Kapitalflussrechnung der Hapaq-Lloyd AG


Studienarbeit, 2003
15 Seiten, Note: unbenotete Vorleistung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabenstellung

2. Hapag-Lloyd AG
2.1. Geschichte
2.2. Philosophie des Unternehmens

3. Fachbegriffe
3.1. Die Bilanz
3.2. Gewinn- und Verlustrechnung
3.3. Fonds und Fonds Typ I
3.4. Kapitalflussrechnung

4. Analyse der extern aufgestellten Kapitalflussrechnung nach Fonds 1
4.1. Umsatzbereich
4.2. Investitionsbereich

5 Abbildungsverzeichnis

6 Literaturverzeichnis

1. Aufgabenstellung

Im Rahmen der Hausarbeit im Fach Bilanzierung sollte eine beliebige deutsche Aktiengesellschaft gewählt und mit den Daten eines aktuellen Geschäftsberichtes eine Kapitalflussrechnung erstellt werden. Die Wahl viel zufällig auf die Hapag-Lloyd Aktiengesellschaft. Ziel der Arbeit ist es dabei, einen genaueren Einblick in den Cash Flow und damit in den „Fluss“ des Geldes des Unternehmens mit Hilfe des „Werkzeuges“ Kapialflussrechnung zu gewinnen. Die Analyse bezieht sich auf den Geschäftsbericht des Jahres 2002, welcher Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht beinhaltet. Das besondere an dieser Arbeit ist, dass die Kapitalflussrechnung nach dem Vorlageschema von Prof. Dr. Haas erstellt wird. Die Rechnung ist nach dem Fonds 1, mit dem besonders die Liquiden Mittel (Besitzwechsel, Bankguthaben etc.) betrachtet werden, gegliedert.

2. Hapag-Lloyd AG

Wie der Doppelname ahnen lässt, bildete sich die Hapag-Lloyd AG aus zwei verschiedenen Gesellschaften, und zwar einerseits aus der Hapag AG und andererseits aus dem Norddeutschen Lloyd.

2.1. Geschichte

Am 27. Mai 1847 gründeten Hamburger Kaufleute und Reeder die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt Aktiengesellschaft. Der erste Vorsitzende der Firma ist Adolph Godeffroy. Zehn Jahre später wird in Bremen der Norddeutsche Lloyd gegründet. Erster Präsident wird Konsul H. H. Meier. Nach Erfolgen in der Seeschifffahrt entdeckt Hapag 1910 auch die Luft für sich und baut und betreibt die ersten Zeppeline. Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges ist Hapag die größte Reederei der Welt. 1933 wird das Deutsche Reich Mehrheitsgesellschafter an beiden Reedereien. Der 2. Weltkrieg sorgt zum zweiten Mal für den Totalverlust beider Flotten. 1954 nimmt die NDL (Norddeutscher Lloyd) den Passagier-Liniendienst nach New York wieder auf, während sich Hapag ausschließlich auf die Güterbeförderung konzentriert.

