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Die rheinbündischen Reformen: Das Ende des Alten Reiches und die Gründung des Rheinbundes

Napoleon als Motor der Modernisierung?

Titel: Die rheinbündischen Reformen: Das Ende des Alten Reiches und die Gründung des Rheinbundes

Hausarbeit , 2012 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Thorsten Kade (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung
Die Gründung des Rheinbundes im Jahre 1806 durch die Initiative Napoleon Bonapartes ist ein wichtiger und zentraler Punkt innerhalb der europäischen und der deutschen Geschichte. Diese Neuordnung stellt die Weichen für das weitere Bestehen Europas wie wir es heute kennen.

„Die Revolution von oben, die Napoleon auf dem Boden des sogenannten Dritten Deutschland von 1801 bis 1812 auslöste, stellt nicht bloß in territorialer Hinsicht den umfassendsten Einsturz dar, den die deutsche Geschichte vor dem Jahr 1945 kennt.“

Nach dem Frieden von Luneville und dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 kommt es zu einer einschneidenden Umgestaltung des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation. Durch die immer weiter wachsende Macht Napoleons im europäischen Mächtekonstrukt entsteht schließlich der Rheinbund. Dieser Vorgang soll in dieser Arbeit nur als Einführung in den Themenkomplex dienen. Primäres Ziel soll es sein, die Reformen und deren Modernisierungsaspekte in Bezug auf den Rheinbund zu beleuchten. Die Reformen werden in der Folge in ihrer sozialen, wirtschaftlichen und politischen Dimension erläutert. Das Zusammenspiel dieser Aspekte soll zu einer Einschätzung der Lage innerhalb des Bundes führen wie auch dessen Bedeutung für die einzelnen souveränen Fürsten und Könige. Zudem soll in letzter Instanz die Wichtigkeit, Einstellung und Motivation Napoleons in Bezug auf diesen außenpolitischen Werdegang charakterisiert werden um bestmöglich die gesamten Verknüpfungen und Vorgänge zu verstehen.
Die Literatur-/ und Quellenlagen hierzu sind breit gefächert. Ein zentrales Werk, welches den Rheinbund in seiner Gänze behandelt, gibt es nicht. Sehr facettenreich sind hingegen die Darstellungen der einzelnen souveränen Staaten innerhalb des Bundes. Zudem werden auch allgemeine Reformen meist nur auf der Ebene der einzelnen Staaten beschrieben und deren Auswirkung so nur begrenzt und nicht allgemeingültig für den ganzen Rheinbund charakterisiert. Aus diesem Grund finden vielfältig ausgesuchte Literatur und Quellen Verwendung um einen Überblick über den Rheinbund zu schaffen. Die wichtigsten Autoren sind Elisabeth Fehrenbach, Ulrich Hufeld und Eberhard Weis.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Rheinbund

3. Die rheinbündischen Reformen
3.1 Reformen mit Einfluss auf die politischen Strukturen
3.2 Reformen mit Einfluss auf die wirtschaftlichen Strukturen
3.3 Reformen mit Einfluss auf die sozialen Strukturen

4. Napoleon als Motor der Modernisierung?
4.1 Motive der Reformtätigkeit Napoleons
4.2 Die Sicht auf die Reformen und den Rheinbund im zeitlichen Wandel
4.3 Zukunftsweisender Charakter der napoleonischen Reformen

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Häufig gestellte Fragen

Was war der Rheinbund?

Der Rheinbund war eine 1806 auf Initiative Napoleons gegründete Konföderation deutscher Staaten, die das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation besiegelte.

Welche Reformen brachte der Rheinbund mit sich?

Es gab tiefgreifende politische, wirtschaftliche und soziale Reformen, die auf eine Modernisierung und Vereinheitlichung der Verwaltung nach französischem Vorbild abzielten.

War Napoleon ein „Motor der Modernisierung“?

Die Arbeit untersucht seine Motive: Einerseits förderte er moderne Strukturen (wie den Code Civil), andererseits dienten die Reformen dazu, die Staaten effizienter für seine Kriegsführung nutzbar zu machen.

Was war der Reichsdeputationshauptschluss?

Ein Gesetz von 1803, das durch Mediatisierung und Säkularisation die territoriale Landkarte Deutschlands radikal vereinfachte und den Weg zum Rheinbund ebnete.

Wie wirkten sich die Reformen auf die soziale Struktur aus?

Sie führten zu einer Schwächung der ständischen Privilegien und legten den Grundstein für eine bürgerliche Gesellschaft und moderne Staatsverwaltung.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die rheinbündischen Reformen: Das Ende des Alten Reiches und die Gründung des Rheinbundes
Untertitel
Napoleon als Motor der Modernisierung?
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Seminar
Note
2,0
Autor
Thorsten Kade (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
15
Katalognummer
V212482
ISBN (eBook)
9783656404989
ISBN (Buch)
9783656407003
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ende alten reiches gründung rheinbundes
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thorsten Kade (Autor:in), 2012, Die rheinbündischen Reformen: Das Ende des Alten Reiches und die Gründung des Rheinbundes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212482
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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