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Auswirkungen der Änderung von Rabattgesetzen u. ä. auf das Anbieter- und Nachfragerverhalten

Title: Auswirkungen der Änderung von Rabattgesetzen u. ä. auf das Anbieter- und Nachfragerverhalten

Diploma Thesis , 2004 , 180 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Tatjana Fribus (Author), Marja Ganita (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

„Auswirkungen auf das Anbieter- und Nahfrageverhalten nach der Abschaffung
des Rabattgesetzes u.ä.“, ist in der heutigen Zeit ein überaus wichtiges und interessantes
Thema. Gerade weil derzeitig kein Weg an Rabatten und Zugaben vorbei
führt und Kundenbindung ein Hauptanliegen der Einzelhändler darstellt, haben
sich die Verfasserinnen zur Aufgabe gemacht, diese komplexe Materie auf
wissenschaftlicher Basis zu durchleuchten. Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung
und den möglichen Nutzen aus Anbieter- und Nachfragersicht, nach der Aufhebung
des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung, umfassend darzulegen.
Mit Hilfe einer durchgeführten Umfrage aus Anbieter und Nachfragersicht, zu den
Themen Kundenbindungssysteme, Handeln, Rabattaktionen usw., sind einige äußerst
aufschlussreiche Information in dieser Arbeit wiederzufinden.
Im ersten Teil der nachfolgenden Arbeit, wird die bisherige Rechtslage von Rabattgesetz
und Zugabeverordnung dargestellt, um einen konkreten Überblick zu
schaffen, was bis zum 25.07.2001 als gesetzliche Grundlage galt, bzw. was erlaubt
oder auch nicht erlaubt war.
Im Anschluss daran, wird im Punkt 4 auf Konditionssysteme im Handel nach
Wegfall des Rabattgesetzes eingegangen. Wobei hier zu erwähnen ist, dass Konditionssysteme
Instrumente der Kundenbindung darstellen.
Um eine Bindung des Kunden an die Einkaufsstätte zu erreichen, ist es von immenser
Wichtigkeit zu erfahren, wie sich das Einkaufsverhalten der Konsumenten
eigentlich verhält. Im Abschnitt 5 wird diese Thematik behandelt, hierbei geht es
vordergründig um Kaufentscheidungsprozesse, externe Einflussfaktoren des Konsumentenverhaltens
und die psychologische Bedeutung des Preises bei der Produktgestaltung. Im darauf folgenden Punkt 6 wird auf die Instrumente der Kundenbindung, die
nach der Abschaffung des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung besonders
an Bedeutung gewonnen haben, eingegangen. In diesem Kapitel werden den Unterpunkten
6.4 Preis- und Konditionspolitik, wie z.B. Rabatte im Einzelhandel,
Rabattbonussysteme im Internet oder die Vergabe von Zugaben und Gutscheinen
und 6.5 Kundenkarten und Kundenclubs, wie z.B. Kundenkarten aus Sicht der
Anbieter oder eine kritische Beurteilung von PAYBACK, eine besondere Wichtigkeit
zugeschrieben, bevor dann im letzten Abschnitt die Schlussbetrachtung
folgt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Die bisherigen Regelungen von Rabattgesetz und Zugabeverordnung

2.1 Wettbewerbsrecht

2.1.1 Geschichte des Wettbewerbsrechts

2.1.2 Einführung in das Wettbewerbsrecht

2.2 Entstehung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung

2.3 Rabattgesetz

2.3.1 Begriff des Rabattgesetz

2.3.2 Erlaubte Rabatte

2.4 Zugabeverordnung

2.4.1 Begriff der Zugabeverordnung

2.4.2 Geltungsbereich

2.4.3 Ausnahmetatbestände

3 Gründe für die Aufhebung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung

4 Konditionen und Konditionssysteme im Handel

4.1 Konditionen und Konditionssysteme

4.2 Notwendigkeit und Ziele von Konditionssystemen

4.3 Umsetzung neuer Konditionssysteme

4.4 Konditionssysteme früher und heute

4.5 Missverständnis oder Promotion, der Fall C&A

5 Einkaufsverhalten der Konsumenten

5.1 Definition und Abgrenzung

5.2 Kaufentscheidungsprozesse

5.2.1 Typologien des Entscheidungsverhaltens

5.2.2 Entscheidungen mit stärkerer kognitiver Kontrolle

5.2.3 Entscheidungen mit geringerer kognitiver Kontrolle

5.2.3.1 Habitualisiertes Entscheidungsverhalten

5.2.3.2 Impulsives Entscheidungsverhalten

5.3 Externe Einflussfaktoren des Konsumentenverhaltens

5.3.1 Soziale Einflussfaktoren

5.3.2 Situative Einflussfaktoren

5.3.3 Ökonomisch geprägte Einflussfaktoren

5.3.3.1 Beeinflussung der Konsumenten durch den Anbieter

5.3.3.2 Wirtschafts- und Verbraucherpolitik

5.3.3.3 Konsumklima

5.4 Psychologische Bedeutung des Preises bei der Produktgestaltung

5.4.1 Information oder weiterer Produktvorteil?

5.4.2 Preisänderungen

5.4.3 Die Wahrnehmung von Preisen

5.4.3.1 Preisschwelle

5.4.3.2 Preisfiguren- und Preisrundungseffekt

5.4.3.3 Eckartikeleffekt

5.4.3.4 Preisfärbungseffekt

5.4.4 Preisverankerungseffekte

5.4.5 Gewinne und Verluste durch Produktpreise

6 Wichtige Marketinginstrumente nach der Abschaffung des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung

6.1 Begriff der Kundenbindung

6.2 Einstellung zu der Abschaffung des Rabattgesetzes

6.3 Preis- und Konditionspolitik

6.3.1 Rabatte, welche die Anbieter von sich aus gewähren

6.3.1.1 Systematisierung der Rabattsysteme

6.3.1.2 Kritische Betrachtung der Rabatte

6.3.2 Rabatte, die beim Handeln gewährt werden

6.3.3 Rabattbonussysteme im Internet

6.3.4 Couponing

6.3.4.1 Begriff der Coupons

6.3.4.2 Coupon-Merkmale

6.3.4.3 Chancen und Risiken der Coupon-Aktionen für die Anbieter

6.3.5 Vergabe von Zugaben

6.4 Zusätzlicher Kundenservice

6.5 Kundenclubs

6.6 Kundenkarten

6.6.1 Begriff und Systematisierung der Kundenkarte

6.6.2 Kundenkarten aus Sicht des Anbieters

6.6.3 Kundenkarten aus Sicht des Nachfragers

6.6.4 Kritische Auseinandersetzung von PAYBACK

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Diplomarbeit untersucht, wie sich die Abschaffung des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung im Jahr 2001 auf das Verhalten von Anbietern und Nachfragern im deutschen Handel ausgewirkt hat, wobei ein besonderer Fokus auf moderne Instrumente der Kundenbindung liegt.

  • Historische und rechtliche Einordnung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung
  • Analyse des Konsumentenverhaltens und der kognitiven Entscheidungsprozesse beim Einkauf
  • Untersuchung neuer Konditionssysteme und Marketinginstrumente wie Couponing und Kundenclubs
  • Psychologische Aspekte der Preiswahrnehmung und deren Beeinflussung durch Anbieter
  • Kritische Auseinandersetzung mit Datenerfassung durch Kundenbindungssysteme am Beispiel von PAYBACK

Auszug aus dem Buch

6.5 Kundenclubs

Unter Kundenclubs ist die Vereinigung von tatsächlichen und potentiellen Kunden bestimmter Produkte bzw. Marken, die von den Herstellern als auch Handelsbetrieben ins Leben gerufen werden, zu verstehen. Von ihnen (Kundenclubs) geht eine immense Kundenbindung aus und dadurch werden eventuelle Nachfolgekäufe sichergestellt. Dieses wird versucht zu erreichen, indem dem Kunden nur durch die Mitgliedschaft der Zugang zu einem Bündel exklusiver Leistungen (wie z.B. zeitsparende, informationsselektive und geldwerte Vorteile wie beispielsweise Hotlines, Datenbanken und Sonderkonditionen) eröffnet wird und ferner soziale Bedürfnisse befriedigt werden.

Dies geschieht indem man nach innen ein bestimmtes Gefühl der Zusammengehörigkeit und Sicherheit aufkommen lässt. Dieses „Wir-Gefühl“ wirkt aber auch nach außen und signalisiert Verbundenheit, das von anderen potentiellen Kunden als Zufriedenheit mit Produkt und Marke wahrgenommen wird. Auf diese Art und Weise wird bei vielen Nicht-Mitgliedern hier ein Nachahmungsverhalten ausgelöst, welches auch als „Multiplikatoreneffekt“ bezeichnet werden kann und die Kundengewinnung bzw. das Neukundengeschäft betrifft.