Am 1. September 1970 fusionieren beide Konzerne zur Hapag-Lloyd AG. Es endet eine 113 Jahre andauernde Rivalität. Gleichzeitig stellt Hapag-Lloyd die Linienschieffahrt über den Nordatlantik ein. 1972 wird die Hapag-Lloyd Flug GmbH gegründet. 1980 übernimmt Hapag-Lloyd die Mehrheitsanteile am Speditionsunternehmen Pracht. Sechs Jahre später werden auch die restlichen Anteile übernommen. 1982 führten Marktfehleinschätzungen und Konjunkturkrisen dazu, dass sich das Unternehmen von verlustbringenden Aktivitäten trennte und der gesamte Konzern reorganisiert und gestrafft wurde. 1987 wird die Rickman-Linie 100%-ige Tochter der Hapag-Lloyd AG. 1993 beginnt die Divisionalisierung des Konzerns bei gleichzeitiger Dezentralisierung der Linienschiffahrt. Die zentralen Frachtabteilungen werden aufgelöst und die Ergebnisverantwortung in die Regionen Europa, Amerika uns Asien/Australien delegiert. 1995 wird das internationale Linienschieffahrtskonsortium „Grand Alliance“ gegründet. Neben der Hapag-Lloyg gehören auch NYK, P&O, Nedlloyd, MISC und DOCL dem Unternehmen an. 1997 wird die Linienschifffahrt unter dem Namen Hapag-Lloyd Container Linie GmbH verselbstständigt. 1998 erhöht die Hapag-Lloyd ihre Beteiligung an der TUI auf 50,1%. Gleichzeitig erwirbt die Preussag Mehrheitsanteile an der Hapag-Lloyd AG. 1999 wird der Konzern völlig neu geordnet und neben Hapag-Lloyd Container Linie gehören auch die Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, VTG-Lehnkering, Pracht und Algeco. Zudem steigt Hapag-Lloyd durch VTG zu 54% bei Transwaggon ein. Im Jahre 2000 erreicht Hapag-Lloyd A das beste Ergebnis in der 153-jährigen Geschichte. Im Jahr 2001 beteiligt sich Hapag-Lloyd zu 25,1% am Container Terminal Altenwerder. Im Juni 2002 beschließt die Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG die Übernahme der restlichen 11.000 Aktien durch die TUI AG, die damit alleiniger Aktionär wird.

2.2. Philosophie des Unternehmens

Hapag-Lloyd ist ein global operierender Konzern, der sich schwerpunktmäßig in den Zukunftsmärkten Transport und Logistik engagiert. Die internationale Container-Linienschifffahrt ist auf den weltumspannenden Ost-/West-Routen tätig und zählt zu den führenden Anbietern in der Branche. Bei Premium- und Luxuskreuzfahrten ist sie der Marktführer im deutschsprachigen Raum. Gleichzeitig ist die Hapag-Lloyd eine der führenden Logistik-Spezialisten für die chemische Industrie, die Mineralölwirtschaft und die Petrochemie in Europa. Die Spedition verfügt über eine ausgezeichnete Marktposition im europäischen Stückgutverkehr sowie in der Lagerung und Distribution von Konsumgütern. Auch bei der Herstellung, Vermietung und dem Verkauf von mobilen Bauten bezieht das Unternehmen eine Spitzenposition.

3. Fachbegriffe

3.1. Die Bilanz

Die Bilanz ist die summarisch, gegliederte Gegenüberstellung aller am Bilanzstichtag in einem Unternehmen eingesetzten Werte nach ihrer Herkunft, die Passiva, und ihrer Verwendung, die Aktiva. Die Posten auf der Aktivseite geben Auskunft über das Vermögen, unterteilt nach Anlage- und Umlaufvermögen, die auf der Passivseite über das Kapital, nach Eigen- und Fremdkapital. Zusammen mit der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, auch Erfolgsbilanz, bildet die Bilanz den Gesamtabschluss des Rechnungswesens eines Unternehmens für ein Geschäftsjahr.

Die Bilanz weist als Aktiva die liquiden Mittel sowie alle aktiven Vermögensgegenstände aus, die am Bilanzstichtag noch nicht im Leistungsprozess verwertet oder abgesetzt sind. Die Passiva sind das Kapital und alle von dem Unternehmen noch nicht eingelösten Verpflichtungen sowie der der abgelaufenen Periode zuzurechnende, aber unterlassene Aufwand.

Nachfolgend ist die Bilanz der Hapag-Lloyd AG dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 : Bilanz 2002 der Hapaq-Lloyd AG

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Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Kapitalflussrechnung der Hapaq-Lloyd AG
Hochschule
Fachhochschule Stralsund  (Fachbereich Wirtschaft)
Note
unbenotete Vorleistung
Autor
Jahr
2003
Seiten
15
Katalognummer
V21406
ISBN (eBook)
9783638250412
Dateigröße
581 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kapitalflussrechnung, Hapaq-Lloyd
Arbeit zitieren
Danilo Jahnke (Autor), 2003, Kapitalflussrechnung der Hapaq-Lloyd AG, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21406

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