Wildes Schottland. Eine Fotoreise


2013-04-19, 169 Seiten (ca.), 9783656413882
PDF, ePUB und MOBI
Originalausgabe

Leseprobe

Inhalt

Mit dem Cabrio nach Schottland

Reisevorbereitungen und der Start
Platzprobleme
Ein Schrecken auf der Fahrt nach Oostende

England wartet
Nebel in Oostende
Britische Familien-Impressionen
Ankunft in Ramsgate

Zwischenstopp Stonehenge
Weiter Richtung Norden

Ruinen, nichts als Ruinen
Frühstück in Worksop
Weiter nach Roche Abbey
An Friedhöfen vorbei nach Fountains Abbey
„Mazda lässt Sie nicht im Regen stehen …“
Das Bonny Moorhen in Stanhope

Schottland naht
Der Zauberer von Melrose Abbey
Edinburgh Chaos
Die Farm von Nancy und Jimmy

Whisky, Nackenkrampf und Monster
Die Royal Lochnagar Distillery
Enge Straßen und ein weißes Schloss – Corgarff Castle
Es geht Richtung Loch Ness
Umkehren oder absaufen?
Loch Ness

Von Wasser-Kryptiden und Männern in Röcken
Urquhart Castle am Loch Ness
Die Highland Games

Isle of Skye und keine Touristen an der Klippe
Loch Cluanie und Loch Duich mit Eilean Donan Castle
The Old Man of Storr
Von den Kilt Rocks zurück nach Fort Augustus

Die Harry Potter-Brücke und die Einsamkeit
Abschied von Loch Ness
Das Glenfinnan Viaduct
Kilchoan
Tobermory

Schiffwracks und „Washer women“
Fotowetter auf dem Weg nach Oban
Inveraray am Meeresarm des Loch Fyne
Von Loch Lomond nach Galashiels

Bye-bye Scotland
Smailholm Tower
Norham Castle
Bamburgh an der Ostküste
Meeresfrüchte in Craster
Die Yorkshire Dales

„Der Doktor und das liebe Vieh“
Thirsk

Südengland, ich komme
Ein teurer Unfall
Brighton
Beachy Head
Eine Nacht in Canterbury
Sandwich und die Polizei
Deal

Jahrmarkt, Amusements und der Blick zurück
Mein Fazit
Hat sich etwas verändert?
Was würde ich anders machen?

Ausrüstung
Kraftfahrzeug
Kamera
Computer

Links

Bildnachweis

Photoshop Trainer Karsten Rose

Lesetipps

Mit dem Cabrio nach Schottland

Schottland, das Land der Dunkelheit, der Monster und Gespenster, der Baumstämme werfenden Männer in Röcken, und der Berge und Seen. Es wirkt mystisch und geheimnisvoll, mit all seinen Burgruinen und alten Kirchen. Das letzte Mal war ich vor 20 Jahren in diesem fabelhaften Land und daher wurde es für mich wieder Zeit, Nessie zu besuchen. Dafür schnappte ich mir meinen etwas betagten, gelben Mazda MX-5 und gönnte mir nach Jahren mal wieder zwei Wochen Urlaub.

Mein Plan war, Schottland mit meiner neuen Kamera so ins Bild zu setzen, wie ich es sehe und empfinde. Dabei sind magische Impressionen dieses Landes entstanden, die die Atmosphäre meiner Reise perfekt einfangen ‒ zumindest für mich.

Reisevorbereitungen und der Start

Die Reiseroute war mithilfe meines schottischen Freundes Markus schnell erstellt, die wirklich sehenswerten Seiten Schottlands fest eingeplant. 7.800 Kilometer hin und zurück sollten es sein, diese Strecke geteilt durch 15 Tage, machte nach Adam Riese 520 Kilometer am Tag. Ein bisschen viel vielleicht, aber ich war ja flexibel.

Die Route sollte von München aus über Oostende, Ramsgate, Stonehenge, Oxford, Leicester, Nottingham, York, Hexham, Edingburgh, Dundee, Aberdeen, Braemar, Loch Ness und die Isle of Skye nach Tobermory führen ‒ und den gleichen Weg wieder zurück. Dabei wollte ich an dem einen oder anderen Fleckchen auch eine Weile bleiben. Dass ich diese Route nicht ganz einhalten konnte, versteht sich bei 15 Tagen Reisedauer fast von selbst. Wunsch und Wirklichkeit sind eben doch zwei verschiedene Paar Stiefel und am Ende waren es tatsächlich auch nur 5.200 Kilometer. Aber eins nach dem anderen.

Platzprobleme

Da ich diesmal mit meinem Auto fahren wollte, ging ich davon aus, weniger Platzprobleme als vor 20 Jahren mit dem Motorrad zu haben. Doch das Zelt, der Schlafsack und ein bisschen Wäsche füllten den kleinen Kofferraum bereits komplett aus, wo sollte jetzt noch meine Kameraausrüstung hin? Hm, auf dem Beifahrersitz war noch Platz. Aber für das restliche Equipment wurde es eng. Die Frage war also umräumen oder doch den Beifahrersitz ausbauen? Nein, vieles passte in den Fußraum, wie zum Beispiel der Adapterstecker, der Stromumwandler ‒ damit der Laptop auch nach Stunden noch Saft aus dem Auto bekam ‒ Kabel, Akkulader und vieles mehr. Zu guter Letzt schnallte ich den Kamerarucksack fest und es konnte losgehen. Neben meinem Manfrotto-Stativ hätte ich das Wichtigste allerdings beinahe vergessen: Meinen iPod, der noch mit neuer Musik und allen Adressen für die Reise beladen werden musste. Es wäre mir aber sicher schon nach den ersten Metern im Auto aufgefallen, denn die Musik begleitet alle meine Touren.

Nun war ich gerüstet und die Reise konnte beginnen: Zelten, ab und zu ein Bed & Breakfast und das ein oder andere Mal im Auto übernachten, so war der Plan. Aber wie so oft kam es anders.

Ein Schrecken auf der Fahrt nach Oostende

Heiß und trocken ‒ ein Sommertag, wie man ihn sich nur wünschen kann! 38 Grad zeigte das Thermometer an diesem Sonntagnachmittag auf der Autobahn von München nach Oostende. Da die Strecke weit und ziemlich langweilig ist, plante ich einen Zwischenstopp für eine Nacht bei meinem Bruder in der Nähe der holländischen Grenze ein.

Ganz so langweilig wurde die Fahrt aber dann doch nicht: Auf der Höhe von Köln überholte mich ein dicker SUV (Geländewagen), als es plötzlich einen ohrenbetäubenden Knall gab und sich der Wagen einmal um sich selbst drehte. Ein Reifen war geplatzt, der Fahrer verlor die Kontrolle und blieb dann auf der rechten Spur in Fahrtrichtung stehen. Er schaffte es aber noch, das Auto auf den Pannenstreifen zu fahren und dort zu parken. Ich hielt ebenfalls an, um nachzusehen, ob mit dem Fahrer alles in Ordnung war. Passiert war ihm glücklicherweise nichts, aber der Schreck saß tief. Johannes hieß der Fahrer des SUVs, war von Beruf Steuerberater und verdiente wohl nicht schlecht, was er trotz Unfall auch ein bisschen heraushängen ließ. Er stand kreidebleich vor mir, fing sich aber nach einiger Zeit wieder und nachdem er den Autoclub angerufen hatte, machte ich mich wieder auf den Weg Richtung Holland und verbrachte einen gemütlichen Abend bei meinem Bruder.

England wartet

Nebel in Oostende

Am Morgen darauf strahlten die Sonne und ich um die Wette. Aber auf der Fahrt gen Norden wurde es im Laufe des Tages immer bewölkter, kälter und schließlich sogar nebelig. Als ich Oostende wieder verließ, wurde der Nebel so dicht, dass ich nur hoffen konnte, das Wetter in England würde besser sein.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dichter Nebel bei der Fährüberfahrt von Oostende nach England

Die Fähre nach Großbritannien war keine der üblichen Luxusfähren, auf der man Kabinen mietet und die Wahl zwischen verschiedenen Unterhaltungsangeboten hat. Es gab nur ein einziges Autodeck, und es waren nur Lastwagen, ein gigantisches Wohnmobil und meine kleine, gelbe Flunder an Bord. Auch das Bordrestaurant und die einzige Bar waren leicht beengt und die Auswahl an Getränken und Speisen hielt sich in überschaubaren Grenzen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Bar der Fähre ‒ klein aber fein.

So eine Seereise mit frischer Luft, Wasser, Ausblick aufs Meer und sinnlosem Hin- und Herspazieren auf dem Deck ließen mich bald schläfrig werden, die Reisetabletten gegen Seekrankheit taten ihr Übriges. Ich erinnerte mich an Uli aus Berlin, der mich mal in seinem Boot mitgenommen hatte, für den bin ich heute noch ein Weichei. Wenn der wüsste, wie anstrengend es war, nicht ins Boot zu k... Na gut, so genau will es ja keiner wissen. Das Wasser und ich, wir werden in diesem Leben keine Freunde mehr.

