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Bildungsinhalte des Werkens (nach Bodo Wessels) und die Entwicklung des plastischen Gestaltens bei Kindern und Jugendlichen

Title: Bildungsinhalte des Werkens (nach Bodo Wessels) und die  Entwicklung des plastischen Gestaltens bei Kindern und Jugendlichen

Presentation (Elaboration) , 2002 , 15 Pages , Grade: 2

Autor:in: Natalie Gerlach (Author)

Pedagogy - Art education
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Summary Excerpt Details

In der folgenden Ausarbeitung möchte ich mich mit den Bildungsinhalten des Werkens von
Bodo Wessels (1969) beschäftigen, sowie mit der Entwicklung des Plastischen Gestaltens von
Kindern und Jugendlichen, aus einem neueren Artikel der Zeitschrift Kunst + Unterricht.
Weiterführend wird noch der „Bastelbegriff“ behandelt, den Gerd Schäfer in seinem Buch
„Universen des Bastelns- Gebastelte Universen“ durchleuchtet.
Abschließend folgen ein Fazit, eine Reflexion über die drei Quellen und ein kurzer Ausblick
über die Forderungen des Faches Gestaltendes Werken. Bodo Wessels stellt in seinem Buch „Die Werkerziehung“ das vorhandene Angebot von
Fachinhalten der Werkerziehung dar und ordnet es in Arbeitskategorien und Begriffe.
Er ist darum bemüht, Tradiertes, Geschichtliches zu objektivieren, Zukunftsweisendes
zusammenzustellen, Bewährtes zu erhalten und daraus einen Entwurf für einen fachgerechten
Werkunterricht zu erstellen.
Der Begriff „Werkerziehung“ beschreibt im vorliegenden Buch dabei nicht nur das Schulfach
„Werken“, sondern vielmehr die pädagogisch- didaktische Sinngebung eines Fachbereichs,
wie sie auch mit einer Reihe von Einzelzielen, etwa: „werktätige Erziehung, „technische
Elementarerziehung“, „Konsumentenerziehung“ oder „Geschmacksbildung“ umschrieben
werden könnte. Sicherlich muss die unterrichtliche Artikulation der „Werkerziehung“ im
Werkunterricht erfolgen.
Mit seinem Buch möchte er Lehrern und Studenten der Pädagogik in die Zielsetzungen der
Werkerziehung einführen und Stützen sowie Anregungen für eigene Initiative geben.
Letzten Endes ist es auch der Gedanke einer unbedingt notwendigen Handreichung für den
Unterricht, eine Art Denkmodell des Grundsätzlichen, das ihn dazu veranlasst hat, dieses
Buch herauszugeben. Eine Niederschrift von Ergebnissen, die er in praktischen Versuchen,
Übungen und Vorlesungen erarbeitet hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema

2. Didaktische Grundrisse: Bodo Wessels „Die Werkerziehung“ (1969)

2.1 Bildungsinhalte der Werkerziehung

2.2. Bildungsinhalte aus dem Bereich der bildenden Kunst

2.3. Bildungsinhalte aus dem Bereich des Handwerks

2.4. Bildungsinhalte aus dem Bereich der Technik

2.5. Bildungsinhalte aus dem Bereich der Umweltgestaltung

3. Ein Überblick über ästhetische Ausdrucksformen vom Kleinkindalter bis zur Pubertät am Beispiel des plastischen Gestaltens

4. „Universen des Bastelns- Gebastelte Universen“

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die didaktischen Grundlagen des Werkunterrichts unter Bezugnahme auf Bodo Wessels, analysiert die entwicklungsspezifischen Stufen des plastischen Gestaltens bei Kindern und Jugendlichen und reflektiert den pädagogischen Stellenwert des "Bastelns" nach Gerd Schäfer, um daraus Anforderungen für ein modernes Fach "Gestaltendes Werken" abzuleiten.

  • Didaktik der Werkerziehung nach Bodo Wessels
  • Entwicklung des plastischen Gestaltens in der Kindheit und Jugend
  • Phänomenologie des Bastelns als pädagogische Chance
  • Integration von Kunst, Handwerk und Technik
  • Förderung kreativer und gestalterischer Kompetenzen

Auszug aus dem Buch

3. Ein Überblick über ästhetische Ausdrucksformen vom Kleinkindalter bis zur Pubertät am Beispiel des plastischen Gestaltens

Der folgende Überblick über die ästhetischen Ausdrucksformen und entwicklungspsychologischen Ursachen des plastischen Gestaltens vom Kleinkindalter bis zur späten Adoleszenz fasst Kernthesen einer Untersuchung zusammen, deren „Datenbasis“ u.a. über 1200 Plastiken von 1- 20 jährigen bildet. In einer Stichprobe, die speziell auf die Morphogenese des plastischen Menschenbildes im Schulalter ausgerichtet war, wurden zwischen 1997 und 1999 aus Tonmassen geformte Plastiken erfasst und analysiert.

Ton wurde benutzt, da er ein leicht zugängliches, ungiftiges und in der Verarbeitung hochflexibles Material ist.

