Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Die Industrielle Revolution nach David S. Landes

Technologischer Wandel und industrielle Entwicklung in Westeuropa von 1750 bis zur Gegenwart

Titel: Die Industrielle Revolution nach David S. Landes

Seminararbeit , 2013 , 21 Seiten , Note: 1

Autor:in: BSc Stephanie Isabella Schönfelder (Autor:in)

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Thesen der Industriellen Revolution die von David S. Landes, in seinem ersten Buch „Der entfesselte Prometheus- Technologischer Wandel und industrielle Entwicklung in Westeuropa von 1750 bis zur Gegenwart“ als auch in seinem zweiten Hauptwerk „Wohlstand der Nationen - Warum die einen reich und die anderen arm sind“ vertreten werden.

Der Hauptteil der Arbeit zeigt die Argumente auf warum England die Vorreiterrolle bei der Industriellen Revolution einnahm. Es werden zudem die wesentlichen Unterschiede zwi-schen Europa und dem Rest der Welt hervorgehoben. Der Autor bezieht sich hierbei vor allem auf die Einleitung sowie das Kapitel der Industriellen Revolution in England und das Kapitel Großbritannien als Vorbild Westeuropas aus seinem ersten Hauptwerk.
Anschließend folgt eine kurze Vorstellung von Landes, seiner eurozentrischen Sichtweise und seiner Arbeitsweise. Im Anschluss werden weitere entwicklungstheoretische Perspek-tiven aufgezeigt, die kritisch mit dem Eurozentrismus von Landes verglichen werden.
Zuletzt werden die Thesen von Landes hinterfragt und es wird auf die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung eingegangen.
In der Schlussbetrachtung werden die wesentlichen Erkenntnisse für den Leser noch ein-mal prägnant zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Abstract

2 Einleitung

3 Warum die industrielle Revolution in England begann

4 David Landes und der Eurozentrismus

5 Vergleich entwicklungstheoretischer Paradigmen

6 Kritische Auseinandersetzung

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit den Thesen des Wirtschaftshistorikers David S. Landes bezüglich der Industriellen Revolution und der spezifischen Vorreiterrolle Englands. Ziel ist es, Landes' eurozentrische Sichtweise darzustellen, kritisch zu analysieren und sie mit alternativen entwicklungstheoretischen Paradigmen zu vergleichen, um daraus Erkenntnisse für die wirtschaftliche Entwicklung in der Gegenwart abzuleiten.

  • Analyse der Ursachen für den Beginn der Industriellen Revolution in England
  • Untersuchung der Bedeutung endogener Faktoren wie Kultur und Institutionen
  • Vorstellung von Landes als Vertreter der eurozentrischen Geschichtsschreibung
  • Vergleich verschiedener entwicklungstheoretischer Paradigmen (eurozentrisch, asienzentriert, radikal-globalistisch)
  • Kritische Reflexion der aktuellen globalen wirtschaftlichen Verschiebung in Richtung Asien

Auszug aus dem Buch

Warum die industrielle Revolution in England begann

Unter der Industriellen Revolution versteht man den << Prozess der modernen Industrialisierung>>, welcher in England bereits im 18. Jahrhundert und im restlichen Europa im 19. Jahrhundert stattfand. Sie stellt den <> dar.

Der technische Fortschritt fand gemäß Landes auf drei unterschiedlichen Gebieten statt. <>. Durch das Zusammenwirken von Wissenschaft und Technik wurden revolutionierende Maschinen wie der mechanische Webstuhl von Edmond Cartwright und die Dampfmaschine von James Watt hervorgebracht, welche die Arbeitsproduktivität um ein Vielfaches steigerten. Die industrielle Revolution führte jedoch nicht nur zu neuen Erkenntnissen im technologischen Bereich, sondern auch zur Schaffung einer neuen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

Viele Wirtschaftshistoriker haben sich bereits mit der Frage auseinandergesetzt warum diese Entwicklung ausgerechnet in England begann. Es gibt hierfür viele unterschiedliche Erklärungsansätze, wobei sich nachfolgende Seiten auf jene Gründe beziehen, die für Landes ausschlaggebend waren, denn <>. Für die Menschen müssen seiner Ansicht nach ausreichende Anreize vorhanden sein um sich von vorhandenen Strukturen loszulösen. Entweder reichen die alten Möglichkeiten für die Befriedigung neuer Bedürfnisse nicht mehr aus oder neue Methoden sind aufgrund <> notwendig geworden. Diese Mechanismen müssen jedoch effizienter sein als ihre Vorgängermodelle um die Kosten der getätigten Investitionen zu decken und um zusätzliche Gewinne zu erwirtschaften.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Abstract: Bietet einen kurzen Überblick über die in der Seminararbeit behandelten Thesen von David S. Landes und das Ziel der kritischen Auseinandersetzung.

