Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie man mit den Mitteln und Möglichkeiten von Public Relations eine Krise überstehen kann, ohne langfristige Schäden davon zu tragen. Dazu werden Möglichkeiten und Organisation der Krisenkommunikation vorgestellt, aber auch die Arten von Krisen, ihre Verläufe sowie Vorbeugungsmaßnahmen analysiert.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Was ist eine Krise?
2.1 Arten von Unternehmenskrisen
2.1.1 Ertragskrisen
2.1.2 Plötzliche Unternehmenskrisen
2.1.3 Weitere Definitionen
2.2 Verlauf einer Krise
2.3 Krise als Chance?
3 Krisenkommunikation
3.1 Defensive Kommunikationsstrategie
3.2 Offensive Kommunikationsstrategie
3.3 Organisation der Krisenkommunikation
3.4 Abfolge der Krisenkommunikation im Ernstfall
3.5 Gestaltung einer Pressemitteilung
4 Zusammenfassung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Strategien der Public Relations, um Unternehmenskrisen erfolgreich zu überstehen und langfristige Schäden abzuwenden. Dabei wird analysiert, wie durch professionelle Krisenkommunikation, eine strukturierte Organisation und ein transparentes Vorgehen das Vertrauen der Öffentlichkeit gewahrt werden kann.
- Definition und Arten von Unternehmenskrisen
- Der Verlauf von Krisen und deren potenzielle Chancen
- Gegenüberstellung defensiver und offensiver Kommunikationsstrategien
- Best-Practice-Ansätze zur Organisation der Krisenkommunikation
- Methodik und Gestaltung einer effektiven Pressemitteilung im Krisenfall
Auszug aus dem Buch
3.1 Defensive Kommunikationsstrategie
Wie das Wort defensiv beschreibt, handelt das betroffene Unternehmen während einer Krise eher passiv. Informationen werden nur nach und nach veröffentlicht, wodurch der Eindruck entstehen kann, dass das Unternehmen nur Informationen veröffentlicht, die bereits bekannt sind bzw. aufgedeckt wurden. Dass dadurch die Glaubwürdigkeit des Unternehmens stark in Mitleidenschaft gezogen wird, dürfte klar auf der Hand liegen.
Ebenfalls zu der defensiven Kommunikationsstrategie gehört der Versuch des Abstreitens, Vertuschens oder Lügens. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Wahrheit zu einem späteren Zeitpunkt ans Licht kommt, ist allerdings relativ hoch und würde sich damit ebenfalls sehr negativ auf die Stellung des Unternehmens auswirken. Es sollte also deutlich geworden sein, dass eine defensive Kommunikationsstrategie gänzlich der falsche Ansatz ist und im Fall einer Krise vermieden werden sollte.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet anhand des Greenpeace-Nestlé-Beispiels die Relevanz von Krisenkommunikation in der modernen PR und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit.
2 Was ist eine Krise?: Dieses Kapitel definiert Unternehmenskrisen als ungeplante Prozesse, differenziert zwischen Ertrags- und plötzlichen Krisen und hinterfragt, ob eine Krise als Chance für Neuanfänge dienen kann.
3 Krisenkommunikation: Das Hauptkapitel untersucht Kommunikationsstrategien, deren organisatorische Einbettung, den Ablauf im Ernstfall sowie die kommunikationswissenschaftlichen Aspekte bei der Gestaltung von Pressemitteilungen.
4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse und unterstreicht die Notwendigkeit von Transparenz und vorbereitenden Maßnahmen für eine erfolgreiche Krisenbewältigung.
Schlüsselwörter
Krisenkommunikation, Public Relations, Unternehmenskrisen, Öffentlichkeitsarbeit, Strategie, Krisenmanagement, Pressemitteilung, Krisenprävention, Glaubwürdigkeit, Kommunikation, Krisenverlauf, Unternehmensimage, Stakeholder, Transparenz, Krisenplan
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit primär?
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen durch effektive Public-Relations-Maßnahmen Krisensituationen meistern können, um ihr Image und ihre Handlungsfähigkeit zu bewahren.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?
Zentrale Themen sind die theoretische Einordnung von Krisen, die strategische Planung, die interne und externe Krisenkommunikation sowie die Gestaltung offizieller Stellungnahmen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es zu untersuchen, mit welchen Mitteln und Möglichkeiten der Public Relations eine Krise überstanden werden kann, ohne langfristige Schäden davonzutragen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Anwendung kommunikationswissenschaftlicher Modelle wie der Konversationsmaximen von Grice auf praktische Krisenszenarien.
Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Abgrenzung zwischen defensiven und offensiven Kommunikationsstrategien, die organisationale Verankerung der Krisenkommunikation und die zeitliche Abfolge der Reaktion im Ernstfall.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Begriffe wie Krisenprävention, Transparenz, Stakeholder-Dialog und strategische Krisenplanung stehen im Zentrum der Arbeit.
Wie unterscheidet sich die defensive von der offensiven Strategie laut Autor?
Während die defensive Strategie durch passives Agieren und Vertuschen geprägt ist, setzt die offensive Strategie auf proaktive, ehrliche und transparente Kommunikation, um Vertrauen zu stärken.
Welche Rolle spielen die Konversationsmaximen von Grice?
Sie dienen als Qualitätsstandard für die Gestaltung einer Pressemitteilung, um durch klare, wahre und relevante Informationen im Krisenfall die Glaubwürdigkeit zu sichern.
Warum ist interne Kommunikation für das Krisenmanagement wichtig?
Mitarbeiter fungieren als inoffizielle Botschafter; eine schlechte interne Kommunikation kann zu Verunsicherung und der Verbreitung von Gerüchten führen, was den Imageschaden vergrößert.
- Arbeit zitieren
- Jan Wirth (Autor:in), 2012, Möglichkeiten der Krisenkommunikation in der PR, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212711