Ziel von Kundenclubs auf der Seite des Unternehmens ist es, auf Grundlage dieser emotionalen Bindung ein einheitliches Konzept unterschiedlicher Kundenbindungsmaßnahmen sowie eine regelmäßige und dauerhafte Kommunikation aufzubauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Problemstellung der Arbeit vor, insbesondere die Auswirkungen des Wegfalls des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung auf das moderne Marketing.

2 Die bisherigen Regelungen von Rabattgesetz und Zugabeverordnung: Bietet einen Überblick über die historische Rechtslage im deutschen Wettbewerbsrecht vor der Liberalisierung im Jahr 2001.

3 Gründe für die Aufhebung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung: Analysiert die Hintergründe der Gesetzesaufhebung, vor allem die Notwendigkeit der Anpassung an EU-Richtlinien und die Stärkung deutscher Wettbewerber.

4 Konditionen und Konditionssysteme im Handel: Erläutert die Notwendigkeit neuer Konditionssysteme als Instrument der Kundenbindung nach der Abschaffung der alten Preisregulierungen.

5 Einkaufsverhalten der Konsumenten: Untersucht tiefgreifend die psychologischen und sozialen Einflussfaktoren, die das Konsumentenverhalten und die Preiswahrnehmung steuern.

6 Wichtige Marketinginstrumente nach der Abschaffung des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung: Detaillierte Darstellung von Kundenbindungsmaßnahmen wie Couponing, Kundenkarten und Kundenclubs sowie deren Vor- und Nachteile aus Anbieter- und Konsumentensicht.

7 Schlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse zusammen und beleuchtet die langfristigen Folgen der Rabattschlacht sowie das wachsende Spannungsfeld zwischen Kundenbindung und Datenschutz.

Schlüsselwörter

Rabattgesetz, Zugabeverordnung, Kundenbindung, Konsumentenverhalten, Preispolitik, Marketinginstrumente, Couponing, Kundenkarten, Kundenclubs, Preiswahrnehmung, Wettbewerbsrecht, Kaufentscheidung, Datennutzung, PAYBACK, Rabattschlacht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Aufhebung des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung in Deutschland im Jahr 2001 auf die Marketingstrategien von Unternehmen und das tatsächliche Einkaufsverhalten der Konsumenten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören das deutsche Wettbewerbsrecht, die psychologischen Grundlagen des Kaufentscheidungsverhaltens und die praktische Umsetzung moderner Kundenbindungsinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen und die Folgen der Deregulierung des Preisrechts sowohl aus der Sicht der Anbieter als auch aus der Perspektive der Verbraucher wissenschaftlich zu durchleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Neben einer ausführlichen Literaturanalyse führten die Verfasserinnen eigene empirische Umfragen unter Konsumenten sowie unter Anbietern in Osnabrück durch, um die Praxisrelevanz der Theorie zu untermauern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Konsumentenverhaltens sowie in eine detaillierte Untersuchung konkreter Marketinginstrumente wie Couponing, Kundenclubs und Kundenkarten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Kundenbindung, Preispolitik, Konsumentenverhalten und die rechtlichen Aspekte des Wettbewerbs in Deutschland nach 2001 definiert.

Welche Rolle spielt der Datenschutz bei Kundenkarten?

Die Arbeit kritisiert ausführlich die Sammlung sensibler Daten durch Systeme wie PAYBACK und beleuchtet die wachsende Problematik des „gläsernen Kunden“ im Zuge intensiverer Kundenbindung.

Wie reagieren Händler auf den neuen Preisdruck?

Die Studie zeigt, dass Händler verstärkt zu Rabatten greifen, um Kunden zu binden, wobei jedoch die Gefahr eines Qualitätsverlusts bei den Produkten durch Kosteneinsparungen in der Produktion thematisiert wird.

Excerpt out of 180 pages  - scroll top

Details

Title
Auswirkungen der Änderung von Rabattgesetzen u. ä. auf das Anbieter- und Nachfragerverhalten
College
Catholic University of Applied Sciences Osnabrück  (Fachbereich Wirtschaft)
Grade
1,8
Authors
Tatjana Fribus (Author), Marja Ganita (Author)
Publication Year
2004
Pages
180
Catalog Number
V21246
ISBN (eBook)
9783638249065
Language
German
Tags
Auswirkungen Rabattgesetzen Anbieter- Nachfragerverhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tatjana Fribus (Author), Marja Ganita (Author), 2004, Auswirkungen der Änderung von Rabattgesetzen u. ä. auf das Anbieter- und Nachfragerverhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21246
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