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Entbürokratisierung durch E-Government? Chancen und Risiken der elektronischen Verwaltung

Titel: Entbürokratisierung durch E-Government? Chancen und Risiken der elektronischen Verwaltung

Seminararbeit , 2011 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Aleksandar Ilic (Autor:in)

Organisation und Verwaltung - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Der Wunsch nach Entbürokratisierung ist so alt wie die Verwaltung selbst“ (Klumpp 2010, S. 181). Ein Blick auf die Internetpräsenzen der Bundes- und Landesverwaltungen genügt, um festzustellen, dass die Zielsetzung der Modernisierung des Staates durch Entbürokratisierung mehr als eine kurzfristige Modeerscheinung ist. Überall scheint das Verlangen nach einem „schlanken“ und „modernen“ Staat, der adäquat auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts reagiert, stetig zu wachsen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Bürokratie

Bürokratiekritik

E-Government (Definition)

Government to Citizen (G2C)

Government to Business (G2B)

Government to Government (G2G)

BundOnline 2005

E-Government 2.0

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit E-Government-Strategien als Instrumente zur Entbürokratisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland fungieren können und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind.

  • Analyse des klassischen Bürokratiemodells nach Max Weber
  • Kritische Auseinandersetzung mit der bürokratischen Organisationsform
  • Definition und Klassifizierung von E-Government-Interaktionsformen (G2C, G2B, G2G)
  • Evaluierung der Bundesprogramme "BundOnline 2005" und "E-Government 2.0"
  • Diskussion über technologische Potenziale und implementierungstechnische Hürden

Auszug aus dem Buch

Bürokratie

Wie bereits angedeutet, geht das heutzutage weit verbreitete Verständnis der Bürokratie auf den Soziologen Max Weber zurück. Weber identifizierte folgende Merkmale dieser Organisationsform:

• Hauptamtliches Personal

• Einstellung und Beförderung nach Leistung

• Arbeitsteilung & Spezialisierung

• Hierarchie

• Regelgebundenheit

• Schriftlichkeit & Aktenmäßigkeit (vgl. Bogumil/Jann 2009, S. 137).

Diese Merkmale lassen sich in die Kategorien Aufbau- und Ablauforganisation gruppieren. Die Bürokratie ist für Weber die „formal rationalste Form der Herrschaftsausübung“ (Weber 1921) und Schutz vor Willkür und Dilettantismus in einer Organisation. War es zum Beispiel lange Zeit Tradition, dass bestimmte öffentliche Ämter ausschließlich innerhalb einer Familie „vererbt“ wurden, so ist diese Möglichkeit in einer bürokratischen Ordnung nicht mehr gegeben. Eine Vielzahl von Vorteilen macht das Webersche Modell so attraktiv und ist der Grund weshalb fast 100 Jahre nach dessen Enstehung unsere heutige öffentliche Verwaltung in starkem Maße davon geprägt ist. Die starke Spezialisierung hat den Vorteil, dass dem Bürger oder Kunden einer anderen Behörde bzw. eines Unternehmens der Privatwirtschaft ein kompetenter Ansprechpartner zu allen möglichen Themen zur Verfügung steht.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die historische Bedeutung der Entbürokratisierung erläutert und die Relevanz von E-Government als Lösungsansatz zur Modernisierung der Exekutive dargelegt.

Bürokratie: Das Kapitel definiert das klassische Modell nach Max Weber anhand seiner zentralen Strukturmerkmale und verdeutlicht deren funktionale Vorteile für die Verwaltung.

Bürokratiekritik: Hier werden die Dysfunktionen bürokratischer Abläufe beleuchtet und verschiedene Dimensionen der öffentlichen Kritik an bürokratischen Strukturen aufgezeigt.

E-Government (Definition): Dieses Kapitel führt in den Begriff E-Government ein und betont die Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechniken für moderne Austauschprozesse.

Government to Citizen (G2C): Es wird die elektronische Beziehung zwischen Staat und Bürger thematisiert, insbesondere durch Dienstleistungen wie ELSTER oder E-Partizipation.

Government to Business (G2B): Fokus auf die Interaktion zwischen Verwaltung und Unternehmen zur Steigerung der Effizienz bei administrativen Vorgängen.

Government to Government (G2G): Betrachtung der internen behördenübergreifenden Kommunikation und der Synergieeffekte durch Digitalisierung.

BundOnline 2005: Evaluierung der ersten großen deutschen E-Government-Initiative und ihrer Zielerreichung hinsichtlich des Portfolios an Online-Dienstleistungen.

E-Government 2.0: Vorstellung der weiterentwickelten Strategie, die einen stärkeren Fokus auf Prozessorientierung und die Reduktion von Bürokratiekosten legt.

Zusammenfassung: Fazit über den technologischen Wandel in der Verwaltung und kritische Reflektion der verbleibenden Risiken wie Datenschutz und Sicherheitslücken.

Schlüsselwörter

E-Government, Bürokratie, Entbürokratisierung, Verwaltung, Max Weber, BundOnline 2005, E-Government 2.0, G2C, G2B, G2G, Staatsmodernisierung, Digitalisierung, Verwaltungseffizienz, Standortfaktor, Prozessorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Rolle der elektronischen Verwaltung bei der Modernisierung staatlicher Prozesse und der Reduzierung bürokratischer Lasten.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Webers Bürokratiemodell, die Kritik an bestehenden Strukturen sowie die Analyse von E-Government als Strategie zur Effizienzsteigerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit E-Government tatsächlich zur Entbürokratisierung beiträgt und wo die Potenziale und Grenzen dieser technologischen Transformation liegen.

Welche wissenschaftliche Methode findet Anwendung?

Der Autor stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf die Auswertung offizieller Berichte und Konzepte des Bundes zur E-Government-Implementierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Bürokratie, die Definition der E-Government-Interaktionsformen sowie die detaillierte Betrachtung der Strategien "BundOnline 2005" und "E-Government 2.0".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind E-Government, Bürokratieabbau, Verwaltungseffizienz, Staatsmodernisierung und Prozessorientierung.

Wie unterscheidet sich "E-Government 2.0" von "BundOnline 2005"?

Während "BundOnline 2005" primär auf die Bereitstellung von Dienstleistungen über das Internet fokussierte, zielt "E-Government 2.0" stärker auf eine ganzheitliche Prozess- und Serviceorientierung sowie Kostenreduktion ab.

Welche Rolle spielt der deutsche Föderalismus für das E-Government?

Die föderalen Rahmenbedingungen werden als erschwerender Faktor identifiziert, der eine zeitnahe und einheitliche Weiterentwicklung der elektronischen Verwaltung teilweise blockiert.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entbürokratisierung durch E-Government? Chancen und Risiken der elektronischen Verwaltung
Hochschule
Universität Potsdam
Note
2,0
Autor
Aleksandar Ilic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
15
Katalognummer
V214016
ISBN (eBook)
9783656423973
ISBN (Buch)
9783656424376
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entbürokratisierung e-government chancen risiken verwaltung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Aleksandar Ilic (Autor:in), 2011, Entbürokratisierung durch E-Government? Chancen und Risiken der elektronischen Verwaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214016
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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