Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Communications - Multimedia, Internet, New Technologies

Problemfall Cybermobbing: Spitzensportler in den neuen Medien

Grundlagen, Probleme und Praxisbeispiele

Title: Problemfall Cybermobbing: Spitzensportler in den neuen Medien

Research Paper (undergraduate) , 2012 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christian Hirschberger (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Der Spitzensportler von heute genießt eine breite und auch oft gewollte Medienpräsenz, er ist quasi omnipräsent in der Bericherstattung gängiger Medienformate. In der Konsequenz bedeutet dies aber auch, dass dieser per se auf verschiedenen Ebenen handelt: Nicht nur als Star, sondern vielmehr als Person der Öffentlichkeit und ebenso als Privatperson. Daher verwundert es nicht, dass Spitzensportler von den Medien auf verschiedenen Ebenen beleuchtet, verunglimpft oder gar sabbotiert wird. Die Mächtigkeit mancher Medien trägt maßgeblich zur Meinungsbildung bei und kann eine Karriere ebenso schnell beenden wie sie begonnen hat. Was früher als schlechter Stil empfunden wurde, gehört heute zum Geschäftsalltag der Boulevardpresse. Im Zuge der Entwicklung von neuen Kommunikationsmustern- und Technologien erfährt auch das WEB 2.0 eine immer größerer Bedeutung: Spitzensportler twittern und tauschen sich über Ihren Facebook-Account mit Fans und anderen Interessensgruppen aus. Die dadurch erzeugte Nähe birgt allerdings ein erhebliches Gefahrenpotential, wie jüngst der Fall von Adriane Friedrich zeigte - sie wurde zum Gegenstand einer Cybermobbing-Attacke. Ihre eigenmächtige Handlung, diese Attacke abzuwehren, wurde mit einer dementsprechenden Medienresonanz quittiert. Eine deratige Entwicklung läßt sich nicht nur bei Stars und Spitzensportlern verzeichnen. Auch an Schulen und insbesondere bei jungen Nutzern des WEB 2.0 gehört Cybermobbing zur Tagespraxis und hat sich in Kommunikationsräumen wie Facebook oder Twitter etabliert. Mit verheerenden Folgen: Die Mobilmachung gegen vermeintliche Opfer und Täter ist gang und gebe und verlangt daher nach einer Regelung, die dieser Entwicklung Einhalt gebietet. Die vorliegende Studienarbeit hat sich daher zum Ziel gesetzt, die Grundlagen veränderter Rahmenbedingungen zu bezeichnen, andererseits stellt sie die Beteiiligten vor und geht auf die rechtlichen Rahmenbedingungen ein. Von weiterem Interesse ist auch das Gefährdungspotential für Spitzensportler, die sich des WEB 2.0 bedienen. Die Arbeit bewertet anhand zweier Praxisfälle die Relevanz des Themas Cybermobbing und schließt mit einer Schlußbetrachtung ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Wandel der Berichterstattung im Spitzensport

2.2 Etablierung neuer Medien (Social Media) und Nutzung durch Spitzensportler

3. Ein neuer Trend im WEB 2.0 - Cybermobbing

3.1 Definition, Merkmale, Kanäle und Ursachen

3.2 Beteiligte im Cybermobbing

3.3 Auswirkungen

3.4 Gefährdungspotential für Spitzensportler

4. Rechtliche Rahmenbedingungen

5. Bewertung der Praxisbeipiele

5.1 Adriane Friedrich

5.2 Rebecca Adlington

6. Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing im Kontext des modernen Spitzensports, analysiert die veränderten medialen Rahmenbedingungen durch das Web 2.0 und bewertet anhand konkreter Fallbeispiele die Risiken für Athleten sowie die Notwendigkeit präventiver Strategien und rechtlicher Anpassungen.

  • Wandel der medialen Berichterstattung im Profisport
  • Nutzung von Social Media durch Spitzensportler
  • Psychologische und soziale Mechanismen des Cybermobbings
  • Rechtliche Grundlagen und strafrechtliche Relevanz im Internet
  • Präventionsstrategien und Handlungsempfehlungen für Athleten

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition, Merkmale, Kanäle und Ursachen

Folgt man der Ansicht von Experten, so bezieht sich Cybermobbing auf Bedrohungen, Bloßstellungen, Beleidigungen und andere Erscheinungsformen per Handy oder das Internet. Seinen Ursprung hat Cybermobbing freilich im traditionellen Mobbing, wobei die Verwendung einens Mediums eine zentrales Merkmal des Cybermobbings darstellt. Bei der Verwendung des Begriffs Cybermobbing gibt es unterscheidliche Ansichten, jedoch ist allen gemein, dass es sich dabei um das Bloßstellen, Herabwürdigen einer Person in Verbindung mit den Möglichkeiten der neuen Medien handelt. Alleine schon die Verwendung elektronischer Medien, um jemanden in seinem Ruf zu schädigen, kann als Definition gesehen werden. Es spielt sich er auch eine Rolle, wie oft ein Fall von Cybermobbing auftritt: Foreneinträge und Postings an der Pinnwand von Facebook haben meist dauerhaften Bestand, wenn sie denn nicht durch den Betreiber aufgrund einer Anzeige gelöscht werden müssen. Weitere definitorische Kriterien sind etwa Wiederholbarkeit und Öffentlichkeit in den jeweils verwendeten elektronischen Medien.

Cybermobbing bedient sich primär elektronischer Medien bzw. Internetanwendungen, um bestimmten Personen und ihren sozialen Beziehungen gezielt zu schaden. Dies kann in schriftlicher Form oder durch die Verwendung von Medien wie Fotos oder Videos oder durch Handyanrufe erfolgen. Es fehtl prinzipiell die Möglichkeit, sich zeitnah zu verteidigen. Die verwendeten Kanäle sind öffentlich und die Angriffe werden wiederholt über die neuen Medien ausgeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Medienpräsenz von Spitzensportlern im Web 2.0 ein und stellt die Relevanz des Themas Cybermobbing anhand aktueller Herausforderungen dar.

2. Grundlagen: Hier werden der Wandel der Berichterstattung von einer rein informativen hin zu einer erlebnisorientierten Form sowie die zunehmende Nutzung sozialer Medien durch Sportler beleuchtet.

3. Ein neuer Trend im WEB 2.0 - Cybermobbing: Dieses Kapitel definiert den Begriff Cybermobbing, analysiert die beteiligten Akteure, die Auswirkungen auf die Opfer und das spezifische Gefährdungspotential für Spitzensportler.

4. Rechtliche Rahmenbedingungen: Dieser Abschnitt erläutert die relevanten Rechtsgebiete wie das Strafgesetzbuch und Urheberrechtsgesetz, die bei Cybermobbing-Attacken im Internet zur Anwendung kommen können.

5. Bewertung der Praxisbeipiele: Anhand der Fälle Adriane Friedrich und Rebecca Adlington werden die reale Bedrohung durch Cybermobbing und die Folgen unüberlegter öffentlicher Reaktionen kritisch evaluiert.

6. Schlußbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit von Verhaltenskodizes, präventiven Strategien und einer verbesserten gesetzlichen Regelung.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Spitzensport, Social Media, Web 2.0, Online-Täter, Medienresonanz, Persönlichkeitsrecht, Datenschutz, Stalking, Krisenmanagement, Athleten, Shitstorm, Internetrecht, Prävention, Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Problemfall Cybermobbing im Kontext des modernen Spitzensports und den damit verbundenen Herausforderungen durch soziale Medien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die mediale Inszenierung von Sportlern, die Mechanismen von Cybermobbing, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die kritische Analyse von Praxisbeispielen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Grundlagen veränderter medialer Rahmenbedingungen zu definieren, das Gefährdungspotential für Spitzensportler aufzuzeigen und Handlungsmöglichkeiten zur Vermeidung von Cybermobbing zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse sowie eine fallstudienbasierte Auswertung (Fallstudienseminar II) unter Einbeziehung vorhandener Literatur und Medienberichterstattung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zum Web 2.0 und Mobbing vor allem die Auswirkungen auf Sportler und die rechtliche Einordnung von Cyber-Attacken detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Cybermobbing, Spitzensport, Social Media, Persönlichkeitsrecht und Krisenmanagement definiert.

Warum ist der Fall Adriane Friedrich in dieser Arbeit so wichtig?

Der Fall dient als zentrales Praxisbeispiel, um zu verdeutlichen, wie eine unüberlegte Reaktion auf Cybermobbing – das sogenannte "Outing" des Täters – einen medialen "Shitstorm" auslösen und die Karriere eines Sportlers schädigen kann.

Welche Empfehlung gibt der Autor Spitzensportlern im Umgang mit sozialen Medien?

Der Autor empfiehlt eine Vermeidungsstrategie, die Einrichtung von Verhaltenskodizes durch das Management und im Zweifelsfall den Verzicht auf die Nutzung von Plattformen wie Facebook oder Twitter zugunsten einer eigenen Website mit Kontaktformular.

Excerpt out of 19 pages  - scroll top

Details

Title
Problemfall Cybermobbing: Spitzensportler in den neuen Medien
Subtitle
Grundlagen, Probleme und Praxisbeispiele
College
University of Applied Management
Course
Management im Spitzensport
Grade
1,7
Author
Christian Hirschberger (Author)
Publication Year
2012
Pages
19
Catalog Number
V212733
ISBN (eBook)
9783656410379
ISBN (Book)
9783656412755
Language
German
Tags
problemfall cybermobbing spitzensportler medien grundlagen probleme praxisbeispiele
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Hirschberger (Author), 2012, Problemfall Cybermobbing: Spitzensportler in den neuen Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212733
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  19  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint