Journalismus in Pakistan


Bachelorarbeit, 2012

98 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhalt

1. Einführung

2. Hintergründe zu Pakistan
2.1. Pakistans sozio-politischer Hintergrund
2.2. Militärherrschaft und Demokratie
2.3. Soziale und ethnische Struktur Pakistans
2.4.Religion

3. Die mediale Landschaft
3.1. Dominante Funktionen
3.2. Der historische Hintergrund der Medien
3.3. Rechtliche Rahmenbedingungen
3.4. Bildungseinrichtungen
3.4.1. Der Peshawar-Presseclub

4. Die Rolle der Journalisten/innen in Pakistan
4.1. Journalisten/innen in Pakistan
4.2. Die Qualität des Journalismus
4.3. Sicherheit und Herausforderungen für die Journalisten/innen
4.4. Pressefreiheit
4.5. Investigativer Journalismus

5. Theorien
5.1. Uses-and-Gratifications-Approach
5.2. Selbst- und Fremdbild
5.2.1. Das Johari-Fenster

6. Empirischer Teil
6.1. Fragestellung:
6.2. Ausgewählte Methode
6.2.1. Empirische Sozialforschung
6.2.2. Qualitative Forschung
6.2.3. Qualitative Befragung
6.2.4. Das Leitfadeninterview/ Experteninterview
6.2.5. Eigene Vorgehensweise
6.3. Stichprobe
6.4. Vorstellung des Leitfadens
6.5. Datenauswertung

7. Ergebnisse
7.1. Macht von Journalismus:
7.1.1. Machtverteilung
7.1.2. Pressefreiheit
7.2. Qualitativer Journalismus
7.2.1. Definition
7.2.2. Leistung der Journalisten/innen
7.2.3. Korruption
7.3. Sicherheit
7.4. Investigativer Journalismus
7.5. Journalismus früher und heute
7.5.1. Zielgruppe
7.5.2. Bevölkerung
7.6. Interview mit Salim Bukhari

8. Fazit

Literatur und Quellenangabe

Anhang:

a. Die Interviewfragen:

b. Interview: Imran Butt

c. Interview: Yusuf Khan

d. Interview: Sonia Mansoor

e. Interview: Salman Saddique

f. Interview: Hamza Rehman

g. Interview: Shahid Abbasi

h. Interview: Salim Bukhari

1. Einführung

Was genau verstehen wir unter dem Begriff Journalismus. Nach Gerhardter ist unter Journalismus Folgendes zu verstehen:

Als Beruf von Journalisten ausgeübte (Tages-) Schriftstellerei und (oder) publizistische Gestaltung, Redaktion im Dienst von Presse, Hörfunk, Fernsehen und Film. Der Journalismus wurde im 19. Jahrhundert zu seiner modernen Form entwickelt; er verlangt von den Journalisten die Fähigkeit, schnell, aktuell, verständlich und publikumswirksam zu schreiben, wobei die Maßstäbe von Gründlichkeit und Wahrhaftigkeit nicht verletzt werden dürfen. (Gerhardter 2008: 11)

Man glaubt, Journalismus wird auf der ganzen Welt gleich ausgeübt. Dem ist aber nicht so. Es gibt Länder, in denen der Journalismus als ein sehr anerkannter Beruf angesehen wird und dann gibt es wieder Länder, wo dies nicht der Fall ist. Auch ist ein Unterschied in der Qualität vorhanden, genauso wie bei der Sicherheit der Journalisten/innen. Dass der Journalismus nicht der sicherste Beruf ist, das zeigt sich etwa durch Morde. Aber es gibt Länder, in denen die Journalisten/innen ihr Leben wirklich stark der Gefahr aussetzen, um glaubwürdige Nachrichten zu produzieren. Das ist ein Grund, warum ich für meine Bachelorarbeit das Thema „Journalismus in Pakistan“ gewählt habe. Einerseits liegen meine Wurzeln in diesem Land, andererseits hat mich dieses Thema schon sehr lange beschäftigt. So entschied ich mich, eine Arbeit über den Journalismus in Pakistan zu schreiben. Herauszufinden, wie stark der Journalismus in Pakistan ist, welche Rolle die Journalisten/innen spielen, wie stark der Bevölkerung die Rolle der Medien bewusst ist usw. – das sind die Themen, mit denen ich mich auseinandersetzen möchte.

Meiner Meinung ist das ein Thema, das sich sehr stark ausweiten lässt. Da ich natürlich die Arbeit eingrenzen wollte – da es sonst den Rahmen der Arbeit sprengen würde –, hatte ich mich zu Beginn auf dem Fernsehjournalismus beschränkt. Mit der Zeit jedoch musste ich einsehen, dass mir in Österreich die nötigen Quellen fehlen und aus finanziellen und zeitlichen Gründen konnte ich nicht nach Pakistan reisen, um meine Arbeit dort zu fertig zu stellen. Somit musste ich mich für das Thema „Journalismus in Pakistan“ entscheiden.

Um den Journalismus in Pakistan überhaupt verstehen zu können, ist es zuerst notwendig die Lage des Landes zu begreifen. Deshalb erläutere ich zu Beginn meiner Arbeit die Hintergründe des Landes. Dabei spielt nicht nur die Geschichte, sondern auch der kulturelle Unterschied eine zentrale Rolle. Im dritten Kapitel meiner Arbeit behandle ich die mediale Landschaft Pakistans. Hier werden nicht nur die Funktionen der Medien ausführlich geschildert, sondern auch der historische Hintergrund, sowie die rechtliche Lage und die Bildungseinrichtungen des Landes. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der zentralen Frage – und zwar mit der Rolle der Journalisten/innen. Hier wird nicht nur auf die Qualität eingegangen, sondern auch auf die Sicherheit im Journalismus in Pakistan. Auch ein wesentlicher Punkt dieses Kapitels ist die Pressefreiheit, welche ein/e Journalist/in braucht, um glaubwürdige und qualitative Arbeit abliefern zu können. Eine Richtung des Journalismus, welche momentan auf der ganzen Welt sehr angesehen ist, ist der investigative Journalismus. Hier möchte ich herauszufinden, wie stark dieser in Pakistan ist und welche Veränderungen seitdem in Pakistan stattgefunden haben. Um all diesen Fragen einen wissenschaftlichen Charakter zu verleihen, folgen im darauffolgenden Kapitel die Theorien. Die eine Theorie ist die „Uses-and-Gratifications-Approach“ und das zweite Modell ist das „Selbst- und Fremdbild“. Da ich nicht nur herausfinden will, welche Wirkung die Journalisten/innen auf die Medien in Pakistan haben, sondern auch was ihre eigenen Gedanken über ihren Beruf sind, habe mich für diese Theorien entschieden. Das Fremdbild soll die Meinung der Bevölkerung wiedergeben: Was halten sie von den Medien und den Journalisten/innen in Pakistan? Im sechsten Teil wird die Vorgehensweise in Bezug auf die empirische Arbeit vorgestellt. Also welche Methode, welche Art von Forschung und welche Art der Befragung hier angewendet wird. Auch die Vorgehensweise, die Stichprobe bis hin zur Datenauswertung werden in diesem Kapitel näher erläutert. Im darauffolgenden Kapitel folgen dann die Ergebnisse meiner Arbeit. Hier geht es darum herauszufinden, welche Sicht die Journalisten/innen haben und welche Sicht die Bevölkerung auf den Journalismus hat. Am Ende meiner Arbeit soll es möglich sein, festzustellen wie die Lage des Journalismus in Pakistan im Moment ist und ob weitere Veränderungen dem Land bevorstehen. Dies folgt im Fazit.

