Im Rahmen des Studiums der Soziapädagogik/Sozialpolitik an der Universität der Bundeswehr München fand im Themenbereich Handlungskompetenzen ein zweitägiges Blockseminar mit dem Thema Supervision statt.
In dieser Hausarbeit werde ich nun die dort besprochenen Themen anhand einschlägiger Literatur und Informationsmaterialien zentraler Institutionen aufarbeiten und versuchen einen definitorischen Gesamtüberblick über das Thema Supervision zu geben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Hauptteil
2.1 Definition
2.1.1 Allgemeine Definition
2.1.2 Definition der DGSv
2.1.3 Weitere Definitionen
2.2 Geschichte der Supervision
2.3 Ausgangssituation
2.4 Ziele der Supervision
2.5 Zielgruppen
2.6 Verfahren
2.7 Formen der Supervision
2.7.1 Einzelsupervision
2.7.2 Gruppensupervision
2.7.3 Supervision in Organisationen
2.7.3.1 Teamsupervision
2.7.3.2 Organisationsberatung
2.7.3.3 Coaching
2.7.3.4 Intervision
2.8 Ablaufmodelle
2.8.1 Die „Phasen einer Supervisionssitzung“ nach Harald Pühl
2.8.2 Die „Stufentechnik der Supervision“ nach Heigel-Evers
2.8.3 Das Modell der „Kollegialen Supervision“ nach Jugert
3. Schluß
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es, einen fundierten Gesamtüberblick über das Thema Supervision zu geben, indem die in einem Blockseminar besprochenen Inhalte auf Basis relevanter Fachliteratur systematisch aufgearbeitet und strukturiert dargestellt werden.
- Grundlegende Begriffsbestimmungen und Definitionen der Supervision
- Historische Entwicklung und Einordnung der Supervision in der Sozialarbeit
- Zielsetzungen, Zielgruppen und professionelle Verfahrensweisen
- Differenzierung verschiedener Supervisionsformen und methodische Ablaufmodelle
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Allgemeine Definition
Das Wort Supervision stammt ab vom lateinischen supervidere was bedeutet, etwas von oben überblicken.
Eine andere, aber sinngemäße Wortherkunft läßt sich auch aus dem Englischen herleiten: super (engl.) bedeutet höchst oder hervorragend; vise (engl.) bedeutet beaufsichtigen. Super-vision wäre demnach (wörtlich übersetzt) die Ober-Aufsicht, der Supervisor (engl.) der Inspektor.
„Supervision ist die erforderliche Distanz zum eigenen Tun. »Was wir dringend brauchen, ist konstruktive Kritik von Menschen, die wir respektieren!« (Warren Bennis)“
Die Brüder Gonschorrek erklären Supervision wie folgt : Als Ausgangsproblem nennen sie die Furcht deutscher Führungskräfte, jemand könne annehmen, sie hätten Führungsprobleme. Die Lösung (Supervision) soll daher Führungskräften helfen, sich ihrer Probleme anzunehmen und geeignete Problemlösungsstrategien zu entwickeln.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Entstehungskontext der Arbeit im Rahmen eines Blockseminars an der Universität der Bundeswehr und beschreibt das Ziel, einen definitorischen Überblick über Supervision zu liefern.
2. Hauptteil: Der Hauptteil bietet eine umfassende Analyse, die von Begriffsdefinitionen und der Historie über Ziele, Zielgruppen und Verfahren bis hin zu konkreten Formen und methodischen Ablaufmodellen der Supervision reicht.
3. Schluß: Das Schlusskapitel resümiert die Arbeit und reflektiert die gewählte Struktur, wobei eingeräumt wird, dass die detaillierte Darstellung der Supervisor-Rolle den Rahmen gesprengt hätte.
Schlüsselwörter
Supervision, Beratungsmethode, berufliche Reflexion, Supervision in Organisationen, Teamsupervision, Einzelsupervision, Organisationsberatung, Coaching, Intervision, Ablaufmodelle, Fallarbeit, beruflicher Alltag, Problemlösung, Supervisionstechniken, berufsbezogene Beratung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über das Konzept der Supervision, erklärt dessen Hintergründe und strukturiert die verschiedenen methodischen Ansätze und Anwendungsbereiche.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Themenfelder umfassen die Definition von Supervision, deren historische Entwicklung, Ziele, die verschiedenen Zielgruppen, angewandte Verfahren sowie diverse Formen und Ablaufmodelle.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel besteht darin, die Ergebnisse eines besuchten Blockseminars anhand einschlägiger Literatur aufzuarbeiten und einen definitorischen Gesamtüberblick über das Thema Supervision bereitzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Es handelt sich um eine auf Literaturrecherche und der systematischen Aufarbeitung von Informationsmaterialien basierende Hausarbeit.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Definitionen, die Geschichte, eine Situationsanalyse, Ziele, Zielgruppen, konkrete Verfahren, verschiedene Organisationsformen der Supervision sowie verschiedene Ablaufmodelle wie die Pühl- oder die Stufentechnik.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Supervision, berufliche Beratung, Reflexion, Fallarbeit, Supervision in Organisationen, Coaching, Intervision und verschiedene methodische Ablaufmodelle.
Was unterscheidet Teamsupervision von Einzel- oder Gruppensupervision?
In der Teamsupervision sind diejenigen Personen, die Gegenstand der Beratung sind, selbst anwesend und können unmittelbar auf das Gesagte reagieren, während in anderen Formaten oft eine eher einseitige Perspektive dominiert.
Welche Rolle spielt die „Stufentechnik der Supervision“ nach Heigel-Evers?
Diese Technik dient der Konkretisierung der Arbeitsphase innerhalb einer Sitzung und gliedert sich in sechs Schritte, von der Falleinbringung bis zur Entwicklung einer konkreten Handlungsalternative.
- Quote paper
- Achim Heinrichs (Author), 2001, Supervision – was ist das? Ziele, Verfahren, Formen der Supervision, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2136