Die Beschränkung auf die plastische Darstellung des menschlichen Körpers begründet sich in der pädagogischen Bedeutung der „figura“. Die menschliche Figur ist jedem Kind bekannt und bietet nicht nur die Möglichkeit detailgenauer, naturalistischer Darstellung, sondern gleichzeitig auch die zur ausdrucksbetonten Deformation und Abstraktion. Dabei entsteht eine weitläufige Formenvarianz und darüber hinaus eine wunderbare Möglichkeit zur Projektion des Selbstbildes, insbesondere des individuellen Körperbildes.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema: Es wird der Fokus auf die Bildungsinhalte des Werkens, die Entwicklung des plastischen Gestaltens sowie den Bastelbegriff dargelegt.

2. Didaktische Grundrisse: Bodo Wessels „Die Werkerziehung“ (1969): Das Kapitel analysiert den Ansatz von Wessels, der Fachinhalte in Kategorien wie Bildende Kunst, Handwerk, Technik und Umweltgestaltung gliedert.

2.1 Bildungsinhalte der Werkerziehung: Hier erfolgt eine systematische Einordnung der Fachinhalte als Teil der kulturellen Bildung.

2.2. Bildungsinhalte aus dem Bereich der bildenden Kunst: Dieses Kapitel thematisiert die Förderung des Gestaltempfindens und plastischer Ausdrucksmöglichkeiten.

2.3. Bildungsinhalte aus dem Bereich des Handwerks: Es werden Grundlagen wie Werkweisen und der Umgang mit Material als pädagogisches Durchgangsstadium beleuchtet.

2.4. Bildungsinhalte aus dem Bereich der Technik: Hier wird der spielerisch-improvisierende Zugang zu technischen Sachverhalten in den Mittelpunkt gestellt.

2.5. Bildungsinhalte aus dem Bereich der Umweltgestaltung: Das Kapitel betrachtet die praktische Tätigkeit als Mittel zur bewussten Auseinandersetzung mit der gestalteten Umwelt.

3. Ein Überblick über ästhetische Ausdrucksformen vom Kleinkindalter bis zur Pubertät am Beispiel des plastischen Gestaltens: Es werden die Entwicklungsstufen des plastischen Gestaltens vom Kleinkind bis zur Adoleszenz unter psychologischen Aspekten aufgezeigt.

4. „Universen des Bastelns- Gebastelte Universen“: Dieses Kapitel hinterfragt den Bastelbegriff und interpretiert ihn als sinnlich-intuitive Welterfahrung.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird die Notwendigkeit einer neuen Werkdidaktik gefordert, die moderne Bildungsziele wie Kreativität und Problemlösekompetenz integriert.

Schlüsselwörter

Werkerziehung, Plastisches Gestalten, Basteln, Kunstpädagogik, Didaktik, Handwerk, Technik, Umweltgestaltung, ästhetische Entwicklung, Kindheitsforschung, Kreativität, Werkunterricht, Gestaltungskompetenz, Materialerfahrung, Anthropologie des Werkens.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Fundierung des Faches „Gestaltendes Werken“ und untersucht, wie dieses Fach durch die Integration von Kunst, Handwerk und Technik zur allgemeinen Persönlichkeitsbildung beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die didaktischen Ansätze von Bodo Wessels, die entwicklungsspezifischen Phasen des plastischen Gestaltens bei Kindern sowie eine Neubewertung des Bastelns nach Gerd Schäfer ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Analyse klassischer Didaktik und aktuellerer entwicklungspsychologischer Erkenntnisse aufzuzeigen, warum das Werken als Fach an Schulen heute unverzichtbar ist und wie es zur Entwicklung von Gestaltungskompetenz beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Literaturanalyse, die verschiedene Quellen (historische Didaktik, entwicklungspsychologische Untersuchungen und pädagogische Aufsätze) synthetisiert, um ein aktuelles Bild des Fachbereichs zu zeichnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der Fachinhalte nach Wessels, die detaillierte Darstellung der Stadien des plastischen Gestaltens und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Bastelbegriff.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Werkerziehung, Plastisches Gestalten, Basteln, Kreativitätsförderung, ästhetische Erfahrung, handwerkliche Bildung und technisch-konstruktives Lernen.

Welche Bedeutung hat das "Basteln" laut dieser Arbeit?

Das Basteln wird nicht als minderwertige Beschäftigung betrachtet, sondern als eine intuitive, sinnliche Welterfahrung, die dem Kind hilft, einen eigenen Dialog mit der Wirklichkeit aufzubauen.

Wie verändert sich das plastische Gestalten ab der Pubertät?

Das Gestalten wird kritischer und formaler; die Jugendlichen suchen nach eigener Identität, was sich oft in einer Ablehnung kindlicher Schemata und einer Hinwendung zu komplexeren, anatomisch bewussteren oder symbolisch aufgeladenen Formen äußert.

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Details

Title
Bildungsinhalte des Werkens (nach Bodo Wessels) und die Entwicklung des plastischen Gestaltens bei Kindern und Jugendlichen
College
University of Vechta  (Fachdidaktik Gestaltendes Werken)
Course
SS 2002
Grade
2
Author
Natalie Gerlach (Author)
Publication Year
2002
Pages
15
Catalog Number
V21345
ISBN (eBook)
9783638249850
Language
German
Tags
Bildungsinhalte Werkens Bodo Wessels) Entwicklung Gestaltens Kindern Jugendlichen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Natalie Gerlach (Author), 2002, Bildungsinhalte des Werkens (nach Bodo Wessels) und die Entwicklung des plastischen Gestaltens bei Kindern und Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21345
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