2 Einleitung: Führt in die Thematik ein und erläutert die Herangehensweise, die wesentlichen Thesen von Landes sowie den Aufbau der Arbeit.

3 Warum die industrielle Revolution in England begann: Analysiert die Gründe für Englands Vorreiterrolle, unter anderem durch technologischen Fortschritt, institutionelle Offenheit und günstige Rahmenbedingungen.

4 David Landes und der Eurozentrismus: Porträtiert den Autor David S. Landes und erläutert seine traditionelle, hermeneutische Arbeitsweise sowie seinen Fokus auf endogene Faktoren wie die Kultur.

5 Vergleich entwicklungstheoretischer Paradigmen: Stellt neben dem klassischen Eurozentrismus auch revisionistische, asienzentrierte und radikal-globalistische Ansätze der historischen Entwicklung gegenüber.

6 Kritische Auseinandersetzung: Vergleicht die unterschiedlichen Ansätze kritisch miteinander und diskutiert die aktuelle Verschiebung der Weltwirtschaft in Bezug auf die Thesen von Landes.

7 Schlussbetrachtung: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Relevanz der Thesen von Landes in der heutigen Zeit.

Schlüsselwörter

Industrielle Revolution, David S. Landes, Eurozentrismus, England, technischer Fortschritt, Wirtschaftshistorie, Transformation, Weltsystem, Kapitalismus, Arbeitsteilung, Asienzentrierung, Industrialisierung, Kultur, Institutionen, Weltwirtschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Thesen des Wirtschaftshistorikers David S. Landes zur Industriellen Revolution und hinterfragt kritisch die Gründe für Englands Vorreiterrolle.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die industriellen Entwicklungen in Westeuropa seit 1750, der Vergleich verschiedener entwicklungstheoretischer Paradigmen und die Frage nach der Rolle von Kultur und Institutionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung und kritische Analyse der eurozentrischen Sichtweise von Landes im Kontext der Industriellen Revolution sowie deren Vergleich mit alternativen Erklärungsmodellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt einen wissenschaftlich-diskursiven Ansatz, der auf der Analyse der Primärliteratur von Landes basiert und diese durch einen Vergleich mit konträren theoretischen Perspektiven sowie aktuellen statistischen Daten (z.B. Global 500) ergänzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den spezifischen Gründen für den Erfolg Englands, der Charakterisierung von David S. Landes als Forscher, dem Vergleich mit anderen Paradigmen wie dem asienzentrierten Ansatz und der Diskussion über die aktuelle globale wirtschaftliche Lage.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Industrielle Revolution, Eurozentrismus, Weltwirtschaft, Kapitalismus und technischer Wandel geprägt.

Wie bewertet Landes die Rolle des Kolonialismus?

Landes sieht im Kolonialismus trotz der negativen Schattenseiten auch positive Aspekte, da er westliche Wertvorstellungen, Ideen und Technologien in die Kolonien brachte und so zu deren Entwicklung beitrug.

Warum hält Landes den Eurozentrismus für gerechtfertigt?

Für Landes sind es einzigartige endogene Faktoren, insbesondere die "Konstellation naturräumlicher, politischer, sozialer und vor allem geistiger Faktoren in Europa", die den Transformationsprozess und den Vorsprung Europas ermöglichten.

Welche Prognose stellt die asienzentrierte Theorie auf?

Diese Theorie geht davon aus, dass wir uns wieder kurz vor dem Beginn eines asienzentrierten Weltsystems befinden, was durch den wirtschaftlichen Aufstieg asiatischer Unternehmen in globalen Rankings untermauert wird.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Industrielle Revolution nach David S. Landes
Untertitel
Technologischer Wandel und industrielle Entwicklung in Westeuropa von 1750 bis zur Gegenwart
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte)
Veranstaltung
Business History
Note
1
Autor
BSc Stephanie Isabella Schönfelder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V212261
ISBN (eBook)
9783656403548
ISBN (Buch)
9783656405924
Sprache
Deutsch
Schlagworte
diethesen industriellen revolution david landes prometheus technologischer wandel entwicklung westeuropa gegenwart
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BSc Stephanie Isabella Schönfelder (Autor:in), 2013, Die Industrielle Revolution nach David S. Landes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212261
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum