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Die Potenzialanalyse: Funktion, Methoden und Problemfelder

Title: Die Potenzialanalyse: Funktion, Methoden und Problemfelder

Term Paper , 2009 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Franziska Pfeiffer (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Ob bei der Einstellung neuer Mitarbeiter oder als Evaluationsinstrument der internen Belegschaft, die Potenzialanalyse ist ein wichtiges Instrument der Personaldiagnostik. Ihr Ziel ist es, durch unterschiedliche Methoden die Fähigkeit und die Bereitschaft zur künftigen Leistungserbringung der geprüften Person zu ermitteln. Unternehmen setzen dieses eignungsdiagnostische Instrument ein, um sich bei Einstellungen, Versetzungen und Aufstiegen für und somit gegen einen anderen Kandidaten zu entscheiden. Denkbar ist die Anwendung auch bei Entscheidungs-prozessen über spezielle Personalentwicklungsmaßnahmen für bestimmte Mitarbeiter.

Das Ziel dieser Arbeit ist die Erläuterung der Methoden der Potenzialanalyse und ihr zweckmäßiger Nutzen für das Unternehmen. Im zweiten Abschnitt dieser Arbeit erfolgt zunächst eine Definition und inhaltliche Erläuterung der Potenzialanalyse. Im Anschluss daran wird nach einer Klärung der gesetzlichen Grundlagen auf die Anlässe und die Funktion einer Potenzialanalyse im Unternehmen eingegangen. Im dritten Teil werden die verschiedenen Methoden der Personalbeurteilung untersucht. Die durch die Potenzialanalyse auftretenden Problemfelder werden im vierten Teil der Arbeit aufgezeigt, bevor im fünften Abschnitt auf die Zukunftsentwicklungen eingegangen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Die Potenzialanalyse

2.1 Begriff und Inhalte der Potenzialanalyse

2.2 Unterschiedliche Arten von Potenzialen

2.3 Beurteilungsanlässe

2.4 Gesetzliche Grundlagen

3 Methoden der Potenzialbeurteilung

3.1 Einführung in die Methodik

3.2 Potenzialanalysemethoden in der externen Personalauswahl

3.3 Potenzialanalysemethoden in der internen Personalauswahl

3.4 Führungskräftepotenziale

4 Kernprobleme der Potenzialanalyse

4.1 Anwendungs- und Akzeptanzschwierigkeiten

4.2 Folgen von Fehlbeurteilungen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit erläutert die Methoden der Potenzialanalyse und deren zweckmäßigen Nutzen für Unternehmen bei der Ermittlung von Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Mitarbeiter. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch eignungsdiagnostische Instrumente künftige Leistungsreserven identifiziert und für unternehmerische Entscheidungen nutzbar gemacht werden können.

  • Begriffsdefinition und Abgrenzung der Potenzialanalyse
  • Methoden der internen und externen Potenzialbeurteilung
  • Spezifische Herausforderungen bei der Analyse von Führungskräftepotenzialen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Mitbestimmungsrechte
  • Anwendungs- und Akzeptanzproblematiken im betrieblichen Alltag

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriff und Inhalte der Potenzialanalyse

Zur Einführung in die Thematik sollte zunächst der Begriff „Potenzial“ definiert werden. Der Duden setzt Potenzial mit dem Begriff der Leistungsfähigkeit gleich. Die Personalwirtschaft bedarf jedoch einer genaueren Definition. Beispielsweise ist Potenzial laut Becker ,,die von einem Mitarbeiter noch nicht entwickelten Qualifikations-, Kompetenz-, Leistungs- und Verhaltensreserven, […] die in der Zukunft gefordert werden und durch Personalentwicklung entwickelt werden können“.3 Eine Potenzialanalyse ist demnach das prognostische Verfahren, in welchem jene Eigenschafts- und Verhaltensreserven beim Mitarbeiter diagnostiziert werden.4

Obwohl es sich in beiden Fällen um Methoden der Personalbeurteilung handelt, ist die Potenzialbeurteilung nicht mit der Leistungsbeurteilung gleichzusetzen. Die Leistungsbeurteilung dient dem Zweck, den gegenwärtig vorliegenden Leistungsstand eines Menschen zu ermitteln. Die Potenzialanalyse hat im Gegensatz zur Leistungsbeurteilung einen prognostischen Charakter. Das bedeutet, dass sie Aussagen über den zukünftigen Leistungsstand und die Leistungsfähigkeit der zu beurteilenden Person treffen soll. Somit ist die Leistungsbeurteilung vergangenheits- bzw. gegenwartsorientiert, während die Potenzialbeurteilung in ihrer Anwendung auf das mögliche zukünftige Leistungsspektrum ausgerichtet wird.5

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung definiert die Potenzialanalyse als Instrument der Personaldiagnostik zur Ermittlung künftiger Leistungsbereitschaft und steckt den weiteren Verlauf der Arbeit ab.

2 Die Potenzialanalyse: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Potenzials, kategorisiert verschiedene Potenzialarten, benennt Anlässe für Beurteilungen und beleuchtet die gesetzlichen Grundlagen.

3 Methoden der Potenzialbeurteilung: Es werden verschiedene Verfahren zur Informationsgewinnung für externe und interne Auswahlprozesse dargestellt sowie Besonderheiten bei Führungskräften analysiert.

4 Kernprobleme der Potenzialanalyse: Das Kapitel behandelt die Herausforderungen bei der praktischen Anwendung, Akzeptanzprobleme bei Führungskräften und die negativen Konsequenzen von Fehlbeurteilungen.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Bedeutung von Potenzialanalysen für die wirtschaftliche Leistungsbasis und die Gewinnung von High Potentials.

Schlüsselwörter

Potenzialanalyse, Personaldiagnostik, Leistungsbeurteilung, Personalentwicklung, Mitarbeiterportfolio, Eignungsdiagnostik, Assessment-Center, Führungskräftepotenziale, Personalauswahl, Leistungsreserven, Qualifikationsbedarfsermittlung, BetrVG, Fehlbeurteilung, Kompetenzentwicklung, High Potentials.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Instrument der Potenzialanalyse im betrieblichen Kontext, um künftige Leistungsreserven von Mitarbeitern diagnostizieren zu können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Potenzial, die Differenzierung zwischen Leistungs- und Potenzialbeurteilung, methodische Ansätze sowie die rechtliche und praktische Implementierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Methoden der Potenzialanalyse zu erläutern und ihren zweckmäßigen Nutzen für unternehmerische Personalentscheidungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender eignungsdiagnostischer Konzepte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine methodische Analyse der verschiedenen Auswahlverfahren und eine kritische Auseinandersetzung mit Anwendungsproblemen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Potenzialanalyse, Personaldiagnostik, Leistungsreserven, Assessment-Center und Personalentwicklung.

Wie unterscheidet sich die Potenzialanalyse von der klassischen Leistungsbeurteilung?

Während die Leistungsbeurteilung vergangenheits- oder gegenwartsorientiert ist, besitzt die Potenzialanalyse einen prognostischen Charakter, der auf zukünftige Leistungsfähigkeit zielt.

Welche Rolle spielt der Betriebsrat bei der Einführung von Potenzialanalysen?

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Betriebsrat umfassend zu informieren; zudem unterliegt die Einführung von Beurteilungsgrundsätzen den Mitbestimmungsrechten gemäß BetrVG.

Warum sind Akzeptanzschwierigkeiten bei Potenzialanalysen relevant?

Da die Durchführung oft durch Vorgesetzte erfolgt, kann mangelnde Akzeptanz die Validität der Ergebnisse gefährden, weshalb das Verfahren im Unternehmen aktiv "beworben" werden muss.

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Details

Title
Die Potenzialanalyse: Funktion, Methoden und Problemfelder
College
Leibniz Academy Hanover - University of Cooperative Education Hanover
Grade
1,3
Author
Franziska Pfeiffer (Author)
Publication Year
2009
Pages
17
Catalog Number
V212654
ISBN (eBook)
9783656410195
ISBN (Book)
9783656411567
Language
German
Tags
Potenzial Potenzialanalyse Mitarbeiterpotenzial
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Pfeiffer (Author), 2009, Die Potenzialanalyse: Funktion, Methoden und Problemfelder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212654
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