Britische Familien-Impressionen

Auf dem einzigen großen Fernsehbildschirm liefen diverse Spielfilme, die mir alle nicht sonderlich gefielen. Viel interessanter war dagegen diese „typisch“ britische Kleinfamilie, die sich ausgiebig in den Clubsesseln vor dem Fernseher wälzte: Der Vater leicht dick und angetrunken, die Mutti noch etwas dicker und die lieben Kleinen, eines voluminöser als das andere, selbst das schlankeste von ihnen war auch schon ziemlich umfangreich. Um das noch zu unterstreichen, hielten die Eltern jeder ein Bierchen und Tüten mit Chips in den Händen und auch die Kids waren mit Cola und Chipstüten ausgestattet, und bröselten damit schön die gesamte Clubgarnitur und den Teppich voll. Eine leichte Spur aus Chipsbröseln führte aus dem Reich der Entspannung direkt vor die Bar, wo die lieben Kleinen immer wieder Nachschub an Bier, Cola und Chips organisierten. Bei uns hätte übrigens eine dieser Tüten für eine Großfamilie gereicht.

Lange konnte man sich wegen des Geruchs in dieser Gesellschaft nicht aufhalten, denn die Mutter schien an Flatulenzen zu leiden. Spannend wurde noch die Atemnot, die den Vater überfiel. Er saß kurze Zeit später mit einem Inhalationsgerät direkt neben einem Teekocher, den er ausgeschaltet hatte, um stattdessen sein Inhalationsgerät mit Strom zu versorgen. Dass ab diesem Moment niemand mehr etwas Heißes zu trinken bekam, störte ihn nicht, und das Angebot vom Stewart, einen Stromanschluss direkt beim Fernseher zu nutzen, lehnte er grummelnd ab. Der hilfsbereite Angestellte schüttelte über dieses Verhalten nur den Kopf und verschwand.

Als ich kurze Zeit später auf dem Deck auf und ab ging, stand der Familienvater dort mit seiner Frau und beide zogen so heftig an ihren Zigaretten, dass ich im Vorbeigehen meinte, einen leichten Sog zu verspüren. Die vorherige Sauerstoffarmut schien ihn nun nicht mehr im Geringsten zu beunruhigen.

Als wir vor dem Anlegen zu unseren Autos mussten, brauchte ich nur dem Gebrösel der Familie auf dem Boden zu folgen, um mich zu orientieren. Die Fernsehecke sah nach ihrer Invasion aus wie nach einem Bombenangriff. Ein Stewart grinste mich an und meinte nur: „Es sind bei uns nicht alle so.“ Ja, ich weiß. Zum Glück!

Was mich aber wirklich erstaunte war, das der gut angeheiterte Vater in diesen riesigen, offenbar funkelnagelneuen Camper stieg. Da hätte Edition „Buckingham Palace“ drauf stehen können, ich hätte es geglaubt. Weit kam er jedoch nicht mit seinem Luxus-Wohnmobil, denn es sprang nicht an. Einige Matrosen eilten zur Hilfe, doch es half nichts. Dramatisch wurde die Situation allerdings erst, als ein Schiffsoffizier zu der Szenerie stieß, zusammen mit einem Bobby (Kosename für englische Polizisten), und sie das fluchende Familienoberhaupt aus seinem Vehikel zogen.

Wie mir ein Matrose erzählte, wurde die gesamte Familie in Polizeigewahrsam genommen. Irgendetwas hatten die lieben Kleinen und der Vater demoliert. Bei zwei besoffenen Elternteilen riefen die Verantwortlichen auf dem Schiff wohl gleich die Polizei. Die Karre sprang nebenbei bemerkt sofort an, als es ein Matrose versuchte, man musste nur den richtigen Schlüssel benutzen. Na dann, Prost!

Ankunft in Ramsgate

In Ramsgate strahlte Gott sei Dank die Sonne. Ich öffnete das Verdeck meines gelben Flitzers und stürzte mich todesmutig auf die „falsche Seite“ der Straße.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Strecke von Ramsgate nach Forest Row. Quelle: OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA

Es war also ein fantastischer Sommerabend und mit „To Love And Be Loved“ von Anne Clark im Ohr, peste ich die kleinen englischen Straßen entlang. Ich suchte mir in der Nähe von Forest Row einen schönen Campingplatz für die Nacht. Ich fand auch einen, aber leider saß dort kein Campingplatzwart im Office. Ein ansässiger Dauercamper namens Tom meinte nur: „Such dir einen Platz und zahlen kannst du, wenn du jemanden im Büro siehst.“ „Ich fahre morgen aber sehr früh“, war mein Einwand. „Na, dann fährst du eben, das sieht man hier nicht so eng“, seine Antwort darauf. Also suchte ich mir ein ruhiges Plätzchen und baute dort mein Zelt auf.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Mein Schlafplatz in der Nähe von Forest Row

Essen und Trinken halten ja bekanntlich Leib und Seele zusammen und so gönnte ich mir an meinem ersten Tag auf englischem Boden ein ausgiebiges Abendbrot im Pub um die Ecke. Ein Bierchen, frische Miesmuscheln und hinterher einen gedünsteten Lachs. Ach, auch kleine Dinge können das Herz erfreuen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ein kühles Blondes

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ein Teller Miesmuscheln ‒ man gönnt sich ja sonst nichts.

Zwischenstopp Stonehenge

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Route von Forest Row nach Stonehenge. Quelle: OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA

Dienstagmorgen um 5:30 Uhr waren das Büro und die Schranke an der Einfahrt zum Campingplatz natürlich noch geschlossen. Ich selbst war allerdings bereit zum Aufbruch und hatte das Zelt schon eingepackt und verstaut. Zum Glück kam Tom gerade in diesem Moment vorbei, öffnete mir die Schranke und ließ mich ziehen. Das war meine mit Abstand billigste Übernachtung in Großbritannien, aber später sollte es noch deutlich teurer werden.

Ich programmierte das Navi auf die kürzeste Strecke Richtung Stonehenge, schmiss die Musikanlage an und ab ging’s. Wenn so ein Navi die kürzeste Strecke sucht, dann wird man über die merkwürdigsten Straßen, Wege und Hinterhöfe geführt, so erging es auch mir. Andererseits fährt man so auch die ein oder andere schöne Strecke, die man auf geradem Wege verpasst hätte.

Stonehenge bei Amesbury in Wiltshire, wer denkt da nicht gleich an Druiden, King Arthur, die Tafelrunde, Sommersonnenwende, Astronomie, Nebelschwaden, UFOs und was weiß ich noch. Ich fand dort dagegen eine hübsche Frau, die meditierend vor den Steinen saß. Da ich mir gerne Hübsches ansehe, starrte ich sie wohl etwas zu lange an. Elfengleich und in einem hellen Kleid drehte sie sich zu mir um. Wir kamen ins Gespräch und sie erzählte mir von der Kraft, die von diesem Ort ausgeht. Man könne es immer spüren, das Übernatürliche. Sie komme fast täglich hierher, um ihren Geist zu stärken. Deshalb durfte ich auch kein Foto von ihr machen. Der Geist würde ihrer Meinung nach darin gefangen. „Blödsinn“, dachte ich. Hier spürte man nichts Übernatürliches und die Kraft der Steine würde man auch nur fühlen, wenn man im wilden Galopp mit dem Kopf dagegen rennt.

Faszinierend ist die Anlage aber trotzdem. Vor über 5.000 Jahren wurde mit ihrem Bau begonnen. Das Brechen der Steine, die aus Wales kommen, wurde ohne Eisenwerkzeug bewerkstelligt. Damals gab es keine ausgebauten Straßen, keine Bagger, Kräne oder Ähnliches, eine irre Leistung der damals lebenden Menschen. Einige Wissenschaftler haben vor wenigen Jahren versucht, mit den alten Methoden einen Stein aus Wales nach Stonehenge zu bringen, sie scheiterten aber kläglich. Das heißt natürlich nicht, dass die Steine von Außerirdischen oder Giganten dort aufgestellt wurden!

Tolle Steine, faszinierende Anlage, aber für gute Fotos kommt man leider nicht nahe genug heran und hat auch immer Millionen von Touristen um sich herum. Mist, ich war ja auch nicht besser, aber egal. Das Stativ hatte ich dabei und so wartete ich einfach lange genug auf freie Schussbahn.

Mystisch ist dieser Ort eigentlich auch nicht. Stonehenge liegt auf einer Hochfläche, drumherum nur eine weitläufige Ebene, keine geheimnisvollen Wälder. Allerdings finden sich dort viele Panzer und Kriegsflugzeuge, denn es liegt inmitten eines englischen Truppenübungsplatzes. Einige Besucher waren vollkommen frustriert, als sie auf den Mäusekinos ihrer Kameras nicht das sahen, was sie sich vorgestellt hatten. Jaja, die Kamera zeigt halt nicht immer das, was man sich wünscht. Das erinnerte mich an einen unserer alten Bundeskanzler, der wohl mal zu einem Journalisten gesagt hat: „Ihr sollt nicht schreiben was ich sage, sondern was ich meine.“ Zum Glück habe ich ja mit Photoshop noch andere Möglichkeiten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dunkle Wolken ziehen über Stonehenge auf.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abendstimmung in Stonehenge

