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Mehrsprachigkeitspolitik der Europäischen Union

Förderung und Ziele der EU

Titel: Mehrsprachigkeitspolitik der Europäischen Union

Hausarbeit , 2010 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: B.A. European Studies Franziska Caesar (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ………………………………………………………………………….….……..03
2. Übersicht: Entwicklungen in der Mehrsprachigkeitspolitik …………………..……........0
3. Die politische Agenda für Mehrsprachigkeit ………………………………………..…….00
3. 1 Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung ……………………………..00
3. 2 Pflege eines Raums für den europäischen politischen Dialog durch
mehrsprachige Kommunikation mit den EU-Bürgern………………………….......00
3. 3 Förderung des lebenslangen Lernens und des interkulturellen Dialogs ……………00
4. Vorstöße der „Hochrangigen Gruppe für Mehrsprachigkeit“:
Sprachenvielfalt als „lohnende Herausforderung“……………………………………….00
4. 1 Das Prinzip der „persönlichen Adoptivsprache“ ………………………........……...00
4. 1. 1 Die erwarteten Ergebnisse…………………………….…….……………….…00
4. 1. 2 Kritische Stellungnahme ………………………………………………….….…00
5. Neue Strategie in der Mehrsprachigkeitspolitik:
„Mehrsprachigkeit: Trumpfkarte Europas, aber auch gemeinsame Verpflichtung“........00

6. Schluss ………………………………………………………………………………..………00
Literaturverzeichnis ……………………………………………............................................00

1. Einleitung

„Die harmonische Koexistenz vieler Sprachen in Europa ist ein kraftvolles Symbol für das Streben der Europäischen Union nach Einheit in der Vielfalt.“ Dieser Ausspruch des ehemaligen EU – Kommissars für Mehrsprachigkeit, Leonard Orban, verdeutlicht die enorme Bedeutung der Sprachenvielfalt für das Motto der Europäischen Union „In Vielfalt geeint“.
Angesichts der 23 Amtssprachen und über 60 weiteren Sprachen, die in bestimmten Regionen oder von bestimmten Gruppen gesprochen werden, ist es eine große Herausforderung, jeder Sprache mit ihren Sprechern und deren Bedürfnissen den gleichen Rang einzuräumen. Eine Ordnung nach Wichtigkeit, die sich an der Anzahl der Sprecher orientiert darf es nicht geben, da Sprache nicht nur Kommunikationsmittel, sondern auch Träger einer kulturellen Identität ist. Aus diesem Grund ist es essentiell Neigungen nach einer Einheitssprache entgegenzuwirken, Regional- und Minderheitssprachen zu unterstützen und die Mehrsprachigkeit der Unionsbürger zu fördern. Im Geiste der europäischen Grundidee ist die Europäische Union ist dem Erhalt und der Förderung seiner Sprachenvielfalt verpflichtet, wie auch Hans-Werner Schmidt vom Goethe Institut Warschau bestätigt:
„Europa ist vielsprachig und das ist ein Reichtum, aber zugleich eine Verpflichtung. Wir müssen der Tendenz ...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Übersicht: Entwicklungen in der Mehrsprachigkeitspolitik

3. Die politische Agenda für Mehrsprachigkeit

3. 1 Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung

3. 2 Pflege eines Raums für den europäischen politischen Dialog durch mehrsprachige Kommunikation mit den EU-Bürgern

3. 3 Förderung des lebenslangen Lernens und des interkulturellen Dialogs

4. Vorstöße der „Hochrangigen Gruppe für Mehrsprachigkeit“: Sprachenvielfalt als „lohnende Herausforderung“

4. 1 Das Prinzip der „persönlichen Adoptivsprache“

4. 1. 1 Die erwarteten Ergebnisse

4. 1. 2 Kritische Stellungnahme

5. Neue Strategie in der Mehrsprachigkeitspolitik: „Mehrsprachigkeit: Trumpfkarte Europas, aber auch gemeinsame Verpflichtung“

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Umsetzung der europäischen Mehrsprachigkeitspolitik, wobei der Fokus auf der politischen Agenda sowie den innovativen Vorschlägen zur Förderung der Sprachenvielfalt als Identitätsmerkmal Europas liegt.

  • Historische Entwicklung der EU-Sprachenpolitik
  • Die Verknüpfung von Mehrsprachigkeit mit Wirtschaftswachstum
  • Das Konzept der „persönlichen Adoptivsprache“
  • Kritische Analyse von Umsetzbarkeit und institutionellen Herausforderungen
  • Zukunftsperspektiven der europäischen Sprachstrategie

Auszug aus dem Buch

4. 1 Das Prinzip der „persönlichen Adoptivsprache“

Als neuen Weg zur Steigerung des Fremdsprachenerwerbs der Unionsbürger und somit ganz im Sinne der Verwirklichung des Barcelona – Ziels, brachte die Expertengruppe um Amin Maalouf das weitreichende und vielseits diskutierte Prinzip der „persönlichen Adoptivsprache“ hervor. Durch dieses Konzept werde eine neue Stufe im Bereich des Sprachenlernens erreicht, das eine Entdeckung und zu einem gewissermaßen eine „Aneignung“ der Kultur, Gesellschaft und Geschichte des Landes der jeweiligen „persönlichen Adoptivsprache“ anvisiere. Ferner würde das angedachte Prinzip, das von dem slowenischen Bildungsminister Milan Zyer als „Konzept der Zukunft“ gepriesen wurde, für grundlegende Veränderungen auf den Verhandlungsebenen der EU-Institutionen sorgen.