2. Hintergründe zu Pakistan

Um über ein Land berichten zu können, sind Grundkenntnisse über das Land notwendig. Deshalb wird in diesem Kapitel der Arbeit Pakistan näher vorgestellt. Um zu veranschaulichen, wie weit Pakistan von Österreich entfernt ist, folgt ein Abbild einer Landkarte.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: google.at 2012: o.S.)

2.1. Pakistans sozio-politischer Hintergrund

Pakistans Nachbarstaaten sind Iran, Afghanistan, China und Indien. Pakistan ist in vier Bundesländer geteilt: North-West Frontier (Peshawar), Punjab (Lahore), Balochistan (Quetta) und Sindh (Karachi). Die Hauptstadt ist Islamabad. Die Fläche beträgt 803.940 qkm, davon sind 778,720 qkm Land und 25,220 qkm von Wasser bedeckt. Die Einwohnerzahl liegt bei 187.342.721 Millionen, Tendenz steigend. Pakistan ist somit 2 ½ Mal größer als Deutschland.

Englisch ist die offizielle Sprache in Pakistan und wird unter anderem in der Geschäftswelt benutzt. Außerdem wird Englisch in der Elite und der gebildeten Mittelschicht gesprochen. Die Nationalsprache ist Urdu und wird zum Kommunizieren unter den verschiedenen ethnischen Gruppen gesprochen. Die meistgesprochene Sprache ist Punjabi mit 44,68 Prozent, gefolgt von Pashto mit 15,42 Prozent. Auf dem dritten Platz ist Seraiki mit 8,38 Prozent, mit 7,57 Prozent liegt die Nationalsprache auf Platz vier, Balochi wird 3,57 Prozent gesprochen und die restlichen 6,3 Prozent sprechen verschiedene andere Sprachen. Die Mundart bzw. der Dialekt wird hauptsächlich in der ländlichen Gegend gesprochen. 96 Prozent der Bevölkerung gehören dem Islam an.

Pakistan wurde am 14. August 1947 aus religiösen Gründen als ein unabhängiges Land gegründet. Der Gründer, welcher als „Vater der Nation“ gesehen wird, ist Muhammad Ali Jinnah . Er war der Anführer der indischen moslemischen Partei und kämpfte für ein unabhängiges islamisches Land. Die Idee, warum ein islamisches unabhängiges Land gegründet werden sollte, stammt von dem pakistanischen Poeten Allama Iqbal. 1948 verstarb Jinnah, sein Tod kam für das Land und das Volk sehr unerwartet. Deswegen rechnete man damit, dass Pakistan wieder von der Landkarte verschwinden würde. Aber das Land zeigte Stärke und konnte sich gegen alle behaupten. Zu Beginn war Pakistan liberal und wurde kaum von konservativen religiösen Parteien beeinflusst. 1971, als der Bürgerkrieg ausbrach, kam es zu der Abspaltung von Ost-Pakistan und Bangladesh wurde gegründet. Das Land benötigte ein starkes nationales Gefühl, ein „Wir“-Gefühl, ein Gefühl der indischen Muslimen. Jinnah hatte mit diesem „Wir“-Gefühl die Basis für das neue islamische Land geschaffen und genau das war nun am Zerbröckeln. Die führenden Politiker versuchten daraufhin, die Religion als die Grundbasis für die neue Identität zu verbreiten. 1973 erwies sich dies als ein Fortschritt für die Verfassung, welche auf dem Islam beruht. Laut der ersten Verfassung wurde der Islam zu der Staatsreligion erklärt, dies galt auch für die Politik. Der Premierminister und der Präsident mussten ab diesem Zeitpunkt Muslime sein. Nach dem Verlust von Ost-Pakistan näherte sich Pakistan der arabischen Welt an. Unter der Präsidentenschaft von Zia Ul Haq, welcher von 1977 bis 1988 regierte, erlebte Pakistan wieder die Islamisierung. Die Vision von Mohammad Ali Jinnah wurde wieder aufgegriffen. Heute ist Pakistan eine demokratische Bundesrepublik mit dem Islam als Staatsreligion.

Dennoch treten unter den Pakistanis unterschiedliche Meinungen auf, wenn es um die nationale Identität geht und es gibt kulturelle Auseinandersetzungen zwischen den liberalen und religiösen Großmächten. Seit der Gründung ist Karachi die größte Stadt – mit mehr als 22 Millionen Einwohnern. Im nördlichsten Bundesland befindet sich das Himalayagebiet, wo sich auch der zweithöchste Berg der Welt – der K2 – erstreckt. Bis zu minus 60 Grad können während der Winterzeit erreicht werden, aber auch bis zu plus 50 Grad werden in den Großstädten gemessen. Die Bildungsrate liegt bei 42,7 Prozent. In Pakistan versteht man unter dem Begriff Bildungsrate, dass man mindestens 15 Jahre alt ist und lesen und schreiben kann. Pakistan ist das zweitgrößte islamische Land der Welt und die sechstgrößte Nation der Erde. Einviertel der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Die längste Grenze, welche sich über 2912 km erstreckt, ist die mit Indien. Pakistan hat seit der Gründung politische Konflikte mit diesem Staat, leider sind die Verhältnisse mit den anderen Nachbarländern ebenfalls nicht sehr stabil. Das einzige Land mit dem Pakistan ein sehr gutes Verhältnis hat, ist China. (Vgl. wikipedia.com 2011: o.S.; indexmundi.com 2011: o.S.; eteamid.com 2011: o.S.; roteskreuz.at 2011: o.S.; News Media and Journalism in Pakistan 2011: 20f.; i-m-s.dk 2009: 10ff.)

2.2. Militärherrschaft und Demokratie

Die verfassungsmäßige Entwicklung von Pakistan ist seit der Gründung von einem nicht-stabilen politischen System beeinflusst worden. Pakistan hatte drei große Perioden, in welchen das Land unter der Militärherrschaft regiert wurde. Von 1958 bis 1971, 1977 bis 1988 und zuletzt von 1999 bis 2008. Zwischen der Militärherrschaft und der demokratischen Herrschaft liegen in etwa immer zehn Jahre dazwischen. Es scheint so, als hätten sie abwechselnd das Land regiert. Bisher hatte die Demokratie noch nicht die Gelegenheit, das Volk von sich zu überzeugen und auch die Justiz hat bisher nur schwache Leistung gezeigt. Die zivile politische Führung ist an die traditionelle feudale Machtstruktur gebunden und die Schwachen sind nicht in der Lage, die politische Macht an sich zu reißen. Jedoch ist der Drang des Volkes nach einer Demokratie in den letzten Jahren stark angestiegen.

Das Volk hat in den letzten Jahren sehr viel an Stärke gewonnen und fühlt sich immer mehr verpflichtet, etwas im eigenen Land zu bewegen. 2007 kam es zu großen Demonstrationen gegen die Militärherrschaft von Musharraf. Dabei spielten die pakistanischen Medien eine zentrale Rolle. Seitdem tritt das Militär immer weniger in der Politik auf, dennoch ist es ein Teil der Politik in Pakistan. Verteidigungspolitik und Außenpolitik ist großteils unter der Kontrolle des Militärs. Das Atomwaffenprogramm ist zu 100 Prozent unter ihrer Kontrolle. Das Militär spielt in der Wirtschaft eine wichtige Rolle. (Vgl. i-m-s.dk 2009: 10f.) „The military is an important player on the economic front as well. It has its own military-industrial complex, which provides it with economic autonomy.“ ( i-m-s.dk 2009: 10f.)

2.3. Soziale und ethnische Struktur Pakistans

„Pakistan's social fabric is rooted in its feudal system.“ (i-m-s 2009: 11) Feudalismus ist immer noch in einer modernen Form in den bäuerlichen Gebieten vorhanden. Die Feudalherren haben dort ihr eigenes Gebiet und somit auch die Macht über diese. Viele von ihnen sind in der Politik vertreten. Einer der Gründe, warum sie der Politik beigetreten sind, ist, dass sie ihr eigenes Stück Land beschützen wollen, andere wiederum weil sie ihre Interessen vertreten möchten. Ein Beispiel ist hier die Bhutto-Familie. Sie haben über Jahrzehnte Pakistans Politik beherrscht. Industriefamilien wie die Nawas sind noch frisch vertreten, aber sie werden politisch von den feudalen Familien unterstützt. Pakistans Gesellschaft ist durch ihre multi-sprachliche, multi-ethnische Struktur gekennzeichnet, dazu kommt noch, dass eine Klassenteilung vorhanden ist. Die vier Bundesländer haben jeweils ihre eigenen Sprachen. Das bevölkerungsdichteste Bundesland ist der Punjab mit 81 Millionen Einwohnern, gefolgt von Sindh mit 46 Millionen Einwohnern. Diese zwei Bundesländer herrschen ebenfalls großteils in der Politik und in der Armee. Neben den vier größten ethnischen Gruppen sind noch weitere kleinere Gruppen vorhanden. Im nördlichsten Bundesland stellen die Pukhtoon die Mehrheit dar, dennoch sind hier die ethnischen Gruppen in Stämme und Clans unterteilt. Pakistans Population steigt jährlich um zwei Prozent, daher wird bis 2020 die Bevölkerungszahl auf 220 Millionen geschätzt. In zehn Jahren werden mehr als 100 Millionen Menschen in den Großstädten leben und ein großer Teil in den städtischen Gegenden.

Im Vergleich zu vielen anderen Ländern herrscht in Pakistan kein Geburten-Engpass, im Gegenteil. 2004 waren 40,2 Prozent der Bevölkerung Jugendliche, welche 14 Jahre oder sogar jünger waren. 55,7 Prozent waren zwischen 15 und 64 Jahre alt und nur 4,1 Prozent waren 65 Jahre alt oder älter. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen beträgt 840 US-Dollar. Das Schulsystem basiert hauptsächlich auf Privatschulen und öffentlichen Schulen. 62 Prozent der Kinder besuchten regelmäßig die Grundschule im Jahr 2005/06. 35 Prozent der Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren besuchten die Unterstufe im selben Jahr. 23 Prozent der Jugendlichen im Alter von 13 und 14 Jahren haben 2005/06 die Oberstufe besucht. Gleichzeitig sind 13.000 bis 22.000 Madrassas (Koranschulen) in Pakistan vorhanden. (Vgl. i-m-s.dk 2009: 10ff.; lcweb2.loc.gov 2005: 7f.)

2.4.Religion

97 Prozent der Bevölkerung sind Muslime, 80 Prozent davon sind Sunnis und etwa 20 Prozent Shias. Die Minderheiten sind Hindus mit 3,2 Millionen, Christen mit 2,8 Millionen und Sikhs mit 20.000. Alle Muslime dieser Welt glauben an einem Gott und an seinem letzten Propheten Mohammad. (Vgl. countrystudies.us o.J.: o.S.) „Islam is held to be the blueprint for humanity that God has created. The word Islam comes from aslama (to submit), and the one who submits – a Muslim – is a believer who achieves peace, or salaam.” (countrystudies.us o.J.: o.S., H. i. O.) Auch das heilige Buch, der Koran, spielt eine bedeutende Rolle für die Muslimen. Der Koran soll den Menschen den richtigen Weg zeigen, denn er ist eine Lebensweisheit. Der Koran und die Hadith (mündliche Überlieferungen) bilden zusammen die Sunna (Sunna bedeutet die Handlungsweise des Propheten. Damit sind seine Aussagen und Handlungen gemeint), eine umfassende Anleitung zur spirituellem, ethischem und sozialem Verhalten. Weiters gibt es noch die fünf Säulen des Islam. Der Islam wurde im achten Jahrhundert nach Südasien gebracht. Der muslimische Poet Mohammad Iqbal – er gilt als der asiatische Goethe – hatte die Idee von einem islamischen Land im Jahr 1930. Allama Iqbal hatte die „Zwei-Nationen-Theorie“: Das bedeutet, er sah zwei Nationen auf einem Subkontinent mit zwei unterschiedlichen Religionen und unterschiedlichem geschichtlichen Hintergrund, Kultur, gesellschaftlichen Bräuchen und Sitten.

Somit sah er den Islam als eine Grundbasis zur Erschaffung eines neuen Landes, aber er sah keine Chance, das Land zu regieren, ohne dass es zerfällt. Mohammad Ali Jinnah ermöglichte ihm das Unmögliche und sagte (Vgl. countrystudies.us o.J.: o.S.; fragenzumislam.de): „You will find that in the course of time Hindus would cease to be Hindus and Muslims would cease to be Muslims, not in the religious sense, because that is the personal faith of each individual, but in the political sense as citizens of the State.” (countrystudies.us o.J.: o.S.) Die Vision von einem einheitlichen muslimischen Staat wurde in kurzer Zeit von vielen in Frage gestellt. (Vgl. countrystudies.us o.J.: o.S.) All diese Faktoren spielen in Pakistan eine wichtige Rolle für die Medienlandschaft. Deshalb es im Vorhinein sehr wichtig, diese näher zu erläutern.

3. Die mediale Landschaft

3.1. Dominante Funktionen

Pakistan hat eine sehr lebendige Medienlandschaft, wahrscheinlich sogar die dynamischste in ganz Südasien. Obwohl in Pakistan ein großer politischer Druck herrscht, haben die Medien großteils sehr viel Meinungsfreiheit. Mehr als 40 Fernsehkanäle werden angeboten, mit Serien, Musik Programmen, Filmen, religiösen Vorträgen, politischen Talks Shows und zur jeder Stunde werden Nachrichten ausgestrahlt. Zwar werden die Medien häufig kritisiert, dennoch haben sie sehr viel Arbeit für die pakistanische Gesellschaft geleistet. Radiokanäle sind zahlreich vertreten und haben die sehr wichtige Funktion Informationen zu liefern, ganz besonders in ländlichen Gegenden. Neben dem staatlichen Radiokanal „Radio Pakistan“, ist noch eine Vielzahl an privaten Radios vorhanden, welche journalistische Inhalte und Nachrichten liefern. Es gibt mehr als hundert pakistanische Zeitungen, angefangen bei großen bis hin zu den regionalen Zeitungen. Die Medienwelt reflektiert die Vielfalt des Landes, weshalb auch eine klare Trennlinie gezogen wird, was die englischen und die in Urdu ausgestrahlten Medien betrifft.

Die Urdu-Medien werden hauptsächlich von der ländlichen Bevölkerung, die englischen hauptsächlich von den Eliten, Stadtleuten und den Geschäftsleuten rezipiert. Im Gegensatz zu den Urdu-Medien haben die englischen Medien zwar weniger Rezipienten/innen, diese haben jedoch großen Einfluss auf die Bevölkerung.

Abgesehen von Urdu und Englisch zeigen Pakistans Medien eine große Varietät hinsichtlich der Sprachen, denn es gibt Serien in Punjabi, Pashto und Sindhi. Wie in jedem Land ist auch in Pakistan die Medienwelt von ihren Medieninhabern beeinflusst. Es gibt drei dominante Medienbesitzer, welche auch in der Politik und in der Gesellschaft tätig sind. Es wird sehr viel Druck auf den Medien ausgeübt, wenn der Regierung ein Beitrag nicht zusagt, schneiden sie ihn heraus oder verbieten den Sender. (Vgl. i-m-s.dk 2009: 10ff.) „In addition, media is also exposed to propaganda from state agencies, pressured by powerful political elements and non-state actors involved in the current conflict.“ (i-m-s.dk 2009: 10ff.) In aller Regel beschäftigen sich die privaten Nachrichtensender hauptsächlich mit politischen Geschichten, sozialen Themen, Minderheiten und Menschenrechten. (Vgl. i-m-s.dk 2009: 10ff.)

3.2. Der historische Hintergrund der Medien

Die Mediengeschichte in Pakistan kann man bis vor der Gründung des Landes zurück verfolgen. Die Zeitung ‚Dawn’ wurde von Quaid-e-Azam Muhammad Ali Jinnah gegründet und veröffentlichte ihre erste Ausgabe im Jahr 1941. Die Zeitung hatte das Ziel, gegen Anti-Muslim-Propaganda zu kämpfen und ein unabhängiges Pakistan zu fördern. Die Nawa-e-Waqt-Tageszeitung, welche 1940 gegründet wurde, wurde von den muslimischen Eliten rezipiert und sie war einer der stärksten Unterstützer für ein freies unabhängiges muslimisches Land, speziell vor der Zeit der Unabhängigkeit. (Vgl.i-m-s.dk 2009: 14f., H. v. E.K.)

The emphasis on Islam as a major pillar of national identity has led to an alliance between the custodians of Islam, the religious leaders with the military, the civil bureaucracy, and the intelligence services. This nexus of these national guardians has had a huge influence on Pakistani media as they triedto use or control media to defend their interests and the national identity. Religious leaders have promulgated blasphemy laws that have curbed freedom of expression, the intelligence services have manipulated the media, and the civil bureaucracy have been used to control the media through its administration of media laws, licensing and placement of public funds for ads. The various military regimes in Pakistan have had a special interest in controlling the media, and have been behind many of the media laws used to censor the media. (i-m-s.dk 2009: 14f.)

Viele der Zeitungen wanderten in das jeweilige Land aus, wo sie den meisten Einfluss hatten. ‚Jang’, ‚Anjaam’, ‚Dawn’ siedelten in ihre neue Heimat nach Karachi. Auch viele Journalisten/innen wanderten in das Land ihrer Religion aus, so wanderten Khalil ur Rehman und Altaf Hussain – zwei große Journalisten – nach Pakistan aus. Die Presse war die ersten elf Jahre positiv gestimmt und leistete gute Arbeit, sie sah sich als der Beschützer des Landes und musste die Demokratie im Land aufrechterhalten. Sie konnte auch all das einhalten, bis die Militärherrschaft die Macht an sich riss. (Vgl. Khan 46ff., H. v. E.K.) Die ersten Mediengesetze wurden im Jahr 1962 von Ayub Khan eingeführt. Das Gesetz ermächtigte die Behörden, die Zeitungen zu beschlagnahmen, die Nachrichtenanbieter wurden geschlossen und Journalisten/innen verhaftet. Ayub Khan nutzte diese Gesetze für sich, indem er große Teile der Presse und zwei der größten Nachrichtenagenturen übernahm. Die anderen Agenturen waren finanziell von der Regierung abhängig. Auch „Radio Pakistan“ war unter der Kontrolle der Regierung. Den Medien standen aber noch härtere Tage bevor – mit der Regierung von Zia Ul Haq in den 1980er-Jahren wurden die Maßnahmen noch härter. Alle Beiträge mussten vor der Veröffentlichung kontrolliert werden. Stellte ein Beitrag die Regierung nicht zufrieden, dann wurde dieser geändert oder komplett gelöscht. Zensur war während Zia Ul Haq Zeit ganz gewöhnlich. Nach seinem überraschenden Tod kehrte wieder Demokratie ein. Ab 2002 war Musharraf an der Macht und die Medienwelt erlebte in Pakistan eine entscheidende Entwicklung. Die Zahl der elektronischen Medien stieg rasant an und das neue Mediengesetz zerbrach das Monopol. (Vgl. i-m-s.dk 2009: 14ff.) „TV broadcasting and FM radio licenses were issued to private media outlets.“ (i-m-s.dk 2009:14ff.) Musharraf war ebenfalls ein Armeegeneralstabschef und sein Ziel war es, durch die Veränderung der Mediengesetze, die Medien für militärische Zwecke einzusetzen. Das aber traf nicht ein, denn die Medien gewannen in Pakistan immer mehr an Macht und so kam es dazu, dass die Medien daran mitbeteiligt waren, als Musharraf sein Amt aufgeben musste. Durch die umfassende Berichterstattung der Anwältebewegung konnte 2007 der Oberste Richter wieder eingesetzt werden – dabei spielten die Medien eine wesentliche Rolle. Ebenfalls den Medien unterworfen war/ist der neue Präsident Asif Zardari, denn auch er konnte/kann den Obersten Richter nicht absetzen.

Ohne die Beteiligung der Medien wären diese Fälle ganz anders verlaufen und hätten verheerende Folgen für das Land gehabt. Die einzige Hoffnung setzt momentan das Volk in die Medien, welche über die aktuellen Ereignisse Bericht erstatten. (Vgl. i-m-s.dk 2009: 14ff.) „The only hope for Pakistanis is that the media will continue to mobilise people. The media have done a great job, even if they are at times very unprofessional, and have to come to term with the limits between journalism and political engagement“ ( i-m-s.dk 2009: 14ff.), sagt Christine Fair, Analytikerin bei der Rand-Kooperation in Pakistan. (Vgl. i-m-s.dk 2009: 14ff)

Zurück zu den Anfängen – 1950 gab es nicht mehr als 50 Tageszeitungen, diese Zahl stieg jedoch rasant auf 121 im Jahr 1985 an. 13 von diesen Zeitungen wurden in Englisch publiziert. Die Zahlen stiegen und fielen wieder, bis 1998 gab es 303 Tageszeitungen. Heute gibt es 317 Tageszeitung, 217 Wochenzeitungen, 25 Halbmonatszeitschriften und 165 Monatszeitschriften in Urdu, Englisch und Regionalsprachen. Wenn man jedoch genau hinsieht, gibt es über 14 382 Zeitungen, diese werden aber nicht mitkalkuliert, da sie nicht über so hohe Reichweiten verfügen. Laut der Tabelle – welche aus dem Jahr 1998/99 stammt – gibt es keine einzige Tageszeitung, welche mehr als eine Million Leser hat, obwohl das Land eine so hohe Bevölkerungszahl besitzt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Grund warum eine so geringe Anzahl an Menschen die Tageszeitungen rezipieren, liegt darin, dass eine niedrige Alphabetisierungsrate und Armut herrscht. Dazu kommt, dass nicht jedes Gebiet des Landes von den Zeitungen erreicht werden kann. Das Volk benötigt mehr ausgebildete Journalisten/innen, damit sie ihm ihre Nachrichten überbringen können.

In der Printmedia-Landschaft gibt es drei große Zeitungsverlegergruppen, ‚Jang group of publications’, ‚Herlad group of publications’ und ‚Nawa-e-Waqt group of publications’. Diese teilen sich bis zu 75 Prozent der Leserschaft untereinander. Die allergrößte Gruppe ist Jang, sie sind die Besitzer von ‚Daily Jang’, welche die höchste Reichweite in den größten Städten Pakistans hat. Diese Tageszeitung wird in Urdu veröffentlicht, die englische heißt ‚The News International’, welche in Karachi, Lahore, Rawalpindi und London produziert wird. Sie publizieren noch zwei weitere Abendzeitungen und eine Wochenzeitung.

Die zweitgrößte Gruppe ist Herald, sie hat ihren Hauptsitz in Karachi. Ihre Hauptzeitung ist ‚Daily Dawn’, welche in Englisch veröffentlicht wird und ist gleichzeitig die einflussreichste qualitative Tageszeitung. Weiters publizieren sie auch eine Monatszeitschrift, Abendzeitung und ein monatliches Internetmagazin. Sie werden alle in Englisch veröffentlicht. Außerdem sind sie noch Besitzer zwei weiterer regionaler Tageszeitungen und Urdu-Zeitungen. Die drittgrößte Gruppe ist Nawa-e-Waqt, deren Hauptsitz befindet sich in Lahore. Ihre wichtigste Publikation ist ‚Daily Nawa-e-Waqt’ in Urdu und die Schwesterpublikation ist ‚The Nation’, welche in Englisch veröffentlicht wird. Zudem haben sie noch Wochenmagazine, ein politisches Wochenmagazin und ein Kindermagazin in Urdu. All diese Zeitungen decken beinahe von jedem Rezipienten den Interessensbereich ab.

Weiters gibt es noch wichtige Zeitungen wie ‚Khabrain’, ‚Pakistan’, ‚Ausaf’ und ‚Din’. Diese werden in Urdu veröffentlicht. Die englischen Publikationen sind ‚The Englisch Daily’ und ‚The Frontier Post‘. Da die Medien auch in Pakistan stark an Konzentration zunehmen und die Medienbarone somit die Macht haben, die politische Welt angreifen zu können, nutzen sie diese Chance. Jedoch gerät das Mediensystem immer mehr in das politische System hinein und dadurch könnte der Journalismus seinen Wert verlieren. (Vgl. Khan 2011: 51ff., H. v. E.K.)

The media system gets more and more intergrated into the political system. The penetration of the political system into the system of journalism robs the press system of its critical character in the face of powerful political system. This profit motive ends up in replacing the more normative journalism by market journalism. This market journalism brings more money to the owners and is also at times good for the 'media enterprises generating new and interesting jobs, learning on the job facilities, greater job security and higher wages.'; but at the same time it harms the interests of the individual recipient by bringing monotony of issues and concentration of media activity in particular spheres. […] as far the public interest is concerned it is 'affected by media concentration as overriding interests of profit generation strictly limit the genuine social responsibility of the media'. The profite motive, and political and power interests become so paramount that the public interest entirely disappear from priority agenda of the owners of the papers. (Khan 2011: 56ff.)

Das ist das zentrale Problem in Pakistan – wo Journalisten/innen versuchen ihre Aufgabe so gut wie möglich zu bewältigen, die Zeitungsbesitzer jedoch nach Macht und Ruhm streben. Die pakistanische Presse hat damit zu kämpfen, sich eine eigene Identität aufzubauen, ohne dass sie von Außenmächten beeinflusst werden. (Vgl. Khan 2011: 56ff.)

Bisher wurde die Welt der Printmedien detailliert geschildert, nun folgt die Geschichte des Rundfunks. Die ersten Anfänge des Rundfunks fanden schon vor der Gründung des Landes statt. Die erste Radiostation wurde in Peshawar im Jahr 1935 errichtet, gefolgt von Lahore, wo nur zwei Jahre später schon eine Radiostation gegründet wurde. Wo es 1950 nur fünf Radiostationen gab, verdoppelte sich die Zahl bis zum Jahr 1961. Heute gibt es etwa 30 Radiostationen. 1963 bestand die Kommission darauf, das Radio in Pakistan zu unterstützen. Aufgrund dieses Berichtes wurde die pakistanische Rundfunkkooperation gegründet; ‚Radio Pakistan’ ist unter dieser Organisation tätig. Der Hauptsitz von ‚Pakistan Broadcasting Corporation’ (PBC) ist in der Hauptstadt Islamabad. 1998 etablierte PBC in Karachi, Lahore und Islamabad ein FM-Rundfunk-Service. Heute gibt es 72 PBC-Sender. Die Sender werden ausschließlich für die pakistanischen Zuhörer in 20 Sprachen und Dialekten ausgestrahlt und erreichen bis zu 95 Prozent der pakistanischen Bevölkerung.

Private Sender sind stark in der Entwicklung. Zwei bis drei FM-Radio-Sender haben die Erlaubnis erhalten auf Großstadtniveau ausstrahlen zu dürfen – allerdings nur Werbe- und Unterhaltungsprogramme.

Der Fernseher ging am 26 November 1964 in Lahore zum ersten Mal „On Air“. Es war eine Fernseh-Rundfunkstation, welche zu Beginn als eine Pilotstation errichtet wurde.

Die ersten Programme wurden in Schwarzweiß ausgestrahlt. Bis 1974 wurden Fernsehstationen in Karachi, Islamabad, Quetta und Peshawar errichtet.Die Satellitenübertragung begann 1972. 1976 startete ‚Pakistan Television Corporation’ (PTV) mit der Farbübertragung im ganzen Land. Ein zusätzlicher zweiter Sender wurde unter dem Namen PTV2 etabliert, der Schwerpunkt lag auf dem pädagogischen Format. PTV selbst hat die Aufgabe der Unterhaltung, auch ein dritter Sender war in Planung, wurde aber nicht verwirklicht. Das Fernsehen erreicht in Pakistan bis zu 95 Prozent der Bevölkerung und sogar 75 Prozent der ländlichen Gebiete. Größtenteils werden die Programme in Urdu, Englisch und all den regionalen Sprachen ausgestrahlt. PTV2 wird in mehr als 38 Ländern der Welt ausgestrahlt, damit die Pakistanis, welche im Ausland leben, ihre heimischen Programme ebenfalls verfolgen können.

1990 wurde ein teils-privatisierter Sender in Pakistan gegründet. Die ‚Shalimar Recording Company’ (SRC) übernahm diesen zu 100 Prozent und ein neuer Sender wurde geboren, das ‚Shalimar Television Network’ (STN). Dieser strahlte 24-Stunden-Programme aus und führte zum ersten Mal in der Geschichte Pakistans die ersten internationalen Nachrichten von CNN ein. (Vgl. Khan 2011: 34ff., H. v. E.K.)

Later SRC awarded an exclusive monopolistic contract to a private sector company known as Network Television Marketing (NTM) to provide all programming and advertising to the STN channel originally know as PTN i.e. People's Television Network. (Khan 2011: 34ff.)

NTM eröffneten ihre Studios in Islamabad, Lahore, Quetta, Larkana, Hyderabad, Multan, Peshawar, Sukkur und Daska und sollten ernsthafte Wettbewerber für PTV werden. 1997 löste STN seinen Vertrag mit NTM auf. PTV nutzte diese Chance und übernahm größtenteils die Rechte für diesen Sender, weshalb diesem eine neue Rolle zugeteilt wurde: Er wurde der dritte Kanal von PTV. Fünf neue Satellitensender wurden im Ausland neu gegründet – aber mit pakistanischen Inhalten. Die Serien oder Unterhaltungssendungen werden hauptsächlich in Pakistan gedreht. Darunter fallen Namen wie Indus, ARY TV, Geo TV, Uni-TV und KTV. Diese Sender haben zur Änderung des pakistanischen Weltbildes beigetragen.

Der Grund warum die Fernsehsender aus dem Ausland ausstrahlen ist, dass diese keine Berechtigung vom pakistanischen Staat erhalten haben und somit ins Ausland ausgewandert sind, um ihre Philosophie verwirklichen zu können. Zuständig dafür ist „Pakistan Electronic Media Regulatory Authority Ordinance (PEMRA)”. Sie vergeben im Land die Lizenzierungen, wer die Genehmigung für einen privaten Sender erhält und wer nicht. Folgend eine Übersicht über die derzeit zugelassenen Sender:

- 77 Satelliten-TV-Sender
- 129 FM-Radio
- 2346 Kabel-TV
- 2 Internet-TV (IPTV)
- 2 Handy-TV

Ein Nachteil für PTV ist, dass sich die Gesetze mit der Zeit soweit verändert haben, dass nun Satelliten und Antennen im Land zugelassen sind. Somit kam es dazu, dass die Großstädte immer mehr private Sender rezipieren können, wodurch ein Verlust für PTV entstanden ist. Allerdings hat PTV seine Zuseher/innen in den ländlichen Gegenden nicht verloren, dort sind sie immer noch die einzige Quelle für Audio- und Video-Programme. PTV ist ein öffentlich rechtlicher Sender, denn alle Rechte des Senders sind in der Hand der Regierung. PTV wird vollständig von der Regierung finanziert, außerdem verdienen sie durch die Werbeaufträge. Obwohl PTV sehr viel Zeit für politische Programme nutzt, werden diese dennoch nicht positiv vom Publikum aufgenommen, weil sie die Sicht der Regierung vertreten. Ihre Programmauflistung sieht wie folgt aus: (Vgl. Khan 2011: 34ff.)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nachrichtenagenturen sind in Pakistan wie in jedem anderen Land ebenfalls vorhanden. Momentan sind es zwei Agenturen, ‘The Associated Press of Pakistan’ (APP) und ‘Pakistan Press International‘ (PPI). Erstere gehört zum Teil dem Ministerium für Medienentwicklung und letztere ist eine unabhängige Agentur für private Sektoren. APP erhielt ihren Namen nach der Unabhängigkeit. Aktuell gibt es auch noch andere neue Agenturen wie ‚Nework News International’, ‚ONLINE’ und ‚Kashmir Press International’. Abgesehen von den pakistanischen Agenturen haben alle großen internationalen Agenturen der Welt Korrespondenten in Pakistan. Seit 2002 müssen ebenfalls die Nachrichtenagenturen in Pakistan eine Registrierung beantragen.

Grund dafür waren die stetig steigenden Zahlen der Agenturen, welche hauptsächlich von politischen Gruppen gegründet worden waren. Die einzige Agentur, welche journalistisch arbeitet, ist die PPI, jedoch haben sie finanzielle Probleme. Viele Journalisten/innen schreiben Beiträge und möchten unerkannt bleiben, weshalb sie ihre Beiträge an die Agenturen schicken und diese veröffentlichen die Beiträge unter Agenturnamen. (Vgl. Khan 2011: 34ff., H. v: E.K.) „The reason was simple: there was no legal constraint upon the news agencies. The provisions of new Ordinance in 2002 also include the news agencies within its ambit, thus blocking this avenue of information also.“ (Khan 2011: 34ff.) Somit ist zu erkennen, wie stark das Mediensystem von der Regierung kontrolliert wird und wie stark ihr Versuch ist, die Medien unter ihre Kontrolle zu bekommen. Die Medien dagegen versuchen alles um zu überleben und suchen gleichzeitig nach optimalen Möglichkeiten, um ihre Arbeit gut voran zu treiben und so die Wahrheit ans Licht zu bringen. (Vgl. Khan 2011: 34ff.)

3.3. Rechtliche Rahmenbedingungen

Das Recht der Meinungsfreiheit ist in Pakistan in allen Verfassungen festgehalten, egal ob dies 1956, 1962 oder 1973 war. Im Artikel 19 der Verfassung vom Jahr 1973 heißt es: (Vgl. Khan 2011: 59f.)

Every citizen shall have the right to freedom of speech and expression, and there shall be fredom oof the press, subject to any reasonable restrictions imposed by law in the interest of glory of Islam or the integrity, security ordefence of Pakistan or any part therof, friendly relations with foreign states, public order, decency of morality, or in relation to comtempt of court, commission of or incitement to an offence. (Khan 2011: 59)

Die Freiheit, speziell die der Medien, ist leider immer in Gefahr, sobald eine neue Regierung das Amt antritt. Seit Jahrzehnten führen die Medien mit der Regierung Debatten darüber, warum es nur presse-spezifische Einschränkungen gibt und warum ein Journalist nicht die gleichen Rechte wie jeder Bürger des Landes hat. Die Regierung antwortete darauf, dass dies dann möglich ist, (Vgl. Khan 2011: 59f.) „[...] if the press accepts a government-approved code of ethics, along with the government's plan for a press counsil with the power to punish newspapers and journalists.“ (Khan 2011: 59f.)

