Das mittelalterliche Weltbild und die hiermit verknüpften sozialen Strukturen

Lernprozesse gestalten und diagnostizieren


Unterrichtsentwurf, 2013

26 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Unterrichtsentwurf

2. Erläuterung zur Unterrichtsplanung
2.1 Begründung der Themenwahl
2.2 Angestrebte Kompetenzentwicklungen
2.3 Vorarbeiten

1. Unterrichtsentwurf

Aufbauend auf den „Kemlehrplan für Gymnasien - Sekundarstufe I (G8)“, soll im Folgenden eine Geschichtsstunde für eine 7. Klasse skizziert werden. Das mittelalterliche Weltbild und die hiermit verknüpften sozialen Strukturen stehen im Mittelpunkt der Unterrichtseinheit.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Erläuterung zur Unterrichtsplanung

2.1 Begründung der Themenwahl

Diese Unterrichtseinheit bildet mit ihrem Thema der mittelalterlichen Ständegesellschaft einen zentralen Punkt innerhalb des Themenfeldes „Europa im Mittelalter“ ab. Das Verständnis der mittelalterlichen Ständegesellschaft ist von zentraler Wichtigkeit für den Gesamtkomplex Europa innerhalb dieser Epoche. So dient der Einstieg zur Hinführung zum Themenkomplex und zum spezifischen Kern der Unterrichtsstunde. Im Kern soll herausgearbeitet werden wie sich die Lebenswirklichkeit der einzelnen Personen gestaltet. Zudem sollen erste Verknüpfungen und Beziehungen hergestellt werden. Durch die Hausaufgabe wird des Weiteren der Perspektivwechsel ermöglicht und das damit verbundene bessere Verständnis der Lebenswelt gestärkt. Somit wird der Einstieg in die Unterrichtsreihe optimal gefestigt. Zusätzlich ermöglicht diese gemeinsame Basis der Schüler eine gute weitere Bearbeitung des gesamten Themenkomplexes.

2.2 Angestrebte Kompetenzentwicklungen

Die durch die Unterrichtsstruktur angelegte angestrebte Kompetenzentwicklung ist vielfältig. Zuerst wird durch den Einstieg das Vorwissen der Schüler in den Unterricht mit eingebunden. Zudem durchläuft jeder Schüler durch die Aufgabe des Anschreibens einen Entscheidungsprozess und muss außerdem aktiv am Unterricht teilnehmen. Diese Teilaufgabe fördert so vor allem die Kompetenzen, welche unter den Begriff des kognitiven Konstruktivismus fallen. Im Weiteren wird durch die dreiteilige Gruppenarbeitsphase starker Wert auf die Entwicklung der Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und auf das intrapersonelle Lernen gelegt. Diese Einbindung des sozialen Konstruktivismus in den Unterricht, gestärkt durch kooperative Arbeitsformen, zielt auf ein kollaboratives Entdecken neuen Wissens hin. Die erste Phase fördert durch die individuelle Beschäftigung jedes einzelnen Schülers die Eigenständigkeit und Aktivität. Zudem sollte durch die vorherige Auswahl der Quellen im größtmöglichen Umfang auf unterschiedliche Lerntypen Rücksicht genommen werden. So kann auch eine breitere Diskussionsgrundlage geschaffen werden. Der Austausch in der zweiten Phase fördert verstärkt die Diskussionsfähigkeiten der Schüler, zusätzlich wird ihre Argumentation durch die Gruppenmitglieder reflektiert. Zusätzlich müssen die Schüler hier ihr Lernen selbst organisieren. Durch die Auswahl der zentralen

Begriffe muss zudem eine Gewichtung der Wichtigkeit der einzelnen Argumente vorgenommen werden, dieses setzt einen produktiven und argumentativen Austausch voraus. Als letztes übt der Vortrag das freie Sprechen und die Fähigkeit der Präsentation von Ergebnissen. So wird zudem die Gruppenleistung durch alle anderen reflektiert und es kommt zu einem Austausch über die Entscheidungen, welche die Gruppe getroffen hat.

Die Hausaufgabe ermöglicht die individuelle Auswahl, welche durch die intrinsische Motivation jedes Schülers geleitet ist. Zudem muss sich ein Perspektivwechsel vollziehen, durch den ein tieferes Verständnis entstehen soll, welches im weiteren Themenkomplex genutzt werden kann.

2.3 Vorarbeiten

Die Vorarbeiten, welche durch die Lehrkraft geleistet werden müssen, sind vielfältig. Zuerst sollte zum bessern Einstieg eine Wandkarte zur Visualisierung des Themas vorhanden sein. Des Weiteren könnten Bilder oder Motive durch den Overheadprojektor den Start in das Thema erleichtern und Assoziation wecken. Die Kernaufgabe für die Unterrichtseinheit ist die Auswahl passender Quellen für die Gruppenarbeit, welche vielfältige Kriterien erfüllen müssen. Der Schwierigkeitsgrad sollte für die Schüler angemessen und von ihnen innerhalb der Gruppen größtenteils eigenständig zu bearbeiten sein. Zusätzlich sollte die Auswahl der Quellen Rücksicht auf unterschiedliche Aufnahmekanäle nehmen. Das heißt es sollten Bild- und Schriftquellen ausgewählt werden. Wenn möglich könnten auch auditive Bearbeitungen der Quellen Verwendung finden.

RWTH Aachen

Philosophische Fakultät: Institut für Erziehungswissenschaft
Lehrstuhl/Lehr- und Forschungsgebiet Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt
Schulpädagogik und empirische Bildungsforschung
Seminar: B2b Lernprozesse diagnostizieren und gestalten

Wintersemester 2012/2013

Hausarbeit

Lernprozesse gestalten und diagnostizieren

Teil 2

Name, Vorname: Kade, Thorsten

Abgabetermin: 22.02.2013

[...]

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Das mittelalterliche Weltbild und die hiermit verknüpften sozialen Strukturen
Untertitel
Lernprozesse gestalten und diagnostizieren
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Seminar
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
26
Katalognummer
V212483
ISBN (eBook)
9783656404972
ISBN (Buch)
9783656405597
Dateigröße
515 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
weltbild, strukturen, lernprozesse
Arbeit zitieren
Thorsten Kade (Autor), 2013, Das mittelalterliche Weltbild und die hiermit verknüpften sozialen Strukturen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212483

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