Weiter Richtung Norden

Die Fahrt von Stonehenge in Richtung Norden wurde am Nachmittag sehr ungemütlich und ich entschied mich, lieber einige Kilometer auf der Autobahn zu fahren. Am späten Nachmittag stürzte eine Sintflut vom Himmel ‒ it was raining cats and dogs ‒, sodass alle Autos für fast 20 Minuten einfach auf der Straße stehenblieben, bis das Gröbste vorbei war. Lustlos suchte ich mir wegen des schlechten Wetters ein Zimmer in einem Pub in Worksop. Kaum hatte ich es bezogen, schien wieder die Sonne, das Wetter änderte sich oft innerhalb von wenigen Minuten. Also nicht verzagen falls es morgens etwas trübe oder regnerisch ist, es kann nur besser werden. Im Gegenzug sollte man die Regensachen nicht zu Hause lassen, nur weil es schön ist.

Wie man auf dem nächsten Bild erkennt, hatte ich insgesamt zwei externe Festplatten dabei. Auf drei Medien speicherte ich die Bilddaten: Einmal auf dem Laptop, eine Festplatte kam in die Fototasche und eine hatte ich in einem wasserdichten Beutel immer bei mir. Denn wenn ich mal im Wasser untergehen sollte oder sonst etwas passieren würde: Kamera und Laptop sind versichert, die Bilder nicht. Das ist im Übrigen gar nicht so abwegig. Vor vielen Jahren habe ich mal eine Fähre verpasst, es war die Herald of Free Enterprise, die im Hafen von Zeebrügge kenterte. Dabei starben damals fast 200 Menschen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Mein technisches Equipment mit Reserve-Festplatte: Vorsicht ist schließlich die Mutter der Porzellankiste beim Fotografieren.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Von Stonehenge ging es weiter nach Worksop. Quelle: OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA

Ruinen, nichts als Ruinen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Strecke von Worksop in Richtung Stanhope, über Roche Abbey und Fountains Abbey. Quelle: OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA

Frühstück in Worksop

Der Wirt vom Station Hotel in Worksop sah am nächsten Morgen etwas mürrisch aus, als er mir das Frühstück servierte ‒ um 06:30 Uhr in der Früh. Nachdem ich es ihm am Abend vorher gesagt hatte, gesellten sich noch mehr Gäste dazu, die um diese Zeit Frühstücken wollten, statt wie üblich erst um neun. Er hätte mich eben nicht fragen sollen. Aber das Frühstück war klasse, die berühmten Cerealien, Kaffee, Eier, Speck, Würstchen, Pilze und gebratenen Tomaten, die so herrlich spritzen, wenn man hineinsticht. Nur auf Black Pudding (eine Art Blutwurst) habe ich verzichtet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ein leckeres englisches Frühstück

Weiter nach Roche Abbey

Auf nach Roche Abbey mit Beethovens Piano.Konzert Nr. 3. Eine alte Zisterziensermönchs-Abtei in der Nähe von Maltby in South Yorkshire. Nach 15 Minuten war ich schon fast dort. Zum Glück dauert das Konzert 17 Minuten, denn an dem Schild, an dem ich hätte abbiegen müssen, bretterte ich vorbei. Warum? Ganz einfach, das Navi hatte die Abzweigung nicht gefunden und in Großbritannien stehen Schilder sehr oft genau da, wo man abbiegen muss und leider nicht früher. Da aber die Briten den nahen Körperkontakt schätzen, fahren sie auch mit dem Auto entsprechend dicht auf und da sollte man lieber nicht plötzlich in die Bremsen steigen. Also lieber ein Stück zu weit geradeaus und dann umdrehen. Sicher ist sicher.

Die Straße zur Abbey war dann auch noch in einem leicht, na ja, bedauernswerten Zustand und ich hörte Asphalt und Steine am Unterboden kratzen. Angekommen stellte sich heraus, dass ich mal wieder zu früh dran war. Kein Mensch war dort, das Tor zu, die Kasse nicht besetzt. Es sollte noch über zwei Stunden dauern, bis endlich jemand kam.

Ein kleiner, lustiger Gärtner, der am Wegesrand an irgendetwas herumgezupft hatte, kam zu mir und meinte, ich sollte einfach über den Zaun klettern. Zahlen könnte ich ja beim Hinausgehen, falls dann schon jemand da sei, aber er glaube nicht, dass heute jemand kommen würde. Ich sei seit Tagen sowieso der erste Besucher, die Straße fahre ja kein normaler Mensch freiwillig herunter. Hätte mir der Hinweis vielleicht zu denken geben sollen?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Ruinen von Roche Abbey

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Roche Abbey ‒ eines der vielen verwunschenen alten Gemäuer auf dem britischen Festland

An Friedhöfen vorbei nach Fountains Abbey

Von Roche Abbey ging es weiter Richtung Fountains Abbey. Ach ja, wenn man auf der Fahrt die Augen offen hält und ab und zu mal stehen bleibt, dann entdeckt man besonders auf Friedhöfen die seltsamsten Sachen, wie zum Beispiel krumm gewachsene Bäume und rosa Schweinchen im Heißluftballon, die über den Gräbern hängen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ein krumm gewachsener Baum über alten Gräbern

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Seltsame Begegnung auf einem englischen Friedhof: ein rosa Schweinchen in einem Heißluftballon

Fountains Abbey ‒ circa 100 Kilometer von Roche Abbey entfernt ‒ ist auch die Ruine eines Zisterzienserklosters. Also wenn es hier nicht spukt, dann weiß ich auch nicht. Mit dem Finale der Filmmusik von Dark City im Ohr geisterte ich selbst durch die Gemäuer. Ruinen, Keller und Kirchen haben es mir seit meiner Kindheit angetan. Ich habe wohl doch zu viele Dracula-Produktionen mit Christopher Lee gesehen.

Fountains Abbey ist die größte Klosterruine in Großbritannien. Jeder Tourist und jeder Einheimische kann Henry Tudor, auch Heinrich VIII. genannt, nur dankbar sein. Ohne ihn gäbe es nicht so viele herrliche Klosterruinen, und die extra für Touristen zu bauen wäre wahrscheinlich zu teuer.

Zwischen den direkten Eindrücken der alten Ruinen und dem, was die Kamera festhält, liegt immer ein leichter Unterschied. Da ich aber das Land zeigen wollte, wie ich es empfinde, hatte ich kein Problem damit, mir alles via Bildbearbeitung zurechtzubiegen. Das hat man zu analogen Zeiten schließlich auch gemacht. Unterschiedliche Brennweiten, Belichtungszeiten und Blenden und dann die Perspektive. Zurechtgebogen wurde schon immer, jetzt gibt es eben Photoshop und mit Björks „Big Time Sensuality“ lässt es sich besonders gut herumspinnen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dunkle Gemäuer ‒ die Klosterruine Fountains Abbey

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In den alten Kellergewölben der Fountains Abbey spukt es bisweilen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Fountains Abbey im Abendrot

„Mazda lässt Sie nicht im Regen stehen …“

Die Wolken wurden immer dunkler und mir schien es klüger, das Verdeck und die Fenster meines kleinen gelben Flitzers zu schließen. Allerdings wollte das Fahrerfenster nicht so wie ich. Über zwei Stunden werkelte ich daran herum und verteilte dabei meine Habseligkeiten und Werkzeuge auf dem ganzen Bürgersteig. Kurz darauf gelang es mir, die Scheibe auszuhängen, nach oben zu ziehen und mit einem Plastikteil in der Türe zu verkeilen. Das Pannenselbsthilfebuch, das ich dabei hatte, brachte übrigens gar nichts. Wenn ich den Autor in die Finger bekomme! Der hat das bestimmt nie selbst gemacht. Schlecht beschrieben und die Bilder zum Kotzen, nichts konnte man erkennen. Aber es standen lustige Sätze drin: „Mazda lässt Sie nicht im Regen stehen. Entfernen Sie die Türverkleidung, legen ein Kabel von der Batterie an den Antriebsmotor des Fensterhebers, achten auf die richtige Polung und dann fährt er wieder hoch. Wenn nicht dann ...“ Spinnt der? Wo sollte ich ein doppeladriges, mehrere Meter langes Kabel im Nirgendwo herbekommen, oder habt ihr so was immer dabei? Und wo sollte ich Plus- und Minuspol am Fensterheber anschließen?

Schließlich war das Fenster zu und die Sonne kam wieder hinter den Wolken hervor. Erfolg und Glück sind auf der Seite der Narren. Ach ja, tanken musste ich auch mal wieder und Hunger hatte ich auch. Was man sich in Großbritannien übrigens nie entgehen lassen sollte, das sind die abgepackten Sandwiches. Köstlich, ich liebe diese Dinger.

Das Bonny Moorhen in Stanhope

Im B&B Bonny Moorhen in Stanhope entschloss ich mich, meinen ermatteten Körper für diese Nacht zur Ruhe zu betten. Stanhope liegt im County Durham am Fluss Wear und ist für Wanderer interessant, da dort Großbritanniens ältester Fernwanderweg verläuft, der Pennine Way. Ich habe es allerdings nicht so mit dem Wandern. Die Landschaft ist jedoch schon echt irre! Das kleine Gebirge ‒ die Pennines ‒ in dem Stanhope liegt, ist von Hochmooren und Flusstälern durchzogen und wird auch gerne als das „Rückgrat Englands“ bezeichnet.

Mein Eckzimmer oben links im Bonny Moorhen war riesengroß und eigentlich für eine Gruppe mit sieben Leuten gedacht. Auf der Tafel des Bed & Breakfast stand zwar, dass es auch am Abend etwas zu essen geben sollte, aber tatsächlich nur beim Inder nebenan. So ein britischer Takeaway Inder schmeckt schon super, da muss man bei uns in Deutschland lange suchen. Ich aß das rote Tandoori Chicken mit Reis und Salat auf einem Teller und mit Besteck aus dem Pub. Dazu trank ich ein großes, kaltes, bis obenhin volles Bier, mit einer höchsten 0,5 Zentimeter hohen Schaumkrone.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das B&B Bonny Moorhen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Mein leckeres indisches Abendessen

Der Ausblick aus meinem Zimmer erinnerte mich nebenbei bemerkt an eine Immobilienmaklerin in München. Bei einer Wohnungsbesichtigung mit ihr war mein Blick aus dem Schlafzimmerfenster auf einen Friedhof gefallen, der in diesem Moment einen weiteren Bewohner bekam. Als ich daraufhin meinte, das sei eine Wohnung mit Zukunftsaussicht, hatte sie mir begeistert zugestimmt. Ich vergab ihr diesen Fauxpas. Sie sah schließlich nicht aus dem Fenster und um die Bude loszuwerden, musste man den potenziellen Mietern wirklich jeden Blödsinn auftischen. Ich habe die Wohnung natürlich nicht genommen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Blick aus meinem Zimmer im Bonny Moorhen

Schottland naht

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Auf nach Schottland ‒ die Route von Stanhope zu Leys Farmhouse. Quelle: OpenStreetMap und Mitwirkende, CC BY-SA

Der Tag begann diesmal nicht so früh wie die anderen, ich machte mich erst um halb neun auf den Weg von Stanhope nach Jedburgh. Am Anfang war es noch bedeckt und kühl, aber wie man sieht (Bild unten) geht oben ohne fahren mit dem gelben Flitzer eigentlich immer. Anne Clark trällerte mir während der Fahrt das Stück „Poems Without Words“ in meine Ohren. Trotz offenen Verdecks funktionierte das ausgezeichnet, da ich Lautsprecher in den Kopfstützen habe, sonst ist nirgendwo Platz in der kleinen Kiste. Danach hörte ich mir einige Stücke von „The Cure“ an, wie zum Beispiel „A Few Hours After This“. Genau die richtige Musik für diese Landschaft. Aber nach einiger Zeit ging mir diese Art von Songs doch auf den Keks und ich wählte wieder den Zufallsgenerator für die Musik.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Oben ohne fahren geht auch bei wildem, schottischen Wetter.

Mein Weg führte durch die Yorkshire Dales und wer sich an die alte englische Serie „Der Doktor und das liebe Vieh“ von Tierarzt und Autor James Herriot erinnert, wird die Landschaft wiedererkennen. Die Wolken und das Lichterspiel in dieser Region sind unvergleichlich. Aber so schön es dort auch ist: Leben und Arbeiten war wahrscheinlich nie ein Vergnügen. Neben Landwirtschaft und Schafzucht für die Wollindustrie gab es hier in der Vergangenheit Bleiminen. Die Arbeitsbedingungen müssen entsetzlich gewesen sein.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Yorkshire Dales

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Landschaftliche Romantik, bekannt aus der TV-Serie „Der Doktor und das liebe Vieh“

Mein iPod spielte nun wieder die Musik in zufälliger Reihenfolge ab und plötzlich brüllte mir „Ready wrong quick“ und das Stück „Alba an Aigh“ ins Ohr, auf gut Englisch: „Scotland the Brave“, es begann mit Pauken und Dudelsäcken. Das erste Mal auf meiner Reise, dass ein schottisches Stück erklang. Und pünktlich als ich um die nächste Ecke bog, erschien vor mir der Grenzstein von Schottland. „Scotland the Brave“ ist übrigens eine der drei inoffiziellen Nationalhymnen Schottlands. Die beiden anderen sind „Flower of Scotland“ und „Scots Wha Hae“.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Grenzstein von Schottland

Zum Glück gab es kurz nach der Grenze einen kleinen Imbisswagen am Straßenrand und ich konnte somit meinen ersten Tee in Schottland trinken. Witziger Weise erntete ich ein Kopfschütteln der Imbissbudenbesitzerin als ich zahlen wollte, der Tee war also umsonst. Ein Willkommenstrunk, meinte sie. Komischerweise fühlte ich mich hier wie zu Hause ‒ im positiven Sinne, nicht Füße hoch, Bier auf, Fernseher an, Chips raus ‒ und als ob mein MP3-Player das gewusst hätte, dudelte er als nächstes „The Mason’s Apron“. Mit diesem Lied düste ich nach Schottland hinein.