Die Intellektuellengruppe ist der festen Überzeugung, dass bilaterale Verhältnisse zwischen den EU Nationen am besten in den Sprachen dieser Nationen gestaltet werden. Die Kommunikation über eine dritte Sprache sollte vermieden werden, finden sich doch in keiner anderen Sprache jene Ausdrucksmöglichkeiten, die die Muttersprache in sich trägt. Verhandlungspartner, die über Sprachkenntnisse beider Seiten verfügen oder das Ad-hoch – Dolmetschen durch Sprecher, die der Sprachen beider Partner mächtig sind, vermeiden den aufwendigen Weg über eine dritte Sprache. Um jedoch diese optimalen Verhandlungsbedingungen schaffen zu können, sind Gruppen kompetenter Sprecher von jeder europäischen Sprache in jedem Land der Europäischen Union von Nöten. Dies verwirklichen zu wollen, treibt das Prinzip der persönlichen Adoptivsprache weiter voran.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Sprachenvielfalt für die europäische Identität und skizziert das Ziel der Arbeit, die EU-Sprachenpolitik sowie das Konzept der „persönlichen Adoptivsprache“ zu analysieren.

2. Übersicht: Entwicklungen in der Mehrsprachigkeitspolitik: Dieses Kapitel gibt einen historischen Rückblick auf die EU-Sprachenpolitik, angefangen bei den 90er Jahren bis hin zur Etablierung des Barcelona-Ziels und der ersten Rahmenstrategien.

3. Die politische Agenda für Mehrsprachigkeit: Hier werden die zentralen Pfeiler der Agenda von 2007 erläutert, darunter die ökonomische Relevanz von Sprachkenntnissen sowie die Bedeutung der Kommunikation zwischen EU-Institutionen und Bürgern.

4. Vorstöße der „Hochrangigen Gruppe für Mehrsprachigkeit“: Sprachenvielfalt als „lohnende Herausforderung“: Das Kapitel widmet sich dem innovativen Vorschlag der „persönlichen Adoptivsprache“, untersucht dessen Potential für interkulturelles Verständnis und beleuchtet kritische Einwände hinsichtlich der Praktikabilität.

5. Neue Strategie in der Mehrsprachigkeitspolitik: „Mehrsprachigkeit: Trumpfkarte Europas, aber auch gemeinsame Verpflichtung“: Hier wird die 2008 beschlossene Strategie analysiert, die Sprachenvielfalt als Wettbewerbsvorteil begreift und die Notwendigkeit eines integrativen Ansatzes betont.

6. Schluss: Das Fazit fasst die Relevanz der Sprachenpolitik für das Zusammenwachsen Europas zusammen und betont die Notwendigkeit, sowohl institutionelle Bemühungen als auch individuelles Lernen zu fördern.

Schlüsselwörter

Mehrsprachigkeitspolitik, Europäische Union, Sprachenvielfalt, persönliche Adoptivsprache, Fremdsprachenerwerb, interkultureller Dialog, Barcelona-Ziel, Sprachmittlung, kulturelle Identität, EU-Kommission, Minderheitensprachen, Sprachbarrieren, Integrationspolitik, Kommunikation, Europäische Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Strategie und den Zielen der Europäischen Union zur Förderung von Mehrsprachigkeit sowie mit innovativen Konzepten zur Stärkung der Sprachenvielfalt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die ökonomischen Auswirkungen von Fremdsprachenkenntnissen, die Rolle der Sprache für den sozialen Zusammenhalt und die kritische Auseinandersetzung mit neuen sprachpolitischen Vorschlägen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, die Entwicklung der EU-Mehrsprachigkeitspolitik nachzuvollziehen und den Vorschlag der „persönlichen Adoptivsprache“ als möglichen Weg für ein integrativeres Europa zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literatur- und Dokumentenanalyse aktueller EU-Berichte, Expertenmeinungen und offizieller Mitteilungen der Europäischen Kommission.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Agenda der EU, die Analyse der „Hochrangigen Gruppe für Mehrsprachigkeit“ inklusive des Adoptivsprachen-Konzepts sowie eine Betrachtung der Strategie von 2008.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Mehrsprachigkeitspolitik, Sprachenvielfalt, persönliche Adoptivsprache, interkultureller Dialog und die Förderung des lebenslangen Lernens.

Was genau versteht die Expertengruppe unter der „persönlichen Adoptivsprache“?

Es handelt sich um eine Sprache, die ein Bürger jenseits beruflicher Notwendigkeiten frei wählt, um sich intensiv mit der Kultur, Geschichte und Identität des entsprechenden Landes zu verbinden.

Warum wird das aktuelle System der Sprachförderung kritisch betrachtet?

Kritiker weisen darauf hin, dass die Dominanz des Englischen kaum abnimmt und dass die praktische Umsetzung neuer Konzepte, wie der Adoptivsprache, hohe logistische und finanzielle Hürden aufweist.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mehrsprachigkeitspolitik der Europäischen Union
Untertitel
Förderung und Ziele der EU
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Veranstaltung
Sprachen in Europa
Note
2,0
Autor
B.A. European Studies Franziska Caesar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V212323
ISBN (eBook)
9783656399353
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachenpolitik EU Europäische Union Mehrsprachigkeit Europa
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. European Studies Franziska Caesar (Autor:in), 2010, Mehrsprachigkeitspolitik der Europäischen Union, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212323
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Leseprobe aus  17  Seiten
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