Die meisten Mediengesetze schränken ein, dies hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass viele Gesetze ihre Wurzeln in der britischen Kolonie haben. Außerdem spielt der Einfluss des Militärs auch eine zentrale Rolle. Pakistan erbte von der britischen Kolonie die Gesetze zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit (1947) und diese beeinflussten die Pressearbeit – unabhängig ob direkt oder indirekt. Die Gesetze lauteten:

- The Press and Registration of Books Act, 1867
- The Telegraph Act, 1885
- The Sea Customs Act, 1885
- The Post Office Act, 1898
- The States (Protection Against Disaffection) Act, 1922
- The Official Secrets Act, 1923
- The Press Emergency Powers Act, 1931
- The Foreign Relations Act, 1932
- The Criminal Law (Amendment) Act, 1932
- The States (Protection) Act, 1934

Außerdem übernahm Pakistan einige Gesetze von Indien und adaptierte sie. Diese wurden teilweise gegen die Presse angewendet, wie z.B.: The Official Secrets Act, 1923 oder The Security of Pakistan Act, 1952. Einer der gefährlichsten Gesetze ist wohl ’The Maintenance of Public Order Ordinance, 1960’, laut diesem Gesetz hat die Regierung die volle Macht, da hier das Gesetz der Landessicherheit inkludiert ist. (Vgl. Khan 2011: 59ff., H. v. E.K.) „[...] if 'sadisfied that such action in necessary for the purpose of preventing or combating any activity prejudicial to the mainetance of public order' the said authority can use the extensive powers to the benefit of the political authority.“ (Khan 2011: 59ff., H. i. O.) Die Regierung hat laut diesem Gesetz das Recht, den Zeitungsverlag zu schließen oder die Veröffentlichung der Zeitung zu verbieten oder die Zensur zu beantragen. Eine Reihe von Gesetzen im Strafgesetzbuch beschränkt die Meinungsfreiheit, manche sind breiter gefächert, während andere undefiniert sind und das letzte Wort der Autorität überlassen wird. (Vgl. Khan 2011: 59ff.)

Section 123-A: criminalized anthing which is prejudicial to safety or ideology of Pakistan, or which amounts to 'abuse' of Pakistan. It is widely worded that it can be applied to anyone giving out information, which presents the „ideology of Pakistan“ (a concept which has never been satisfactorily defined) in a way, which despleases the authorities.

Section 124-A: deals with sedition and is also extremely broad. It can be invoked for mere criticism of government and has been applied to journalists. (Khan 2011: 59ff.)

Dies sind zwei von den vielen Gesetzen, welche gegen die Journalisten/innen benutzt werden/wurden. Direkt nach der Unabhängigkeit gab es zwei Gesetze, welche mit den Medien in Zusammenhang gebracht werden können. Das eine war ’The Press and Registration of Books Act’; dieses besagt: (Vgl. Khan 2011: 64, H. v. E.K.)

[...] required every publication to carry the name and adress of printer and publisher and, in the case of a newspaper, the name of the editor and owner, in the form of declarations filed with the District Magistrate, who was empowered to authenticate them. Authentication could be refused for a newspaper only if its proposed name was already being used by an existing publication. No newspaper could be published without a properly authenticated desclaration, which could lapse if the printer or publisher, their adresses, or the periodicity of publication changed. Publishers were required to deliver to the government two copies of each issue of a newspaper.

The Press (Emergency Powers) Act, 1931 was designed to deal with emergency created by militant nationalist activity by prohibiting publication of matter inciting or encouraging murder or violence. It autorised the local government to demand a security deposit from printing presses against publishing objectionable material. This security could be forfeited and, for repeat offences, the declarations of printing presses and newspapers could be annulled. The Act was originally to remain in force for only one year, which could be extended for a period not exceeding one year. In the event, it remained in force in Pakistan until 1960, when it was replaced by the West Pakistan Press and Publications Ordinance, promulgated by General Mohammad Ayub Khan. (Khan 2011: 64)

Die ‚West Pakistan Press and Publications Ordinance, 1960, 1963’ gestattete eine strengere Kontrolle über die Presse und 1963 wurde die Verordnung ‚The Press and Publication Ordinance’ eingeführt. Die Gesetze der Verordnung wurden in Frage gestellt bis 1979, als General Zia ul Haq an die Macht kam. Er verordnete Änderungen der Gesetze, welche mit dem Islam übereinstimmen sollten. Bis 1988 wurde ein neues Gesetz aufgestellt, welches als eine Form der Bundesverordnung ausgestellt wurde. Das bedeutete, dass dieses Gesetz vier Monate Zeit hatte, um zu „überleben“, es könnte jedoch als ein stabiles Gesetz aufgestellt werden, wenn das Parlament das neue Gesetz genehmigt. Das Parlament gestattete es niemals, jedoch wurde es alle vier Monate neu aufgelegt, und zwar bis zum Jahr 1997, wo es dann endgültig verfiel. Erst 2002 wurde das ‘Press, Newspaper, News Agency and Book Registration Ordinance 2002’ verkündet.

Die neue Verordnung sieht wie folgt aus: (Vgl. Khan 2011:64ff.)

Das Anmeldeverfahren lautet:

1. Every declaration made, subscribed or authenticated under the repealed ordinance or any other law before the commencement of The Press, Newspaper, News Agency, and Book Registration Ordinance, should be deemed to had been made, subscribed or authenticated unter the Ordinance.
2. The DCO had been empowered to cancel the declaration of any newspaper or news agency on the application of the press registrar either suo moto or based on the information through any person. (Khan 2011: 64ff.)

Die Strafmaßnahmen lauten:

3. The person who would violate publish the paper or dissemintes newsin contravention of the provisions of the law could land in imprisonment for six months.

4. 'Whoever edits, prints or publishes any newspaper in contravention of the provisions of the Ordinance, or whoever edits, prints or publishes, shall be punishable with fine not exceeding Rs20,000 or with imprisonment for a term not exceeding six months or with both'. (Khan 2011: 64ff., H. i. O.)

Die Druckanweisungen lauten wie folgt:

The page in charge shall, in the supervision and superintendence of editor, be responsible for checking the contents of the pages and ensure duw sadisfaction of the material sent to the printer and publisher for publication,'

5. 'Every publisher shall submit the intimation in writing, as furnished by the editor, with respect to the responsibilities of page in charge with his acceptance to the office of concerned district coordination officer and a copy to the press registrar'. (Khan 2011: 64ff., H. i. O.)

Für den ausländischen Besitz gilt:

6. 'No person, who is not a citizen of Pakistan, shall own or hold any interest in any newspaper printed or published in a province except with the previous approval of the government, and no such person shall in any case own or hold more than 25 per cent of the entire proprietorial interest of any such newspaper, wether in the form of shares or by way of sole ownership, partnership or otherwise.' (Khan 2011: 64ff., H. i. O.)

Die Medien und die journalistischen Organisationen waren gegen diese Ankündigung, bevor die Verordnung veröffentlicht wurde. (Vgl. Khan 2011: 64ff.)

3.4. Bildungseinrichtungen

Durch meine Eigenrecherche konnte ich herausfinden, dass im Moment in Lahore das Studium ‚Bachelor of Science in Media and Communication’ angeboten wird. Der Aufbau des Studiums sieht wie folgt aus: (H. v. E.K.)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: uol.edu.pk 2011: o.S.)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: uol.edu.pk 2011: o.S.)

Die Studierenden sollen am Ende des Studiums, genau wie in Österreich, über das Wissen zum Thema Medienwelt, Systeme, Theorien usw. verfügen. Auch spielt die Praxis eine zentrale Rolle während des Studiums. Lahore hat die größte Universität Pakistans und bietet den Studenten die verschiedensten Studienrichtungen an. Leider war es mir nicht möglich herausfinden, seit wann dieses Studium angeboten wird, ich bin jedoch der Meinung, dass es noch sehr neu ist. Die erste Universität in Pakistan, welche einen Journalismus-Fachbereich angeboten hat, war die Punjab-Universität – Jahr 1941. Dieser Fachbereich wird immer noch angeboten, jedoch wurde er 1985 in ‚Mass Communication Department’ umbenannt. An der Punjab-Universtität wird den Studenten/innen nicht nur das Bachelorstudium angeboten, sondern auch das Doktoratsstudium. Auch die Universität von Peshawar bietet das Studium ‚Journalism and Mass Communication’ seit 1985 an. Weiters wird in Balochistan seit 1987 das Studium ‚Media and Journalism’ angeboten. Die Universität von Sindh bietet momentan den Studiengang ‚Mass Communication’. Die einzige Universität, welche über keinen Journalistik-Fachbereich verfügt, ist die Sarhad-Universität. Dennoch ist es ein Zeichen dafür, dass die pakistanischen Universitäten erkannt haben, wie stark dieses Studium benötigt wird. (Vgl. upesh.edu.pk o.J.: o.S.; uob.edu.pk 2011: o.S.; usindh.edu.pk 2012: o.S.; uol.edu.pk 2011: o.S.; pu.edu.pk 2011: o.S., H. v. E.K.)

Weiters gibt es vier große Gewerkschaften, welche die Journalisten/innen und Verleger in Pakistan repräsentieren. Der Rat von ‚Pakistan Newspapers Editors (CPNE)’ und ‚All Pakistan Newspaper Society (APNS)’ stehen für die Verleger und die ‚Pakistan Federal Union of Journalists (PFUJ)’ vertritt die Journalisten/innen. Die ‚All Pakistan Newspapers Employees Council (APNEC)’ vertreten jene, die keine Journalisten/innen sind. Die PFUJ gilt als die wichtigste Bundesvereininung für Journalisten/innen des Landes. Das Hauptquartier von der ‚Khyber Union of Journalists (KhUJ)’ ist in Peshawar und alle Journalisten/innen sind Mitglieder dieser Vereinigung. Die 30-seitige Verfassung der PFUJ wurde 1973 genehmigt und beschäftigt sich hauptsächlich mit Themen der Bundesvereinigung, der ‚Federal Executive Council (FEC)’ und dem Verhaltenskodex. Die Verfassung beginnt mit dem Absatz (Vgl. Khan 2011: 85, H. v. E.K.) „the organisation is a trade union of working journalists and it will be called The Pakistan Federal Union of Journalists, hereinafter referred to as the Federal Union.“(Khan 2011: 85)

Einer der wichtigsten Ziele dieser Organisation ist es, den Status des Journalisten bzw. der Journalistinnen zu verbessern und diesen Beruf weit zu verbreiten.

Genauso wichtig wie die Sicherheit der Journalisten/innen sind die Rechte der Journalisten/innen, damit sie ihren Beruf richtig ausüben zu können. Es geht um Freiheit – damit setzt sich die PFUJ auseinander. Die Mitgliedschaft ist zugänglich für

[…] all working journalists in Pakistan, weather employed by Pakistani or foreign newspapers or news organisations, and journalists employed by Pakistani concerns bzt working outside Pakisan provieded that working journalists of non-Pakistani nationality are eligible for associate membership only. (Khan 2011: 85ff.)

Laut der Verfassung gibt es einen Präsidenten, zwei Vize-Präsidenten, ein Generalsekretär, zwei Beigeordnete, einen Schatzmeister, neun Mitglieder und alle werden gewählt. Die Regierung hat seit der Gründung Pakistans gegen die Presse gearbeitet. Ihr Ziel war es, die Presse so gut wie möglich kontrollieren zu können. Zia-ul-Haq teilte die Hauptvereinigung der arbeitenden Journalisten/innen in drei Interessengruppen auf und wusste, dass diese gegeneinander arbeiten würden. Alle drei Gruppen hatten ihre eigenen Ideologien entwickelt, weshalb es bis heute zu Uneinigkeiten kommt. Das war das Ziel von Zia-ul-Haq. Die aktivere Vereinigung ist die CPNE, da hier die Besitzer auch als Redakteure tätig sind, außerdem haben sie den „Press Code of Ethics“ angenommen. Ihr Ziel ist es, die Regierung aus der Medienwelt herauszuhalten. (Vgl. Khan 2011: 85ff., H. v. E.K.) „APNEC represents the non-journalist staff of the newspaper industry in Pakistan.“ (Khan 2011:85ff.) Es herrschen Probleme zwischen der PFUJ und der CPNE-APNEC. Ein Problem ist, dass die führenden Kräfte der Vereinigungen sich eher mit ihren eigenen Interessen beschäftigen als mit denen der Journalisten/innen. Das zentrale Problem ist, dass keine direkte Verbindung zwischen den Besitzern und den Journalisten/innen vorhanden ist, zudem kommen finanzielle Probleme hinzu. Deshalb gründete die Regierung ein ‚Wage Board’, dieser hat die Aufgabe die Löhne festzulegen. (Vgl. Khan 2011: 85ff., H. v. E.K.) „The Board takes into consideration the cost of living, the prevalent rates of wages of comparable employments, the circumstances relating to the newspapers industry in different regions of the country, and any other circumstances which to the Board may seem relevant.“ (Khan 2011: 88f., H. i. O.) Wenn neue Ankündigungen über das ‚Wage Board’ gemacht werden, werden diese von den Arbeitgebern abgelehnt. (Vgl. Khan 2011: 88f., H. v. E.K.)

[...]

Ende der Leseprobe aus 98 Seiten

Details

Titel
Journalismus in Pakistan
Hochschule
Universität Salzburg
Veranstaltung
Bachelorseminar - Journalismusforschung
Note
2
Autor
Jahr
2012
Seiten
98
Katalognummer
V212202
ISBN (eBook)
9783656399537
ISBN (Buch)
9783656401179
Dateigröße
2964 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
journalismus, pakistan
Arbeit zitieren
Eram Khan (Autor), 2012, Journalismus in Pakistan, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212202

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