Der Klient kontrolliert und plant er die Elektrik in Gebäuden. Dadurch gerät er oft in eine gekrümmte Haltung, wodurch der Bandscheibenvorfall zwischen dem 3. und 4. Lendenwirbel und die akuten Schmerzen in dem Bereich verstärkt werden. Besonders treten die Schmerzen beim Sitzen oder Fahrrad fahren auf.
In der Trainingsplanung sollte besonders auf eine Hüftstreckung eingegangen werden, damit der Klient entstandene Muskeldysbalancen im Rumpfbereich ausgleichen kann. Durch einen Skiunfall 2000 erlitt der Klient einen Kreuzband- und einen Meniskusriss am linken Knie. Beides wurde operativ behoben. 2012 riss bei einem Fußballspiel das Kreuzband im rechten Knie. Auch dieses wurde operativ wieder zusammengefügt. Schmerzen im Kniebereich hat der Klient nur beim Joggen und Walken. Aufgrund dieser Schmerzen brach der Klient das Jogging-Training vor 3 Jahren ab. Ziel wird es sein, die Beweglichkeit im Kniegelenk wieder herzustellen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Übungen für die Sehnen, Muskeln und Bänder der unteren Extremitäten langsam und behutsam durchgeführt werden.
Inhaltsverzeichnis
1 DATEN ZUR PERSON
1.1 Bewertung der Daten
2 MANUELLER BEWEGLICHKEITSTEST
2.1 Testung allgemein
2.2 Test des Klienten
2.2.1 Bewertung der Testergebnisse
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEIT
3.1 Belastungsgefüge
3.2 Erläuterung des Dehnprogramms
4 TRAININGSPLANUNG GLEICHGEWICHT
4.1 Belastungsgefüge des Gleichgewichtstrainings
4.2 Erläuterung des Gleichgewichtstrainings
5 LITERATURRECHERE
5.1 Studie 1: Einfluss unterschiedlicher Dehntechniken auf die reaktive Leistungsfähigkeit
5.1.1 Allgmeines
5.1.2 Versuchspersonen
5.1.3 Versuchsaufbau und –verlauf
5.1.4 Relevante Ergebnisse und Schlussfolgerungen
5.2 Dehnen und Leistung – primär psychologische Entspannungseffekte?
5.2.1 Allgemeines
5.2.2 Versuchspersonen
5.2.3 Versuchsaufbau und –verlauf
5.2.4 Relevante Ergebnisse und Schlussfolgerungen
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit erstellt einen individuellen Trainingsplan zur Verbesserung der Koordination und Beweglichkeit für einen Patienten mit Bandscheibenvorfall und beidseitigem Kreuzbandriss, um Schmerzen zu reduzieren und die sportliche Leistungsfähigkeit im Rahmen der verfügbaren Zeitkapazitäten zu fördern.
- Anamnese und individuelle Leistungsdiagnostik
- Trainingsplanung zur Verbesserung der Beweglichkeit
- Propriozeptives Training zur Gleichgewichtsschulung
- Einsatz unterschiedlicher Dehnmethoden und ihre Effekte
- Wissenschaftliche Aufarbeitung der Leistungsfähigkeit durch Dehnen
Auszug aus dem Buch
Dehnübung 1: Seitliche Nackenmuskulatur (M. trapezius pars descendens)
Die Ausgangsposition ist ein etwa hüftbreiter Stand mit leicht gebeugten Knien. Der Rücken ist gerade und das Becken fixiert. Der Kopf bildet die Verlängerung der Wirbelsäule. Die Arme sind außenrotiert und werden aktiv nach unten gezogen.
Der Kopf wird nun zur Seite geneigt. Anschließend wird der Kopf langsam in die Ausgangsstellung zurück gebracht. Der Kopf wird erneut geneigt und die Dehnung noch etwas vertieft, in dem der Kopf ein Stück weiter geneigt wird als beim ersten Mal.
Pro Seite wird das 20 Sekunden durchgeführt. Jede Seite soll zweimal gedehnt werden. Der Blick bleibt die ganze Zeit nach vorn gerichtet.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DATEN ZUR PERSON: Erfassung der persönlichen Daten, medizinischen Vorgeschichte und aktuellen sportlichen Rahmenbedingungen des Klienten.
2 MANUELLER BEWEGLICHKEITSTEST: Durchführung und Auswertung standardisierter Bewegungstests zur Ermittlung von muskulären Defiziten und Dysbalancen.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEIT: Konzeption eines systematischen Dehnprogramms mit verschiedenen Methoden zur gezielten Entspannung und Beweglichkeitsverbesserung.
4 TRAININGSPLANUNG GLEICHGEWICHT: Entwicklung eines propriozeptiven Trainingsplans zur Stabilisierung der Gelenke und Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit.
5 LITERATURRECHERE: Wissenschaftliche Analyse des Einflusses von Dehntechniken und Entspannungseffekten auf die sportliche Leistung.
Schlüsselwörter
Trainingsplanung, Beweglichkeit, Koordination, Gleichgewichtstraining, Bandscheibenvorfall, Kreuzbandriss, Dehnmethoden, Propriozeption, Reaktivitätsindex, Muskeldysbalancen, Leistungsfähigkeit, Sporttherapie, Rehabilitation, isometrisches Dehnen, statisches Dehnen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines sportlichen Trainingsplans für einen Klienten, der unter gesundheitlichen Einschränkungen wie einem Bandscheibenvorfall und Kreuzbandrissen leidet.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind die Erhebung von Gesundheitsdaten, die Durchführung eines Beweglichkeitstests, die Erstellung spezifischer Dehn- und Gleichgewichtsprogramme sowie die wissenschaftliche Einordnung von Dehneffekten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, durch gezielte Trainingsplanung die Beweglichkeit und Gelenkstabilität des Klienten zu verbessern, um Schmerzen zu lindern und eine sichere sportliche Betätigung zu ermöglichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine manuelle Testung in Anlehnung an den Muskelfunktionstest nach Janda verwendet, kombiniert mit einer Literaturrecherche zu verschiedenen Dehn- und Trainingsmethoden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Klientendaten, die Durchführung des Beweglichkeitstests, die detaillierte Beschreibung der Dehnübungen und die Konzeption der Gleichgewichtsübungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Trainingsplanung, Beweglichkeit, Gleichgewichtstraining, Propriozeption, Bandscheibenvorfall, Kreuzbandrisse und muskuläre Dysbalancen.
Warum wird beim Klienten ein Pezziball eingesetzt?
Der Pezziball dient der Kräftigung des Halteapparates, der Schulung des Gleichgewichts und der Verbesserung der Versorgung der Bandscheiben.
Welche Bedeutung hat das propriozeptive Training?
Propriozeptives Training hilft dem Klienten, die Wahrnehmung über Gelenkstellungen zu verbessern, um bei Knieproblemen schneller und effektiver auf ungünstige Belastungen reagieren zu können.
Welche Erkenntnis liefert die Literaturrecherche zum Dehnen?
Die Literaturrecherche deutet darauf hin, dass statisches Dehnen kurzfristig negative Effekte auf die Schnellkraft- und Kraftleistung haben kann.
- Arbeit zitieren
- Vivien Kaiser (Autor:in), 2012, Koordination und Beweglichkeit nach einem Bandscheibenvorfall und Kreuzbandriss, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/212739