Goethes „Werther“ und die Alltagsrealität des 18. Jahrhunderts


Seminararbeit, 2013
19 Seiten
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Textpräsentation
2.1 Ein Beispiel für den Briefroman?
2.2 Subjektives Erleben des Protagonisten

3 Ursachen des Verlustes vom Realitätsbewusstsein
3.1 Die Kindheit des Erzählers
3.2 Die Abkehr von der Menschenwelt

4 Mögliche Konsequenzen seines Rückzugs
4.1 Fehlinterpretation der Natur
4.2 Fehlinterpretation von Lottes Verhalten
4.3 Seelisches Leiden und darauffolgender Freitod

5 Schlussgedanken

6. Literaturverzeichnis:

1 Einleitung

In Johann Wolfgang Goethes 1774 veröffentlichtem Werk „Die Leiden des jungen Werther“1, kann man die Thematik des Versinkens in sich Selbst und den dadurch resultierenden Verlust der Realitätswahrnehmung wiederfinden. Der Titelheld schreibt immer wieder Briefe an seinen Freund Wilhelm, welche diesen Verlust im fortlaufenden Briefroman, immer stärker offenbaren. Diese Möglichkeit der Deutungsperspektive unterstützt auch Ernst Feise, welcher sich mit der psychoanalytischen Untersuchung Werthers beschäftigte2. Der Blickwinkel ist etwas ungewöhnlicher, da sich die meisten Überlegungen beispielsweise nur auf den Selbstmord, die Zusammenhänge zwischen Autor und Erzähler, der Gesellschaftskritik oder die vermeintliche Liebesbeziehung konzentrieren, jedoch scheint mir mein Ansatz beziehungsweise der von Feise, für mich und mein persönliches Weiterkommen, interessanter zu sein. Dies kann und soll keine psychologische Untersuchung werden, allerdings ist es faszinierend zu sehen, wie in der fiktionalen Literatur, speziell in diesem Werk, die subjektive Wahrnehmung der handelnden Personen dargestellt wird. Nach einer ersten Lektüre kann unter anderem festgestellt werden, dass sich der Zustand des Erzählers ohne echten objektivierenden Kommunikationsaustausch immer weiter verschlechtert und ihn letzten Endes bis in den Tod treibt. Daher soll konkret in meiner Arbeit der Fragestellung nach der Darstellung dieser psychischen Entwicklung im Text, den möglichen Entstehungsaspekten seiner Krankheit und dessen Folgen nachgegangen werden. Dies meint, dass ich im ersten Untersuchungsschritt zwei Punkte beleuchten möchte: Zum einen, wie der Text in seiner Erzählform, als umstrittener Briefroman, präsentiert wird und zum anderen wie sich an Hand dessen erkennen lässt, in welcher Art und Weise der Protagonist sein subjektives Empfinden ausdrückt. Dies führt zu einer tiefergehenden Frage, nämlich die nach den Ursachen. Des Realitätsverlustes. Warum verliert er den Bezug zur Realität? Hier wird auf seine Kindheit und auf seinen Rückzug, ja seine Flucht von der menschlichen Zivilisation verwiesen, wobei hier auch stellenweise und passend zu den relevanten Textstellen auf Rousseau`s Menschen- und Naturbild eingegangen wird.

Vgl.: Valk, Thorsten: Poetische Pathographie. Goethes 'Werther' im Kontext zeitgenössischer Melancholie- Diskurse. In: Golz, Jochen / Zehm, Edith: Goethe-Jahrbuch 2002, Bd. 119. Weimar 2003.

Ein Gedanke hierzu:

„Der Mensch ist frei geboren und dennoch liegt er überall in Ketten.“ 3

Dieses Zitat von Rousseau kann sowohl in Verbindung mit dem Zwang, der Gesellschaftsnorm zu folgen, verstanden werden, als auch mit dem Gefängnis des eigenen Geistes. So fühlt sich auch hier der Protagonist von seiner Umwelt missverstanden und flüchtet sich in die Einsamkeit, und selbst oder gerade an ihr scheitert die zarte Seele. Somit bleiben noch zuletzt die lebensentscheidenden Konsequenzen für Werther zu betrachten, welche aufzeigen, wie sich sein seelisches Leiden verschlimmert, er seine Umwelt und vor allem Lotte`s Gesten fehlinterpretiert und für ihn nur noch, nach der Flucht in die Isolation, die letzte Möglichkeit, der Entschluss zum Selbstmord bleibt.

2 Textpräsentation

2.1 Ein Beispiel für den Briefroman?

Häufig wird Goethes „Werther“ als Briefroman eingeordnet, jedoch ist dies durchaus strittig. Natürlich wird hier in Form von einer Ansammlung von Briefen ein vermeintlich naheliegendes Klassifikationsmerkmal des Briefromans dargeboten, jedoch spricht ein wichtiger Aspekt dagegen. Die klassischen Briefromane zeichnen sich durch einen wechselnden Schreibverlauf zwischen mindestens zwei Personen aus, sodass unterschiedliche Ansichten, Gedankengänge, Emotionen vermittelt werden und auf die des eingegangen werden kann4. Hier im Falle von Goethes Werther ist es allerdings so, dass nur die Perspektive von Werther monologartig und einer Tagebuchform präsentiert wird und damit eine Einseitigkeit entsteht.

Er scheint zwar ab und zu Antworten zu bekommen, was daran erkennbar wird, dass er sich auf vorherige Briefe bezieht5, jedoch verhallen seine Worte zumeist ins Leere und man gewinnt den Eindruck, dass er zunehmend vereinsamt. Antwortbriefe werden nicht gezeigt, lediglich ein einziges Mal zitiert Werther aus einem Brief vom 8. August 1771:

„Entweder, sagst du, hast du Hoffnung auf Lotten, oder du hast keine. Gut, im ersten Fall suche sie durchzutreiben, suche die Erfüllung deiner Wünsche zu umfassen:

im andern Falle ermanne dich, und suche einer elenden Empfindung los zu werden, die

alle deine Kräfte verzehren muß.“ 6

Da bereits in den ersten Briefen vom Mai, gar im allerersten Satz des Werkes, deutlich wird, dass Werther ein Einzelgänger ist7, meint Valk weiter: „Wilhelm ist kein ernstgenommener Briefpartner; er fungiert lediglich als Adressat eines schriftlichen Selbstgesprächs.“8 Dafür spricht auch, dass die Briefe nur an eine einzelne Person gerichtet sind, nämlich an Wilhelm und der Protagonist selbst zugibt, viele Menschen kennengelernt zu haben, diese allerdings nicht als nähere Gesellschaft empfindet9.

Diese Art der Textpräsentationsform stellt die Perspektive des Titelhelden als einzig gegebene und einzig mögliche Perspektive auf die Realität und die Wahrheit dar. Dadurch istder Rezipient dazu geneigt, diese absolut subjektive Sichtweise zu übernehmen. Es ergibt sich insofern eine Problematik, weil der Leser diesen Briefen höchste Bedeutung zumisst und somit auch auf unbewusster Ebene stark gesteuert wird, da diese Dokumente (vermeintlich) privat geschrieben wurden, aber dennoch an die Öffentlichkeit gelangten. Der fiktive Herausgeber, welcher zu Beginn genannt wird und die Briefe sammelte, verleiht dem Werk noch mehr Glaubwürdigkeit10. Somit können Goethes Intentionen erkennbar werden - ohne Grund überarbeitete er das ursprüngliche Werk von 1774 und veröffentlichte dann eine zweite Fassung 1786, denn er war nicht nur mit der Kritik seiner Kunstgenossen, sondern insbesondere mit der Leseweise des Publikums unzufrieden11. Da durch diese bewusst gewählte Textform der Rezipient gelenkt werden kann, ist es nun umso wichtiger, die Art und Weise des Erlebens von Werther zu beleuchten, welches nun im Folgenden geschieht.

2.2 Subjektives Erleben des Protagonisten

Wie nun im Vorherigen festgestellt wurde, eignet sich diese Form des Briefromans sehr, um die Charaktere gezielt darzustellen. Da sich der monologisierende Titelheld sowohl als empfindender Charakter als auch als Erzähler in seinen Briefen äußert, bleiben seine Empfindungen unreflektiert. Er geht voll auf in seinen Gefühlen, sodass der Leser die ungetrübten und äußerst intimen Ansichten zu spüren bekommt. Anhand der Tatsache, dass der Rezipient keine anderen Eindrücke vermittelt bekommt, ist er gezwungen Werthers Wahrheit als die einzig wahre anzunehmen oder zumindest dessen Weltbild zumindest zur Kenntnis zu nehmen. Irritierend für den Leser, da der Protagonist bereits zu Beginn verwirrt scheint, ist die Unklarheit und Widersprüchlichkeit mit der sein Gedankengut angepriesen wird, denn am 10. Mai 1771 schreibt er zwei konträre Aussagen im selben Brief:

„Eine wunderbare Heiterkeit hat meine ganze Seele eingenommen, gleich den süßen Frühlingsmorgen, die ich mit ganzem Herzen genieße. Ich bin allein, und freue mich meines Lebens in dieser Gegend, die für solche Seelen geschaffen ist wie die meine.“ 12

„Mein Freund- Aber ich gehe darüber zugrunde, ich erliege unter der Gewalt der Herrlichkeit dieser Erscheinungen.“ 13

Der innerliche Zwiespalt wird an diesen Satzbeispielen recht deutlich, denn zuerst bewundert und lobt er die Natur in all ihren Facetten, und es wird seine ausgelassene Stimmung vermittelt. Doch wenige Zeilen später beklagt er bitterlich sein Dasein. So lässt sich das Leiden Werthers offensichtlich nicht, wie es in der Forschung häufig getan wird, zuallererst an die unerfüllte Liebe zu Lotte festmachen, sondern beginnt schon viel früher. Dieser Meinung ist auch Valk, denn er schreibt, dass bereits in den Anfangsbriefen im Frühling

„Werthers Verhängnis in aller Deutlichkeit zutage treten“ würde14. So nennt Werther selbst Leiden, welche auf mehr als nur das Leiden eines gebrochenen Herzens schließen lassen, auch wenn er immer wieder auf das überlebensnotwendige Organ verweist, denn dieses sei „übler dran als manches, das auf dem Siechbette“ 15 und selbst Lotte spricht:

Werther, Sie sind sehr krank.“ 16.

Laut Valk handle es sich hier aber eben nicht um einen Charakter, der nur der Gesellschaft trotzen oder die Liebe zelebrieren möchte, sondern um einen an der Melancholie erkrankten Mann, welcher sich mit Stimmungsschwankungen, der Labilität der Psyche und einer lebhaften Phantasie quält17. Zu Beginn beschreibt Werther Geschehnisse, Ereignisse die er sieht und Personen, die er kennenlernt. Im weiteren Verlauf jedoch, stellt man fest, dass er beginnt sich selbst zu reflektieren:

„Weiß Gott! Ich lege mich so oft zu Bette mit dem Wunsche, ja manchmal mit der Hoffnung, nicht wieder zu erwachen: und morgens schlage ich die Augen auf, sehe die Sonne wieder und bin elend. O daß ich launisch sein könnte, könnte die Schuld aufs Wetter, auf einen Dritten, auf eine fehlgeschlagene Unternehmung schieben, so würde die unerträgliche Last des Unwillens doch nur halb auf mir ruhen. Wehe mir! Ich fühle zu wahr, daß an mir allein alle Schuld liegt,- nicht Schuld! 18

Äußerungen wie diese mehren sich und immer seltener wird die Realität thematisiert, stattdessen verfängt er sich immer tiefer in seiner eigenen Gedankenwelt. So charakterisiert ihn Hans Gose als einen Menschen, der der bloßen „Gefühlsgewissheit“, als eine Art nicht enthaltbaren Richtschnur, folgt und nicht dem „Vernunftschluss“19. Inwiefern Werther dies immer weiter in den Abgrund seiner Gefühlswelt stürzt, wird im Folgenden beleuchtet.

3 Ursachen des Verlustes vom Realitätsbewusstsein

3.1 Die Kindheit des Erzählers

Um auf die Idee zu kommen, die Kindheit einer verhaltensauffälligen Person zu beleuchten, braucht es keinen Doktortitel - auch wenn Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse, dies möglicherweise so sehen würde - und tatsächlich wird man hier als psychologischer Laie fündig. Als der Vater von Werther stirbt, entschließt sich die Mutter mit dem Kind aus dem geliebten Heimatdorf wegzuziehen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

Dies erfährt man erst in der Mitte des Werkes, im Brief vom5. Mai 1772, und dennoch oder gerade daher erscheint es so, dass dieses Erlebnis für ihn sehr prägend ist, denn er schreibt darüber mit einem sprachlich spürbaren Ausdruck Trauer20. Die Trauer gilt jedoch nicht dem Vater sondern den glücklichen Zeiten, die er in diesem Ort verbrachte und an den er sich gerne erinnert. Die Stadt bezeichnet er hingegen als „unerträglich“21, womit er deutlich den schwertreffenden Wendepunkt in seinem Leben markiert. Dies ist auch der einzige schlüssige Anhaltspunkt, warum er zu seiner Mutter ein dauerhaft gestörtes Verhältnis haben könnte: weil er ihr diesen Schritt nie verzeihen konnte. Als alleinerziehende Mutter möchte sie ihn, laut seinem Brief vom 19. April 1772, in seiner Berufskarriere unter die Arme greifen, denn er befürchtet, sie könnte dem Minister schreiben um ihn am Hofe zu halten. Offensichtlich pflegt sie Kontakte zu der gehobenen Gesellschaft, so wirkt sie sehr engagiert, emsig und üht, was ihrem Sohn missfällt. Der Bruch scheint stark zu sein und er sehnt sich in die glücklichen Kindheitstage immer wieder zurück, so beispielsweise am 22. Mai 1771:

„… daß diejenigen die Glücklichsten sind, die gleich den Kindern in den Tag hinein leben… Das sind die glücklichsten Geschöpfe.“ 22

Dass Werther Kinder liebt oder vielmehr das „Kind-sein“ und er möglicherweise so seine verlorene Kindheit nachholen möchte, wird auch an weiteren Situationen angedeutet. So kümmert er sich liebevoll um die kleineren Geschwister Lottes, beachtet den Medicus nicht und baut stattdessen Kartenhäuser mit ihnen:

Ja, lieber Wilhelm, meinem Herzen sind die Kinder am nächsten auf der Erde. Wenn ich ihnen zusehe, und in dem kleinen Dinge die Keime aller Tugenden, aller Kräfte sehe, die sie einmal nötig brauchen werden; wenn ich in dem Eigensinne künftige Standhaftigkeit und Festigkeit des Charakters, in dem Mutwillen guten Humor, und Leichtigkeit, über die Gefahren der Welt hinzuschlüpfen, erblicke alles so unverdorben, so ganz!“ 23

[...]


1 Goethe, Johann Wolfgang von: Die Leiden des jungen Werthers. Stuttgart 1998. Diese Ausgabe wird im Folgenden immer wieder zitiert.

2 Feise, Ernst: Goethes Werther als nervöser Charakter. In: Schmiedt, Helmut (Hrsg.): Wie froh bin ich, dass ich weg bin! Goethes Roman ‚Die Leiden des jungen Werther’ in literaturpsychologischer Sicht. Würzburg 1989.

3 http://www.wortpfau.de/autoren/Jean--Jacques-Rousseau-2.html (zugegriffen am: 25.03.2013). 4 Vgl. dazu Wegmann, Nikolaus: Diskurse der Empfindsamkeit: Zur Geschichte eines Gefühls in der Literatur des 18. Jahrhunderts. Stuttgart 1988, S. 116.

5 Goethe, Johann Wolfgang von: Die Leiden des jungen Werther, S.8 (Brief vom 13. Mai 1771).

6 Ebd. S. 20 (Brief vom 16. Juni 1771).

7 Ebd. S. 5 (Brief vom 4. Mai 1771).

8 Valk, Thorsten: Melancholie im Werk Goethes: Genese – Symptomatik – Therapie. Tübingen 2002, S. 99.

9 Goethe, Johann Wolfgang von: Die Leiden des jungen Werther, S. 10 (Brief vom 17. Mai 1771).

10 Ebd. S. 4 (Prolog).

11 Rumpf, Michael: Die Leiden des jungen Werther- Inhalt, Hintergrund, Interpretation. Berlin 2005, S. 27.

12 Goethe, Johann Wolfgang von: Die Leiden des jungen Werther, S. 7 (Brief vom 10. Mai 1771).

13 Ebd. S. 8.

14 Valk, Thorsten: Melancholie im Werk Goethes: Genese – Symptomatik – Therapie. Tübingen 2002, S. 57f.

15 Goethe, Johann Wolfgang von: Die Leiden des jungen Werther, S. 34 (Brief vom 1. Juli 1771).

16 Ebd. S. 111 (Brief vom 1. Dezember 1771).

17 Valk, Thorsten: Melancholie im Werk Goethes, S. 61.

18 Goethe, Johann Wolfgang: Die Leiden des jungen Werther, S. 102 (Brief vom 3. November 1771).

19 Gose, Hans: Goethes „Werther“. Tübingen 1981, S. 16f.

20 Goethe, Johann Wolfgang von: Die Leiden des jungen Werther, S. 86 (Brief vom 5. Mai 1772).

21 Ebd. S. 86.

22 Ebd. S. 13 (Brief vom 22. Mai 1771).

23 Ebd. S. 33f (Brief vom 29. Juni 1771).

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Goethes „Werther“ und die Alltagsrealität des 18. Jahrhunderts
Hochschule
Universität Bayreuth
Jahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V213098
ISBN (eBook)
9783656414278
ISBN (Buch)
9783656414322
Dateigröße
679 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
goethes, werther, alltagsrealität, jahrhunderts
Arbeit zitieren
Anonym, 2013, Goethes „Werther“ und die Alltagsrealität des 18. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213098

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