwaltungssystems, die zwei wesentlichen Phasen der Schulreformen sowie die Professionalisierung der Lehrerbildung im Kontext der allgemeinen Schulpflicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Montgelas, staatliche Schulaufsicht, Schulpflicht, Lehrplanentwicklung und die Transformation von kirchlich geprägten Schulen zu staatlichen Bildungseinrichtungen.

Wie wirkte sich die Säkularisation auf die Schulen aus?

Die Säkularisation diente dem Staat dazu, die Kontrolle über das Bildungswesen zu übernehmen und religiöse Monopole aufzubrechen, auch wenn die praktische Umsetzung oft auf Widerstand stieß.

Welche Rolle spielte Georg Friedrich von Zentner für die Reformen?

Zentner leitete die Sektion für öffentliche Unterrichts- und Erziehungseinrichtungen und war maßgeblich an der Ausgestaltung der bildungspolitischen Leitlinien beteiligt.

Warum wurde das Generalschuldirektorium wieder aufgelöst?

Die Behörde wurde 1805 durch das Geheime Schulbureau ersetzt, da die Berichterstattung und Verwaltung im Zuge der territorialen Erweiterungen eine andere Organisationsstruktur erforderten.

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Details

Titel
Das Schulwesen in Bayern unter Montgelas
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
2,0
Autor
Julia Rudi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
22
Katalognummer
V212041
ISBN (eBook)
9783656399551
ISBN (Buch)
9783656402220
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schulwesen bayern montgelas
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Rudi (Autor:in), 2012, Das Schulwesen in Bayern unter Montgelas, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212041
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Leseprobe aus  22  Seiten
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