Der Zauberer von Melrose Abbey

Zuerst besuchte ich wieder ein Zisterzienser-Kloster. Melrose Abbey in der Nähe von Galashiels ist eine gigantische Klosterruine in der 1812 der Steinsarg des Zauberers, Alchemisten, Astrologen, Mediziners und Philosophen Michael Scotus gefunden wurde. Tja, und heute haben manche schon Schwierigkeiten wegen eines Doktortitels.

Ja, das mit dem Zauberer glaube ich in dieser Umgebung sofort. Immerhin gibt es pro Quadratmeile in Großbritannien angeblich mehr Gespenster als sonst irgendwo auf der Welt. Hab ich zumindest mal gelesen ‒ glauben will ich’s gern. In Melrose Abbey sollen verschiedene Geister spuken. Eine Gruppe von Mönchen wurde wohl schon gesichtet und natürlich auch Michael Scotus, der auch von sich behauptete fliegen zu können. Auch wurde hier das Herz von Robert Bruce, einem der bedeutendsten Könige Schottlands, unter dem Hochaltar begraben. Im Film „Braveheart“ wurde er sehr frei interpretiert. „Braveheart“, da war doch wer? Ja, ich!

Melrose Abbey wurde circa 1136 gegründet, ist also schon ziemlich alt und wird heutzutage von „Historic Scotland“ gepflegt. Man sollte sich sowieso am Anfang seiner Großbritannienreise diverse Ausweise von den verschiedenen Denkmalschutz-Vereinen besorgen. Viele Eintritte sind dann frei oder verbilligt. Möchte man mehr als zwei Ruinen, Klöster, Burgen oder Schlösser besichtigen, dann lohnt es sich auf jeden Fall. Mehr Infos dazu gibt es im Anhang meines Buches.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Melrose Abbey und ihre gespenstische Aura

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das vermeintliche Grabmal Michael Scotus’

Edinburgh Chaos

Meine letzte Station für diesen Tag sollte eigentlich die Stadt Edinburgh werden, aber es fand gerade das „Edinburgh Festival 2012“ statt. Theater, Comedy, Konzerte, Kunst, die ganze Stadt war ein riesiges, flirrendes Chaos. Die Innenstadt war gesperrt und überall waren die Menschen bei schönstem Sonnenschein auf den Straßen um zu feiern, so kann ein schottischer Sommertag auch sein. Eigentlich wollte ich dort übernachten, aber das billigste Zimmer, selbst in einer absoluten Kaschemme sollte 140 Pfund kosten, also das war dann doch zu viel des Guten. Mit Kakerlaken ins Bett und mit Flöhen aufstehen. Das kann man in der tiefsten Wildnis im Dschungel machen, aber nicht in Edinburgh. Also fuhr ich weiter.

Ich wollte noch zur gigantischen Forth Road Bridge, die den Firth of Forth, in der Nähe von Edinburgh überspannt, einen Meeresarm an der Ostküste von Schottland. Ein freundlicher Bobby, mit dem ich mich während des Kriechens im Stau unterhalten hatte, riet mir allerdings dringend davon ab. Um den besten Platz zum Knipsen zu bekommen, hätte ich unterhalb von Edinburgh nach South Queensferry fahren müssen, eine Stadt am Firth of Forth. Das hätte von hier aus bei dem Verkehr mehrere Stunden gedauert. Da ich gerade für 10 Kilometer 2½ Stunden gebraucht hatte, glaubte ich ihm und verließ Edinburgh in westlicher Richtung. Im nächsten Jahr würde ich wiederkommen, aber diesmal per Flugzeug und mit einem vorher gebuchten Hotel. Die Stadt ist wunderbar und ein verlängertes Wochenende in Edinburgh ist immer eine Reise wert.

[...]

Ende der Leseprobe aus 169 Seiten

Details

Titel
Wildes Schottland. Eine Fotoreise
Autor
Seiten
169
Erscheinungsform
Originalausgabe
Preis (eBook)
5,99 EUR
ISBN (eBook)
9783656413882
Preis (Buch)
18,90 EUR
ISBN (Buch)
9783656414865
Sprache
Deutsch

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Wildes Schottland. Eine Fotoreise


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden