Cybermobbing. Ein wirklich neues Phänomen mit neuen erforderlichen Präventions- und Interaktionsstrategien?


Essay, 2013

6 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Cybermobbing – Ein wirklich neues Phänomen mit neuen erforderlichen Präventions- und Interaktionsstrategien?

Mobbing und Cybermobbing – wie sich bereits allein aus der großen Ähnlichkeit beider Begriffe konstatieren lässt, handelt es sich hierbei fraglos um zwei Begriffe, die in einem engen Zusammenhang zueinander stehen. Wohingegen der Begriff Mobbing bereits in den sechziger Jahren erstmals und verstärkt in den 1980er- und 90er Jahren aufkam, ist das Phänomen Cybermobbing ein solches, das erst durch die flächendeckende Computer- und Internetnutzung aktuell wurde. Eine der vielen, neu entstehenden Fragen ist nun, wie auf die neue Situation zu reagieren ist. Ergeben sich durch die neue Dimension des Internets neu, unüberbrückbare Schwierigkeiten? Sind die bereits entwickelten Anti-Mobbing-Konzepte noch adäquat für dieses neue Problem? Genau diese Fragen versucht dieser Aufsatz zu beantworten. Dabei erscheint es sinnvoll, zunächst von begrifflichen Unterschieden auszugehen, um prinzipielle Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Problemlagen zu verdeutlichen.

Mobbing ist ein Begriff, der unglaublich weit gefasst ist. Das meint, dass Mobbing eine unglaubliche Bandbreite an Handlungen umfasst, die andere schikanieren. Einfach ausgedrückt: So vielfältig Persönlichkeiten sind, so vielfältig sind die Mobbing-Strategien und Schwächen der anderen, die ausgenutzt werden können. Eine einheitliche Definition ist daher nur schwer möglich. Kindler allerdings, kommt zu folgender Definition, die zumindest einige der wichtigsten Merkmale durch deren große Reichweite umschließt: „ „Mobbing basiert auf einem relativ stabilen Machtgefälle, es ist eine dauerhafte, grundlegende Gewaltform, die regelmäßig ausgeübt wird und sich in schädigenden Handlungen zeigt.“ (Kindler 2009: S. 13) Es ist allerdings nicht unumstritten, ab welchem zeitlichen Rahmen von regelmäßig zu sprechen ist. Als Faustregel kann gelten, dass entsprechende Handlungen wöchentlich mindestens zwei bis drei Monate andauern, um von Mobbing sprechen zu können.

[...]

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten

Details

Titel
Cybermobbing. Ein wirklich neues Phänomen mit neuen erforderlichen Präventions- und Interaktionsstrategien?
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Seminar: Gewalt an Schulen
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
6
Katalognummer
V213981
ISBN (eBook)
9783656421788
Dateigröße
457 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
cybermobbing, phänomen, präventions-, interaktionsstrategien
Arbeit zitieren
Sebastian Ketting (Autor), 2013, Cybermobbing. Ein wirklich neues Phänomen mit neuen erforderlichen Präventions- und Interaktionsstrategien?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/213981

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