Einleitung
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Personalisierung eines Content-Management-Systems und Abbildung dessen Datenstruktur in einer relationalen Datenbank sowie Implementierung einer Benutzerregistrierung“.
Um eine erfolgreiche Internetpräsenz zu erreichen, ist es wichtiger denn je, die Wünsche der Besucher einer Webseite, welche zu Kunden werden sollen, schnellstmöglich zu befriedigen.
Wie dieses Ziel unter Verwendung eines Content Management Systems erreicht werden kann, wird in den folgenden Kapiteln erläutert.
In diesem Zusammenhang werden im zweiten Kapitel die Grundlagen der Personalisierung dargelegt. Neben rechtlichen Aspekten werden die Vorteile erläutert, welche sich aus der Personalisierung ergeben. Weiterhin werden die Verfahren vorgestellt, mit denen Daten
über den Benutzer gesammelt und verwertet werden können.
Das dritte Kapitel befasst sich mit den Grundlagen des bisherigen und des zukünftigen Systems.
Das vierte Kapitel beinhaltet Überlegungen zur Planung der Personalisierung des Content Management Systems anhand der bestehenden Beispielanwendung. Die zukünftige relationale Tabellenstruktur des Content-Management-Systems wird im
fünften Kapitel dargestellt.
Im sechsten Kapitel wird die Implementierung der Benutzer-registrierung und der Benutzeranmeldung beschrieben.
[...]
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Personalisierung
2.1 Sinn und Zweck der Personalisierung
2.1.1 Erhöhen der Kundenbindung
2.1.2 Zielgerichtete Werbung
2.1.3 Schnellere Verteilung von Informationen im Intranet
2.1.4 Zielgerichtete Informationen
2.2 Probleme und Risiken der Personalisierung
2.3 Rechtliche Aspekte der Personalisierung
2.3.1 Datenschutz in Deutschland
2.3.2 Datenschutz in der EU
2.3.3 Datenschutz in den USA
2.4 Planung der Personalisierung
2.5 Datenbestand analysieren und Kundengruppen bilden
2.6 Wiedererkennen des Benutzers
2.6.1 Erkennen des Benutzers über Benutzername und Passwort
2.6.2 Erkennen des Benutzers durch Cookies
2.6.3 Erkennen des Benutzers durch Feststellen der IP-Adresse
2.7 Benutzerdaten ermitteln
2.7.1 Technische Daten ermitteln
2.7.2 Explizite Datenerfassung
2.7.3 Implizite Datenerfassung
2.8 Verfahren zur Benutzerdatenanalyse - Matching
2.8.1 Regelbasierte Verfahren
2.8.2 Inhaltsbasierte Filterverfahren
2.8.3 Kollaborative Filterverfahren
2.8.4 Hybride Filterverfahren
3 Grundlagen der Entwicklungsumgebung
3.1 Grundlagen Websphere Application Server
3.2 Websphere Personalization-Komponente
3.2.1 Personalisierung durch regelbasierte Verfahren
3.2.2 Personalisierung durch Filterverfahren
3.3 Websphere Commerce Suite
3.4 Grundlagen IBM DB2 UDB
3.5 Grundlagen Lotus Domino Server
3.6 Grundlagen Java Servlets
3.7 Grundlagen Java Server Pages (JSP)
3.8 Grundlagen Content-Management-Systeme
3.9 Die Gartenbauanwendung
4 Planung der Personalisierung
4.1 Definition der Ziele
4.2 Definition der Personalisierungsobjekte
4.2.1 Eignung des Menupunktes „Home“ für eine Personalisierung
4.2.2 Eignung des Menupunktes „Die Firma“ für eine Personalisierung
4.2.3 Eignung des Menupunktes „News“ für eine Personalisierung
4.2.4 Eignung des Menupunktes „Produkte“ für eine Personalisierung
4.3 Definition der Software-Architektur
4.4 Segmentierung der Benutzer
4.5 Matching – Generieren von Empfehlungen
4.5.1 Regelbasiertes Verfahren
4.5.2 Kollaboratives Filtern
5 Zukünftige relationale Tabellenstruktur
5.1 Darstellung der relationalen Tabellenstruktur
5.2 Aufbau der Strukturtabellen
5.3 Aufbau der Inhaltstabellen
5.4 Aufbau der Benutzertabellen
5.5 Aufbau der Personalisierungstabellen
6 Implementierung einer Benutzerregistrierung und -anmeldung
6.1 Registration.jsp
6.2 Servlet Registration
6.3 Login.html
6.4 Servlet Login
7 Schlusswort
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit befasst sich mit der Konzeption und technischen Realisierung einer personalisierten Webpräsenz, basierend auf einem Content-Management-System, wobei der Fokus auf der Migration der Datenstruktur in eine relationale Datenbank und der Implementierung einer Benutzerregistrierung liegt.
- Methoden zur Personalisierung von Webseiten und Webanwendungen.
- Untersuchung von Identifikationstechniken und Verfahren zur Benutzerdatenanalyse (Matching).
- Aufbau und Architektur einer relationalen Datenbank für Content-Management-Systeme.
- Implementierung von Benutzer-Registrierungs- und Anmeldeprozessen unter Verwendung von Java Servlets und JSP.
Auszug aus dem Buch
2.8.2 Inhaltsbasierte Filterverfahren
Im Rahmen des inhaltsbasierten Filterns werden die Inhalte auf ihre konkreten Bestandtei le hin untersucht und mit dem Nutzerprofil verglichen.
Inhaltsbasiertes Filtern eignet sich am besten für Objekte, welche auf einfache Weise per Computer analysiert werden können (wie zum Beispiel Texte) und bei denen die Entsche i dung, ob es für den Besucher geeignet ist, nicht durch eine persönliche Meinung beein flusst wird.32 Der Inhalt wird mit dem Nutzerprofil abgestimmt und bei Übereinstimmung der Schlüsselwörter dem Besucher angeboten.
Aber nicht nur Texte können analysiert werden. Ein mögliche Anwendung für Webseiten ergibt sich beispielsweise bei der Empfehlung von Videokassetten (siehe Tabelle 1). Der Inhalt der Filme kann in 7 Kategorien unterteilt werden. Jede Kategorie bekommt eine Bewertung von null bis zehn, wobei null nicht erfüllt und zehn voll erfüllt bedeutet.
Kauft ein Kunde ein Video, wird aus dieser Tabelle das Video gesucht, welches die ähn lichsten Bewertungen bekommen hat. Dieses wird dem Kunden empfohlen.
Hat der Kunde beispielsweise „Seven“ gekauft, so wird ihm auch „Silence of Lambs“ ge fallen, da beide Filme in ihrer Bewertung große Ähnlichkeiten aufweisen.
Der Nachteil bei der Einstufung der Filme ist, dass sie eine Vorarbeit erfordert, die nicht durch einen Computer erledigt werden kann. Zudem ist die Einstufung subjektiv.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Personalisierung von Content-Management-Systemen ein und erläutert den Aufbau der Arbeit.
2 Personalisierung: In diesem Kapitel werden die Grundlagen, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie diverse Analyse- und Identifikationsverfahren der Personalisierung behandelt.
3 Grundlagen der Entwicklungsumgebung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die eingesetzten Technologien wie Websphere, Datenbankmanagementsysteme, Servlets und JSP.
4 Planung der Personalisierung: Es wird die Planung für die Gartenbau-Beispielanwendung beschrieben, inklusive Zieldefinition und Segmentierung der Benutzer.
5 Zukünftige relationale Tabellenstruktur: Dieses Kapitel erläutert die Modellierung der Datenbankstruktur zur Ablösung der dokumentenbasierten Speicherung.
6 Implementierung einer Benutzerregistrierung und -anmeldung: Hier wird die technische Umsetzung der Benutzerregistrierung und -anmeldung mittels Servlets und JSP detailliert dargestellt.
7 Schlusswort: Das Schlusswort fasst den aktuellen Projektstand zusammen und gibt einen Ausblick auf nachfolgende Diplomarbeiten.
Schlüsselwörter
Personalisierung, Content-Management-System, Webanwendung, Benutzeridentifikation, Matching, Regelbasierte Verfahren, Kollaboratives Filtern, Datenbank, Relationale Datenbank, Benutzerregistrierung, Java Servlets, JSP, Web-Architecture, Kundenbindung, Datenanalyse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Personalisierung von Content-Management-Systemen sowie der Überführung deren Datenstruktur in eine relationale Datenbank und der Implementierung eines Benutzerregistrierungssystems.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind Personalisierungsmethoden, Datenmodellierung in relationalen Datenbanken, Benutzersegmentierung sowie die technische Umsetzung mittels Java-Technologien.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, um Internetpräsenzen basierend auf Benutzerdaten individuell anzupassen und die dafür notwendige Datenbankstruktur sowie Anmeldemechanismen umzusetzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu Personalisierungsverfahren und einer praktischen Anwendungsentwicklung zur Demonstration der theoretischen Konzepte anhand der „Gartenbau AG“.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Personalisierung und Matching-Verfahren, die Planung der Systemarchitektur für die Beispielanwendung, den Entwurf der relationalen Tabellenstruktur sowie die technische Implementierung der Registrierungs- und Login-Prozesse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Personalisierung, Content-Management-System, relationale Datenbank, Benutzerregistrierung, Java Servlets und Kollaboratives Filtern.
Wie unterscheidet sich die neue Architektur von der alten?
Die neue Architektur ersetzt die bisherige dokumentenbasierte Speicherung in einer Lotus Notes Datenbank durch eine relationale IBM DB2 UDB Datenbank, was erhebliche Performancevorteile bietet.
Warum wird die explizite Datenerfassung bevorzugt?
In der betrachteten Gartenbau-Anwendung ist die explizite Datenerfassung durch Benutzerfragen sinnvoller als die implizite Verhaltensbeobachtung, da letztere unverhältnismäßig hohen Implementierungsaufwand erfordern würde.
- Arbeit zitieren
- Mirko Vyskozil (Autor:in), 2001, Personalisierung eines Content-Management-Systems und Abbildung dessen Datenstruktur in einer relationalen Datenbank sowie Implementierung einer Benutzerregistrierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213